Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Verfasst: 05.03.2023, 01:58
Hallo an alle
nach trbulenten TAgen wollte ich mal einen kleinen Zwischenstand geben.
Der Kleine leidet zunehmend an einschießenden Zähnchen, 1 Prämolar, die oberen und unteren Schneidezähne. Neben mehreren durchgesabberten Lätzchen und einer großen Anhänglichkeit und Jammerigkeit hängt er viele Stunden dauer-schnullend an meiner Brust. Schon beim Abdocken geht das Gejammere weiter... Wir waren teilweise bei über 400 ml Pre pro Tag, ich hatte auch mal Phasen mit ihm, wo wir nur auf 6 Stillmahlzeiten kamen, da er entweder eine halbe bis dreiviertel Stunde dauergenuckelt hat oder ständig an- nud abgedockt hat bis ich vor Schmerzen geschrien habe, weil er beim Abdocken gern noch kurz auf die Brustwarze beißt. Temporär war wohl auch die Milch recht wenig, so dass ich dachte, er hat sich jetzt bald selbst abgestillt. Jetzt klappt es seit ca 5 Tagen morgens wieder ein wenig besser, da habe ich das Gefühl, die Brust wäre nicht mehr ganz so schlaff wie die letzten 2-3 Wochen. Spätestens am Abend so gg 20 Uhr ist aber mit Stillen weitgehend frustran.....
Tagsüber komme ich grade wieder zu gar nichts, jeden Tag zoffe ich mich mit meinem Partner, weil ihm irgendwas zu "schlampig und unaufgeräumt" ist und ich habe eine Zeitlang nur einhändig irgendwelches Fast Food in mich reingezogen, da ich zu fertig und überfordert war zu kochen - selbst dabei stell ich mich zu doof an und hab mir die Handkante zweitgradig am Ofen verbrannt. Mein Partner ist statt komplettem Homeoffice dzt 3 Tage die Woche im Büro und fast jeden Abend bei irgend einer Vereinstätigkeit. Was wiederum für mich heißt, um jeden Abendtermin betteln zu müssen. Manchmal sagt er erst am selben Tag, dass er am Abend mal wieder bis 23 Uhr fehlt - genau da, wo ich 2 Monate im Voraus einen Termin stehen hatte und er ...nichts. Viele Termine sage ich mittlerweile von selbst ab, um nicht mehr wie ein Bittsteller da zu stehen. Was wiederum weitere Vereinsamung bedeutet.
Die Quittung sind zusätzlich noch 5kg mehr als vor der Schwangerschaft, dazu kommt noch, dass ich mich wegen der Schmerzen kaum bewegen kann und die täglichen Spaziergänge flachfallen wegen der Übermüdung und dem quengeligen Kind. MEin Körper widert mich so absolut an - nicht wegen der Optik, sondern wegen der Unzuverlässigkeit, der UN-Funktionalität und dass die kleinsten Bewegungen mich so extrem auslaugen und erschöpfen.
Heute wäre endlich mal kein Termin gewesen - nein, der Herr möchte 1 Stunde in die Badewanne. Als er wieder kam, musste ich überdringend auf Toilette, bin (zu) schnell aufgestanden, Schmerzen sind im Becken eingeschossen und ich hab auf einmal nur noch Sternchen gesehen. Mit Aufräumen oder geschweige denn mal eine Kleinigkeit für mich schaffen war damit mal wieder nichts, da ich eine gute halbe bis dreiviertel Stunde damit beschfätigt war, nicht zu kollabieren. Von ihm kamen nur blöde Kommentare, ich solle halt langsamer tun.
Der Kleine wiegt Stand gestern 4740 g.
Mit meinen Brüsten habe ich wieder zunehmend Ärger, ich vermute die vermehrte mechanische Belastung ist Schuld, dass ich vermehrt VAsospasmen NACH dem Stillen bekomme, vereinzelt auch beim Ansaugen für 1-2 Minuten. Die üblichen Mittelchen wie Magnesium etc probiere ich seit 2 Wochen, keine Besserung. Man muss dazu sagen, dass ich seit Jugendjahren das Raynaud-Syndrom habe und in der Frühschwangerschaft ein paar Wochen lang schon Brustwarzen-Spasmen.
