Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
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- Nimue1212
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Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Bei Nummer eins haben wir so ungefähr zwei Monate gebraucht (und wunde BW´s und zwei heftige Milchstaus) bis es gut lief. Nummer zwei und drei waren von Anfang an problemlos und bei Nummer vier hat es drei Wochen gedauert, bis es super lief (verkürztes Zungenbändchen, sehr wunde Brustwarzen).
Liebe Grüße
Anika mit Lisa (03/95), Livie (07/06), Nottie (03/08 ) und

Tagsüber Zirkus, Abends Theater
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allisa
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Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Beim ersten Kind 3 Monate, beim 2. 3 Wochen.
Allisa, 2 Kinder, geb. 05 und 07
What will our children do in the morning if they do not see us fly?
— Rumi
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- tania
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Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
je, so war es bei mir auch. ich war eigentlich informiert, hatte mit meiner mutter eine langzeitstillmutter an der seite und habe mich trotzdem verunsichern lassen. hatte so gedanken wie, das kind soll nicht das und das mit stillen assoziieren und so was.luna24 hat geschrieben:Und was mir gerade noch einfällt, eigentlich das wichtigste: Ich hatte ein Kind, das von Anfang an einfach wusste, wie es geht (im Gegensatz zu mir, ich hatte zu dem Zeitpunkt eher wenig Ahnung vom Stillen). Und die Signale, wann er stillen möchte und wie lange, waren von Anfang an so klar und unmissverständlich, dass bei mir da eigentlich nie Unsicherheiten aufgekommen sind - auch wenn der KiA mir was anderes erzählt hat.
stillprobleme hatten wir tatsächlich keine, obwohl mein sohn erst nach zwei tagen zum ersten mal stillen "durfte" (intensivstation und stillunfreundliche grundeinstellung). und obwohl er recht rumpelig in der intensiv an meine brust geklatscht wurde, hat er von anfang an brav getrunken, immer die gesamte erlaubte besuchszeit durch.
trotzdem habe ich nicht den eindruck, dass stillen "top" läuft oder irgendwann lief. stillen ist teil meines lebens mit baby. und das ist und war generell immer eher einfach, recht entspannt, aber natürlich nie ohne kleinere krisen, angenervtsein meinerseits, zu viel stillen für meinen geschmack, usw usf.
n bezug auf stillprobleme lief es also fast von anfang an top, in bezug auf meine psychische verkrampftheit lief es so ab anderthalb monate top, in bezug auf meine körperliche verkrampftheit lief es ab drei monaten top und so richtig rundum perfekt ist es an richtig guten tagen. die überwiegen.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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fritzeline
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Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
So, jetzt melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Da eröffne ich hier grossartig ein Thema und mach mich dann einfach so vom Acker
. Bei uns stand neben dem Weihnachsturlaub noch Umzugsplanung an und daher war ich leider so gar nicht mehr online bisher. Ich wollt mich nun aber endlich für all eure Antworten bedanken. Es baut schon sehr auf, auch von anderen zu lesen, dass nicht gleich alles perfekt läuft von Anfang an
Bei uns ist mittlerweile auch mehr Alltag eingekehrt. Ich selbst merke, dass ich weniger gestresst bin, wenn es ums Stillen geht und es ist schon wirklich natürlich geworden. Also im anderen Sinne natürlich, natürlich
. Aber man hat mittlerweile einfach die nötigen Handgriffe drauf, wenn ich das jetzt mal bildlich so sage. Klar gibt es hier und da noch Problemtage, aber da mach ich mir nun auch keine Gedanken mehr. Der Bub wächst und gedeiht, sieht zufrieden aus, nimmt so zu wie er soll und somit ist alles in Ordnung und man schlägt nicht gleich Panik, wenn er an einem Tag mal schlecht trinkt.
