Re: Wie spricht man es aus?
Verfasst: 08.07.2012, 20:33
George Michael!
hihi...sehr geil
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So gesehen machen die Franzosen also aus der Not eine TugendSilberregen hat geschrieben:Das Interessante dabei ist, dass es nicht alleine am "Unwillen" oder einem gesunden Selbstbewusstsein liegt ("Ich sag's einfach so wie ich will"), sondern dass die französische Sprache ein anderes Frequenzspektrum abdeckt als das Deutsche. Ein Baby gewöhnt sich ja schon im Bauch der Mutter an seine Muttersprache und auch an die Frequenz, in der sie gesprochen wird. Im Deutschen ist diese sehr breit, im Französischen klein, was dazu führt, dass Franzosen mehr Mühe damit haben, "fremdartige" Frequenzen zu hören und deshalb auch sie auszusprechen. Gewisse Laute und Lautkombinationen die wir benutzen, fallen quasi aus dem französischen Schema heraus. Natürlich können Französischsprechende trotzdem Fremdsprachen lernen, gar keine Frage, aber bei gewissen Sprachen gibt es eine angeborene "Hemmschwelle", da ihr Ohr nicht auf die Frequenzen getrimmt sind. Das bedeutet, dass sie länger brauchen, um den Akzent wegzubekommen.klimaforscherin hat geschrieben:Die Franzosen tun eben nicht so, als würden sie es wie in der Herkunftssprache aussprechen. Da wird gnadenlos "einfranzoesischt". Sehr sympatisch.
Ich habe mal ziemlich blöde geguckt, als ich nach einem Weg gefragt hatte und mein Gegenüber was von Magg Donallldoe erzählte.
Aber wir kennen das Problem ja auch; es gibt Sprachen, bei denen es einem sehr schwer fällt, die Nuancen in Betonung und Aussprache zu verstehen. Da hat die zu erlernende Sprache eben ein anderes Frequenzspektrum als die unsrige.
Das soll aber nicht heissen, dass es keine Franzosen gibt, die akzentfrei Fremdsprachen sprechen können oder umgekehrt, alle Deutschsprachigen immer ohne Akzent sprechen. Da kommen noch viele andere Faktoren dazu (bspw. sprechen Schweizer häufig extra ein "Schweizer-Hochdeutsch", weil sie sich schämen, richtig Hochdeutsch zu sprechen. Viele können das nämlich durchaus)
Als ich in der Touraine war für einen Sprachaufenthalt sagten alle Leute "MacDo" für McDonalds. So umgehen sie die umständliche Aussprache (und sie finden auch, es klingt cooler)
seeeehhhr seeehhhhr!!mellmull hat geschrieben:George Michael!
hihi...sehr geil
Ich habe eine chinesische Freundin, die nicht zwischen l und n unterscheiden kann, beim hören, weil das in ihrem Dialekt egal ist---super bei Juni und JuliSilberregen hat geschrieben: Das Interessante dabei ist, dass es nicht alleine am "Unwillen" oder einem gesunden Selbstbewusstsein liegt ("Ich sag's einfach so wie ich will"), sondern dass die französische Sprache ein anderes Frequenzspektrum abdeckt als das Deutsche. Ein Baby gewöhnt sich ja schon im Bauch der Mutter an seine Muttersprache und auch an die Frequenz, in der sie gesprochen wird. Im Deutschen ist diese sehr breit, im Französischen klein, was dazu führt, dass Franzosen mehr Mühe damit haben, "fremdartige" Frequenzen zu hören und deshalb auch sie auszusprechen. Gewisse Laute und Lautkombinationen die wir benutzen, fallen quasi aus dem französischen Schema heraus. Natürlich können Französischsprechende trotzdem Fremdsprachen lernen, gar keine Frage, aber bei gewissen Sprachen gibt es eine angeborene "Hemmschwelle", da ihr Ohr nicht auf die Frequenzen getrimmt sind. Das bedeutet, dass sie länger brauchen, um den Akzent wegzubekommen.
Aber wir kennen das Problem ja auch; es gibt Sprachen, bei denen es einem sehr schwer fällt, die Nuancen in Betonung und Aussprache zu verstehen. Da hat die zu erlernende Sprache eben ein anderes Frequenzspektrum als die unsrige.
Äh, nicht ganz. Ein Franzose, den ich getroffen habe, hat die Augen verdreht,Kinsale hat geschrieben:So gesehen machen die Franzosen also aus der Not eine TugendSilberregen hat geschrieben:Das Interessante dabei ist, dass es nicht alleine am "Unwillen" oder einem gesunden Selbstbewusstsein liegt ("Ich sag's einfach so wie ich will"), sondern dass die französische Sprache ein anderes Frequenzspektrum abdeckt als das Deutsche. Ein Baby gewöhnt sich ja schon im Bauch der Mutter an seine Muttersprache und auch an die Frequenz, in der sie gesprochen wird. Im Deutschen ist diese sehr breit, im Französischen klein, was dazu führt, dass Franzosen mehr Mühe damit haben, "fremdartige" Frequenzen zu hören und deshalb auch sie auszusprechen. Gewisse Laute und Lautkombinationen die wir benutzen, fallen quasi aus dem französischen Schema heraus. Natürlich können Französischsprechende trotzdem Fremdsprachen lernen, gar keine Frage, aber bei gewissen Sprachen gibt es eine angeborene "Hemmschwelle", da ihr Ohr nicht auf die Frequenzen getrimmt sind. Das bedeutet, dass sie länger brauchen, um den Akzent wegzubekommen.klimaforscherin hat geschrieben:Die Franzosen tun eben nicht so, als würden sie es wie in der Herkunftssprache aussprechen. Da wird gnadenlos "einfranzoesischt". Sehr sympatisch.
Ich habe mal ziemlich blöde geguckt, als ich nach einem Weg gefragt hatte und mein Gegenüber was von Magg Donallldoe erzählte.
Aber wir kennen das Problem ja auch; es gibt Sprachen, bei denen es einem sehr schwer fällt, die Nuancen in Betonung und Aussprache zu verstehen. Da hat die zu erlernende Sprache eben ein anderes Frequenzspektrum als die unsrige.
Das soll aber nicht heissen, dass es keine Franzosen gibt, die akzentfrei Fremdsprachen sprechen können oder umgekehrt, alle Deutschsprachigen immer ohne Akzent sprechen. Da kommen noch viele andere Faktoren dazu (bspw. sprechen Schweizer häufig extra ein "Schweizer-Hochdeutsch", weil sie sich schämen, richtig Hochdeutsch zu sprechen. Viele können das nämlich durchaus)
Als ich in der Touraine war für einen Sprachaufenthalt sagten alle Leute "MacDo" für McDonalds. So umgehen sie die umständliche Aussprache (und sie finden auch, es klingt cooler)
Sehr interessant, danke!
stimmt ginge mir auch soMillefiori hat geschrieben:Rufnamen in seiner eigenen Sprache auszusprechen finde ich blöd!
Bei Städtenamen oä ist es vielleicht anders, aber wenn ich zb Susanne heiße, will ich nicht "Süsänn" genannt werden...
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ich wiederum finde es komisch mich auf Englisch mit 'Susanne' deutsch ausgesprochen, vorzustellen.mellmull hat geschrieben:stimmt ginge mir auch soMillefiori hat geschrieben:Rufnamen in seiner eigenen Sprache auszusprechen finde ich blöd!
Bei Städtenamen oä ist es vielleicht anders, aber wenn ich zb Susanne heiße, will ich nicht "Süsänn" genannt werden...
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