Was die andere Causa anbelangt:
Der Kleine hatte jetzt mit viel Glück 2 Termine bei der Osteopathin, kann mittlerweile ohne Schmerzgejammere auf dem Rücken liegen, schläft auch ruhiger. BLähungen hat er immer noch, aber etwas weniger. Kostenpunkt 200 Euro plus Fahrtkosten in den Nachbarlandkreis. Ich selbst habe jetzt 3x Physio hinter mir auf Selbstzahlerbasis, da auf Kasse nichts zu bekommen ist. Mein Rückbildungskurs ist vorbei, meinen Beckenboden kann ich immer noch nicht "aktivieren". Zumindest ist das Sitzen nicht mehr ganz so schmerzhaft und die Rektusdiasthase ist zu.
Nbenbei bin ich immer noch am kämpfen, dass das Elterngeld endlich voll kommt, obwohl der Kleine schon drei-einhalb Monate alt ist. Was machen eigentlich Alleinerziehende, die kein finanzielles Polster haben?
Also wenn ihr noch Tips für die o.g. Sachen habt, immer her damit. Bzw nen Plan. Insbesondere, wie ich eine Verbesserung der Stillsituation wegen den drückenden Zähnchen erreichen könnte - das scheint mir noch das am leichtesten lösbare Problem zu sein, und dann käme ich zu etwas mehr zeit wenn er nicht mehr dauernuckelt. Und dann könnte ich endlic hauc hwieder meinen Partner zufrieden stellen. Und welche anderen "Kurse" etc ihr empfehlen könnt - nach dem Rückbildungskurs ist ja irgendwie ein Loch....
Und insbesondere wie man seinen Partner mal in die Schranken weist. Eigentlich ist er ja ein guter Vater für den Kleinen, aber ich hab das Gefühl, völlig von ihm als Mensch ignoriert zu werden. Und sexuell ist schon allein wegen meiner noch immer vorhandenen vaginalen Schmerzen und meiner fast panischen Angst vor jeglicher Berühurung mit der Folge weiterer Schmerzen nichts los.
nach trbulenten TAgen wollte ich mal einen kleinen Zwischenstand geben.
Der Kleine leidet zunehmend an einschießenden Zähnchen, 1 Prämolar, die oberen und unteren Schneidezähne. Neben mehreren durchgesabberten Lätzchen und einer großen Anhänglichkeit und Jammerigkeit hängt er viele Stunden dauer-schnullend an meiner Brust. Schon beim Abdocken geht das Gejammere weiter... Wir waren teilweise bei über 400 ml Pre pro Tag, ich hatte auch mal Phasen mit ihm, wo wir nur auf 6 Stillmahlzeiten kamen, da er entweder eine halbe bis dreiviertel Stunde dauergenuckelt hat oder ständig an- nud abgedockt hat bis ich vor Schmerzen geschrien habe, weil er beim Abdocken gern noch kurz auf die Brustwarze beißt. Temporär war wohl auch die Milch recht wenig, so dass ich dachte, er hat sich jetzt bald selbst abgestillt. Jetzt klappt es seit ca 5 Tagen morgens wieder ein wenig besser, da habe ich das Gefühl, die Brust wäre nicht mehr ganz so schlaff wie die letzten 2-3 Wochen. Spätestens am Abend so gg 20 Uhr ist aber mit Stillen weitgehend frustran.....
Tagsüber komme ich grade wieder zu gar nichts, jeden Tag zoffe ich mich mit meinem Partner, weil ihm irgendwas zu "schlampig und unaufgeräumt" ist und ich habe eine Zeitlang nur einhändig irgendwelches Fast Food in mich reingezogen, da ich zu fertig und überfordert war zu kochen - selbst dabei stell ich mich zu doof an und hab mir die Handkante zweitgradig am Ofen verbrannt. Mein Partner ist statt komplettem Homeoffice dzt 3 Tage die Woche im Büro und fast jeden Abend bei irgend einer Vereinstätigkeit. Was wiederum für mich heißt, um jeden Abendtermin betteln zu müssen. Manchmal sagt er erst am selben Tag, dass er am Abend mal wieder bis 23 Uhr fehlt - genau da, wo ich 2 Monate im Voraus einen Termin stehen hatte und er ...nichts. Viele Termine sage ich mittlerweile von selbst ab, um nicht mehr wie ein Bittsteller da zu stehen. Was wiederum weitere Vereinsamung bedeutet.
