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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 24.07.2015, 23:36
von Mondenkind
Uiuiui, hier war ja was los. Ich fürchte, nicht alles war hilfreich.... Ich gehe aber mal nur auf Deine Posts ein, jaloca.

Du hast auf den letzten Seiten viele viele Punkte angebracht, warum der Weg, den wir hier gehen, nicht der richtige ist. Ich vermute, das ist Dir auch erst im Lauf der Sache aufgefallen, sonst hättest du diesen Weg ja gar nicht eingeschlagen. Das finde ich nicht schlimm. Es ist ok, seine Meinung zu ändern und auf sich zu achten und zu merken, was richtig ist für einen selbst und was nicht. Ich denke, das sollten wir hier einfach mal so festhalten, dass es so nicht weitergeht. Oder?

Was mir jetzt erstmal einfällt:
1. Wir sehen zu, dass wir Deine ursprüngliche Pumpmenge wieder herstellen. Dies ginge höchstwahrscheinlich über Power- und Intervallpumpen:
Intervallpumpen:
5 Minuten Pumpen, kurze Pause (aufstehen, Brustmassage, etwas Trinken…) wieder 5 Minuten Pumpen, kurze Pause, nochmals 5 Minuten Pumpen.

Powerpumping:
Innerhalb ca. 1 Stunde 10-15 Minuten Pumpen, 5-10 Minuten Pause (siehe oben) wieder Pumpen.

Diese beiden Variationen in Kombination: 5-6 mal Intervallpumpen, 1-2 mal Powerpumping

2. Wir sehen zu, dass sie die Flasche wieder nimmt (wie wir das machen, müssten wir gemeinsam überlegen). Solange stillst du mit BES. Grundsätzlich empfiehlt sich bei Reflux häufigeres Stillen. Auf größere Abstände ziehen ist nicht sinnvoll und mit dem Vollstillen dauerhaft auch nicht vereinbar.

Prinzipiell könntest du ja so lange stillen und Flasche geben, wie das halt klappt. Mit Beikosteinführung könnte man dann eins der beiden ausschleichen- entweder stillen oder Flasche, wie Du möchtest.

Was hälst du davon? Oder siehst du irgendwas völlig anders?

Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 01:19
von jaloca
Mondenkind hat geschrieben:Uiuiui, hier war ja was los. Ich fürchte, nicht alles war hilfreich....
Ja... weisst Du, ich habe seit langem nicht mehr so geweint wie gerade die letzten Tage und heute. Mir kam es vor, als ob sich von allen Seiten plötzlich diverse "Wölfe" auf mich geschmissen haben (Leute, mit denen ich noch nie zu tun hatte... ich habe nicht einmal geahnt, dass überhaupt irgend jemand meinen Thread so lange mitverfolgen würde) und von allen Seiten nur "Du bist unbelehrbar", "Du kontrollierst und vertraust nicht", "Du sabotierst Dich selbst", "Du stopfst Dein Kind und quälst es quasi"... Du, Du Du, Du: alle mit dem Finger auf mich. Die paar netten und verständnisvollen Postings, die ich so sehnsüchtig und gerne gesucht und auch gelesen habe: die waren mein Trostpflaster. Ich kann Dir nicht beschreiben, wie ich mich gefühlt habe: ich werde diese Erfahrung kaum je vergessen. Es tut so weh, da man eh so verletzlich und angreifbar da ist, in dem man sich im Rahmen dieses Forums öffnet. Leute, die unter Umständen ev. auch nur qeuer gelesen haben und mir vorwerfen, dass ich immer von ml und Gramms schreibe, ohne den Kontext zu verstehen. Ich war und bin ziemlich geschockt über diese Reaktionen. Ich würde mir nicht anmassen, so mit jemandem zu reden, den ich nicht kenne. Spiegeln ist schön und gut, aber das "WIE" ist das Entscheidende. Na ja, dafür kanst Du ja nichts, ich wollte diese Last nur mit Dir teilen, da es mich heute zusätzlich belastet hat.
Mondenkind hat geschrieben: warum der Weg, den wir hier gehen, nicht der richtige ist. Ich vermute, das ist Dir auch erst im Lauf der Sache aufgefallen, sonst hättest du diesen Weg ja gar nicht eingeschlagen. Das finde ich nicht schlimm. Es ist ok, seine Meinung zu ändern und auf sich zu achten und zu merken, was richtig ist für einen selbst und was nicht. Ich denke, das sollten wir hier einfach mal so festhalten, dass es so nicht weitergeht. Oder?
Weisst Du, ich war heute 2 Stunden in der Stadt alleine und habe so sehr versucht mir klar zu machen, was eigentlich seit dem 19. Juli passiert ist, dass ich in so ein Loch gefallen bin. Der Weg war bis dann richtig und ich war doch an diesem Tag (noch vor 5 Tagen also) der glücklichste Mensch ever! Mir wäre nie in den Sinn gekommen, unseren Weg zu hinterfragen. Dann aber kam sie ins Spiel: sie entschied plötzlich, dass sie keine Calma mehr möchte, womit meine Zufütterung plötzlich wegfällt. Wir haben ja immer davon gesprochen, dass diese schrittweise reduziert werden soll. Und was ist passiert? Von 300-350 ml in 24 h auf (z.B. heute) 150 ml (und dies mit grösstem Druck). Diese plötzliche Veränderung hat mich total aus der Bahn geworfen, total! Wenn sie weiterhin so schön getrunken hätte, wie an dem Sonntag, gäbe es ja kein Problem. Aber in dem sie wieder stilltechnisch nachliess und plötzlich nicht mehr zugefüttert werden kann: ja, ich bin in Panik geraten, wie es vielleicht verständlich für eine Mutter ist, die sich um ihr Baby sorgt. Sie will nicht zugefüttert werden. Aber ist sie bereit für Vollstillen? Kann sie das? Ich denke also, dass wir klar differenzieren sollten zwischen "grundsätzlich den eingeschlagenen Weg hinterfragen" und "momentanen Problemen". Ich finde es immer noch extrem seltsam und komisch, dass sie seit 4 Tagen so schlecht zugefüttert werden will, das hatten wir echt nie. Verbindest Du das mit unseren Interventionen? Oder kann dies eine Phase sein? Wie soll ich sagen: sie funkte einfach dazwischen mit ihrer plötzlichen Verweigerung und ich war weder vorbereitet, noch soweit, wie sie. Ich kam und komme nicht nach... Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass wir uns gerade in einer Wandel-Phase befinden und solche sind immer schwierig. Umstellungen sind schweirig. Ich habe mich heute so sehr mit meinem Mann gestritten: er merkt es ja auch, trauert den alten Zeiten nach, als sie schön ihr 100 ml Fläschen hatte und alles war gut. Jetzt muss er sich ständig anhören von seiner heulenden Frau, wie wenig sie trinkt und ständig gestillt wird und sie kaum verdauen kann und deswegen Reflux hat (seine Annahme, also das, was uns Kinderärztin gesagt hat). Ich habe mir auch öfters die Frage gestellt, wie Du auch schreibst, ob ich denn vielleicht mit der Zeit in der Tat gemerkt habe, dass ich Vollstillen eigentlich nicht will oder nicht kann, aus was für Gründen immer. Mein Gefühl sagt: nein, nichts hat sich geändert, ich möchte es. Mein Verstand sagt aber momentan ganz klar, dass ich keine Kraft dazu habe, dass ich nie im Leben geahnt hätte, dass dies mit so viel Nerven, Kampf und Frust verbunden sein kann. Ich kann Dir momentan also keine klare Antwort geben, da ich dafür entspannt, wach und klar im Kopf sein sollte. Alles andere wäre gefärbt von negativen Befindlichkeiten, momentanen Problemen (sie lässt sich nicht zufüttern) und Ängsten. Ich muss mir vermutlich selber noch Zeit lassen, um mir klar zu werden, wohin es gehen soll. Ganz sicher nicht in Richtung Abstillen, das ist das einzige, das ich jetzt klar sagen kann !!!!! Und dass ich mich so freue, dass dieser schreckliche Tag mit Deinem lieben Posting endet, in dem Du mir zeigst, dass Du mich egal auf welchen Weg auch immer, weiterhin unterstützen würdest, und mit keinem Wort für nichts verurteilst. Danke dafür (wieder heulend vor Gerührtsein)... :cry: !

