Abstill-Plauder-Strang

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Antworten
Calumo
Herzlich Willkommen
Beiträge: 12
Registriert: 13.02.2022, 08:11

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Calumo »

Guten Morgen,

ich brauche jetzt auch mal ein paar Ratschläge oder Erfahrungen, hoffe, dass ich hier damit richtig bin.

Mein Sohn ist jetzt 17 Monate alt und wurde mehr oder weniger 12 Monate voll gestillt. Aktuell sind wir bei ca. 1x am Tag, Einschlafstillen immer, nächtliches Stillen, Aufwachstillen.

Das nächtliche Stillen zermürbt mich zusehends. Er wird stündlich wach, ohne stillen, nuckeln geht gar nichts. Das Stillen tagsüber und auch zum Einschlafen stört mich überhaupt nicht. Aber nachts drehe ich langsam durch. Zum einen, weil ich einfach nicht mehr schlafen kann, zum anderen weil mich das Dauergehänge an meiner Brust psychisch durchdrehen lässt. Es gab 3-4 Nächte in denen es mir absolut zu viel wurde und ich die Brust verweigert habe, das endete jedes Mal in 2 stuendigem Dauergeschrei. Tragen, singen, streicheln, Trage, nix hat geholfen. (Das hat mich noch mehr genervt, dass er nur dieses eine kleine Körperteil als tröstend empfindet...
Er schläft die ganze Nacht direkt neben mir.

Papa und Kita können mittags ohne Probleme ins Bett bringen, bei mir geht auch hier nur die Brust.

So nun zu meiner Frage. Kann mir jemand berichten, die nur nachts abgestillt hat? Wie lange hat es gedauert, wie seid ihr vorgegangen? Haben die Kinder danach ein wenig besser geschlafen? Klappt die Gordon Methode?
Konntet ihr Tage, abends problemlos weiterstillen?

Eigentlich will ich nicht abstillen, aber die Nächte schaffe ich so nicht mehr, zudem ich in 2 Wochen wieder arbeiten werde.

Eine weitere Frage, gibt es jemanden unter euch, der nachts noch gestillt hat und aber ab und zu nachts weg war? Könnten die Kinder switchen?

Danke!!!
Kambly
Profi-SuTler
Beiträge: 3040
Registriert: 17.04.2021, 15:29
Wohnort: CH

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Kambly »

Calumo hat geschrieben: 13.02.2022, 08:29 Guten Morgen,

ich brauche jetzt auch mal ein paar Ratschläge oder Erfahrungen, hoffe, dass ich hier damit richtig bin.

Mein Sohn ist jetzt 17 Monate alt und wurde mehr oder weniger 12 Monate voll gestillt. Aktuell sind wir bei ca. 1x am Tag, Einschlafstillen immer, nächtliches Stillen, Aufwachstillen.

Das nächtliche Stillen zermürbt mich zusehends. Er wird stündlich wach, ohne stillen, nuckeln geht gar nichts. Das Stillen tagsüber und auch zum Einschlafen stört mich überhaupt nicht. Aber nachts drehe ich langsam durch. Zum einen, weil ich einfach nicht mehr schlafen kann, zum anderen weil mich das Dauergehänge an meiner Brust psychisch durchdrehen lässt. Es gab 3-4 Nächte in denen es mir absolut zu viel wurde und ich die Brust verweigert habe, das endete jedes Mal in 2 stuendigem Dauergeschrei. Tragen, singen, streicheln, Trage, nix hat geholfen. (Das hat mich noch mehr genervt, dass er nur dieses eine kleine Körperteil als tröstend empfindet...
Er schläft die ganze Nacht direkt neben mir.

Papa und Kita können mittags ohne Probleme ins Bett bringen, bei mir geht auch hier nur die Brust.

So nun zu meiner Frage. Kann mir jemand berichten, die nur nachts abgestillt hat? Wie lange hat es gedauert, wie seid ihr vorgegangen? Haben die Kinder danach ein wenig besser geschlafen? Klappt die Gordon Methode?
Konntet ihr Tage, abends problemlos weiterstillen?

Eigentlich will ich nicht abstillen, aber die Nächte schaffe ich so nicht mehr, zudem ich in 2 Wochen wieder arbeiten werde.

Eine weitere Frage, gibt es jemanden unter euch, der nachts noch gestillt hat und aber ab und zu nachts weg war? Könnten die Kinder switchen?

