Re: Versandkostenerstattung für zurückgeschickte Tücher
Verfasst: 07.01.2012, 15:39
mellmull, ich fühlte mich auch nicht persönlich angesprochen/angegriffen (habe mich nur selbst in diesem Zusammenhang ausdrücklich erwähnt, um meinen Standpunkt deutlich zu machen), sondern ich bin ehrlich verwundert.
Selbstverständlich(!!!) habe ich Verständnis für jeden Online-Händler, der betroffen ist - ich persönlich finde die geltende Regelung nämlich auch übertrieben und freue mich, dass offensichtlich eine neue Gesetzgebung auf dem Weg ist, die die Rücksendekosten dann demnächst anders handhaben wird. Wirklich.
ABER: solange das Gesetz noch die Kosten den Online-Händlern aufbürdet, erwarte ich eben auch, dass ich mich darauf verlassen kann, dass ich der Online-Händler meines Vertrauens an geltendes Recht HÄLT. Als reine Selbstverständlichkedit, und ohne, dass ich das überprüfen, nachlesen oder gar bei ihm je Einzelfall erbitten muss.
Das tun andere Online-Händler auch, sogar diejenigen, die noch viel, viel kleiner sind und denen es sicherlich noch mehr weh tut als DD. (darunter fallen für mich z.B. alle uns bekannten Tragehilfenanbieter hier im Forum, die kleinen Naturkleidungs-Händler etc.).
Was die Kostenumlegung auf den Endverbraucher betrifft: dieses Argument greift meiner Meinung nach nicht, denn auch das müpsste man dann ja auch auf alle anwenden.
Klar, ich hätte auch die Sachen von Mein Tragling, Esprit oder BonPrix gerne alle (sagen wir mal) 3 EUR günstiger, denn die alle haben die Retouren selbstverständlich in ihren Preisen mit drin. Aber es ist nun mal so wie es ist.
Und wenn Du in ein Ladengeschäft gehst und versuchst, eine schadhafte Ware als Reklamation zurückzu geben, dann erwartest Du, dass dies anstandslos getan wird, weil es eben geltendes Recht ist. Du hast das Recht dazu. Wenn Dir die nette Verkäuferin dann aber entgegnen würde "Tut mir leid, wir nehmen keine beschädigte Ware zurück, denn solche Fäle müssten wir in die Gesamtkostenkalkulation mit aufnehmen, und dann würden alle Preise um 50 Cent teurer werden - das wollen Sie doch sicher nicht, oder?!" - nun, dann wärst Du vermutlich a) geschockt, b) stinkig und würdest c) auf Deinem Recht beharren.
Um nichts anderes geht es aktuell bei den Rücksendekosten bei DD. (nein, ich weiß, keine Reklamation, keine beschädigte Ware, aber eben ein Gesetz, das befolgt werden sollte und dass dem Endverbraucher gleichzeitig verdeckte Kosten entstehen lässt).
Aber wie gesagt: schön, dass ich in absehbarer Zukunft etwas zugunsten der Online-Händler ändert.
Selbstverständlich(!!!) habe ich Verständnis für jeden Online-Händler, der betroffen ist - ich persönlich finde die geltende Regelung nämlich auch übertrieben und freue mich, dass offensichtlich eine neue Gesetzgebung auf dem Weg ist, die die Rücksendekosten dann demnächst anders handhaben wird. Wirklich.
ABER: solange das Gesetz noch die Kosten den Online-Händlern aufbürdet, erwarte ich eben auch, dass ich mich darauf verlassen kann, dass ich der Online-Händler meines Vertrauens an geltendes Recht HÄLT. Als reine Selbstverständlichkedit, und ohne, dass ich das überprüfen, nachlesen oder gar bei ihm je Einzelfall erbitten muss.
Das tun andere Online-Händler auch, sogar diejenigen, die noch viel, viel kleiner sind und denen es sicherlich noch mehr weh tut als DD. (darunter fallen für mich z.B. alle uns bekannten Tragehilfenanbieter hier im Forum, die kleinen Naturkleidungs-Händler etc.).
Was die Kostenumlegung auf den Endverbraucher betrifft: dieses Argument greift meiner Meinung nach nicht, denn auch das müpsste man dann ja auch auf alle anwenden.
Klar, ich hätte auch die Sachen von Mein Tragling, Esprit oder BonPrix gerne alle (sagen wir mal) 3 EUR günstiger, denn die alle haben die Retouren selbstverständlich in ihren Preisen mit drin. Aber es ist nun mal so wie es ist.
Und wenn Du in ein Ladengeschäft gehst und versuchst, eine schadhafte Ware als Reklamation zurückzu geben, dann erwartest Du, dass dies anstandslos getan wird, weil es eben geltendes Recht ist. Du hast das Recht dazu. Wenn Dir die nette Verkäuferin dann aber entgegnen würde "Tut mir leid, wir nehmen keine beschädigte Ware zurück, denn solche Fäle müssten wir in die Gesamtkostenkalkulation mit aufnehmen, und dann würden alle Preise um 50 Cent teurer werden - das wollen Sie doch sicher nicht, oder?!" - nun, dann wärst Du vermutlich a) geschockt, b) stinkig und würdest c) auf Deinem Recht beharren.
Um nichts anderes geht es aktuell bei den Rücksendekosten bei DD. (nein, ich weiß, keine Reklamation, keine beschädigte Ware, aber eben ein Gesetz, das befolgt werden sollte und dass dem Endverbraucher gleichzeitig verdeckte Kosten entstehen lässt).
Aber wie gesagt: schön, dass ich in absehbarer Zukunft etwas zugunsten der Online-Händler ändert.