Ups, sorry fürs Doppelposting

. (Ich soll längere BEiträge nicht vom Handy aus tippen. Ich soll längere Beiträge nicht vom Handy aus...)
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Jia hat geschrieben: 28.03.2022, 21:02
Waldkäuzchen hat geschrieben: 28.03.2022, 20:21
Kalimera hat geschrieben: 28.03.2022, 20:18
Ich kenn mich echt nicht mit Autopolitur aus - verbindet sich das so doll mit den Lücken/der Badewanne, dass sich beim Baden dann nichts rauslöst, worin man vielleicht nicht gerade baden möchte (Schadstoffe)?
Achso. Hm, das weiß ich auch nicht. Ist aber ein guter Gedanke weil der Mini darin baden wird.
Weiß da jemand Näheres? Mein Chemiewissen ist eher auf Kosmetik beschränkt.
Also beim Auto sollte es sich bei Regen ja auch nicht abwaschen. Ich gehe davon aus, dass es abreibbar ist, also nach dem Putzen gelegentlich erneuert werden muss. Aber im Wasser lösbar sollte das nicht sein.
In Ergänzujg zu meinem Doppelposting:
Dass sich ein Material nicht merklich verändert heißt aber nicht automatisch, dass es bei zweckfremder Verwendung keine Schadstoffe abgibt.
- viele Lacke sind z.B. nicht für Kinderspielzeug geeignet: wenn die erstmal drauf sind auf dem Spielzeug sehe ICH keinen Unterschied zwischen dem schadstoffe an Menschenhaut abgebenden und dem für Spielzeug geeigneten Lack (insbesondere bei Klarlacken)
- Melamingeschirr gibt z.B. ab 70 Grad Schadstoffe in Speisen und Getränke ab, die u.a. nierenschädlich sind (also bei einer Temperatur, die beim Kochen, in der Mikrowelle und beim Tee-/Suppeausschenken [fürs Kind schonmal abkühlen lassen] locker erreicht wird).
Der Melaminbecher/-kochlöffel/-pfannenwender verändert sich aber über viele Jahre hin nicht sichtbar.
(By the way: das gilt auch für Coffee-to-go-Becher u.ä. aus "aus Bambus" - die Bambusfasern werden ebenfalls mit Melaminharz verbunden, mit denselben gesundheitlichen Problemen wie Melamingeschirr: die sollten nicht mit heißen Speisen/Getränken in Kontakt kommen. Toll für nen Kaffeebecher
.)
- Bisphenol-A-haltigen Babyfläschchen o.ä. sieht man auch nicht an, dass sie den Stoff an den Inhalt abgeben.
usw.
Für all sowas gibt es Prüflabore und Normen.
Damit man sich mit Produkten nicht schadet, müssen sie aber eben auch der Norm entsprechend verwendet werden (Kosmetika kann man ja z.B. nicht bedenkenlos essen).
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Waldkäuzchen hat geschrieben: 28.03.2022, 18:14
Dorkas hat geschrieben: 28.03.2022, 16:17
Was für ein Material ist es denn? Emaille?
Hast du den Eindruck, dass es Schmutz-/Kalkablagerungen sind, oder eher, dass das Material verkratzt ist?
Wenn man regelmäßig mit Scheuermilch o.ä. drangeht, dann bilden sich feinste Kratzer, in denen sich Schmutz leichter festsetzt. Vermutlich hat der Vorbesitzer das so gemacht? Ich weiß nicht, ob man das überhaupt noch glänzend bekommt.
Oh nein, mit den Kratzern könntest du Recht haben.
Ich habe mir das gerade mal inzensiv im Licht angesehen. Voll zerkratzt.
Kann ich da noch irgendwas machen? Es ist wohl Emaille.
Ich will doch so gerne eine glänzende Badewanne
Der Vor(vorvor)mieter hat offenbar mit säurehaltigen Reinigern oder Kratzschwämmen gearbeitet. Dadurch wurde die Emaille beschädigt.
Wichtig wäre mir in so einem Fall zuallererst, ob das im Übernahmeprotokoll der Wohnung vermerkt wurde (sonst ganz schnell nachmelden/reklamieren).
Und dann ist eigentlich der Vermieter für die Behebung des Mangels verantwortlich, denn Du selbst darfst an fest verbauten Einrichtungsgegenständen nicht ohne Vermieterzustimmung dauerhafte Veränderungen vornehmen.
Eine Badewanne neu zu lackieren gehört aber zu den dauerhaften Veränderungen an der Mietsache. Und vielleicht möchte der Vermieter das ja auch lieber einem Fachbetrieb überlassen als einer Mieterin, die noch nie eine Badewanne lackiert/mit Zweikomponentenlack gearbeitet/große Flächen glatt und gleichmäßig lackiert hat.
(Und: Badewannenlack ist teuer. Ich hatte das mal vor Jahren recherchiert, weil ich in einer kleinen Studentenwohnung eine abgeplatzte Stelle am Wannenboden verursacht hatte [ich glaube, es war eine runtergefallene Badeölflasche, die das Emaille 1-Cent-groß hatte abplatzen lassen], und da war es WESENTLICH billiger, ein spezielles Emaille-Reparaturset für Badewannen für die kleine Stelle zu kaufen als die ganze Wanne neu zu lackieren: da wäre man bei ca. 80-100 EUR gewesen...