Das grösste Problem momentan ist, dass sie per BES nicht mehr als 30 ml zu sich nimmt. Dann müsste ich bei allen 10 Stillmahlzeiten den BES anwenden (damit ich auf 300 ml ZUfütterung komme), was ich einerseits sehr anstrengend, andererseits auch als störend erleben würde. Manchmal trinkt sie so gut, z.B. morgens: das wäre so schade, da mit dem BES dazwischen zu funken. Und ich könnte wetten, sie würde nie jedes Mal die 30 ml trinken. NIE! Fazit also: momentan keine Zufütterung von 300-350 möglich. Höchstens 150 und dies mit grossem Nachdruck. Meine Frage deshalb wäre, ob es zu fahrlässig wäre, mal einige Tage nur zu stillen, ohne sie mit irgend einer Art von Zufütterung zu quälen und zu schauen, was mit dem Gewicht passiert. Seit 20.07 schon bewegt sich die Zufütterung ja um die 150 ml (mit einer Ausnahme) und Gewicht hält sich noch gut oder nicht? Ich glaube, dass ich mehr als 4-5 Mal BES täglich nicht schaffe. Oder findest Du, dass es besser wäre, jetzt mal 1-2 Wochen mit dem BES zu stillen? Sollten sich die zugefütterten Mengen dann erhöhen oder noch weiter reduzieren?

Und noch eine andere praktische Frage: jemand hat geschrieben, ich soll erst stillen und dann BES anbieten. Ich dachte immer, dass man von Anfang an mit BES stillt? Oder tut man erst nur stillen und dann nochmals stillen mit BES?

Soviel heute. Ich bin sehr müde, sehr erschöpft. Muss noch gegen 3 Uhr nochmals aufstehen und pumpen, da ich heute nur 3 Mal gepumpt habe. Dir gute Nacht (schläfst sicher schon) und schöne Träume!

01.05. 3540 g Geburt KH
02.05. 3440 g, 7 x gestillt, 0 x Stuhl, 3 x Pipi
03.05. 3300 g, 7 x gestillt, 3 x Stuhl, 3 x Pipi
04.05. 3210 g, 8 x gestillt, 4 x Stuhl, 6 x Pipi
05.05. 3220 g, 8 x gestillt, 100 ml Muttermilch mit Becher, 2 x Stuhl, 6 x Pipi
06.05. 3210 g, 10 x gestillt, 25 ml Muttermilch mit Schoppen, 4 x Stuhl, 6 x Pipi
07.05. 3170 g, 5 x gestillt, 30 ml Muttermilch mit Schoppen, 4 x Stuhl, 6 x Pipi -> Entlassung aus dem Krankenhaus
22.05. 3580 g, 5 x gestillt, 345 ml MuMi, 6 x abgepumpt: 540 ml total
01.06. 3850 g, 5 x gestillt, 520 ml MuMi, 6 x abgepumpt: 765 ml total
15.06. 4180 g, 3 x gestillt, 250 ml MuMi, 2 Flaschen
22.06. 4350 g, 8 x gestillt, 200 ml MuMi, 2 Flaschen
29.06. 4360 g, 9 x gestillt, 205 ml MuMi, 2 Flaschen
30.06. 4450 g, 8 x gestillt, 380 ml MuMi, 4 Flaschen
01.07. 4440 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
02.07. 4450 g, 8 x gestillt, 280 ml MuMi, 2 Flaschen
03.07. 4440 g, 10 x gestillt, 385 ml MuMi, 4 Flaschen
04.07. 4480 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
05.07. 4490 g, 9 x gestillt, 275 ml MuMi, 3 Flaschen
06.07. 4550 g, 8 x gestillt, 295 ml MuMi, 3 Flaschen
07.07. 4570 g, 9 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
08.07. 4590 g, 13 x gestillt, 220 ml MuMi, 2 Flaschen
09.07. 4600 g, 10 x gestillt, 200 ml MuMi, 2 Flaschen
10.07. 4590. 8 x gestillt, 325 ml MuMi, 4 Flaschen
11.07. 4610 g, 7 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
12.07. 4620 g, 6 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
13.07. 4650 g, 8 x gestillt, 300 ml MuMi, 3 Flaschen
14.07. 4690 g, 5 x gestillt, 265 ml MuMi, 3 Flaschen
15.07. 4670 g, 8 x gestillt, 270 ml MuMi, 4 Flaschen
16.07. 4770 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
17.07. 4670 g, 7 x gestillt, 365 ml MuMi, 5 Flaschen
18.07. 4700 g, 4 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
19.07. 4740 g, 12 x gestillt (ca. 600 ml), 0 ml MuMi, 0 Flaschen
20.07. 4720 g, 11 x gestillt (ca. 450 ml), 130 ml MuMi, 2 Flaschen
21.07. 4760 g, 9 x gestillt (ca. 230 ml), 90 ml MuMi, 4 Flaschen
22.07. 4750 g, 11 x gestillt, 270 ml MuMi, 2 Softcup, 1 Becher, 2 Calma
23.07. 4850 g, 11 x gestillt, 175 ml MuMi, 4 BES, 2 Calma, 3 Softcup
24.07. 4850, 10 x gestillt, 150 ml MuMi, 4 x BES (30ml, 35ml, 50ml, 35ml), 5 x Pipi, 0 x Stuhl

