Emmal J. hat geschrieben:PS
Wenn man Tiere gar nicht nutzen und züchten "darf", dann müssten Veganer ja konsequenterweise auch keine Haustiere haben. Ist das richtig?
und sie dürfen auch nicht in den zoo gehen.
Moderator: britje
Emmal J. hat geschrieben:PS
Wenn man Tiere gar nicht nutzen und züchten "darf", dann müssten Veganer ja konsequenterweise auch keine Haustiere haben. Ist das richtig?
naja, einige Dinge kann man eben nicht so einfach verhindern- wie das auf den Wurm treten. Diese Vergleiche fidne ich nicht ernsthaft - genauswo wie der Spruch "Salat hat auch ein Leben...".NikesMom hat geschrieben:... und sie dürfen auch keine Steuern zahlen, da sie damit ja alle mögliche Tierausbeutung unterstützen.
Und sie dürfen nicht mehr raus gehen, weil sie dann womöglich auf einen Wurm treten.
Und weil das alles ja gar nicht machbar ist, brauch ich zum Glück auch nicht auf Milch und Ei verzichten - puh![]()
You must be the change to wish to see - Mahatma Gandhi
Arterhaltung ist aber der geringste Prozentsatz dessen, was im Zoo stattfindet.Sandküste hat geschrieben: In den Zirkus mit Tieren gehen wir nicht - in den Zoo aber schon. Zoo hat für mich persönlich noch einen "Sinn" (Arterhaltung; man schützt, was man kennt;
Zuchtprogramme) - Zirkus dient nur zur Bespaßung der Menschen.
Ja, das wäre auch eine gute Idee.xknäckebrotx hat geschrieben: Und wenn KiTa oder Schule den Zoo als häufigere Anlaufstelle mangels anderer Ideen nutzen, hätte ich auch überhaupt kein Problem damit, das zu thematisieren und andere Ausflugsziele vorzuschlagen. Viele Leute kommen nämlich einfach gar nicht auf die IDEE, das in Frage zu stellen, weil es eben dazu gehört, finden es aber auch nicht schlimm, mal was Alternatives zu machen.
Ach so, edit: Kannst du dir auch die Augen deines Sohnes bildlich vorstellen, wenn du mit ihm darüber redest, wie die Tiere im Zoo leben und was für Repressalien die durch die Besucherströme und Fotoblitzlicher ausgesetzt sind, durch Horden von Schulklassen, die an die Scheiben klopfen und "Tiger komm raus" schreien? Wie wenig Platz sie haben zum Leben und warum sie manchmal ihre Babies fressen oder sich gar nicht erst fortpflanzen wollen, weil es ihnen dort nicht gut geht?Zierbanane hat geschrieben:Die Augen meines Sohnes kann ich mir bildlich vorstellen, wenn ich ihm sagen würde er darf nicht mitgehen.
das sehe ich auch so - unser KiGa war übrigens noch NIE im Zoo.......udn hier in Berlin wäre es ein leicht zu erreichendes Ausflugssziel....die gehen lieber in den Wald....xknäckebrotx hat geschrieben:Damit hab ich kein Problem - und wir hatten das ja auch schon in der KiTa, ein Zoobesuch, den Charis eben nicht mitgemacht hat. Hat sie mit ihren 1,5 Jahren zu der Zeit aber auch nicht gestört. Ab Schulalter bzw. davor seh ich genug kritisches Bewusstsein, um die Sache auch zu besprechen. Ich kenn auch Kinder, die im Vorschulalter durchaus in der Lage waren, einen Zoobesuch abzulehnen, weil sie genug Haltung dazu hatten, genau so, wie sie es abgelehnt haben, Tiere zu essen.
Wenn nicht, dann nicht, aber ich seh keine Notwendigkeit, das Thema des lieben sozialen Friedens willen auszuklammern. Das find ich nämlich fast noch perverser als Legitimationsgrund.
Und ansonsten fänd ich das auch nicht so schlimm, wenn ein Kind im Kindergartenalter mal auf eine Gruppenaktivität verzichtet und darüber sauer ist. Denn ich mach einfach nicht jeden Sch.. mit, nur damit das Kind "glücklich" ist und ich hab auch kein Problem damit, mich diesen Konflikten zu stellen.
Und wenn KiTa oder Schule den Zoo als häufigere Anlaufstelle mangels anderer Ideen nutzen, hätte ich auch überhaupt kein Problem damit, das zu thematisieren und andere Ausflugsziele vorzuschlagen. Viele Leute kommen nämlich einfach gar nicht auf die IDEE, das in Frage zu stellen, weil es eben dazu gehört, finden es aber auch nicht schlimm, mal was Alternatives zu machen.