Der Waldorfthread

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asujakin
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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von asujakin »

~Anna~ hat geschrieben:
asujakin hat geschrieben:Mülllaster.
Du meinst das Mieuto? :wink:

Jaaa genau, das geliebte Miehato ist mittlerweile ein Müllauto/Mülllaster geworden und hält einiges aus. :wink:
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~Anna~
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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von ~Anna~ »

Dazu fällt mir übrigens gerade ein, dass wir doch Plastik haben! Sandkistenfahrzeuge! :mrgreen: Ein Miehato ist nicht dabei, aber ein Kipplaster. Und der kann uch ganz toll Sand auf W. kippen. :roll:
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Lösche Benutzer 5283

Re: Der Waldorfthread

Beitrag von Lösche Benutzer 5283 »

Plastik gibt es hier, für draußen, aber auch in Form von Wäschekorb oder Nachziehauto, alles Geschenke die wir in unser restlichen Spielzeuge gut eingebaut haben. Ich kann mir nur Holz wirklich einfach nicht leisten. Ich achte jedoch auf Weichmacher usw ob es sehr riecht, sonst würde ich es entsorgen, ganz klar. Trotzdem ist der Teil an Plastik eher gering. Ganz klar.

Sagt mal:

Meine "großen" Söhne sind beide Sprachentwicklungsverzögert, der Größte sogar stark, (spricht nur 5 Wörter), er bekommt Logopädie, soll in einen Heilpädagogischen Kindergarten/Sprachheilkindergarten, (er war kurz für ein paar Schnuppertage da, aber der Start dauert noch ein wenig)
Leider gibt es keinen findbaren Grund für die Sürachentwicklungsverzögerung...noch nicht..

Was würde Steiner dazu sagen? Die beiden sind ansonsten in allen weiteren Gebieten extrem weit entwickelt und haben wahnsinnige Stärken (L. puzzelt Puzzels für 5 Jährige zB)
"Jedes Kind spricht irgendwann?"

@Anna: gab es das auch in deiner Zeit im KiGa als Erzieherin? Gab es dort auch Kinder die in Teilen der Entwicklung eher weit zurück waren?
Wenn ja, habt ihr sie so sein "lassen" wie sie sind?

Was ist wenn sich Kinder trotz Waldorf anders entwickeln wie "Norm"??

Entschuldigt mich, aber ich bin eben Neuling... :oops:
asujakin
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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von asujakin »

Also wie Steiner allgemein dazu steht kann ich dir nicht sagen, da ich ja noch nicht belesen bin :wink: Ich kann dir nur sagen, dass unsere Einrichtung zwar schon auch recht großes Vertrauen in die Kinder hat und ihnen viiiiiel Spielraum gibt sich unterschiedlich zu entwickeln aber gleichzeitig haben sie N.s Defizite sehr ernst genommen und arbeiten mit uns gemeinsam Hand in Hand. Dh. sie beobachten ihn in der Hinsicht genauer, fördern ihn auch gezielt (so dass er es nicht merkt) usw. Sie machen sich keine Probleme wo keine sind, ganz klar. Das ist ein Unterschied zu vielen Ärzten die wir bisher hatten...was Frühchen? Klar, dann braucht er Therapie weil dies-und-das... :roll: Zack, Stempel drauf. Sie wissen um seinen Start und die daraus resultierenden Schwierigkeiten, nehmen ihn SO WIE ER IST und stehen dennoch hinter evtl. Therapiesitzungen. Krankheiten lassen sich halt nicht ignorieren oder "wegreden", wobei es hier halt auch anders angegangen wird. Uns haben sie (später dann) Heileurythmie angeboten, das könnte auch direkt im Kindergarten gemacht werden. Das ist eine super Sache, weil die Eurythmistin 1x die Woche sowieso in den Kindergarten kommt und er sie somit dann schon kennen würde.

Momentan ist bei uns nicht wirklich großer Bedarf, bzw ich drücke ein Auge zu :wink: und lasse ihn, aber ich hatte bisher nicht den Eindruck als wäre (zumindest unser Kindergarten!) Waldorf da realitätsfern wenn es wirklich um Krankheiten geht.

