Guten Morgen ihr Lieben!
Erstmal herzlichen Dank für eure Denkanstöße, Tipps, Kritik und lieben Worte!
Es ist tatsächlich leider so, das ich gewisse Dinge entschieden habe, die er nicht gut findet.
Da wäre zum einen das ich stille. Da ist er nicht so dafür. Seiner Meinung nach hätte ich mit spätestens 6 Monaten abstillen sollen. Das kommt daher, das in seinem Umfeld, also Familie und Bekannte das höchste der Gefühle so 3 Monate stillen sind. Was ich ihm schon an wissenschaftlich fundierten Texten vorgelesen hab, ist ihm egal, stillen ist blöd. Punkt. Aber ich stille halt trotzdem, da es nun mal das Beste (und einfachste und schönste) ist. Und ich der Meinung bin, in dem Punkt keine Rücksicht auf ihn nehmen zu können/müssen/sollen.
Zweiter Punkt ist, das ich das Baby trage. Weil "Tragen ist öko".
Mittlerweile hat er sich mit dem Stillen und Tragen arrangiert, aber dennoch ist halt in seinem Kopf verankert, das ich das allein entschieden hab. Aber meiner Meinung nach gibts da eben für mich keine Alternative, da es immer auf Kosten des Kindes gehen würde.
Dann stört es ihn, dass das Kind Bio-Obst und -Gemüse bekommt. Und worum um Gottes willen es nicht mal an ner Yoghurette oder nem Stück eingelegtem Fleisch rumlutschen kann.
Ich denke, dazu muss ich auch nicht mehr sagen.
Ich hab mir schon überlegt auf die Stirn "Es ist ein Baby, also kein Zucker und kein Salz!" tättowieren zu lassen.
Und er salzt wirklich übermäßig, das schmeckt schon mir nicht mehr. *bäääh*
Ja und so zieht sich das halt durch sämtliche Bereiche durch. Natürlich würd ich gern ihm auch Entscheidungen überlassen, aber ich kanns einfach nicht mit mir vereinbaren, dem Kind was total Süßes zu essen zu geben nur damit er mal seinen Willen hat. Es gibt halt gewisse Regeln und Fakten und an denen ist nun mal nichts zu rütteln...
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Wir haben gestern noch endlos über die Bett-Geschichte diskutiert und er hat sich sehr beratungsresistent gezeigt. Mittags hat er die Kleine schonmal hinter in mein Bett gebracht, ich war noch schnell für kleine Mädels, komm mit hin und die Maus klettert so auf dem Bett rum und nähert sich der Bettkante. Ich sag so total unbewusst "Maus, pass auf, du fällst gleich raus, da steht jetzt kein Balkon mehr, der dich aufhält." (hab sie natürlich festgehalten).
Keine 5 sek später meint er, wir könnten ja den Kompromiss machen, das wir das Kinderbett an meins ranschieben, aber halt das Gitter dran lassen. (er möchte nicht am neuen Kinderbett rumbohren)
Sodass sie neben mir ist, ich ihre Hand halten kann, nicht mehr aufstehen muss, sie nicht mehr rausfällt...
Haben wir so gemacht und ich bin sooo froh drüber, das er von sich "zur Vernunft" gekommen ist. Die Situation war sowieso schon absurd und albern genug.
Mal noch was Organisatorisches an die, die auch das Babybett am Elternbett dran haben, aber ohne Gitter. Wie lief das wenn die Mäuse geschlafen haben, ihr aber nicht im Raum wart? Die Maus krabbelt momentan nämlich total schnell und würde ziemlich rasant runtersegeln...sie sagt auch keinen Ton wenn sie wach ist...
