solche aussagen hab ich schon einige male gehört...Maren hat geschrieben:Danke, Zierbanane! So hab ich es gemeint.Zierbanane hat geschrieben:Das Problem ist, dass man sich eigentlich lange Zeit nicht mit dem Thema Belohnungen herumschlagen muß. Das habe ich auch bisher nie getan. Kommt das Kind dann aber in die Schule, dann sieht man das plötzlich eventuell schon etwas anders (siehe oben). Mein Sohn wird 9, derzeit belohnen wir noch nicht, aber gerade eben habe ich gedacht, dass es manchmal doch ganz gut wäre. Denn ich belohne (sporne an) dann doch noch lieber, als tatenlos dabei zuzusehen wie mein Kind wegen vergessener Hausaufgaben eine 6 kassiert und damit der ganze Notenschnitt allmählich runter rasselt.chrissi hat geschrieben:Und wenn ich-wie auf dem Spielplatz-eingreife und Schaden von einem fremden Kind fernzuhalten, darf ich das dann zuhause nicht wenn ich schaden durch mangelndes Lernen befürchte? ...
Das Leben ist nun mal leider nicht nur Zuckerwatte und manchmal müssen auch die Eltern mal die "Buhmänner" sein.
Ich würde gerne noch viel, viel ausführlicher schreiben, aber die Kinder rufen.
Im Übrigen geht es bei uns z.B. nicht um Windel oder nicht Windel. Felix will keine Windel. Er will auf den Teppich pieseln. Und das will ich nicht. Ganz ehrlich, wenn ich das mit Belohnungen wegkriege, dann mach ich das! Er ist auch nicht vernachlässigt und muss nicht auf sich aufmerksam machen, oder so...
Was meine Großen angeht: Ich habe nie gesagt, dass ich sie unter Druck setze. Als sie im letzten Jahr nen blauen Brief bekommen hat, hab ich mich mit ihr hingesetzt und geschaut, was _sie_ will. Klassenziel erreichen? Abgehen? Nur Einser auf dem Zeugnis? Und dann hab ich sie unterstützt in dem, was sie wollte. Ich denke einfach, dass ein bspw. finanzieller Anreiz für sie hilfreich wäre...
Übrigens hat der Sohn von Reinhard Mey, der sehr frei erzogen wurde, gesagt, er wünschte sich, dass seine Eltern manchmal strenger gewesen wären...
Belohnung /Bestechung
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Millefiori
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Re: Belohnung /Bestechung
liebe Grüße von mir mit
11/03 ,
07/07 und
06/09
Mein Bücherblog
Auf meinem Grabstein soll stehen: Schau nicht so doof, ich läge jetzt auch lieber am Strand!
11/03 ,
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Captainsparrow
Re: Belohnung /Bestechung
Wäre mal interessant hierzu ne Forums-Umfrage zu machen
- Zierbanane
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Re: Belohnung /Bestechung
Oh ja! Das hätte ich mir in punkto Schule auch von meinen Eltern gewünscht. Vieles hätte anders/besser(!) laufen können. Und so mußte ich alles mühsam nachholen und für vieles ist es heute einfach zu spät. Da gerate ich REGELMÄßIG ins Jammern.Maren hat geschrieben:...
Übrigens hat der Sohn von Reinhard Mey, der sehr frei erzogen wurde, gesagt, er wünschte sich, dass seine Eltern manchmal strenger gewesen wären...
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Captainsparrow
Re: Belohnung /Bestechung
Ich hab mal ne Umfrage gestartet im Dies und das und bin gespannt, was dabei herauskommt..
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Lösche Benutzer 1828
Re: Belohnung /Bestechung
ja, das glaube ich auch - irgendwann kann ich eh nur noch reden....dann machen die Jugendlichen, was sie wollen.lala hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, ob man sich nicht überschätzt, wenn man wirklich meint eingreifen zu können. Bis zu einem gewissen Punkt bestimmt, aber ab einem gewissen Punkt werden unsere jugendlichen Kinder vermutlich eigene Entscheidungen treffen...
Johana, und wenn er was nicht machen mag, wo man der Lehrerin am nächsten Tag was zeigen muss, dann kommt er mit leerem Heft oder wie? Wie reagiert da die Lehrerin drauf?