Bei uns ist mittlerweile auch mehr Alltag eingekehrt. Ich selbst merke, dass ich weniger gestresst bin, wenn es ums Stillen geht und es ist schon wirklich natürlich geworden. Also im anderen Sinne natürlich, natürlich
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Schneevogel
- ist gern hier dabei
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- Registriert: 10.01.2011, 18:58
Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Bei uns lief das Stillen von Anfang an prima.
Ich habe aber auch eine tolle Hebamme, die Stillberaterin ist. Mein Sohn kam zwei Wochen zu früh, so dass der Abend im Geburtsvorbereitungskurs übers Stillen drei Tage vor der Geburt war, da hatte ich alles noch frisch im Gedächtnis.
Und ich hatte ein tolles Krankenhaus, bei dem alle viel Wert aufs Stillen legen und mich super unterstützt haben.
Die einzigen kleine Problemchen bisher, die aber nicht weiter stören:
- Manchmal habe ich anfangs sehr viel Milch, da muss ich ihn zwischendurch abdocken, damit er zum Schlucken kommt, dann trinkt er aber problemlos weiter.
- Dass man nicht mit der Hand zwischen Mund und Brust trinken kann, hat er inzwischen gelernt
Ich habe aber auch eine tolle Hebamme, die Stillberaterin ist. Mein Sohn kam zwei Wochen zu früh, so dass der Abend im Geburtsvorbereitungskurs übers Stillen drei Tage vor der Geburt war, da hatte ich alles noch frisch im Gedächtnis.
Und ich hatte ein tolles Krankenhaus, bei dem alle viel Wert aufs Stillen legen und mich super unterstützt haben.
Die einzigen kleine Problemchen bisher, die aber nicht weiter stören:
- Manchmal habe ich anfangs sehr viel Milch, da muss ich ihn zwischendurch abdocken, damit er zum Schlucken kommt, dann trinkt er aber problemlos weiter.
- Dass man nicht mit der Hand zwischen Mund und Brust trinken kann, hat er inzwischen gelernt
Schneevogel mit Sohn (*12.2010) und Tochter (*05.2013),
- Urania
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Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Ich muss sagen bei uns war es genau umgekehrt.Zwar trank O. nicht so viel,schlief überwiegend(gelbsucht)und nahm nicht richtig zu,aber mein Erster Sohn war der gleiche Sorte,darum hatte ich keine Angst und viel Vertrauen.Wir beide passten zu einander sehr,ich verstand was er will und was er bräuchte.Die erste 3 Monate lief alles super,er nahm bombastisch zu,manchmal bis zu 500g die Woche.Dann allerdings hat sich etwas verändert und er stillte nicht mehr so viel,mal normal mal kaum was.Es begangen Phasen wo er sogar abnahm!Ich war oft kurz davor ihn ab zu stillen.Nun nahm er aber die Flasche nicht.Es war sehr schrecklich für mich.Ich habe nicht gewusst ob ich zu wenig Milch hatte oder stillte er zu wenig? Nun sind wir schon 7/5 Monate, ich stille immer noch.Was mich jetzt beruhigt und macht leichter los zu lassen,das er seit einem Monat zu gefüttert wird und ich weiss,er "verhungert" nicht.Er stillt jetzt aber auch so "Phasenweise" Mal viel mal ganz wenig,so das ich denke es ist vorbei mit stillen.Aber nein,er hat sein eigene Rhythmus den ich nicht verstehe(leider Angst ist kein guter Ratgeber).
Ich wünsche dir alles gute.
Ich wünsche dir alles gute.
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Mysti
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 108
- Registriert: 08.01.2011, 14:16
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Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Bei uns hat es gut 10 Wochen gedauert... am anstrengendsten war das clusterfeeding. Jetzt läuft es prima...
große Maus, geb. 05.09.2008 und kleine Maus, geb. 03.09.2010, beide ungeimpft, voll gestillt und getragen - im Herzen 1 Sternchen 11.Woche
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fritzeline
- gut eingelebt
- Beiträge: 41
- Registriert: 18.12.2010, 09:24
Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Ich frage mich gerade, ob man sich früher auch solche Gedanken gemacht hat. Als man noch unzivilisiert und auf sich allein gestellt war. Ob man damals einen noch anderen Mutterinstinkt hatte oder ob man einfach zu "unterentwickelt" und weniger verweichlicht war, um sich gross etwas zu denken, wenn das Kind plötzlich weniger stillt oder andere Schwierigkeiten beim Stillen da sind. Find ich schon interessant, aber will mich auf keinen Fall in diese Zeit zurückversetzen
.
