Ich habe jetzt nicht alles gelesen, nur die erste und die letzte Seite.
Zum Eingangsthread:
"Biologisch gesehen ist das Menschenkind bis ca. 2-3 Jahre ein Säugling (also Stillbaby) und nicht ein Tierchen auf dem Erdenrund käme auf den Gedanken seine wertvolle und kostbare Nachkommenschaft in dem Alter auszuquartieren." (woanders "geklaut", aber ich fand die Formulierung so schön.

)
Das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ von Dr. Ferber ist längst überholt!!!
Dr. Ferber hat seine Methoden nie an eigenen Kindern, sondern nur in der Klinik erprobt und seine These, die Kinder wollten nur ihren Dickkopf durchsetzen, WIDERRUFEN!
Wenn Babies oder Kleinkinder weinen oder schreien, tun sie das nie ohne Grund! Wir Erwachsenen sind nur zu blöd, ihre Laute zu deuten.
Und evolutionsgeschichtlich ist es absoluter Schwachsinn, ein Baby/Kleinkind allein in einem Zimmer schlafen zu lassen. Wenn dieses Kind erwacht und feststellt, daß es allein ist, bekommt es „Todesangst“, denn allein sein war für ein so hilfloses Menschenjunges früher lebensgefährlich. Folglich rief es um Hilfe. Die menschliche Evolution hat aber noch nicht gemerkt, daß diese Gefahr nicht mehr besteht, also weinen Babies immer noch, wenn sie allein sind und hören sofort auf, wenn sie auf den Arm genommen werden, denn dann ist die Gefahr ja weg!
Zudem ist der Mensch, ebenso wie ein Affe, ein „Tragling“, der nahezu ständigen Körperkontakt braucht.
Warum geben wir unseren Kindern nicht einfach das, was sie brauchen?
Ein Gitterbett, bei dem eine Gitterseite herausgenommen wurde, gibt dem Kind das Gefühl im Elternbett zu liegen und trotzdem ist noch genug Platz für die Eltern und das Kind bekommt auch nicht gleich jede Bewegung mit, bzw. ist viel leichter und einfacher wieder zu beruhigen.
In einem anderen Beitrag woanders hat einmal jemand dazu geschrieben, daß „Schreienlassen“ sogar die Gehirnentwicklung negativ beeinflußt. Zumindest habe ich es so verstanden.
Außerdem zerstört diese Haltung das Ur- und das Selbstvertrauen eines Menschen. Ihr gebt ihm doch das Gefühl, nichts wert zu sein, weil niemand kommt und seine Bedürfnisse stillt. (Ich habe so ein Exemplar geheiratet und es bringt mich immer auf die Palme, wenn er sagt, etwas sei zu schade für ihn!!!)
Zur letzten Seite:
Ich freue mich, zu lesen, daß Ihr einen Weg gefunden zu haben scheint. Das mit dem Bettchen neben meinem und der herausgenommenen Gitterseite hin zu meinem Bett, haben wir so. Wenn ich dann auf der anderen Seite stille, schläft die Püppi meistens zwischen mir und meinem Mann weiter. Und wenn er aufsteht, meistens nach mir

, rollt er seine Decke so auf, daß die Püppi an seiner Seite auch nicht herausfallen kann - und das von Geburt an!
Beim Kätzchen hatten wir eine ganz schwere Zeit, als sie 2 1/2 Jahre war. Sie war ein echtes "Pattexkind", klebte an mir, wie Kaugummi unter den Schuhsohlen und stand weinend vor der Duschkabine, wenn ich darin war, weil sie mich nur noch schemenhaft sehen, aber nicht mehr erkennen konnte. In dieser Zeit wurde sie nachts im Halbstundentakt wach und wollte gestillt werden, denn wenn sie meine BW im Mund hatte, konnte ich ja nicht weg.

Ich bin am Stock gegangen! Aber auch DIESES aüßerst anstrengende Jahr ging vorüber und nun ist sie ein aufgewecktes, selbstbewußtes und selbständiges achtjähriges Kind und ich bereue nicht im geringsten, daß ich ihr damals gegeben habe, was sie brauchte, obwohl ich von vielen Seiten Querfeuer bekommen habe, daß ich sie ja verwöhne und sie müsse das doch einmal lernen. - JA, ABER NICHT JETZT!!!! Und nicht mit "Gewalt".