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Lösche Benutzer 1828
Re: Belohnung /Bestechung
das wird es doch von Geburt an - jeden Tag ein kleines bißchen mehrchrissi hat geschrieben:Ich weiß nicht....Ich hätte gerne, dass mein Kind irgendwie sanft darauf vorbereitet wird, dass man sich manchmal auch Dingen fügen muss, auf die man keine Lust hat. Und dass man von diesen fordernden Stellen trotzdem geliebt und geachtet wird. Dazu habe ich als Mutter jede Menge Zeit und kann mir Gedanken dazu machen, wie ich das vermittle. Ich möchte irgendwie nicht, dass mein Kind irgendwann denkt nur "daheim bei Mama" ist die Welt in Ordnung, die böse Welt draußen ist gemein und fies und "nicht auf seiner Seite".
wir leben alle in einer Familie, in einem sozialen Gefüge, da gibt es persönliche Grenzen, Regeln, daran gewöhnt sich ein Kind von ganz allein, das bleibt doch nicht aus.
Und auch wenn es so wäre, dass die große Welt böse und gemein ist (es kann gut sein, dass dein Kind das mal so empfindet) - dann möchte ich doch gerade da sein und nicht noch in die gleihce Kerbe hauen. Gerade dann soll mein Kind doch das Gefühl haben, zu Hause ist alles in Ordnung, hier kann ich sein, wie ich bin.
- kaehde
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- Beiträge: 7961
- Registriert: 21.07.2005, 16:14
- Wohnort: nahe München
Re: Belohnung /Bestechung
Hallo,
ich gehe jetzt mal vor allem auf die Belohnung/Bestechung bei Schulkindern ein, in die Richtung hat sich die Diskussion ja entwickelt.
Ich sehe es nicht als problematisch an, bei sehr seltenen Gelegenheiten (bei mir wars das Abitur, die Approbation und die Promotion) eine materielle Belohnung (bzw. eine Verstärkung, wenn man es als Konditionierung interpretieren will) anzuwenden. Wobei mir das vollkommen egal war. Ich brauchte eine gute Abinote um mir mein Traumstudium zu ermöglichen. Das Geld war nur obendrauf.
So etwas kann ich mir schon auch für meine Kinder vorstellen.
Was ich mir überhaupt nicht vorstellen könnte, wäre für jede Note (bzw. jede gute Note) einen Anreiz zu bieten. Das ist mir viel zu materialistisch, und macht, so wie BecKa es sagte, den Eigenantrieb kaputt.
Ich halte es für wichtig, für die Kinder da zu sein, gerade auch schulisch, zu trösten, zu helfen, evtl. auch mal zu schubsen und zu fordern. Aber eben möglichst ohne Druck.
Hier habe ich glaube ich auch einen guten Lehrmeister, der auf jeglichen Druck sofort auf stur schaltet (hat er wohl von seinem Vater)
.
Deshalb sind hier die Kloeters Schulbriefe eingezogen, die ich mir bei Gelegenheit zu Gemüte führen werde. Eindeutig unkonventionell
Viele Grüße,
Katja
ich gehe jetzt mal vor allem auf die Belohnung/Bestechung bei Schulkindern ein, in die Richtung hat sich die Diskussion ja entwickelt.
Ich sehe es nicht als problematisch an, bei sehr seltenen Gelegenheiten (bei mir wars das Abitur, die Approbation und die Promotion) eine materielle Belohnung (bzw. eine Verstärkung, wenn man es als Konditionierung interpretieren will) anzuwenden. Wobei mir das vollkommen egal war. Ich brauchte eine gute Abinote um mir mein Traumstudium zu ermöglichen. Das Geld war nur obendrauf.
So etwas kann ich mir schon auch für meine Kinder vorstellen.
Was ich mir überhaupt nicht vorstellen könnte, wäre für jede Note (bzw. jede gute Note) einen Anreiz zu bieten. Das ist mir viel zu materialistisch, und macht, so wie BecKa es sagte, den Eigenantrieb kaputt.
Ich halte es für wichtig, für die Kinder da zu sein, gerade auch schulisch, zu trösten, zu helfen, evtl. auch mal zu schubsen und zu fordern. Aber eben möglichst ohne Druck.
Hier habe ich glaube ich auch einen guten Lehrmeister, der auf jeglichen Druck sofort auf stur schaltet (hat er wohl von seinem Vater)
Deshalb sind hier die Kloeters Schulbriefe eingezogen, die ich mir bei Gelegenheit zu Gemüte führen werde. Eindeutig unkonventionell
Viele Grüße,
Katja
Katja mit Benjamin (32.0 SSW, 02/05)
und Rebecca (02/08 )
Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
und Rebecca (02/08 )
Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
- Holly
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 528
- Registriert: 26.01.2010, 21:11
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Re: Belohnung /Bestechung
Ich habe sehr interessiert die ganzen 15 Seiten gelesen und will Euch gerne auch mal Erfahrungen schreiben.