Generell denke ich aber auch, dass Mutter und Kind von Natur aus programmiert sind, um miteinander klar zu kommen. Eben auch, was das Stillen betrifft. Die Mutter ist da, um dem Kind genau das zu geben, was es braucht und andersrum nimmt sich das Kind eben genau das, was es will. Im Prinzip ist es also wirklich ganz einfach. Aber wir Mütter von heute kommen scheinbar nicht drumrum, uns zu sorgen und uns Gedanken zu machen, wenn das Stillen mal nicht so läuft wie es sollte (aus unserer Sicht gesehen). Klar kann es auch sein, dass mal wirklich etwas nicht stimmt und das Kind dann zu arg viel Gewicht verliert und man gegensteuern muss. Aber ich halte es nicht für unmöglich, dass unsere eigenen Gedanken und die damit hervorgerufene Unlockerheit beim Stillen einen Einfluss darauf nehmen, dass es nicht so einfach und wie von selbst geht wie es eigentlich sollte.
Wir haben jetzt gerade einen recht guten Rhythmus, was die Häufigkeit des Stillens betrifft. Man erkennt, dass der Kleine so seine bestimmten Tageszeiten hat, an denen er Hunger hat. Wir haben auch die richtigen Positionen für uns identifiziert, in denen wir gut stillen können. Wir haben nur manchmal das Problem, dass er eine Weile braucht, bis er richtig andockt. Das ist mitunter kräftezehrend, aber da ich jetzt weiss, dass er zunimmt und sonst gut trinkt, wenn es dann mal geklappt hat mit dem Andocken und Saugen, mache ich mir keine so grossen Sorgen und Vorwürfe mehr. Ich glaube zwar nach wie vor, dass es irgendeinen Grund haben muss, warum er da manchmal solche Probleme hat, aber mit der Zeit wird mir sicher auch noch auffallen, woran genau es liegt. Bis dahin machen wir einfach weiter wie gehabt. Es ist ja noch immer alles recht neu für uns beide
Danke für eure lieben Antworten und die Unterstützung. Es tut wirklich gut zu lesen, dass auch andere die Erfahrung gemacht haben, dass es eine Weile dauerte bis es perfekt gegangen ist. Aber es freut mich auch, von denen zu lesen, bei denen es von Anfang an perfekt lief, denn das zeigt einfach nur, dass Mutter Natur doch wirklich ein Genie ist!
Generell denke ich aber auch, dass Mutter und Kind von Natur aus programmiert sind, um miteinander klar zu kommen. Eben auch, was das Stillen betrifft. Die Mutter ist da, um dem Kind genau das zu geben, was es braucht und andersrum nimmt sich das Kind eben genau das, was es will. Im Prinzip ist es also wirklich ganz einfach. Aber wir Mütter von heute kommen scheinbar nicht drumrum, uns zu sorgen und uns Gedanken zu machen, wenn das Stillen mal nicht so läuft wie es sollte (aus unserer Sicht gesehen). Klar kann es auch sein, dass mal wirklich etwas nicht stimmt und das Kind dann zu arg viel Gewicht verliert und man gegensteuern muss. Aber ich halte es nicht für unmöglich, dass unsere eigenen Gedanken und die damit hervorgerufene Unlockerheit beim Stillen einen Einfluss darauf nehmen, dass es nicht so einfach und wie von selbst geht wie es eigentlich sollte.
