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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 25.10.2020, 21:41
von amaryllis
Puh, also ich habe gerade versucht sie in den Schlaf zu stillen. Hat auch geklappt, nur leider hat sie nicht getrunken.
Wir haben heute viermal (!) gestillt.
Das letzte Mal vor vier Stunden.
Jetzt sitze ich hier mit zwei vollen Granaten.
Hoffentlich bekomme ich keinen Milchstau.
Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 25.10.2020, 21:59
von Maikäferchen19
amaryllis hat geschrieben: 25.10.2020, 21:41
Jetzt sitze ich hier mit zwei vollen Granaten.
Hoffentlich bekomme ich keinen Milchstau.
In dem Fall würde ich persönlich vorm ins Bett gehen nochmal anbieten (notfalls wecken) und falls es nicht klappt, lieber ausstreichen oder abpumpen, sodass der größte Druck weg ist. Aber nur als Notlösung, um den Milchstau zu vermeiden.
Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 25.10.2020, 22:01
von Lösche Benutzer 25726
Oh je, das klingt echt ungut. Da musst du mit Deidamaus vielleicht doch nochmal gucken, ob es nicht anders geht. Das kann es ja auch nicht sein.
Ausstreichen kannst du? Zur Entlastung wäre das bestimmt gut.
Ich wünsche euch eine gute Nacht und hoffe, deine Tochter hat heute Nacht ganz viel Hunger!
Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 25.10.2020, 22:18
von amaryllis
Maikäferchen19 hat geschrieben: 25.10.2020, 21:59
amaryllis hat geschrieben: 25.10.2020, 21:41
Jetzt sitze ich hier mit zwei vollen Granaten.
Hoffentlich bekomme ich keinen Milchstau.
In dem Fall würde ich persönlich vorm ins Bett gehen nochmal anbieten (notfalls wecken) und falls es nicht klappt, lieber ausstreichen oder abpumpen, sodass der größte Druck weg ist. Aber nur als Notlösung, um den Milchstau zu vermeiden.
Danke Maikäferchen, dann werde ich das so machen.
Wecken wird, so befürchte ich, nach einer so kurzen Schlafphase, nicht von Erfolg gekrönt sein.
Pumpen ohne trinkendes Baby ist schwierig bei mir, aber ich kann es ja mal versuchen. Ausstreichen klappt womöglich eher. Ich schau mal, was sich machen lässt.
Grashüpfer hat geschrieben: 25.10.2020, 22:01
Oh je, das klingt echt ungut. Da musst du mit Deidamaus vielleicht doch nochmal gucken, ob es nicht anders geht. Das kann es ja auch nicht sein.
Ausstreichen kannst du? Zur Entlastung wäre das bestimmt gut.
Ich wünsche euch eine gute Nacht und hoffe, deine Tochter hat heute Nacht ganz viel Hunger!
Danke Grashüpfer. Komischerweise hat sie vor der Reduktion bei 3x1 ausnahmslos mindestens 9-12x getrunken. Eher noch häufiger. Aber man kann sich wohl nie auf etwas verlassen. Vielleicht braucht es auch nur wieder ein paar Tage, um sich einzustellen. Die Wirkung der jeweiligen Dosierung tritt ja immer einige Tage im Verzug ein. Ich beobachte das jetzt noch ein paar Tage mit 2x1 und wenn es so bleibt, dann probiere ich das von deidamaus vorgeschlagene Dosierschema aus.
Schnutes Stuhlgang war heute super zäh. Also von der Festigkeit wie (etwas festeres) Kartoffelpüree, aber so zäh wie rohes Eiweiß. Sie musste auch richtig lange drücken, bis etwas kam. Sonst war der Stuhl immer eher flüssig.
Ist es normal, dass sich Milchstuhl so verändert?
Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 25.10.2020, 22:28
von Lösche Benutzer 25726
Ja, ist normal. Das hatte der Babybär auch eine Zeit lang. Ziemlich zäh, stark konzentriert, nur alle paar Tage und mit sehr viel Gestöhne rausgepresst. Sonst ging’s dem Baby aber gut, alles normal. Da musste ich mir auch regelmäßig sagen, dass das jetzt halt so ist und ich das nicht ändern kann. Obwohl es genervt hat. Und diese unnötigen „aber er sollte jetzt doch mal wieder, hoffentlich hat er kein Bauchweh, etc-Gedanken“ noch mehr. Nach ein paar Wochen waren und sind wir bis heute bei mehrfach täglich und die Geräuschuntermalung ist immer noch die gleiche

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 25.10.2020, 22:34
von amaryllis
Grashüpfer hat geschrieben: 25.10.2020, 22:28
Ja, ist normal. Das hatte der Babybär auch eine Zeit lang. Ziemlich zäh, stark konzentriert, nur alle paar Tage und mit sehr viel Gestöhne rausgepresst. Sonst ging’s dem Baby aber gut, alles normal. Da musste ich mir auch regelmäßig sagen, dass das jetzt halt so ist und ich das nicht ändern kann. Obwohl es genervt hat. Und diese unnötigen „aber er sollte jetzt doch mal wieder, hoffentlich hat er kein Bauchweh, etc-Gedanken“ noch mehr. Nach ein paar Wochen waren und sind wir bis heute bei mehrfach täglich und die Geräuschuntermalung ist immer noch die gleiche
Okay, dann bin ich beruhigt.
Ich war nämlich tatsächlich zuerst leicht irritiert.
Das Gestöne beim Drücken ist wirklich einmalig.
Gefolgt von der erlösenden "Sodastream Maschine"...

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 25.10.2020, 22:36
von amaryllis
* Ich schicke ein "h" hinterher.
Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 26.10.2020, 08:48
von Serafin
Vielleicht ist das Domperidon einfach zu viel? Ich finde, dass dein Kind sich auch ruhig öfter melden darf und nicht stirbt, wenn es sich für die Milch ein bischen anstrengen muss...
Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 26.10.2020, 09:22
von amaryllis
Serafin hat geschrieben: 26.10.2020, 08:48
Vielleicht ist das Domperidon einfach zu viel? Ich finde, dass dein Kind sich auch ruhig öfter melden darf und nicht stirbt, wenn es sich für die Milch ein bischen anstrengen muss...
Das hat sie ja bisher auch
mit Dom immer getan bzw. trank sie zumindest häufiger, sobald ich es ihr Anbot.
Ich habe gerade mal in meine Aufzeichnungen vom 20.09. bis 01.10. geschaut. Das war der Zeitraum nach meinem ersten Reduktionsversuch. Dabei habe ich konstant 3x1 genommen. Die Stillfrequenz lag in diesem Zeitraum zwischen 9 und 17. Meistens bei 12 bis 13 Stillmahlzeiten. Keine Ahnung, was diesmal los ist. Vielleicht war es ja nur eine Ausnahme.
Um 1 Uhr, kurz bevor ich schlafen gegangen bin, habe ich die Maus dann doch noch wecken und zum Trinken animieren können. Um 6 Uhr heute Morgen meldete sie sich dann selbständig und trank dann auch und schlief wieder ein. Um 7:30 Uhr wurde dann erneut gequietscht, aber da schlief sie dann beim Nuckeln direkt wieder ein. Nur ich leider nicht.
Mal sehen, wie sich der heutige Tag entwickelt.
Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?
Verfasst: 26.10.2020, 10:20
von deidamaus
Hallo amaryllis,
puh, da habe ich aber viel verpasst gestern. Gehe doch bitte gleich mal auf abwechselnd eine und zwei Tabletten Domperidon runter. Ein Milchstau brauchst du wirklich nicht. Dein Baby hat in der Zeit, in der du kein Domperidon genommen hast, die Milchbildung so stark angehoben, dass durch das Domperidon jetzt wahrscheinlich mehr Milch da ist, als vor vier Wochen.
Ausstreichen unter der warmen Dusche oder in der Badewanne klappt bei manchen Müttern auch gut, wenn es sonst schwierig ist. Und eine Stimulation der Brustwarze mit den Händen kann auch Wunder bewirken.
Zum Thema Schnuller und anders beruhigen: Hat es dein Mann mal mit Spazierengehen probiert?
Liebe Grüße
deidamaus