Ich bin der festen Überzeugung: Belohnung, Bestrafung bringen nichts. Das Kind wird trocken, wenn es so weit ist, es springt vom 1-Meter-Brett, wenn es das aus sich heraus will; und Impfen tut weh! Da darf man Angst vor haben! Und wenn sich mein Kind dann auf den Boden wirft, ist MIR das peinlich, dann habe ICH das Problem, nicht mein Kind. Dann kann ich sagen: es ist ok, du darfst Angst haben, das wird jetzt pieksen, du kannst Dich an mir fest halten.
Mein großer Sohn (18) ist seit Beginn der Schulzeit ein begeisterter Lern-Und-Hausaufgaben-Verweigerer bei hoher Intelligenz
. War irgendwie immer unser Sorgenkind. Jegliche Form von Belohnung oder auch Bestrafung, jede Form von Druck, haben unserer Beziehung zueinander nur geschadet. Er hat gelogen, weil er keine Hausaufgaben machen wollte, ich habe kontrolliert und geschimpft. Heute ist die Gesamtsituation hier nicht sehr erfreulich, er wird in einigen Wochen ausziehen.
Zur Bildung eines gesunden Selbstbewußtseins hat das wohl nicht beigetragen, es hat ihm die verbliebene Lust auf Schule schon früh genommen. Oft hat er nur gerade mal so das Klassenziel erreicht auf der Realschule. Seit der Grundschule drehte sich alles nur noch um Noten, Leistung (auch in anderen Bereichen). Später auch PC, Internet...
Er macht jetzt gerade sein Fachabi in einem Bereich, den er sich ausgesucht hat. Die Noten sind gut, dennoch schwänzt er auch wenn er keine Lust hat.
Aus heutiger Sicht hätte ich vieles anders gemacht.
Der mittlere (13), eher praktisch veranlagte Sohn, hatte von Beginn der Schulzeit an die Verantwortung für seine Hausaufgaben und sein Lernen. Ich habe nicht kontrolliert, ihm gerne geholfen wenn er es wollte. Nach zwei Jahren Gymnasium ist er zur Realschule gewechselt, ihm war der Druck zu hoch, Mathe zu kompliziert. Er hat einen ganzen Abend geheult (wegen der Freunde), ich habe ihn festgehalten, danach war alles ok.
Das Wichtigste: Schule bestimmt nicht sein Leben. Und wir zeigen ihm, dass ER völlig ok ist und seine Noten nicht so wichtig. Er weiß, dass er da durch muss, dass er bestimmte Noten braucht um (wie er es will) Abitur zu machen.
Un dich vertraue ihm, dass er es schafft, und wenn nicht, dann findet sich ein anderer Weg.
Er hinterfragt oft, wozu brauche ich das. Wenn es keinen Sinn macht, bringt er da keine Begeisterung auf.
Wenn er nur halb so gut Vokabeln behalten könnte wie Songtexte....
Heute bin ich der Meinung, ja, alle Kinder wollen lernen! Aber nicht unbedingt das, was im Lehrplan steht.
Und das ist auch ok so. Wenn sie an eine Hürde kommen, werden sie sie meistern. Wenn sie mit Amerikanern reden wollen, sollten sie besser ein bisschen Englisch können. Und es kann passieren, dass man auf der Durchreise in Frankreiche Forelle statt Steak bekommt, wenn man die Sprache nicht beherrscht. daraus lernen sie viel mehr, als Vokabeln lernen, mit denen man nichts anfangen kann in Paris
Die logische Konsequenz aus ungewaschenen Händen beim Essen sind Würmer und Durchfall. Danach waschen sie die Hände freiwillig
Selbst erlebt! Dran erinnern muss ich natürlich immer noch.
Und wenn ich einen zweijährigen habe, der die Zähne nicht putzen will, muss ich dafür sorgen, dass es nichts zahnschädigendes bekommt oder ich nehme das so hin und warte ab. Aber bestimmt werde ich meine Tochter nicht in einen Ringkampf verwickeln um an ihre Zähne zu kommen! Ihr wird schon nicht gleich das ganze Gebiss wegrotten.
sooo, und jetzt krabbel ich zu meiner Tochter unter die Decke während mein mittlerer nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf noch chattet und der Große die Freundin nach Hause bringt.
