pauschale Tipps, a la "Lass sie hungern, dass passt schon!" find ich bei der Komplexität der Problematik echt schwierig.
Wichtig ist es dass ihr erst einmal wieder einen erträglichen Alltag findet... du einen Zugang zu deinem Sohn, ihr alle eine normale Beziehung zum Essen.
Das mit dem "Entkatastrophisieren" vom Essen (Also net so einen Hype drum machen, es nicht persönlich nehmen...) ist aber sicher schon mal ein guter Anfang.
Das "Essen" darf für keinen von euch zu etwas Anderem gemacht werden, als es tatsächlich ist. Essen... kein Machtkampf, kein Tagesthema...
Es klingt für mich ja schonmal so, dass die ganze Problematik von deinem Sohn "begonnen" wurde und deine Tochter es übernommen hat...
da habe ich spontan überlegt, ob man sie unterschiedlich behandeln sollte, das aber auch wieder verworfen...
andererseits wäre es eben eine gute Sache, wenn keiner der Beiden darauf angewiesen wäre, dass Essen so zu instrumentalisieren.
Mein Ratschlag wäre auf jeden Fall, dass du dir in Zusammenarbeit mit eurem Therapeuten was überlegst.
Und dann in deinem Entschluss absolut konsequent bist.
Und dir immer wieder sagt, dass du da noch keine Amok-Esser erzogen hast
Und deine Kinder werden deswegen nicht vor die Hunde gehen
...pass auch ein bisschen auf dich selbst auf.