Wir haben jetzt gerade einen recht guten Rhythmus, was die Häufigkeit des Stillens betrifft. Man erkennt, dass der Kleine so seine bestimmten Tageszeiten hat, an denen er Hunger hat. Wir haben auch die richtigen Positionen für uns identifiziert, in denen wir gut stillen können. Wir haben nur manchmal das Problem, dass er eine Weile braucht, bis er richtig andockt. Das ist mitunter kräftezehrend, aber da ich jetzt weiss, dass er zunimmt und sonst gut trinkt, wenn es dann mal geklappt hat mit dem Andocken und Saugen, mache ich mir keine so grossen Sorgen und Vorwürfe mehr. Ich glaube zwar nach wie vor, dass es irgendeinen Grund haben muss, warum er da manchmal solche Probleme hat, aber mit der Zeit wird mir sicher auch noch auffallen, woran genau es liegt. Bis dahin machen wir einfach weiter wie gehabt. Es ist ja noch immer alles recht neu für uns beide
Danke für eure lieben Antworten und die Unterstützung. Es tut wirklich gut zu lesen, dass auch andere die Erfahrung gemacht haben, dass es eine Weile dauerte bis es perfekt gegangen ist. Aber es freut mich auch, von denen zu lesen, bei denen es von Anfang an perfekt lief, denn das zeigt einfach nur, dass Mutter Natur doch wirklich ein Genie ist!
- Urania
- Profi-SuTler
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- Registriert: 24.07.2010, 10:27
- Wohnort: BW
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Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Früher sind auch viele Säuglinge gestorben ,auch verhungert.Ich denke heut zu tage schätzt man Kinder immer mehr.Man bekommt auch nicht "lebenlang" jedes Jahr ein Kind,so wie früher.Auch Verhütungsmitteln gabs damals nicht(so wie wir es kennen).Also ich glaube nicht das diese Probleme damals nicht gabs.fritzeline hat geschrieben:Ich frage mich gerade, ob man sich früher auch solche Gedanken gemacht hat. Als man noch unzivilisiert und auf sich allein gestellt war. Ob man damals einen noch anderen Mutterinstinkt hatte oder ob man einfach zu "unterentwickelt" und weniger verweichlicht war, um sich gross etwas zu denken, wenn das Kind plötzlich weniger stillt oder andere Schwierigkeiten beim Stillen da sind. Find ich schon interessant, aber will mich auf keinen Fall in diese Zeit zurückversetzen.
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fritzeline
- gut eingelebt
- Beiträge: 41
- Registriert: 18.12.2010, 09:24
Re: Wie lang hat's bei euch gedauert bis es top lief?
Urania hat geschrieben:Früher sind auch viele Säuglinge gestorben ,auch verhungert.Ich denke heut zu tage schätzt man Kinder immer mehr.Man bekommt auch nicht "lebenlang" jedes Jahr ein Kind,so wie früher.Auch Verhütungsmitteln gabs damals nicht(so wie wir es kennen).Also ich glaube nicht das diese Probleme damals nicht gabs.fritzeline hat geschrieben:Ich frage mich gerade, ob man sich früher auch solche Gedanken gemacht hat. Als man noch unzivilisiert und auf sich allein gestellt war. Ob man damals einen noch anderen Mutterinstinkt hatte oder ob man einfach zu "unterentwickelt" und weniger verweichlicht war, um sich gross etwas zu denken, wenn das Kind plötzlich weniger stillt oder andere Schwierigkeiten beim Stillen da sind. Find ich schon interessant, aber will mich auf keinen Fall in diese Zeit zurückversetzen.
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Ja, natürlich. Ich meinte das jetzt auch nicht in dem Sinne, sondern mir ging es wirklich darum, dass man heutzutage ja einfach viel mehr weiss und daher vorprogrammiert ist, dass man sich so extrem viele Gedanken macht und vielleicht auch schneller überreagiert, wenn jetzt mal irgendwas ist. Ich sage nicht, dass man sich keine Gedanken machen sollte und bin schon sehr dankbar, dass ich zur heutigen Zeit Mutter bin