Ich bin der festen Überzeugung: Belohnung, Bestrafung bringen nichts. Das Kind wird trocken, wenn es so weit ist, es springt vom 1-Meter-Brett, wenn es das aus sich heraus will; und Impfen tut weh! Da darf man Angst vor haben! Und wenn sich mein Kind dann auf den Boden wirft, ist MIR das peinlich, dann habe ICH das Problem, nicht mein Kind. Dann kann ich sagen: es ist ok, du darfst Angst haben, das wird jetzt pieksen, du kannst Dich an mir fest halten.
Mein großer Sohn (18) ist seit Beginn der Schulzeit ein begeisterter Lern-Und-Hausaufgaben-Verweigerer bei hoher Intelligenz
Zur Bildung eines gesunden Selbstbewußtseins hat das wohl nicht beigetragen, es hat ihm die verbliebene Lust auf Schule schon früh genommen. Oft hat er nur gerade mal so das Klassenziel erreicht auf der Realschule. Seit der Grundschule drehte sich alles nur noch um Noten, Leistung (auch in anderen Bereichen). Später auch PC, Internet...
Er macht jetzt gerade sein Fachabi in einem Bereich, den er sich ausgesucht hat. Die Noten sind gut, dennoch schwänzt er auch wenn er keine Lust hat.
Aus heutiger Sicht hätte ich vieles anders gemacht.
Der mittlere (13), eher praktisch veranlagte Sohn, hatte von Beginn der Schulzeit an die Verantwortung für seine Hausaufgaben und sein Lernen. Ich habe nicht kontrolliert, ihm gerne geholfen wenn er es wollte. Nach zwei Jahren Gymnasium ist er zur Realschule gewechselt, ihm war der Druck zu hoch, Mathe zu kompliziert. Er hat einen ganzen Abend geheult (wegen der Freunde), ich habe ihn festgehalten, danach war alles ok.
Das Wichtigste: Schule bestimmt nicht sein Leben. Und wir zeigen ihm, dass ER völlig ok ist und seine Noten nicht so wichtig. Er weiß, dass er da durch muss, dass er bestimmte Noten braucht um (wie er es will) Abitur zu machen.
Un dich vertraue ihm, dass er es schafft, und wenn nicht, dann findet sich ein anderer Weg.
Er hinterfragt oft, wozu brauche ich das. Wenn es keinen Sinn macht, bringt er da keine Begeisterung auf.
Wenn er nur halb so gut Vokabeln behalten könnte wie Songtexte....
Heute bin ich der Meinung, ja, alle Kinder wollen lernen! Aber nicht unbedingt das, was im Lehrplan steht.
Und das ist auch ok so. Wenn sie an eine Hürde kommen, werden sie sie meistern. Wenn sie mit Amerikanern reden wollen, sollten sie besser ein bisschen Englisch können. Und es kann passieren, dass man auf der Durchreise in Frankreiche Forelle statt Steak bekommt, wenn man die Sprache nicht beherrscht. daraus lernen sie viel mehr, als Vokabeln lernen, mit denen man nichts anfangen kann in Paris
Die logische Konsequenz aus ungewaschenen Händen beim Essen sind Würmer und Durchfall. Danach waschen sie die Hände freiwillig
Und wenn ich einen zweijährigen habe, der die Zähne nicht putzen will, muss ich dafür sorgen, dass es nichts zahnschädigendes bekommt oder ich nehme das so hin und warte ab. Aber bestimmt werde ich meine Tochter nicht in einen Ringkampf verwickeln um an ihre Zähne zu kommen! Ihr wird schon nicht gleich das ganze Gebiss wegrotten.
sooo, und jetzt krabbel ich zu meiner Tochter unter die Decke während mein mittlerer nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf noch chattet und der Große die Freundin nach Hause bringt.
- Johana
- Power-SuTler
- Beiträge: 5968
- Registriert: 11.02.2008, 10:00
Re: Belohnung /Bestechung
Danke holly für deinen Erfahrungsbericht.
An alle anderen: Ihr habt zuviel geschrieben für mich
! Ich kann nicht auf alles eingehen.
Zu Reinhard Mey und der zu freien Erziehung: Es scheint für einige hier zusammenzugehören, dem Kind die schulische Verantwortung zu übergeben, und sehr "frei" zu erziehen. (Was auch immer das genau heißt).
