Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Sagittaria
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von Sagittaria »

Ich habe Anna mit fast zweieinhalb noch öffentlich gestillt und auch bei Mika jetzt mache ich keinen Hehl draus. Wieso auch? Ist doch natürlich :wink:

Wegen der Blicke - wer sagt denn, dass es negative sind? Deine eigenen Gedanken sind es, die Dir einen Streich spielen.

Wenn das nächst eMal einer guckt, dann denke Dir einfach, dass er mit viel Wohlwollen auf Dich guckt und das, was Du tust ganz arg toll findet :wink:
LIEBE Grüße,
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas

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Laca
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von Laca »

Wir stillen auch fast nur noch zu Hause, aber aus dem Grund, dass sie es am meisten zum EInschlafen braucht. Unterwegs ist es selten geworden, da isst si emeist, wenn sie Hunger bekommt.
Wenn sie aber auf die Brust besteht, dann stille ich sie auch unterwegs. Verbiete mal einem Kleinkind die Brust - sie weiß ganz genau, wie sie rankommt und würde auch echt Terror machen, wenn ich es ihr verweigern würde.
Ich muss aber zugeben, ich schaue mich dann auch gar nicht um, sondern konzentriere mich auf mein Kind. Dann kann ich die Blicke anderer erst gar nicht wahrnehmen und es kann mir nicht unangenehm werde ;)
Liebe Grüße

***********
Mit meinem wunderbaren großen Mädchen (01/11), meinem klasse Bub (03/13), meinem starken kleinen Mädchen (05/15) und Babybub im Bauch (03/20)
sternchen84
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von sternchen84 »

Da sie sich mit 2 Jahren selbst abgestillt hat, habe ich sie bis sie 2 war öffentlich gestillt und ich bekam viele positive Kommentare und ich bin auch ganz oft gefragt worden "was, du hast immer noch Milch"....momentan still ich den kleinen Mann fast nur zu Hause im Bett, aber eigentlich nur weil er so lange Theater macht, bis ich ihn (am besten im Bett) im liegen Stille....ich hoffe das ändert sich ganz bald.
Rechtschreibfehler dürfen aufs iPad geschoben werden;-)


Liebe Grüße
Jessi mit der Mausi (02/2008), dem Bärchen(10/2011), dem Käferchen (08/2019)an der Hand und unser geliebtes Sternenkind (01/2011) fest im Herzen
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Holly
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Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von Holly »

Vor fremden Leuten fällt mir das leichter als vor Bekannten, womöglich noch Familie. Die sind da auch nicht zurückhaltend, bzw. haben schon vor meiner Tochter so über LZS-Mütter ( bäh, das ist doch abartig) geredet, dass ich da auf keine Diskussion scharf bin. Ich kann mich auch nicht so ganz von dem Gedanken frei machen, was dann "hinter meinem Rücken" über mich geredet wird.
Eine Bekannte, studierte Pädagogin, hat selbst bis zum 1. Geburtstag gestillt. Sie war total entsetzt, als sie mich meine damals 21 Monate alte Tochter stillen sah (Mama im Bikini=Buffet :-) ) sie wollte mir dann ernsthaft was über Bindungsstörungen erzählen, und das meine Tochter ja auch lernen müsste, ohne mich klar zu kommen (hier den augenrollsmiley einsetzen). Das hat mich doch ein bisschen vorsichtig werden lassen.
Lieben Gruß,

Sandra mit Tochter *13.08.09 und zwei erwachsenen Söhnen


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Hjalana
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von Hjalana »

Hallo zusammen
Mein Sohn wird im April drei und wir stillen gerade im Moment wieder recht häufig, da er krank ist. Beim Kinderarzt haben wir letzte Woche ausgiebig gestillt und Joshua ist auch einer von der Sorte, der das Hemd immer hoch und seine Hand drunter schiebt ;-)
Die Blicke waren freundlich, und dumme Kommentare habe ich in diesen knapp drei Jahren bislang keine gehört, außer in der Familie immer mal wieder ein "Stillst Du immer noch?"
Darauf habe ich gerade erst letztens zwei lustige Antworten gelesen.

"Sieht er etwa aus wie ein Kalb? Wozu soll er Kuhmilch kriegen?"

"Ja, denn Bier oder Kaffee mag er noch nicht, habe ich schon versucht!"

:D

Frauen; lasst Euch nicht entmutigen etwas zu tun von dem Ihr überzeugt seid!!!
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WirZwei
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von WirZwei »

Hier auch eine Ermunterung. Einfach so weitermachen wie bis anhin, bestenfalls die Augen zumachen und sich mit Oxytozin zudröhnen lassen :-)
Wir stillen öffentlich wenn nix anderes mehr greift (in den meisten Fällen im ÖV, während einer langen Busfahrt) und haben wirklich noch NIE einen komischen Kommentar gehört. Mein Stillkind ist grad 5 geworden.