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 07:31
von jaloca
Guten Morgen, Mondenkind. Seltsam, dass das Gewicht rauf geht bei dieser mickrigen Zufütterungsmenge... schau mal unten. Doch ev. ein Wachstumsschub das Ganze?

19.07. 4740 g, 0 ml MuMi
20.07. 4720 g, 130 ml MuMi
21.07. 4760 g, 90 ml MuMi
22.07. 4750 g, 270 ml MuMi
23.07. 4850 g, 175 ml MuMi
24.07. 4850 g, 150 ml MuMi
25.07. 4890 g

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 08:57
von delfinstern
jaloca hat geschrieben: Und noch eine andere praktische Frage: jemand hat geschrieben, ich soll erst stillen und dann BES anbieten. Ich dachte immer, dass man von Anfang an mit BES stillt? Oder tut man erst nur stillen und dann nochmals stillen mit BES?
Viele stillen erst ohne (also einfach den Schlauch abklemmen) und erst nach ein paar Minuten machen sie den Schlauch auf, wenn das Kind nicht mehr so oft schluckt. Also nicht stillen, Pause, BES anbringen, nochmal stillen sondern stillen mit Schlauch zu, später stillen mit offenem Schlauch. Hilft dir das?

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 09:18
von Morgaine47
Ich verfolge den Thread auch schon länger und möchte jetzt auch mal was schreiben. Hoffentlich was beruhigendes. Meine Minimuas hat(te?) auch ein Loch zwischen den Herzkammern, nach der Geburt war das so 2 bis 3 mm groß. Völlig unbedenklich laut Kardiologin, aber tauchen (was Deine Tochter ja wohl dürfte) ginge wohl eher nicht. Bei der letzten Untersuchung mit knapp 13 Monaten, war das Loch im US nicht mehr nachweisbar. Wenn es in einem Jahr bei der nächsten Untersuchung wieder nicht nachweisbar ist gilt es als geschlossen. Dann muss ich noch mal wegen dem tauchen fragen. Probleme in irgendweinerweise wegen dem "Herzfehler" hatten wir nicht.
Und noch zum Reflux: Sie war auch ein absolutes Spuckkind. Und ganz oft hat sie gespuckt (größere Mengen) und wollte sofort wieder an die Brust. Ich habe sie dann auch gelassen udn es schien ihr gut zu tun. Große Mahlzeitenabstände hatten wir auch nie und ich find ees klingt auch logischer viele kleine Mahlzeiten statt wenige große.
Zart war sie auch recht lange, vor allem im Vergleich zu ihrem Freund, der ein kleiner Budda ist. Aber mittlerweile hat sie nen richtigen kleinen Speckbauch und Sumoringer-Oberschenkel. Falls Du meine Signatur nicht lesen kannst wegen mit Handy online: Sie ist 13,5 Monate alt.

Ich persönlich finde die Idee mal ein paar Tage nur zu stillen und zu sehen wie sich das Gewicht und die Ausscheidungen entwickeln ganz gut. Ich bin mal gespannt was Mondenkind dazu sagt. Ich vermute ja sie bekommt mehr aus der Brust wie Du denkst.

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 10:19
von jaloca
@Morgaine47
Auf jeden Fall sehr beruhigend mit dem Herz. So schön, dass ihr das Thema somit abschliessen könnt. Ja, das ist der optimale Verlauf und auf den hoffe ich auch und nicht auf die ganz wenigen Fälle, wo die Löcher gar grösser werden (soll es auch geben). Ich wusste nicht, dass es erst dann als abgeschlossen gilt, wenn nach dem Zuwachsen auch noch ein weiteres Jahr gewartet werden muss. Tauchen wäre danach sicher kein Problem mehr, denke ich. Ja, es wäre ein spannenender Versuch mit dem probeweisen Vollstillen ein paar Tage, wobei ich keine so grossen Hoffnungen habe. Ich meine, durch die ganzen Stillproben, wegen denen ich hier so zerfleisch worden bin :wink: , habe ich mittlerweile ein ganz gutes Gesprür dafür entwickelt, wieviel sie in etwa trinkt. An dem legendären Sonntag habe ich es ja jeweils sofort gemerkt: deswegen auch gewogen: sie trank wie wild! Da wusste ich, dass das sicher Mengen über 50 ml sind. Und jetzt ist es wieder so wie früher. Also ich würde schon vorhersagen, dass sie abnehmen wird mit Vollstillen. Bin auch gespannt, was Mondenkind sagt.