Danke!!!
Hallo Calumo
Ich habe nachts zwar noch nicht abgestillt, lese hier aber sehr oft in diesem Thread und finde es sehr spannend. Lies doch einfach mal die letzten paar Seiten, da findest du ganz viele Berichte über Mamas, die nachts erfolgreich (meist nach Gordon) abgestillt haben. Auch schreiben viele von Situation, bei denen die Kinder problemlos switchen konnten und wenn Mama nicht da war, sie ohne stillen geschlafen haben und mit Mama dann wieder stillten.
Kambly mit kleinem 🦊 (5) und kleiner 🧚🏼‍♀️ (2.5)
Reh
Miss SuTiversum
Beiträge: 14654
Registriert: 30.04.2018, 11:24

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Reh »

Ich habe das große Kind damals nur nachts abgestillt, auch ungefähr in dem Alter. Ich hatte aber die Voraussetzung, dass es in einigen wenigen Nächten auch schon mal 4 Stunden am Stück geschlafen hat.
Diese habe ich dann genommen und als "stillfrei" deklariert Mithilfe eines Nachtlichts.
Es gab dann schon Geschrei, aber keine 2 Stunden lang.
Als das 4-Stunden-Zeitfenster recht gut geklappt hat (schon noch mit ab und an mal aufwachen, aber ohne Geschrei, sondern Akzeptanz auf die Ansage, "erst wieder stillen, wenn das Licht wieder an ist"), habe ich es auf am Ende 6 Stunden ausgedehnt, von 0-6 Uhr, weil wir eine Eulenfamilie sind und das Einschlafstillen teils erst kurz vor Mitternacht war, und ich außerdem um jeden Preis verhindern wollte, schon um 6 Uhr aufstehen zu müssen, weil das Kind lieber wach wird statt ohne stillen weiter zu schlafen.
Ganz abgestillt hat das große Kind sich dann kurz nach dem zweiten Geburtstag, da hat es schon keinen Mittagsschlaf mehr gemacht, ich war schwanger mit dem zweiten Kind und von jetzt auf gleich hat es nicht mehr angesaugt sondern nur noch ganz vorsichtig die Brust in den offenen Mund genommen.

Jetzt beim kleinen ist das nicht mein Weg, jedes Kind ist anders. Das kleine hat schon ein paar mal die ganze Nacht durch geschlafen und dann morgens zum Aufwachen erst wieder gestillt. Es kann oder mag oftmals auch nicht einschlafstillen, sondern schläft im Buggy ein.
Da mache ich es eher so, dass ich ganz subjektiv entscheide, dass ich gerade nicht mag, weil wir länger keine Pause zum Schlafen hatten, sondern nur gestillt wurde. Da "diskutiert" das kleine Kind dann schon mal, lässt sich aber auf "erst wieder, wenn wir ein bißchen geschlafen haben. Du kannst ja so lange mit Papa kuscheln!" ein.
Das wird wohl eher nicht auf absehbare Zeit zum nächtlichen abstillen führen, aber da es ohnehin ab und zu durchschläft, brauche ich das auch nicht so dringend.
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23

Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
Benutzeravatar
June
Dipl.-SuT
Beiträge: 4026
Registriert: 07.02.2011, 17:37

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von June »

Ich reihe mich auch mal ein. Die Maus wird im April 3. Vor einem knappen halben Jahr habe ich nachts abgestillt, das hat sie problemlos akzeptiert. Seit einer Woche ungefähr stillen wir auch zum Einschlafen nicht mehr, nur zum Aufstehen. Seit gestern bin ich dabei, das Stillen zum Mittagsschlaf auszusetzen. Geht im Kindergarten ja auch ohne. Das letzte wird dann das Aufwachstillen sein. Die große Schwester hat sich mit 27 Monaten von jetzt auf gleich abgestillt und mit der Kleinen jetzt nach knapp 3 Jahren mag ich so langsam nicht mehr.
2010 & 2019

*1/2018 & *3/2018
Freshi
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1346
Registriert: 29.10.2018, 19:55

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Freshi »

Calumo hat geschrieben: 13.02.2022, 08:29 Guten Morgen,

ich brauche jetzt auch mal ein paar Ratschläge oder Erfahrungen, hoffe, dass ich hier damit richtig bin.

Mein Sohn ist jetzt 17 Monate alt und wurde mehr oder weniger 12 Monate voll gestillt. Aktuell sind wir bei ca. 1x am Tag, Einschlafstillen immer, nächtliches Stillen, Aufwachstillen.

