chennai hat geschrieben: 09.11.2017, 11:24
Der Anspruch, dass im Forum nur 'Wahrheiten' verbreitet werden, befremdet mich ehrlich gesagt ziemlich (v.a. wenn es um Diskussionen über wissenschaftliche Forschungsergebnisse bzw. Modelle geht). Andersherum formuliert, dass man nicht bewusst Unwahrheiten verbreiten darf, ok, aber wer entscheidet denn z.B. bei den Impfdiskussionen, was da die Wahrheit ist?
Woher nimmst du diese These denn?
Zum Weiteren:
Ich habe versucht deutlich zu machen, wie es dazu kommt, dass andere Menschen harscher reagieren, als sie es unter anderen Umständen tun würden. Dir reicht das nicht, ohne Entschuldigung derer, deren Äußerungen du verurteilst, kommst du an der Stelle also nicht weiter, so lese ich dich? Es tut mir leid, dass es dich so sehr bewegt, dass diese Äußerungen getroffen wurden, dass du gedanklich nicht davon loskommst und immer wieder zu diesem Punkt zurückkehrst. Ich wüsste aber auch nicht, wie andere das Problem für dich lösen könnten. Vielleicht hilft es dir zu hinterfaregn, warum dich das so getroffen hat?
(btw.: Wenn ich mir den ganzen Strang nochmal durchlese, so ganz in Ruhe, dann finde ich schon, dass da doch viele UserInnen genau das tun, was du forderst, nämlich zurückrudern, einschränken und das auch zugeben. Schau doch nochmal nach

- siehst du das wirklich ganz anders? Oder fehlt dir nur die Deutlichkeit eines fett geschriebenen Entschuldigung? )
@Talismama, du sprichst das ja auch an, dieses getroffen- fühlen.
Schau, wenn jemand, der zwar ähnlich denkt, es aber ganz anders formulieren würde, weniger restriktiv, deutlicher in der *ich denke/ ich empfinde/ ich kann mir vorstellen dass*- Form, solche, ich sag einfach mal, grenzüberschreitenden Äußerungen liest, dann kann er das doch womöglich auch nicht gut finden,
obwohl er inhaltlich Schnittstellen mit demjenigen hat, der die Äußerungen getroffen hat.
Was für ein Satz. Verstehst du, was ich meine?
Als smoothietrinkender Veganrohköstler aus Überzeugung oder als Freund welcher Ernährungsform auch immer hat man ja trotzdem die Wahl, wie man das vermitteln will. Welche Prioritäten man setzt. Ob man informieren oder belehren will, oder sogar besserwissen. Ob einem als Quelle yuotube- Videos reichen oder ob man denkt, dass man seinem Thema mehr Gewichtung verleiht, je mehr valide Informationen zusammenkommen.
Insofern sehe ich gar nicht, warum du oder andere UserInnen, die dem einen oder anderen Punkt zusprechen, sich da angegriffen fühlen sollten. Es wurden Meinungen geäußert, siehe oben, durchaus auch emotional, und es tut mir leid, wenn es UserInnen gibt, die sich dadurch getroffen fühlen, aber die Grundlagen der Freundlichkeit waren dadurch nicht ernsthaft gefährdet, auch, wenn der Ton rauher war als in anderen Diskussionen.
Der Tenor des Thread ist ja neben der offen geäußerten Kritik auch, dass es eine große Offenheit gibt für verschiedene Ernährungsformen und dass es doch jedem unbenommen ist, da für sich den besten Weg zu suchen und zu finden. Und nur weil eine Userin smoothies als das letzte empfindet ist das ja kein Angriff auf die, die welche mögen. Es ist eine Meinungsäußerung, die, sehr deutlich und rigoros, aber nicht gezielt verletzend gegen andere UserInnen geschrieben wurde. Zum Beispiel. Insofern hilft vielleicht wirklich ein innerlicher Reset und ein Herauskommen aus dieser Betroffenenrolle weiter, um das Thema konstruktiv fortführen zu können.