Hmmmm suri, ich habe wenig Verständnis für Dein Post!suri hat geschrieben:Unabhängig davon, dass er körperlich völlig in Ordnung zu sein scheint, finde ich das Verhalten schon nicht so altersentsprechend. Ich finde auch, dass es zuviel Verantwortung für deine großen Kinder ist, dass sie sich nachts um das schreiende Geschwister kümmern. Ferner muss ich sagen, dass mich persönlich eine Kollegin, die bei einem 19 Monate alten Kind noch Rücksicht wegen Stillzeiten haben möchte, nerven würdeLangzeitstillen geht auch ohne dass die Umwelt davon "beeinträchtigt" wird. Es geht nicht alles: die Bedürfnisse deines kleinen Kindes in allen Ehren - aber sie beeinträchtigen die Bedürfnisse deiner anderen Kinder, deiner Kollegen und vermutlich auch von dir selbst - du bist immerhin unzufrieden mit der Gesamtsituation. Von daher: an deiner Stelle würde ich mich professionell beraten lassen, sonst gibts irgendwann auch noch Probleme mit den großen Kindern und mit der Arbeit und die Situation wird immer schwieriger.
Andere bekommen mit 21 ihr Kind und sind trotzdem "gute" Mütter, warum sollte ein 21 jähriges Geschwisterkind nicht in der Lage sein liebevoll auf den Kleinen einzugehen? Ich halte Kinder für sehr kompetent, ich habe schon erlebt wie 5jährige auf Kleinkinder geachtet haben (beim Spielen sind wir Eltern ja nicht immer dabei...). Ich werde nie vergessen, wie ein Schulkind mal zu mir gesagt hat, als es mit meiner Maus in einer Schaukel saß: Du brauchst Dir keine Sorgen machen, ich weiß doch, daß sie klein ist und schaukel nur ganz wenig! Und genauso hat er es gemacht. Ich glaube sehr wohl daß ein VOLLJÄHRIGES Geschwisterkind auf seinen kleinen Bruder aufpassen kann!
Zu den Bedürfnissen: Ja, die Bedürfnisse des Kleinen kommen in Konflikt mit jenen der Geschwister, Kollegen und und und. Aber wer ist der Schwächste und der Hilfsbedürftigste? Wer ist auf die Unterstützung der anderen ANGEWIESEN? Sorry aber die Bedürfnisse eines Kleinkindes mit jenen der Kollegen gleichzustellen ist irgendwie merkwürdig...
LG