Das nächtliche Stillen zermürbt mich zusehends. Er wird stündlich wach, ohne stillen, nuckeln geht gar nichts. Das Stillen tagsüber und auch zum Einschlafen stört mich überhaupt nicht. Aber nachts drehe ich langsam durch. Zum einen, weil ich einfach nicht mehr schlafen kann, zum anderen weil mich das Dauergehänge an meiner Brust psychisch durchdrehen lässt. Es gab 3-4 Nächte in denen es mir absolut zu viel wurde und ich die Brust verweigert habe, das endete jedes Mal in 2 stuendigem Dauergeschrei. Tragen, singen, streicheln, Trage, nix hat geholfen. (Das hat mich noch mehr genervt, dass er nur dieses eine kleine Körperteil als tröstend empfindet...
Er schläft die ganze Nacht direkt neben mir.

Papa und Kita können mittags ohne Probleme ins Bett bringen, bei mir geht auch hier nur die Brust.

So nun zu meiner Frage. Kann mir jemand berichten, die nur nachts abgestillt hat? Wie lange hat es gedauert, wie seid ihr vorgegangen? Haben die Kinder danach ein wenig besser geschlafen? Klappt die Gordon Methode?
Konntet ihr Tage, abends problemlos weiterstillen?

Eigentlich will ich nicht abstillen, aber die Nächte schaffe ich so nicht mehr, zudem ich in 2 Wochen wieder arbeiten werde.

Eine weitere Frage, gibt es jemanden unter euch, der nachts noch gestillt hat und aber ab und zu nachts weg war? Könnten die Kinder switchen?

Danke!!!

Ich stille seit ungefähr vier Wochen nicht mehr nachts. Ich bin an einem Abend zufällig beim Großen eingeschlafen und um 4.00 total panisch aufgewacht um dann festzustellen, dass das kleine Kind die Nacht bisher allein mit dem Papa im Nebenzimmer sehr gut überstanden hat:-) Daraufhin haben wir das einige Nächte lang so gemacht. Bis ungefähr 22.00 Uhr und ab dem Aufwachen um 4.00 Uhr habe ich da aber noch gestillt. Ohne konkreten Plan sondern ganz nach Gefühl hab ich das dann immer mehr reduziert so, dass wir jetzt nur noch zum Einschlafen gegen 19.00 Uhr und gelegentlich am Nachmittag nach der Kita nochmal stillen.
Bei beiden Kindern hat das nächtliche Abstillen bei uns so funktioniert. Bei der Kleinen gab es anfangs ein paar Tränen und Protest - da sprechen wir aber von wenigen Minuten. Ich fand es auch schwer das nächtliche Weinen und Bitten auszuhalten aber ich wusste auch, da muss ich jetzt durch. Ich wollte nachts einfach nicht mehr Stillen.
Es hat noch einige Nächte gedauert bis ich behaupten würde das sie besser schläft aber seit kurzem ist es wirklich gut. Ich weiß es natürlich nicht aber, ich persönlich sehe da schon einen Zusammenhang zum nächtlichen Abstillen.
Ich drück dir die Daumen und wünsche Dir das Durchhaltevermögen für deine Grenzen einzustehen.
Ich fand bei beiden Kindern übrigens 18/19 Monate als "magische Grenze" wo sie soviel verständiger geworden sind, besser geschlafen haben usw., also vielleicht klappt es demnächst ja ganz von selbst ein bisschen besser:-)
Manchmal ist das größte Glück ganz klein... (05/18)&(06/20)
Calumo
Herzlich Willkommen
Beiträge: 12
Registriert: 13.02.2022, 08:11

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Calumo »

Danke für eure Antworten!

Ich habe zum Vergleich meine Große, die ich mit ca. 13 Monaten abgestillt habe und das war ein Klacks... Allerdings waren da die Vorbedingungen auch ganz andere. Sie hat viel früher viel mehr gegessen, so dass sie schon seit dem 10. Monat oder so tagsüber nicht mehr stillte. Und das Einschlafstillen (dies allerdings unter viel Protest) hatten wir auch schon abgeschafft, das hatte mich damals irgendwie total fertig gemacht.
Bei meiner Tochter habe ich einen klaren Zusammenhang zwischen nicht mehr stillen und besseren Nächten gesehen. Obwohl das Einschlafen ein Kampf war. Naja, keine Ahnung.

Naja, ich merke dieses total nach Regel zB Gordon funktioniert für uns/mich nicht und ihn so lange schreien zu lassen, schaffe ich aktuell auch nicht und fühlt sich auch irgendwie nicht nach dem richtigen Weg an.

