Ich fand das ja immer irgendwie geschummelt von wegen "ich kann gar nichts dafür, dass du nicht stillen darfst. Das Licht ist schuld" und habe deswegen zwei mal ohne Licht abgestillt.
Einmal mit etwa 17 Monaten die Reduktion angefangen, weil es mir einfach zu viel war und ich nicht mehr konnte und wollte und außerdem das Gefühl hatte, dass das Stillen für die unruhigen Nächte verantwortlich war. Nachdem er sich an das "Vertrösten" gewöhnt hatte und schnell weitergeschlafen hat, ging das Ausweiten des stillfreien Zeitraums ziemlich unkompliziert und er hat dann direkt Durchgeschlafen. Beim Kleinen jetzt habe ich mit etwa 21 Monaten nachts abgestillt, da es durch die Schwangerschaft unangenehm wurde und ich auf jeden Fall lange genug vor der Geburt nachts Abstillen wollte, damit er das nicht in einen Zusammenhang bringt. Da hatte ich vorher nicht so den Leidensdruck, da er sowieso nur 2-3 mal pro Nacht stillen wollte und meiner Meinung nach nicht deswegen wach wurde. In der ersten Nacht durfte er noch einmal gegen Morgen stillen, danach nicht mehr. Das Ganze lief eigentlich wie im Lehrbuch. Die erste Nacht hat er ziemlich gewütet, die zweite Nacht dann nur noch kurz Gejammert und in der dritten Nacht nach Stillen gefragt, aber als ich abgelehnt habe direkt weiter geschlafen. Durchschlafen tut er immer noch nicht. Meist gibt er sich mit Kuscheln zufrieden, manchmal dauert es länger, bis er wieder schläft, manchmal weint er auch beim Aufwachen und braucht dann etwas, um sich zu beruhigen. Nach dem Stillen fragt er schon lange nicht mehr nachts.
Nur so als Anregung. Nächtliches Abstillen geht auch ohne Stilllicht.