Einmal, da war er noch sooo klein (so ca. 1.5)hat mich mein Gegenüber im Zug so gefragt, uuund wie alt ist er?
Ich hab mich schon gewappnet, ihm gott weiss was vor die Nase zu knallen, weil ich dachte, er impliziert damit, dass er ja schon soo gross sei.

Als ich dann freundlich das Alter nannte, war er ganz begeistert und sagte seine Frau habe seine Tochter bis 6 gestillt.

Was ich damit sagen will, nicht jeder der guckt oder fragt, will kritisieren.
Gast

Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von Gast »

Huhu :)

Mein Sohn wird zwei, und ich würde ihn ja gerne noch draussn stillen - er will aber nicht :)

Ich stille ihn immer noch gerne, dränge es aber nicht auf al sdas ich ihn dann fragen würde ob er mal will.
Er stillt mittags noch und abends, beide male zum Einschlafen, manchmal auch morgens. Unterwegs fast nie, es sei denn, er hat sich weh getan.
Mal sehen, wenn er jetzt ab Juli ein Geschwisterchen hat, vielleicht will er dann auch wieder öfter?

Ich mag gerne irritierte Blicke ernten, ich bin so ne "Krawall-Nudel" weil man ja auch manchmal mit den Leuten ins Gespräch kommen kann.
Neulich hätte ich gerne mal demonstrativ gestillt (hörte am Nachbartisch ein Gespräch, das das 6 Monate alte Baby ja endlich abgestillt werden soll) aber da wollter er partout nicht (hat er wohl gemerkt ;) )

lg
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vicci
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von vicci »

Ich habe meine Lara nur draußen gestillt, wenn sie darauf bestanden hat, dann aber immer, da geht das Kind einfach vor. Dennoch ärgere ich mich heute, wo sie kaum noch stillt darüber. Beim nächsten Kind wird bei der ersten Nachfrage die Brust rausgeholt, nicht erst, wenn das Kind darauf besteht:
Im Kern ging es um meine Angst nicht zu genügen, kritisierbar zu sein. Das ist feige und wird dem kindlichen Bedürfnis nicht gerecht. Meine Tochter mußte zwar bei dringlichen Bedürfnissen nie verzichten, dennoch mußte sie sich einschränken, weil ICH nicht ausreichend an meinem Selbstwert gearbeitet habe.
Jetzt bin ich sicherer und bereit 10 mal angegafft zu werden, um auch nur ein einziges Mal Vorbild zu sein :) Wenn wir nicht draußen stillen, wird sich nie etwas ändern können!
Lg
Es ist noch immer wie ein Traum für mich, ich sehe dich an doch ich glaub es nicht, du bist mein Sonnenschein , mein Augenlicht
ich geb mein ganzes leben nur für Dich. Ich bin du und du bist ich.
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mayra
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von mayra »

Der Kleine darf noch mehr draußen stillen, als der Große. Den hab ich in dem Alter nicht mehr im Spielkreis gestillt, den kleinen nun schon noch. Aber damals war ich auch schon wieder ziemlich schwanger, das wäre dann ein doppelter Schocker gewesen ;-)

Dennoch merke ich, das auch die anderen Mütter irritiert sind. Negativ nicht, aber sie wissen nichts damit anzufangen. Heute wollte er stillen und eine dreijährige fragte mich dann, warum zieht er das hoch (T-Shirt). Ich sagte ihr, weil er müde ist und an der Brust trinken möchte. Der Mama schoss das Blut in den Kopf und sie erklärte der Tochter, das BABIES die Flasche oder die Brust bekommen und sie das als Baby auch gemacht habe... :?
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spacerabbit
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Re: Kleinkinder in der Öffentlichkeit stillen

Beitrag von spacerabbit »

Ich stille die Kleine, die mittlerweile ja auch nicht mehr ganz so klein ist, auch noch in der Öffentlichkeit, merke aber bei mir, dass ich mir immer mehr Gedanken drüber mache. Viele Bekannte fragen nämlich schon das, was Ihr auch so kennt:"Was, Du stillst immer noch?" oder "Bekommt sie denn gar keine Beikost?". Meine Mama geht ganz unkompliziert damit um, hätte ich nicht gedacht, und ich glaube auch, dass es viel drauf ankommt, wie viel man selbst in Blicke oder Kommentare reininterpretiert.
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