Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Nachtfrau
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von Nachtfrau »

oh, hier gibts eine kiä, die ist ibclc. also so richtig ahnung vom stillen. das fänd ich ganz toll - wenn sie nicht dafür berüchtigt wäre, mütter die nicht nach stiko impfen übelst fertigzumachen. und einer befreundeten mutter, deren kleinkind gneis auf dem kopf hatte, sagte sie: "das ist kein gneis, das ist dreck." dann sah sie sich die hände vom kind an (sie waren davor auf dem spielplatz gewesen) und sagte: "das kind ist dreckig, sie müssen es mal waschen."

dann doch lieber wieder meine kiä, die sich fast überschlägt vor begeisterung, wenn ein drei monate altes kind "immer noch" gestillt wird, die werbegeschenke für hipp und alete verteilt, jkksl im regal stehen hat, je-des-mal nervt und drängelt wegen der impfungen, obwohl ich es ihr schon hundertmal erklärt hab, deren wartezimmer IMMER brechend voll ist, aber die wenigstens freundlich ist.
mir graut schon wieder vor der u4...
LG Nachtfrau

mit der Großen (1/95), dem Mittleren (1/03), dem Mini (3/11) und der winzigen Enkelmaus (9.2.12)

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nwsurgeon
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von nwsurgeon »

Nachtfrau hat geschrieben:
nwsurgeon hat geschrieben:Hallo,
mich nervt es auch oft, was ich hier von meinen Kollegen so lesen muß.
du bist ärztin? bist mir trotzdem sehr sympathissch. :mrgreen: ne, im ernst, ich lese deine beiträge immer sehr gern. wollt ich dir schon längst mal sagen.
Danke für die Blumen :knutsch
LG
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Nachtfrau
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von Nachtfrau »

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kaze
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von kaze »

Es stimmt schon, dass es wirklich ärgerlich ist, dass derlei inkompetente Äußerungen von Kinderärzten verbreitet werden
und je nachdem an wen sie adressiert sind nicht unerheblichen Schaden anrichten können.
Nutellatoast! Das ist schon ein Knaller! :roll:

Andererseits bin ich auch immer wieder erstaunt, wie sehr doch auch heute noch Ärzte als die "Götter in weiß" akzeptiert werden.
Es gibt genug Eltern, die sich mit Ernährungs- und Erziehungsfragen und auch gerne mal mit Fragen zum Schlafverhalten vornehmlich an ihre Ärzte wenden.
(Genausooft fühlen sich sicherlich auch einige Ärzte befleißigt sich zu diesen Themen gerne auch ungefragt ihre Ratschläge zu erteilen, wie hier der Nutella-Toast-Tipp.)

Aber letztendlich ist es doch so, dass der Arzt erst mal HEILEN soll, wenn das Kind KRANK ist.
D.h. sein Metier sind hauptsächlich Erkältung, Mittelohrentzündung, Magen-Darm-Grippe, Verletzungen, U-Untersuchungen....
und wenn man sehr viel Glück hat kennt er sich auch mit Kinderkrankheiten nicht nur theoretisch aus.
Vorauszusetzen dass derjenige darüberhinaus auch noch Experte für Pädagogik, Psychologie, Kinderernährung, Stillberatung etc. und Schlafexperte ist,
wäre vielleicht ein wenig viel verlangt. Ein Medizin-Studium bis zum Doktor ist sicherlich auch so umfangreich genug.
Sicherlich mag es Ärzte geben, die in dem einen oder anderen Bereich zusätzlich Kompetenzen haben,
aber das ist dann eine AUSNAHME. Nicht der Normalfall! Voraussetzen sollte man das nicht.
Das ist zumindest meine Erfahrung was dieses Thema anbelangt.
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Sibi
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von Sibi »

kaze hat geschrieben: Aber letztendlich ist es doch so, dass der Arzt erst mal HEILEN soll, wenn das Kind KRANK ist.
D.h. sein Metier sind hauptsächlich Erkältung, Mittelohrentzündung, Magen-Darm-Grippe, Verletzungen, U-Untersuchungen....
und wenn man sehr viel Glück hat kennt er sich auch mit Kinderkrankheiten nicht nur theoretisch aus.
Vorauszusetzen dass derjenige darüberhinaus auch noch Experte für Pädagogik, Psychologie, Kinderernährung, Stillberatung etc. und Schlafexperte ist, wäre vielleicht ein wenig viel verlangt.
Zumal das alles auch Themen sind, wo es doch zig verschiedene Wege und Überzeugungen gibt. Wenn man einen Kinderarzt hat, von dem man weiß, dass man auch einer Wellenlänge schwimmt, kann man ja gesprächshalber mal fragen - aber was Fragen zum Schlafen, Spielen, Stillen an den KiA sollen, frag ich mich auch. Wobei ich das Eingangsstatement trotzdem heftig finde. :shock:

