Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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blueberry
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von blueberry »

GemeineEsche hat geschrieben: 04.04.2022, 16:25 Oh diese Dreh-Technik muss ich mal testen. Plazierst du dich in Rückenlage dann noch etwas um?

Präteritum (meine Kinder sind schon lange raus aus dem Stillalter... :wink: ).


Ja, ich habe mich je nach Ursprungsliegeposition und freiem Platz im Familienbett dann in Rückenlage oft bisschen (oder auch mal mehr) in die Richtung weitergerutscht, auf der das Baby vorher gelegen hatte und dann erst zu Ende gedreht. Stimmt.
Das macht einen dennoch weniger wach als sich aufzusetzen. Fand ich zumindest.
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delfinstern
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von delfinstern »

Ich dreh mich auch samt baby und zieh das dann zurecht. Geht mit Schlafsack ganz gut und ist ja auch nicht mehr miniklein
Liebe Grüße
Delfin*
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ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Hab ich bei F auch so gemacht, das Drehen. Und zwar immer VOR dem Stillen. Also Kind wurde unruhig, ich hab Kind über mich drüber gerollt und dann gestillt. Dabei sind wir dann beide eingeschlafen. Dadurch waren die Brüste immer abwechselnd dran, ohne dass ich nachts nachdenken musste (bei einem Still Rhythmus von alle 20 - 30 min, wie F den ja z. T. über Wochen drauf hatte, war denken definitiv keine Option und aufsetzen auch nicht).

Bei V mache ich es jetzt irgendwie nicht mehr so. Ich glaube, weil sie sich einfach generell viel seltener meldet.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


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blueberry
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von blueberry »

ShinyCheetah hat geschrieben: 04.04.2022, 18:19 Hab ich bei F auch so gemacht, das Drehen. Und zwar immer VOR dem Stillen. Also Kind wurde unruhig, ich hab Kind über mich drüber gerollt und dann gestillt.
Ja, definitiv wichtig: vor dem Stillen Seite wechseln und dann weiterdämmern. Andersrum wäre unnötig wachmachend. Liegendstillen ist ja das perfekte Einschlafprogramm für Baby UND Mama...

Bei uns lag das Baby auch immer im Schlafsack und ich auf der babyzugewandten Seite auf meiner Decke ein Stückchen drauf.
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Bali
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Bali »

Ihr Lieben,
ich verzweifle grad…
M. ist jetzt 14 Monate alt und ein echt aktives, aufgewecktes Kind.
Bislang hat es mit in den Schlaf Tragen oder Stillen zu 95% geklappt.
Seit nunmehr 1,5 Wochen (schätze ich) ist das ein totales Drama. Sie kommt einfach nicht zur Ruhe.
Zudem ist das Stillen eeeeecht „blöd“ geworden, da sie ständig zwickt und beißt.
Jedes Mal nehme ich sie dann hoch und sage, dass mir das echt weh tut und ich das nicht möchte.
Ich habe auch schon geweint und sie hat dann auch geweint.
Wenn ich dann nicht mehr Einschlafstillen will, trägt mein Partner sie in den Schlaf; aber das ist, wie eben schon geschrieben, ein Drama, da sie fürchterlich schreit und sich die Augen fast auskratzt.
Habt ihr einen Tipp?
Sie beißt manchmal beim „Abdocken“, indem sie die Brustwarze beim „Abdocken“ zwischen die Zähne nimmt und zubeißt und zieht; oder sie dockt ab und zwickt neben der Warze.
Dabei schaut sie mich meistens „grinsend“ an. Wenn ich dann schimpfe, „lacht“ sie auch öfter…
Ich bin echt traurig darüber, weil ich das Stillen immer sehr schön fand und wir ja auch so lange dafür gekämpft haben…
Ich bin mit meinem Latein echt am Ende… 😩😩😩
LisaUndFrechdachs
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von LisaUndFrechdachs »

Hallo Bali, ich mag dich erstmal ganz feste drücken und dir Kraft schicken. Der Frechdachs ist jetzt 16 Monate alt und ich erkenne unsere letzten Monate in deiner Beschreibung.

Frechdachs hat auch mit 13 Monaten angefangen beim Einschlafstillen bewusst zu beißen und auch wenn ich ihn tagsüber abdocken will.
Tatsächlich hat bei uns nur geholfen, den Schmerz kommentarlos auszuhalten und das Stillen zu beenden. Danach habe ich ihm natürlich erklärt, dass das Stillen beendet wird, sobald er beißt. Tagsüber versuche ich ihn mittels Ablenkung von der Brust zu lösen, z.B. „meinst du der Bagger steht noch draußen“.

Einschlafen ist noch immer schwer bei uns. Stillen klappt nur, wenn er wirklich sehr müde ist. Tragen schon eher, aber da auch nur bei meinem Freund. Ich habe angefangen ein Schlafprotokoll zu führen. Wir haben das Schlafbedürfnis wohl überschätzt. Zudem muss er nach seinem Mittagsschlaf 6-7h wach sein, bevor er überhaupt wieder müde genug ist zum Einschlafen. Seitdem ich diese Zeitspanne einhalte, klappt es wieder besser.
Und wenn er wirklich nicht bereit ist einzuschlafen, dann darf er nochmal eine halbe Stunde bis Stunde spielen oder wir lesen mit ihm und probieren es dann nochmal. Danach sind alle wieder entspannter.
Lisa mit Frechdachs 12/20, Zaubermaus 03/24, geduldigem Hund und wundervollem Mann
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Beitrag von Sommermama2017 »

