Ich glaube, jetzt muss ich doch mal noch die Krankheitsgeschichte ein bisschen erzählen... *mal weit aushole*
Kurz, nachdem das Knallfröschlein mit Beikost anfangen durfte, mit sechs Monaten, bekam es Durchfall, ich hab gleich wieder voll gestillt, dann auf ärztliches Anraten wieder Karotte gefüttert, trotzdem dauerte der vier Wochen lang. Kinderärzte konnten nichts finden und rieten zum Weiterfüttern. Mit Banane ging der Durchfall dann wieder weg.
Mit sieben Monaten wurde sie geimpft und am selben Abend führte ich den Abendbrei ein und nahm dazu Säuglingsmilch aus der Packung, die hatte ich noch als Notfallpaket zu Hause und wollte die dafür aufbrauchen (dass Demetermilch viel besser gewesen wäre, habe ich leider erst viel später gelesen). Drei Tage später fanden wir uns wegen Durchfall mit viel Blut im Stuhl und auffälligem Ultraschallbefund vom Darm im Krankenhaus wieder. Also wieder voll gestillt, Infusion, Knallfröschlein ging's ganz schnell wieder besser. Ärzte haben nichts gefunden, ich sollte nochmal Milchbrei einführen, zum Testen. Wir haben's ganz langsam gemacht, über drei Wochen bis zur H-Milch- und es passierte nichts! Kein Durchfall o.ä.
Mit zehn Monaten wurde Knallfröschlein wieder geimpft, hatte vier Tage später wieder Durchfall mit Blutfetzen, also wieder voll gestillt. Ab und zu was zum Essen gegeben, auch wieder ein paar Löffel Milchbrei, eine knappe Woche später wieder Durchfall mit Blut.
Wir waren voll auf die Impfung eingeschossen, Kinderarzt nahm Blut ab und meinte, das könne eigentlich nicht sein. Machte ausführlichen Ultraschall, konnte nichts finden. Und meinte dann, ich sollte beim Knallfröschlein mal vier ein Viertel Jahr die Kuhmilch weglassen, weil das einfach die Häufigste Ursache für Durchfall mit Blutbeimengungen sei. Und er meinte, dass der lange Durchfall am Anfang der Geschichte vermutlich auch mit Kuhmilch zu tun gehabt habe, dann eben durch die Muttermilch.
Ich war kritisch, konnte mir das nicht vorstellen (wieso wir?

), und gab meinem Knallfröschlein am Tag drauf zwei Bissen Schokobanane, weil es so sehr gierte- daraufhin bekam sie zwei Stunden später wieder Durchfall mit Blut und hatte echt starke Bauchschmerzen

Seither glaube ich eben dieser Diagnose, wenn auch mit dem einen oder anderen Fragezeichen... Aber das war sooo eindrücklich. Danach war sie mehr als eine eine Woche tagsüber total jammrig, zahnte auch, aber Paracetamol-Zäpfchen änderten gar nichts an der Stimmung. Und seither waren die Nächte auch so fürchterlich. Also seit drei Wochen. Hab dem KiA alles so erzählt und den Rest wisst ihr ja eigentlich.
Unsre Kanllfröschlein hatte viele starke Bronchitiden und während der Durchfälle auch sehr sehr empfindliche Haut. Man kann es für eine vage Vermutung halten, aber es könnten eben auch Allergiesymptome sein...
@Nachtfrau: ganz sicher hast du Recht mit der Kuhmilch! Allerdings ist es schwierig, sich so einfach umzustellen, wenn man sich fast dreißig Jahre lang mit Kuhmilchprodukten ernährt hat. Das finde ich echt einschneidend. Und was meiner Meinung auch noch dazu gehört: dann darf man aber auch den Calciumbedarf nicht mit Trockenfeigen decken, die sind nämlich nicht regional und das passt dann auch nicht

Vielen Dank aber für den tollen Link! Sehr ermutigend. Mal schauen, ob ich das vielleicht sogar dem KiA mitbringen kann