Die Quittung sind zusätzlich noch 5kg mehr als vor der Schwangerschaft, dazu kommt noch, dass ich mich wegen der Schmerzen kaum bewegen kann und die täglichen Spaziergänge flachfallen wegen der Übermüdung und dem quengeligen Kind. MEin Körper widert mich so absolut an - nicht wegen der Optik, sondern wegen der Unzuverlässigkeit, der UN-Funktionalität und dass die kleinsten Bewegungen mich so extrem auslaugen und erschöpfen.
Heute wäre endlich mal kein Termin gewesen - nein, der Herr möchte 1 Stunde in die Badewanne. Als er wieder kam, musste ich überdringend auf Toilette, bin (zu) schnell aufgestanden, Schmerzen sind im Becken eingeschossen und ich hab auf einmal nur noch Sternchen gesehen. Mit Aufräumen oder geschweige denn mal eine Kleinigkeit für mich schaffen war damit mal wieder nichts, da ich eine gute halbe bis dreiviertel Stunde damit beschfätigt war, nicht zu kollabieren. Von ihm kamen nur blöde Kommentare, ich solle halt langsamer tun.
Der Kleine wiegt Stand gestern 4740 g.
Mit meinen Brüsten habe ich wieder zunehmend Ärger, ich vermute die vermehrte mechanische Belastung ist Schuld, dass ich vermehrt VAsospasmen NACH dem Stillen bekomme, vereinzelt auch beim Ansaugen für 1-2 Minuten. Die üblichen Mittelchen wie Magnesium etc probiere ich seit 2 Wochen, keine Besserung. Man muss dazu sagen, dass ich seit Jugendjahren das Raynaud-Syndrom habe und in der Frühschwangerschaft ein paar Wochen lang schon Brustwarzen-Spasmen.
Was die andere Causa anbelangt:
Der Kleine hatte jetzt mit viel Glück 2 Termine bei der Osteopathin, kann mittlerweile ohne Schmerzgejammere auf dem Rücken liegen, schläft auch ruhiger. BLähungen hat er immer noch, aber etwas weniger. Kostenpunkt 200 Euro plus Fahrtkosten in den Nachbarlandkreis. Ich selbst habe jetzt 3x Physio hinter mir auf Selbstzahlerbasis, da auf Kasse nichts zu bekommen ist. Mein Rückbildungskurs ist vorbei, meinen Beckenboden kann ich immer noch nicht "aktivieren". Zumindest ist das Sitzen nicht mehr ganz so schmerzhaft und die Rektusdiasthase ist zu.
Nbenbei bin ich immer noch am kämpfen, dass das Elterngeld endlich voll kommt, obwohl der Kleine schon drei-einhalb Monate alt ist. Was machen eigentlich Alleinerziehende, die kein finanzielles Polster haben?
Also wenn ihr noch Tips für die o.g. Sachen habt, immer her damit. Bzw nen Plan. Insbesondere, wie ich eine Verbesserung der Stillsituation wegen den drückenden Zähnchen erreichen könnte - das scheint mir noch das am leichtesten lösbare Problem zu sein, und dann käme ich zu etwas mehr zeit wenn er nicht mehr dauernuckelt. Und dann könnte ich endlic hauc hwieder meinen Partner zufrieden stellen. Und welche anderen "Kurse" etc ihr empfehlen könnt - nach dem Rückbildungskurs ist ja irgendwie ein Loch....
Und insbesondere wie man seinen Partner mal in die Schranken weist. Eigentlich ist er ja ein guter Vater für den Kleinen, aber ich hab das Gefühl, völlig von ihm als Mensch ignoriert zu werden. Und sexuell ist schon allein wegen meiner noch immer vorhandenen vaginalen Schmerzen und meiner fast panischen Angst vor jeglicher Berühurung mit der Folge weiterer Schmerzen nichts los.