Brot selbst backen??? lohnt sich das???

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Lanali
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Lanali »

Ich muss ja zugeben, dass ich bei den meisten Rezepte, die Temperaturen ignoriere und auch die Zeiten an meinen Tagesablauf anpasse. Mag sein, dass die Brote mit den korrekten Zeit- und Temperaturen noch besser schmecken würden, aber ich bezweifle, dass meine Familie das in irgendeiner Form merken würde :lol:
Mein Brotbackablauf geht also so: Ich bereite abends nach dem Abendessen den Sauerteig und evtl. den Vorteig zu. Am nächsten Vormittag rühre ich dann den Teig zusammen, lasse ihn gehen und backe. Beim Gehenlassen versuche ich schon die Zeit im Blick zu haben, aber auch wenn das mal nicht ganz klappt, kommt hinterher eigentlich immer ein essbares Brot raus :D .
Um den Backaufwand zu reduzieren finde ich auch die Kombi aus normalem Brot und Brot mit Übernachtgare ganz praktisch. Dann mache ich am Abend den Sauerteig, etc., am nächsten Morgen mache ich dann den Teig für das eine "normale" Brot und rühre den Teig für das Übernachtgare-Brot zusammen. Dann backe ich das "normale" Brot. Am nächsten Tag muss ich dann nur noch das Übernacht-Brot aus dem Kühlschrank holen und im Ofen backen ohne sonstigen Aufwand und ich habe zwei Tage hintereinander frisches Brot.
Liebe Grüße
Lanali mit B. (01/2010), S. (11/2012) und N. (09/17)
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rueckenwind
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von rueckenwind »

Ich backe meist möglichst viele Brote auf einmal. Dafür mache ich einen detaillierten Zeitplan. Gestern waren es 5 - und ich friere dann ein weil wir hier vor Ort kein gutes Brot kaufen können.
Ich mag auch das ganze Pipapo, falte die Teiglinge und stoße sie... Momentan habe ich dann einen Backtag, putze in den Wartezeiten die Küche oder spiele mit den Kindern ein kurzes Spiel.
Manche Rezepte sind weniger aufwändig, die werde ich wohl beibehalten wenn ich arbeiten gehe und weniger Zeit frei einteilen kann.

An die Temperaturen halte ich mich nur sehr ungefähr, ich habe kein geeignetes Thermometer und unser altes Haus ist schlecht gedämmt - wenn ich backe lasse ich nachts die Heizung im Bad laufen, da ist es dann recht warm, wie warm genau weiß ich nicht. Auch die Zeiten passe ich an unsere Bedürfnisse an, nur den Ofen mit Pizzastein versuche ich bestmöglich auszulasten.

Mir macht das alles große Freude und ich finde es immer wieder faszinierend wie man mit Mehl, Wasser und Salz ein derart abwechslungsreiches Lebensmittel herstellen kann.
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rueckenwind
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von rueckenwind »

Ach ja, gestern habe ich diese Brote gebacken:
https://www.ploetzblog.de/2011/12/04/vo ... f-steffen/ (unser Alltagsbrot)


https://www.ploetzblog.de/2016/10/08/al ... rteigbrot/ (die Kinder wollten gerne mal wieder "etwas Helleres")
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Labello86
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Labello86 »

Mein Sauerteigansatz ist jetzt fast 3 Tage alt und hat sein Volumen über Nacht gut verdoppelt, riecht auch säuerlich und war beim Umrühren richtig locker. Soll ich ihn trotzdem 5 volle Tage lang züchten oder kann ich ihn ev schon verwenden?
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rueckenwind
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von rueckenwind »

Ich würde wohl versuchsweise beim nächsten Füttern einen ersten Ansatz abnehmen und ein Brot mit einer kleinen Menge Hefe backen. Das hört sich doch schon sehr erfolgversprechend an.
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Labello86 »

rueckenwind hat geschrieben: 23.04.2020, 11:43 Ich würde wohl versuchsweise beim nächsten Füttern einen ersten Ansatz abnehmen und ein Brot mit einer kleinen Menge Hefe backen. Das hört sich doch schon sehr erfolgversprechend an.
Danke, werd ich so machen.
Danke auch fürs Verlinken der Brotrezepte, sie sehen beide köstlich aus! Würdest du die Hefe schon in den Sauerteig dazugeben oder erst, wenn alles zusammengemischt wird?
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von IdieNubren »

Ich hab von einer Freundin das Rezept „Dreikornbrot“ aus dem plötz Buch „Brotbacken in Perfektion mit hefe“ und das mag vor allem die große so gern und ich hab auch Lust auf Brot backen gerade. Jetzt les ich schon ne Weile mit und spiele mit dem Gedanken auch mal Sauerteig auszuprobieren. Leider gibt es hier nur Weizenmehl 405 - sonst quasi nichts mehr.
Danke schon mal an die ganzen Tipps, labello ich lese mal gespannt Mt was du als Neuling jetzt alles machst und mach dir dann vermutlich alles nach okay? 😄 also schön detailliert beschreiben ja?
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rueckenwind
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von rueckenwind »

Ich würde es erst später zugeben, nur wenige Gramm oder ein Brot mit Vorteig in dem Hefe enthalten ist ansetzen.
Labello86 hat geschrieben: 23.04.2020, 12:27
rueckenwind hat geschrieben: 23.04.2020, 11:43 Ich würde wohl versuchsweise beim nächsten Füttern einen ersten Ansatz abnehmen und ein Brot mit einer kleinen Menge Hefe backen. Das hört sich doch schon sehr erfolgversprechend an.
Danke, werd ich so machen.
Danke auch fürs Verlinken der Brotrezepte, sie sehen beide köstlich aus! Würdest du die Hefe schon in den Sauerteig dazugeben oder erst, wenn alles zusammengemischt wird?
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von rueckenwind »

Hier kann man im Bioladen jetzt frisch gemahlenes Vollkornmehl bekommen. Sie haben im Lager Säcke mit Roggen, Dinkel und Weizen und mahlen dann auf Nachfrage. Ich musste erstmal die Wassermenge anpassen und hoffe, sie behalten den Service bei.
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Nema
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Nema »

schlangengurke hat geschrieben: 21.04.2020, 12:33 Ach, bestimmt finde ich jemanden. Gerade ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
Der kommt aber irgendwann, und dann fange ich vielleicht wirklich erst mal mit dem Anstellgut von jemand anderem an.
Was für einen Sauerteig wolltest Du denn gerne? Ich habe einen Weizensauerteig und würde Dir anbieten welchen zu trocknen, den du wiederbeleben kannst. Habe ich schon mal gemacht, das ging recht gut.
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