Ich glaube, so besonders frei erziehe ich gar nicht. Bei der Spielplatzsache, die chrissi geschildert hat, würde ich durchaus eingreifen. Ich dulde generell nicht, dass meine Kinder anderen Kindern Schaden zufügen, anderen weh tun etc. Gewalt wird hier zu Hause gar nicht geduldet!
Nur weil man auf Belohnung und Bestechung verzichtet und dem Kind viel zutraut, heißt noch lange nicht, dass hier jeder tun und lassen kann, was er will!
Dass hier einige mit der Erziehung ihrer Eltern unzufrieden waren, finde ich durchaus interessant. Auch mir hat so einiges bei uns zu Hause nicht gefallen.
Aber ich glaube nach wie vor nicht, dass meine Eltern oder eure Eltern Einfluss auf eure Schullaufbahn gehabt haben
! Und ich finde es unfair, jetzt den Eltern die Schuld zu geben, dass sie euch damals nicht zum Lernen gezwungen haben, oder strenger waren, oder was auch immer.
@zierbanane: Ich sehe nicht tatenlos zu, wie auch immer es meinen Kindern in der Schule ergeht. Ich bin alles andere als tatenlos. Ich bin oft in der Schule, hospitiere, mache bei Projekten mit etc. Ich übe lediglich keinen Zwang und Druck aus, und halte mich aus Lehrer/Schüler Konflikten raus. Das ist für mich nicht tatenlos.
Ich bin jederzeit bereit, meinem Kind zu helfen, wenn es Hilfe braucht, sagte ich ja schon.
Aber es gibt eben soooo viele Gute Möglichkeiten, sein Kind durch die Schulzeit zu begleiten. Strenge Erziehung; Androhen von Strafen; Verbot des Hobbys oder locken mit Geldgeschenken gehören für mich nicht zum menschlichen Miteinander. Nicht mit/von meinem Mann, nicht mit/ von meinen Kindern.
LG
An alle anderen: Ihr habt zuviel geschrieben für mich
Zu Reinhard Mey und der zu freien Erziehung: Es scheint für einige hier zusammenzugehören, dem Kind die schulische Verantwortung zu übergeben, und sehr "frei" zu erziehen. (Was auch immer das genau heißt).
Ich glaube, so besonders frei erziehe ich gar nicht. Bei der Spielplatzsache, die chrissi geschildert hat, würde ich durchaus eingreifen. Ich dulde generell nicht, dass meine Kinder anderen Kindern Schaden zufügen, anderen weh tun etc. Gewalt wird hier zu Hause gar nicht geduldet!
Nur weil man auf Belohnung und Bestechung verzichtet und dem Kind viel zutraut, heißt noch lange nicht, dass hier jeder tun und lassen kann, was er will!
Dass hier einige mit der Erziehung ihrer Eltern unzufrieden waren, finde ich durchaus interessant. Auch mir hat so einiges bei uns zu Hause nicht gefallen.
Aber ich glaube nach wie vor nicht, dass meine Eltern oder eure Eltern Einfluss auf eure Schullaufbahn gehabt haben
@zierbanane: Ich sehe nicht tatenlos zu, wie auch immer es meinen Kindern in der Schule ergeht. Ich bin alles andere als tatenlos. Ich bin oft in der Schule, hospitiere, mache bei Projekten mit etc. Ich übe lediglich keinen Zwang und Druck aus, und halte mich aus Lehrer/Schüler Konflikten raus. Das ist für mich nicht tatenlos.
Ich bin jederzeit bereit, meinem Kind zu helfen, wenn es Hilfe braucht, sagte ich ja schon.
Aber es gibt eben soooo viele Gute Möglichkeiten, sein Kind durch die Schulzeit zu begleiten. Strenge Erziehung; Androhen von Strafen; Verbot des Hobbys oder locken mit Geldgeschenken gehören für mich nicht zum menschlichen Miteinander. Nicht mit/von meinem Mann, nicht mit/ von meinen Kindern.
LG
- Zierbanane
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Re: Belohnung /Bestechung
Holly, das war sehr interessant. Danke Dir!
Katja: Ich werde dann wohl doch mal das Geld in die Klöters Briefe investieren. Ich finde die nur eben echt teuer.
(Wir haben derzeit ja auch noch ganz andere Baustellen. ZB. wie halte ich einem fast 9-jährigen die kleine Schwester vom Hals. Mein Sohn wird davon echt schon langsam depressiv.)
Katja: Ich werde dann wohl doch mal das Geld in die Klöters Briefe investieren. Ich finde die nur eben echt teuer.