Zufällig bin ich diese Woche mit ihm allein, da Kita wegen Corona zu. Nach einer einigermaßen guten Nacht, habe ich ein bisschen Hoffnung und Kraft geschöpft und mich jetzt entschlossen, das nach Gefühl zu machen.
Das hat bisher noch am Besten funktioniert. Eben haben wir zumindest das Einschlafen für den Mittagsschlaf mit nur einem ganz kurzen stillen und dann alleine/zusammen ohne Brust einschlafen geschafft.

Er spricht auch seit ein paar Tagen seine ersten Worte, vielleicht kommt ja jetzt auch ein kleiner Entwicklungsrutsch.
Mal sehen 🙃
Arnat
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 766
Registriert: 22.02.2018, 10:07

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Arnat »

Calumo hat geschrieben: 13.02.2022, 08:29 Guten Morgen,

ich brauche jetzt auch mal ein paar Ratschläge oder Erfahrungen, hoffe, dass ich hier damit richtig bin.

Mein Sohn ist jetzt 17 Monate alt und wurde mehr oder weniger 12 Monate voll gestillt. Aktuell sind wir bei ca. 1x am Tag, Einschlafstillen immer, nächtliches Stillen, Aufwachstillen.

Das nächtliche Stillen zermürbt mich zusehends. Er wird stündlich wach, ohne stillen, nuckeln geht gar nichts. Das Stillen tagsüber und auch zum Einschlafen stört mich überhaupt nicht. Aber nachts drehe ich langsam durch. Zum einen, weil ich einfach nicht mehr schlafen kann, zum anderen weil mich das Dauergehänge an meiner Brust psychisch durchdrehen lässt. Es gab 3-4 Nächte in denen es mir absolut zu viel wurde und ich die Brust verweigert habe, das endete jedes Mal in 2 stuendigem Dauergeschrei. Tragen, singen, streicheln, Trage, nix hat geholfen. (Das hat mich noch mehr genervt, dass er nur dieses eine kleine Körperteil als tröstend empfindet...
Er schläft die ganze Nacht direkt neben mir.

Papa und Kita können mittags ohne Probleme ins Bett bringen, bei mir geht auch hier nur die Brust.

So nun zu meiner Frage. Kann mir jemand berichten, die nur nachts abgestillt hat? Wie lange hat es gedauert, wie seid ihr vorgegangen? Haben die Kinder danach ein wenig besser geschlafen? Klappt die Gordon Methode?
Konntet ihr Tage, abends problemlos weiterstillen?

Eigentlich will ich nicht abstillen, aber die Nächte schaffe ich so nicht mehr, zudem ich in 2 Wochen wieder arbeiten werde.

Eine weitere Frage, gibt es jemanden unter euch, der nachts noch gestillt hat und aber ab und zu nachts weg war? Könnten die Kinder switchen?

Danke!!!
Hallo Calumo,
ich versuche gerade das Gleiche - ich muss zwar erst im Mai wieder arbeiten - allerdings ist meine Kleine jetzt 20 Monate alt und ich mag auch nicht mehr die ganze Nacht dauernd geweckt werden, wenn sie gestillt werden will. Das sie es ohne kann, weiß ich - als ich aufgrund einer OP vier Nächte nicht zuhause war hat sie bei Papa in Nacht 3 und 4 sogar durchgeschlafen!!
Als ich wieder da war, hat sie einfach wieder danach verlangt... und ich so, jetzt hat sie mich so vermisst, jetzt lasse ich sie... war wohl etwas dumm von mir :lol:

Ich denke man muss da zwei, drei Nächte einfach hart bleiben - ich habe es vorgestern Nacht versucht - hat geklappt, aber mit viel Wut... aber wütend sein darf sie ja,schließlich war sie es bislang so gewohnt. ich versuche ihr klar zu machen dass wir in der Nacht alle schlafen wollen und dass wir in der Früh wieder trinken. Das mit dem Nachtlicht habe ich noch nicht ganz so gut verstanden... was ist, wenn das Kind dann einfach will, dass man das Licht gleich anmacht?! Die verstehen ja recht schnell dass wir das entscheiden können, wann die Lampe an geht und wan nicht...
Ich denke, letzten Endes ist es ein Abgrenzungsproblem - sie müssen lernen auf uns Rücksicht zu nehmen und wir müssen auch lernen, auf unsere Bedüfnisse zu achten - in diesem Fall, auf unseren erholsamen Schlaf.
Aber letzte Nacht hat dann wieder die Bequemlichkeit bei uns gesiegt und ich habe sie einfach angelegt...mit dem Ergebnis, dass ich heute wieder sehr gerädert aufgewacht bin. :?
03.2005, 12.2017, 07.2020, 05.2023
Calumo
Herzlich Willkommen
Beiträge: 12
Registriert: 13.02.2022, 08:11