Bali hat geschrieben: 04.04.2022, 21:32 Seit nunmehr 1,5 Wochen (schätze ich) ist das ein totales Drama.
Ha! Seit einer ziemlich ähnlichen Zeit, morgen seit 2 Wochen, ist es hier auch alles anders mit Schlafen. (Zeitumstellung kam halt noch oben drauf.)
Manchmal brauch ich drei Anläufe für den Mittagsschlaf, gestern Abend auch wieder 2 Versuche.
Wir stehen dann wirklich wieder auf und sie spielt. Mittags auch.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
Bali
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Bali »

Hallo ihr beiden,
danke für eure lieben Nachrichten!
Also hier hat es angefangen mit dem Drama beim Einschlafen, seit wir in Isolation sind. Wir spielen viel mit ihr; aber die Beschäftigunh draußen und mit anderen Kindern in der Kita fehlen ihr jetzt natürlich.
Ich bin gespannt, ob es nächste Woche wieder besser wird.
Mit dem Beißen:
Manchmal versuche ich auch, das auszuhalten, weil sie sicher nur eine Reaktion provozieren will. Aber eben hat sie dann den Druck so weit erhöht, dass es nicht mehr aushaltbar war; dabei hat sie mich angesehen, als wollte sie tatsächlich testen, bis wann ich das aushalte.
Das ist schon echt blöd und ich merke, wie ich sauer auf sie und traurig bin, dass das jetzt so ist. Fühle mich total blöd damit. Aber ich kann ihr irgendwie überhaupt nicht begreiflich machen, dass das echt weh tut.
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ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Liebe Bali,

nein, das kannst du nicht. Dein Kind ist noch viel zu klein um Empathie haben zu können ;) Ich hoffe, ich schaff es später noch was zu schreiben.
mit Sohn F (Ende September 18)
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ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Bali hat geschrieben: 04.04.2022, 21:32 Ihr Lieben,
ich verzweifle grad…
M. ist jetzt 14 Monate alt und ein echt aktives, aufgewecktes Kind.
Bislang hat es mit in den Schlaf Tragen oder Stillen zu 95% geklappt.
Seit nunmehr 1,5 Wochen (schätze ich) ist das ein totales Drama. Sie kommt einfach nicht zur Ruhe.
Zudem ist das Stillen eeeeecht „blöd“ geworden, da sie ständig zwickt und beißt.
Jedes Mal nehme ich sie dann hoch und sage, dass mir das echt weh tut und ich das nicht möchte.
Ich habe auch schon geweint und sie hat dann auch geweint.
Wenn ich dann nicht mehr Einschlafstillen will, trägt mein Partner sie in den Schlaf; aber das ist, wie eben schon geschrieben, ein Drama, da sie fürchterlich schreit und sich die Augen fast auskratzt.
Habt ihr einen Tipp?
Sie beißt manchmal beim „Abdocken“, indem sie die Brustwarze beim „Abdocken“ zwischen die Zähne nimmt und zubeißt und zieht; oder sie dockt ab und zwickt neben der Warze.
Dabei schaut sie mich meistens „grinsend“ an. Wenn ich dann schimpfe, „lacht“ sie auch öfter…
Ich bin echt traurig darüber, weil ich das Stillen immer sehr schön fand und wir ja auch so lange dafür gekämpft haben…
Ich bin mit meinem Latein echt am Ende… 😩😩😩
Hallo Bali :)

Ich glaube, ganz viel von dem Verhalten ist einfach altersbedingt. Dieses fürchterliche Weinen beim Einschlafen, außer an der Brust, hat F auch gemacht - und V fängt jetzt auch damit an... Ich glaube, für manche Kinder ist der Übergang in den Schlaf einfach ein blödes Gefühl und beim Stillen ist halt der Mund beschäftigt, da hört man es nicht so :oops: Außerdem klingt es schon so, als ob für deine Tochter Stillen der liebste EInschlafmodus ist - und wenn es halt nicht klappt und sie anders einschlafen soll, protestiert sie. Wie lang dauert es denn, bis sie beim Tragen in den Schlaf findet?

Was ich aber eigentlich schreiben wollte: Du klingst ein bisschen wütend, dass dein Kind sich so "frech" verhält: In die Brust beißen und dann *auch noch* lachen. Weil es bisher keiner geschrieben hat: In dem Alter ist das in aller Regel kein "haha, ich hab dich gebissen, wie witzig"-Lachen sondern schlicht und ergreifend ein "Entschuldigung, sei mir bitte nicht böse"-Lachen. Ich meine, dazu gibt's einen Wunschkind-Artikel. Kennt den jemand und kann ihn vielleicht verlinken? Auch das Lachen nach dem Schimpfen klingt für mich nach "Oh, ich hab gemerkt, das was ich hier mache macht Mama wütend. Aber Mama soll nicht wütend sein. Wenn ich lache, ist bestimmt alles wieder gut und Mama hat mich lieb?". Kinder in dem Alter denken noch nicht wie provokativ-trotzige Grundschüler oder Erwachsene. Sie haben noch keine Empathie. Deine Tochter versteht nicht, dass sie dir weh tut. Würde sie es verstehen, würde sie sich ganz sicher anders verhalten (()). Deshalb ist schimpfen auch nicht zielführend. Ich fürchte, dir bleibt da echt nichts übrig als das Beißen vorherzusehen und dann zu unterbinden, also: Finger dazwischen, schnell Brust rausnehmen. Achja, F hat das in dem Alter auch oft gemacht. Bei ihm lag es am Zahnen. Gerade, wenn er dann schläfrig wurde, hat er öfter zugebissen. Aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass du deiner Tochter "beibringen" kannst, das zu lassen.
mit Sohn F (Ende September 18)
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