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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.02.2016, 22:36
von NataschaZ
Ich nehme auch fertige Lösung und dazu Einwegspritzen. Dann lege ich mein Baby auf die Seite mit Tuch unter dem Kopf und spritze die Salzlösung ins obere Nasenloch.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 01:17
von Linguanne
Und das macht es mit? Wenn ich nur die Nasentropfenflasche in sein Gesichtsfeld bringe, fängt er an zu weinen. Und zum benutzen brauchen wir vier Hände: 3 zum festhalten, eine zum eingeben.
Großer Zwerg (10/12) & kleiner Zwerg (04/15)
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 07:50
von MamaMonster
Hier klappt das nur, wenn er schon schläft. Fies, deshalb mache ich es nur, wenns nicht anders geht.
MamaMonster mit Monsterjungen 7/14
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 08:33
von RonjaR
Kann mir jemand erklären, warum bei Nasenspülung kein Problem mit dem dabei runter geschluckten Salz bei Babys besteht?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 08:46
von Quetzal
RonjaR hat geschrieben:Kann mir jemand erklären, warum bei Nasenspülung kein Problem mit dem dabei runter geschluckten Salz bei Babys besteht?
Gute Frage, die mich auch interessiert.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 10:50
von Erdnuss
Wie fühlen sich Gebärmutterkontraktionen durch Stillen an? Ib. id. Frühschwangerschaft? Wie stark spürt man dies?
Danke euch!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 11:49
von Teazer
Normalerweise spürt man diese gar nicht. In der Frühschwangerschaft tut sich vieles im Unterleib, das wesentlich deutlicher zu spüren ist.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 12:01
von Morgaine47
Bei mir hatte sich das wie leichte Wehen angefühlt. Ich habe dann abgestillt. Das stillkind war aber auch schon 39 Monate.
Kurz vom Handy
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 12:09
von blueberry
Quetzal hat geschrieben:RonjaR hat geschrieben:Kann mir jemand erklären, warum bei Nasenspülung kein Problem mit dem dabei runter geschluckten Salz bei Babys besteht?
Gute Frage, die mich auch interessiert.
1. Weil die Babys das Salzwasser beim Nasenspülen nicht runterschlucken (im Gegensatz vielleicht zu Tropfen-bis-ml-weise verabreichten Salzwassernasentropfen, die in Rückenlage gegeben werden). Das Wasser fließt zum einen Nasenloch rein, zum anderen raus, ggf. fließt ein Teil mit Schleim vermischt in den Rachen und wird ausgespuckt/-gehustet. Ich würde die geschluckte Menge bei meiner Methode (Kind hängt mit Handtuch umwickelt über Mamas Arm nach vorn gebeugt über dem Waschbecken, mit Salzwasser vollgezogener Nasenschnoddersaugerballon wird schnell in ein Nasenloch manövriert und draufgedrückt, verdaddertes Baby hustet und weint kurz und darf je nach Alter anschließend mit dem leeren Nasensauger in einer Wasserschüssel spielen oder wird zum Trost getragen/gestillt) auf maximal 2 ml schätzen.
2. Salz ist kein Nervengift. Es geht bei der Begrenzung der Salzaufnahme um den Schutz der Nieren vor dauerhaft zu viel Natrium. Obergrenze im zweiten Lebenshalbjahr z.B. 1 g Salz pro Tag.
Nun enthält isotonische Kochsalzlösung 9 g Salz auf 1000 ml Wasser. Mein einer Nasensauger enthält 40 ml Wasser, der andere 30 ml, von denen ca. 20 ml rausgedrückt werden, wenn man kräftig drückt. Nicht alles davon landet in der Babynase, aber nehmen wir mal an, es wäre so, und zweimal am Tag wird gespült, dann fließen 40 ml Wasser mit 0,36g Salz am Tag durch die Nase. Davon wird evtl. zweimal am Tag ein Schluck von 2 ml getrunken (was ein großer Schluck wäre - vornüber gebeugt sehr unwahrscheinlich!), was 0,036g Salz entspräche. Pro Tag.
Wenn man bedenkt, dass abschwellende Nasentropfen fürs Stillen bei mancher Erkältung die Rettung sind und die aber oft erst bei schnoddfreier Nase wirken, finde ich auch den Schreck beim Nasespülen vertretbar. Denn ein erkälteter Säugling, der wegen verstopfter Nase nicht stillen kann, leidet oft fürchterlich. Nasenspülen plus Troststillen hinterher ist da ein guter Kompromiss, finde ich.
LG blueberry
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 20.02.2016, 14:06
von Erdnuss
Teazer, das ist ja blöd ... es kann also unter Umständen - wenn man es nicht, wie Morgaine, spürt - zu gefährdenden Kontraktionen kommen, ohne dass man dies spürt und damit etwas unternehmen kann?
Danke!