Ich bin ja noch dabei, herauszufinden, wie unserer KiA so drauf ist. Die erste KiÄ habe ich abgelehnt, nachdem sie uns erstens bei der U2 fürchterlich Angst gemacht hätte, wenn wir nicht anderweitig sehr gut betreut gewesen wären und weil sie so nette Ideen hatte wie Fencheltee für das 8 Tage alte Kind, damit die Gelbsucht schneller weggeht und diese Stillkinder ja eh lernen müssen, zu trinken, weil sie sonst bei Krankheit auch kein Wasser/Tee nehmen. :roll: Zusammen mit einer unschönen Fluorid-Diskussion war das der Sargnagel.
Der neue KiA kommt zumindest nicht mit solchen Vorschlägen wie Tee oder Fluorid und auf die gesprächsweise Frage (auch als Test...), ob er einen Tipp hat, wie man extern Milch in das Stillkind bekommt, das sich mit Sauger, Becher und Löffel ziemlich widerborstig anstellt, war er sehr angenehm gelassen... (So in der Art: Bei manchen Kindern scheitern selbst die Bemühungen von guten Laktationsberaterinnen, wenn das Stillen klappt reicht das doch erst mal...)
Lösche Benutzer 2152

Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von Lösche Benutzer 2152 »

kaze hat geschrieben:Es stimmt schon, dass es wirklich ärgerlich ist, dass derlei inkompetente Äußerungen von Kinderärzten verbreitet werden
und je nachdem an wen sie adressiert sind nicht unerheblichen Schaden anrichten können.
Nutellatoast! Das ist schon ein Knaller! :roll:
Allerdings glaube ich, dass Mütter, die auf so einen Rat hören auch von selber auf diese Idee gekommen wären...Ausnahmen bestätigen die Regel :wink:
kaze hat geschrieben:Andererseits bin ich auch immer wieder erstaunt, wie sehr doch auch heute noch Ärzte als die "Götter in weiß" akzeptiert werden.
Es gibt genug Eltern, die sich mit Ernährungs- und Erziehungsfragen und auch gerne mal mit Fragen zum Schlafverhalten vornehmlich an ihre Ärzte wenden.
(Genausooft fühlen sich sicherlich auch einige Ärzte befleißigt sich zu diesen Themen gerne auch ungefragt ihre Ratschläge zu erteilen, wie hier der Nutella-Toast-Tipp.)

Aber letztendlich ist es doch so, dass der Arzt erst mal HEILEN soll, wenn das Kind KRANK ist.
D.h. sein Metier sind hauptsächlich Erkältung, Mittelohrentzündung, Magen-Darm-Grippe, Verletzungen, U-Untersuchungen....
und wenn man sehr viel Glück hat kennt er sich auch mit Kinderkrankheiten nicht nur theoretisch aus.
Vorauszusetzen dass derjenige darüberhinaus auch noch Experte für Pädagogik, Psychologie, Kinderernährung, Stillberatung etc. und Schlafexperte ist,
wäre vielleicht ein wenig viel verlangt. Ein Medizin-Studium bis zum Doktor ist sicherlich auch so umfangreich genug.
Sicherlich mag es Ärzte geben, die in dem einen oder anderen Bereich zusätzlich Kompetenzen haben,
aber das ist dann eine AUSNAHME. Nicht der Normalfall! Voraussetzen sollte man das nicht.
Das ist zumindest meine Erfahrung was dieses Thema anbelangt.
Den Rest unterschreibe ich *zustimmendmitdemkopfnick*
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von pittiplatsch80 »

vielleicht gibt es ja eine neue studie, von der wir noch nichts wissen, die belegt, dass weißmehl und zucker, besonders bei kindern, der gesundheit sehr förderlich sind. 8)
im ernst, so ein depp, das gibts doch gar nicht. wie kommt so jemand durchs studium??
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von dezember2010 »

:shock: das ist ja der hammer!
oh man... ich hab die kiä (die ich bis jetzt kenne) auch gefressen... ich kenn das nur zu gut!
der eine sagt, ich soll mein baby schreien lassen vorm schlafen, das wir er mir später mal danken ... der andere sagt, dass es das kiss syndrom nicht gibt, ausgerenkte halswirbel tun nicht weh...
ich kenn das leeeeider auch..
Die verstehen sehr wenig,
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt

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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von Katzenpfote »

Mein Kinderarzt meinte, ich könne mit 4 Monaten zufüttern bzw. mit Brei anfangen meinte er :roll: Bei meinem Mittleren meinte er, er hätte zuviel Gewicht und ich solle aufpassen. Er wurde 7 Monate voll gestillt, dann fing ich schleppend mit Beikost an. Er ist heute noch moppelig, aber er bekommt nicht übermäßig süßigkeiten sondern in geringer Dosis. Mittlerweile sagt er aber nichts mehr...

als ich mit unserem Großen bei ihm war, weil unserem Sohn der Schmodder (Eiter) aus dem Ohr lief und ich wissen wollte ob das normal sei (er hat Paukenröhrchen und letztes Jahr extreme Probleme mit Mittelohrentzündungen), sagte er "Ja!" Kurze Zeit später war ich mit dem Kleinen beim HNO und der verschrieb mir sofort Antibiotika und meinte "Das ist absolut NICHT iO!".

Wenn es also etwas spezielles gibt, dann gehe ich zum entsprechenden Arzt (HNO, Zahnarzt usw.)... das einzige was mich dort noch hält, ist die Tatsache dass er im Ort ist und die U's immer so sorgfältig macht. alles andere *örgs*
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klimaforscherin
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Re: Glaubwürdigkeit von Kinderärzten

Beitrag von klimaforscherin »

nwsurgeon, magst nicht hier eine Praxis eröffnen? Hier gibts nur eine schreckliche, überlaufene KIÄ und wir fahren eine halbe Stunde, um zu einem guten zu kommen.
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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