Was ich aber dennoch oft höre ist "alterstypisch". Das fällt in unserer Einrichtung sehr oft. Auch wenn ein Kind nicht "alterstypisch" ist in seinem Verhalten, lassen sie es, sofern es vom Kind aus geht aber ich bin mir noch nicht so ganz sicher was ich davon so wirklich halten soll, bzw was es damit auf sich hat. Einfach auch, weil es ja mal in einem anderen Thread hieß man soll die Kinder nicht zu früh (ver)bilden usw. Hab da aber nicht weiter nachgefragt weil sie die Kinder dennoch wirklich so lassen wie sie sind und ich noch nie gehört habe "Oh dafür bist du aber schon zu groß, oder?" (wenn zB der 5-jährige sein Schmusetier die ganze Zeit bei sich haben mag) oder "So langsam solltest du das aber können" (wenn die knapp 4-jährige noch nicht auf Toilette möchte).

Bin aber natürlich auch sehr gespannt auf die Antworten
Lösche Benutzer 5283

Re: Der Waldorfthread

Beitrag von Lösche Benutzer 5283 »

Also wenn das wirklich so ist wie du sagst dann wäre das ja ein Traum :D

und ich glaube dir, aber ich denke da brauchen wir nun jemanden der sich noch besser auskennt.
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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von corradomaus »

abo
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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von ~Anna~ »

Rabaukenmama hat geschrieben: @Anna: gab es das auch in deiner Zeit im KiGa als Erzieherin? Gab es dort auch Kinder die in Teilen der Entwicklung eher weit zurück waren?
Wenn ja, habt ihr sie so sein "lassen" wie sie sind?

Was ist wenn sich Kinder trotz Waldorf anders entwickeln wie "Norm"??

Entschuldigt mich, aber ich bin eben Neuling... :oops:
Ich hatte mal ein entwicklungsverzögertes Mädchen, ganz normal in der Regelgruppe. Im Kindergarten bekam sie Heileurythmie, außerhalb Logopädie und eine zeitlang Frühförderung.

Ich hatte auch mal einen Jungen der mit 6 Jahren zu uns kam. Er hat zwischen seinem 5.und 6. Lebensjahr, nach der Trennung der Eltern 1 1/2 Jahre nicht gesprochen (Mutismus). Soweit ich weiß fing er dann irgendwann plötzlich wieder an zu sprechen. Da kann ich dir nun lieber nichts weiter zu sagen, da wir ihn ja erst nach dieser Phase kennengelernt haben.

Ob und was Steiner speziell zu dieser Situation sagt weiß ich nicht, aber grundsätzlich wäre der Ansatz das Kind ganzheitlich zu betrachten. Also nicht das Defizit hervorheben und ausschließlich daran arbeiten. Also vielleicht auch organisch weiterschauen, (vor allem über den HNO-Arzt (sicher wurden die Ohren als erstes untersucht) hinaus), wo etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Gibt es einen anthroposophischen Arzt in euer Nähe?
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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von LaLeMi »

Entschuldigt, wenn ich mich da kurz reinhaenge.
Ich weiss nicht, wer unsere geschichte mit der absage des lang zugesagten waldorfplatzes nach dem schnuppern mitbekommen hat.
Meine tochter wollte an den beiden schnuppertagen nicht weg on mir, nahm langsam beschnuppering zur kindergaertnerin auf, erstmal nicht so zu den kindern. So ist sie halt, braucht dann etwas laenger, taut aber nach ein paar tagen auf. Zudem war sie ja ein paar monate daheim. Wir hatten alles lang nd breit im vorgespraech besprochen.
Man sagte uns, wir koennten ja heileurythmie mit ihr machen, aber sie sei so angespannt, sie koennten das im kiga nicht leisten, ihre betreuung.
Jetzt, im staedtischen (!) waldkindergarten, hatte sie einfach liebevolle erzieherinnen und war schnell eingewoehnt. Zwar ist sie auch immer noch lieber zuhause als irgendwo anders, aber grundsaetzlich fuehlt sie sich dort wohl nd hat schnell freunde gefunden.
Also schlechte einrichtungen oder schlechte erzieherinnen gibt es ueberall, egal welches maentelchen drueber haengt. Da macht waldorf keine ausnahme.
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von asujakin »

LaLeMi - hat da jmd was anderes behauptet??? Oder worauf beziehst du dich?
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Re: Der Waldorfthread

Beitrag von LaLeMi »

Auf die letzten beitraege, zum thema, kinder lassen wie sie sind und so. Da gab es hier ganz klare vorstellungen, sie ein kind zu sein hatte, und wehe, es passte nicht.
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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