So, ich habe von dir geträumt, also schreibe ich dir jetzt auch
Ich bin kein Experte.. das vorweg!
Es gibt Völker die binden ihre Babys auf Bretter, pucken sie oder tragen sie eben, und das fast die ganze Zeit solang sie klein sind. Das sind meisten Normadenvölker. Auch diese Kinder lernen laufen und können sicher eine Kartoffel schälen.
Jetzt ist dein Baby ja noch klein, aber ich weiß ja nicht wie du es in Zukunft so machen willst
Das einzige "Problem" was mir einfällt wenn du sie andauernd weiter tragen solltest ist das sie aus dem allgemeinen westeuropäischen Entwicklungsmuster fallen könnte, sich durchaus gut aber eben in anderen Zeiten entwickeln könnte. Das könnte wiederum dazu führen das eventuelle defizite nicht so gut erkannt werden können wie sie es bei einer hier üblichen Entwicklung werden.
Klar, man soll Kinder nicht vergleichen aber es gibt doch gewisse Anhaltspunkte wann ein Kind was spätestens hier können sollen müsste. Diese Werte könnten in anderen Kulturen verschoben sein. Dennoch sind sie teils wichtig um eben gezielte Förderung anbieten zu können.
Um das zu umgehen kannst du sie ab und an auf einen recht festen glatten untergrund legen und ihr am Anfang ein Mobile später Greiflinge zum spielen anbieten, das muss ja nicht ewig dauern und sie sollte natürlich wach sein im schlafen wird sie nicht viel lernen

bzw ist da die Bewegung beim tragen sogar besser um das Gleichgewicht z.b. zu schulen.
Außerdem sollte sie mal auf dem Rücken und mal Bauch liegen um alle Muskeln anzusprechen. (wenn du das möchtest)
Außerdem wäre vielleicht eine Spielgruppe gut. Mir fällt da spontan Pekip ein. Meine Zwerge lieben das.
Es sollte eine Gruppe sein mit einer ausgebildeten Leitung (ist Pekip immer) am besten mit viel Erfahrung oder vielleich Zusatzqualifikationen.
Pekip wird mit mehreren gleichalten Babys gemacht und richtet sich auch nach der Entwicklung dieser.
Sollte deine Kleine nun defizite haben (westeuropäische) dann dürfte es der Leiterin auffallen. Sie hat die Babys viel besser im Blick, sieht sie sie doch regelmäßig über längere Zeit. Besser wie es oft ein Arzt oder die Hebamme in dem kurzen Moment beurteilen können in dem sie sie sehen.
(Viele Hebammen bieten Pekip an...)
Ich finde es immer sehr angenehm wenn noch jemand ein Auge auf sie hat.
Und bei einer meiner Töchter war ein Baby bei dem sich eine Muskelschwäche rausstellte. Erst musste die Mama das stillen aufgeben da "sie nicht genug Milch" habe, es konnte nicht kräftig genug saugen! Und dann konnte es sich sehr sehr lange nicht drehen. Die Hebamme die damals mit uns Pekip gemacht hat sah es als erste und es bekam spezielle Krankengymnastik und ähnliches um sich besser entwickeln zu können. Um später an möglichst vielen Sachen teilhaben zu können und ein glücklicher Mensch zu sein.
Das alles ist natürlich Zukunftsmusik und ich hoffe wirklich das deine Maus ganz ganz gesund ist.
Aber es sind Möglichkeiten dir die Angst was zu nehmen, Dinge die ich gern mache damit ich mich besser fühle, und die meinen Töchtern Spaß machen.
Solche Entscheidungen gehören leider dazu zum Mami sein, ich frage mich so oft war das oder das richtig, da kommen noch viele.
An sonsten... weitermachen
