ich möchte dazu etwas sagen:
lala hat geschrieben: Über Weihnachten haben wir allerdings total über die Stränge gehauen

und sie hat zwei komplette Michl Filme geschaut und fast den ganzen Petterson Film. Das soll und wird so nicht weitergehen.
ich finde, ausnahmen bestätigen die regel!
warum nicht mal an besonderen tagen oder zu bestimmten zeiten eine sonderregel einführen?
ich habe als kind zb unter der woche und in der schulzeit nie tv geguckt, dafür durften wir in den ferien schauen und zu den festtagen - und haben es auch gerne angenommen.
meine tochter durfte an weihnachten das "3 nüsse für aschenbrödel"-märchen mit mir zusammen anschauen - sie hat es so toll gefunden und mir auch fragen dazu gestellt. ich fand es sehr schön, daß wir so einen schönen (und lehrreichen

) film zusammen angesehen haben.
ich achte sehr wohl darauf, was gesehen wird. den inhalt finde ich insofern wichtig, weil nicht altersgerechte sendungen ängste auslösen können! ich bin zb auch überhaupt kein fan von kindernachrichten, ich finde diese frühestens ab 8 jahren überhaupt sinnvoll. warum soll man sein kind schon so früh mit dem übel der welt konfrontieren? es ist ja nicht so, daß es mit dem lehrer über atomphysik diskuttieren muss.
was bei mir zu dem generellen (+ausnahmen
) tv-limit führte, ist übrigens auch die nervliche überreizung die sich häufig schnell nach tv-konsum einstellt! ist euch das nie aufgefallen? wenn ich zb lange tv glotze, dann flattern meine nerven wirklich, ich bin innerlich angespannt, auch meine augen sind dann müde und ich muss mich innerlich erstmal wieder runterfahren...
ich glaube, für einen sensiblen menschen (wie meine tochter es definitiv ist) ist tv höchstens in kleinen dosen gut! dies wird ja zb auch für ads-"belastete" kinder empfohlen... ich glaube, bei der frage ob oder wieviel tv sollte man unbedingt individuell auf sein kind achten!!!
Fliederfee hat geschrieben:
DU KANNST MICH NICHT ENTTÄUSCHEN !
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“
Mary Haskell
danke für diesen spruch! den werde ich meiner tochter in ihr tagebuch reinschreiben.
Baba hat geschrieben:Klar, natürlich soll man sich nach den Bedürfnissen der Kinder richten und seine Meinungen dahingehend überdenken.
Aber man darf dabei doch nicht außer Acht lassen, was man da zu einem Bedürfnis werden lässt. Man sollte unterscheiden was ein echtes wirkliches Bedürfnis ist oder ob ich vielleicht als Eltern eine Art Bedürfnis geschaffen habe.
ICH denke, fernsehen ist ganz sicher kein echtes Bedürfnis.
ich finde, der spruch und das was du, liebe baba, schreibst, widerspricht sich in keinster weise! im gegenteil: ich denke, viele der heutigen "bedürfnisse" werden konkret von der industrie geschaffen: der ganze konsum mit seinem rattenschwanz (merchandise-produkte etc.) ist ja nur von anderen kreiert worden um ins uns das bedürfnis danach zu wecken.
ich glaube auch, daß tv kein grundsätzliches bedürfnis ist. dennoch entscheide ich für mich für den tv - aber eben mit limit. ich überlasse meiner tochter da nicht die freiheit, weil ich fürchte, daß sie damit (noch) nicht umgehen kann. dafür ist sie noch viel zu reizoffen und kennt ihre eigenen grenzen nicht gut genug...!