@Delfinstern
Danke, ich verstehe es. Habe ich heute auch so versucht, aber es bleibt leider eine Tstache, dass sie mehr als 35-40 ml nicht schafft, heute waren es gar nur 25 ml und dies in 30 min. Ich habe ihr den Rest (15 ml) dann mit dem Softcup gegeben, es ging diesmal viel besser, nichts mit reinleeren. Sie hat es schön mit der Zunge getrunken. Ganz wenig ging raus.

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 12:33
von koalina
Ich wollte dir einfach einen lieben Gruß da lassen!
koalina :piepmatz:

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 14:33
von christkind
Oje, da muss ich mich wohl erstmal entschuldigen. :( Es tut mir leid, es lag mir fern, dich derart zu verletzen. Wollte dich eher ein bisschen wachrütteln aus der Schockstarre, in die du verfallen bist, weil das zufüttern plötzlich so gar nicht mehr klappen will. :oops: Fühl dich umarmt. (())

Ich hoffe, ihr findet bald den für dich und deine Tochter (und ebenso für den Rest der Familie) passenden Weg der Fütterung, wie auch immer der aussehen mag. Und ihr könnt dann mal bisschen zur Ruhe kommen. Heute hörst du dich ja schon wieder etwas optimistischer an.

So, und ab jetzt halte ich mich wieder raus. :wink:

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 18:58
von jaloca
christkind hat geschrieben:aus der Schockstarre, in die du verfallen bist, weil das zufüttern plötzlich so gar nicht mehr klappen will.
Der beste Ausdruck, den ich bis jetzt gehört habe, für meinen Zustand: Schockstarre :lol: ... beschreibt es ziemlich passend.
christkind hat geschrieben:Ich hoffe, ihr findet bald den für dich und deine Tochter (und ebenso für den Rest der Familie) passenden Weg der Fütterung, wie auch immer der aussehen mag.
Ach, mein Mann unterstützt mich auch immer, egal welchen Weg ich gehe. Aber wenn ich so da wie ein Häufchen Elent herumkrieche, dann fängt er auch an zu protestieren und zu fragen, was eigentlich los ist, was wir machen und warum nicht mehr wie früher und so weiter. Das Vollstillen (ab jetzt ergänze ich immer "mit Gewichtszunahme"!!!!) wäre doch für alle eine grosse Entlastung: keine Flaschen herumschleppen oder pumpen... Ich meine, ich möchte sie auch nicht zu diesen Flaschen vergewaltigen. Wenn sie sie nicht möchte, dann wird sie ihren Grund haben. Ich frage mich nur, wie wir denn sonst zufüttern sollen, wenn sie per BES nur jeweils 30 ml nimmt, wenn überhaupt. Es ist schon eine anstrengende Sache: sie zieht an den Schläuchen, alles verklebt, mir tut dass der BW-Vorhof so weh, wenn ich die Kleber wegnehme usw. Ich frage mich grundsätzlich, wie lange man in etwa damit üben muss, damit man es wieder ablegen kann und es auch ohne geht. 1-2 Wochen? 1-2 Monate? Klar, es wird von Fall zu Fall unterschiedlich sein, aber ich bin eher eine von der Sorte der Ungeduldigen... Ich habe mich nicht nicht ganz mit diesem Gerät angefreundet.

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Verfasst: 25.07.2015, 19:07
von delfinstern
Wenn die Gewichtszunahme ok ist, kann man die Zufütterung ja reduzieren (das sagt dann Mondenkind :) , ich bin ja nur Mitleser ;) ). Im Regelfall ist das dann so 10-20ml pro Tag weniger. Angenommen ihr füttert jetzt konstant 200ml zu, dann wäre das pi mal Daumen 10-20 Tage, wenn alles glatt geht :) Also keinesfalls Monate sondern noch ein paar Wochen. Und mit jedem Mal BES übt ihr beide und werdet besser und schneller. Man kann mit den Schläuchen und Flussraten ja auch variieren, das kommt alles mit der Zeit.