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Calumo »

Du sprichst mir aus der Seele. Das mehrmals nachts durchzuziehen, weiss ich nicht, ob ich da nicht nachgeben würde. Gestern Nacht ist er ein paar Mal mit einfachem Streicheln wieder eingeschlafen. Bei uns habe ich das Gefühl, dass so um halb 2 wirklich nochmal viel getrunken wird und auch da alles andere schwierig ist. Danach scheint es einfacher. Ich bin werde mich jetzt erstmal auf diesen Zeitkorridor konzentrieren...

Das mit dem Licht ist für mich keine Option, das ganze Stillen passiert bei meinem Sohn total im Halbschlaf und schon immer (ausser vielleicht die ersten paar Wochen) im Dunkeln. Und ich finde auch wichtig, dass klar ist, dass geschlafen wird, wenn es dunkel ist. Fände es jetzt merkwürdig, das Licht anzuschalten, dann sind ja alle noch wacher und wie ich ihn kenne, fände er das spannend und würde erstmal den Lichtschalter bedienen wollen - das macht er nämlich sehr gerne.

Was mich auch zusätzlich Licht unter Druck setzt ist, dass ich in ca. 3 Monaten auch 1-2 Mal Nachtschicht haben werde. Aber wie du berichteat, scheinen die Kleinen da ja switchen zu können.
Calumo
Herzlich Willkommen
Beiträge: 12
Registriert: 13.02.2022, 08:11

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Calumo »

Kleiner Nachtrag.

Ich würde jetzt gerne versuchen, so ab 1.30 bis morgens zum Aufwachstillen, mal das stillen zu unterbinden.
1.30 das ist die unruhigste Zeit, die würde ich gerne zunächst überbrücken, danach klappte das Einschlafen ohne Brust jetzt schon ein paar Mal, so dass ich dieses Zeitfenster jetzt mal als Start etablieren möchte.

Zu meiner Frage, so ganz nachvollziehbar ist das ja nicht für so einen kleinen Kerl, das jetzt die zweite Nachthälfte nicht gestillt werden soll. Allerdings finde ich da die Zeitfenster mach Gordon für so Kleine auch nicht unbedingt verständlich. Logisch wäre ja eher zB Einschlafstillen und dann einfach bis zum nächsten Morgen gar nicht mehr. Aber da merke ich, das mir das aktuell zu drastisch ist? Oder macht man sich damit das Leben nur schwerer?
Wie sind eure Erfahrungen?
Licht kommt für mich nicht in Frage.

Und noch eine Frage, habe jetzt gelesen, das einige von euch Nudeln etc. nachts geben. Auf die Idee wäre ich jetzt gar nicht gekommen. Haben die Kinder Hunger signalisiert? Wären das ältere Kinder. Spontan denke ich, lieber soweit möglich im Halbschlaf lassen und nicht komplett wecken?
Haben manche von euch alternativ in der Übergangszeit Flasche oAe angeboten? Glaube nicht, dass das hier klappt, Flasche würde schon immer vehement verweigert, trotzdem bei euch eine Option?

Danke!
Kambly
Profi-SuTler
Beiträge: 3040
Registriert: 17.04.2021, 15:29
Wohnort: CH

Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Kambly »

Calumo hat geschrieben: 15.02.2022, 13:55

Zu meiner Frage, so ganz nachvollziehbar ist das ja nicht für so einen kleinen Kerl, das jetzt die zweite Nachthälfte nicht gestillt werden soll. Allerdings finde ich da die Zeitfenster mach Gordon für so Kleine auch nicht unbedingt verständlich. Logisch wäre ja eher zB Einschlafstillen und dann einfach bis zum nächsten Morgen gar nicht mehr. Aber da merke ich, das mir das aktuell zu drastisch ist? Oder macht man sich damit das Leben nur schwerer?
Wie sind eure Erfahrungen?
Licht kommt für mich nicht in Frage.
Schau mal hier:
https://www.still-lexikon.de/nachts-abstillen/

Sie trennt das Stillen räumlich vom Bett und macht kein Zeitfenster. Vielleicht wäre das ja eher was für euch.
Kambly mit kleinem 🦊 (5) und kleiner 🧚🏼‍♀️ (2.5)
Antworten

Zurück zu „Stillforum“