Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
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Mondenkind
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Prima dass die Broschüre da ist. Frag, wenn was unklar ist. Und dann unbedingt einmal das BES mit Wasser ohne Kind zusammenbauen und laufen lassen.
Ziegelmehl kenne ich natürlich, ist völlig harmlos.
Machst Du immer noch Stillproben? Bitte lass diese Trinkmenge beim Stillen in der Liste weg. Das hilft doch wirklich NUll!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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jaloca
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
So, viel ist seit gestern passiert...
... Ich habe die Brochüre gelesen und das BES gerade ausprobiert. Als ich es mir aufgehängt habe, konnte ich es kum glauben, dass Du mich soweit gebracht hast
: so kategorisch, wie ich in meinem Eingangsposting vor mehreren Wochen geschrieben habe, dass ich absolut alles mache, ausser dieses BES.
Also: die Brochüre ist echt der Hammer. So schön beschrieben und die Bilder dazu. Extrem hilfreich, wenn man sich das erste Mal damit auseinandersetzt. Ich kannte nactürlich das Meiste, es war dennoch sehr hilfreich. So z.B. habe ich gemerkt, dass ich den Schlauch damals falsch geklebt habe, also in eine andere Richtung: nicht von der BW Richtung Achsel. Das Gerät selber haben sie etwas "modernisiert": das Teili, das einrastet, sieht anders aus. Ich habe da noch mein altes BES und habe extra verglichen. Es hat damals oft aus der Flasche getropft, es war wir nicht richtig dicht, das scheint jetzt besser gebaut zu sein. Ich habe natürlich alles sterilisiert, Wasser laufen lassen und dann war ich so neugierig, dass ich es nicht abwarten konnte, erst Dir zu schreiben und abzumachen, was ich überhaupt machen soll. Also habe ich es versucht... und natürlich war es alles andere als erfolgreich
Also: erstens fing es damit an, dass ich sie wieder geweckt habe. Sie war sehr schläfrig. Aber ich wollte unbedingt die Zeit nutzen, wo mein Sohn sich sehr intensiv mit einem Spiel beschäftigt hat. Das Vorbereiten ging super, ich finde es nur sehr unangenehm, den Klebstreifen so nah an die BW zu kleben. In den Bildern ist es so eingezeichnet. Auch frage ich mich, ob das das Kind nicht stört, wenn es dann den Vorhof in den Mund hat und somit Papier im Mund. Also habe ich den Klebstreifen aussehalb des Vorhofs geklebt, weiter oben auf der Haut und klar ist es somit nicht ganz stabil. Aber es ging. Tja und dann ging es los. Der Anfang war eigentlich gut: sie hat schön den Vorhof umgefasst, schön gesaugt, hat SOFORT einen Milchspendereflex ausgelöst, was aber nicht dem BES zu verdanken ist: immer wenn ich sie anlege und sie lossaugt, geht es extrem schnell mit dem MSR: ich spüre das wie einen Stich in beiden Brüsten. Somit fing aber an, die andere Brust auf ihre Hose zu tropfen, ich wollte den Vorgang nicht unterbrechen, also habe ich kein Tuch holen können und ihr Bein wurde immer nasser. Sie hat aber schön getrunken, es hat in der Flasche geblubbert. Man merkte schon, dass sie es merkt: dass da was anders ist. Wenn sie sich beim Trinke anstrengt, bekommt sie manchmal so rote Flecken im Gesicht: das war wieder etwas der Fall. Ich habe 40 ml reingetan, so nur nach Gefühl. Dann aber fing sie wieder an, etwas einzuschlafen. Mit Brustkompression ging es noch eine Weile, aber immer schwieriger. Musste mehrmals den Schlauch abklemmen, sie wieder richten usw. Dann plötzlich rief mein Sohn, dass er unbedingt sein grosses Geschäft machen muss und er kann es ja nicht alleine momentan, da er einen riesen Gips am Bein hat. Das meinte ich immer mit der Aussage, dass dieses Gerät einfach optimalerweise für Erstmamis ist, welche ganz schön alleine und ruhig zu Hause hocken und wie in der Brochüre beschrieben ist: ohen Störfaktoren und in Ruhe alles anwenden können. Im Alltag mit einem 3-jährigen zu Hause usw. geht es einfach nicht. Ich habe ihn natürlich gebeten, etwas zu warten, aber mehr ging nicht. Also musste ich abbrechen, sie ablegen und ihm helfen. Danach wollte ich weitermachen, aber sie hat einwenig rausgespuckt, entweder war ihr zu viel auf einmal oder sie war einfach sehr satt. Die letzte Mahlzeit (Stillen) war erst vor 1.20 Stunden. Dennoch habe ich es weiter versucht, da hat sie aber eine Weile einfach ohne Saug-Bewegungen die BW im Mund gehalten und mich mit grossen Augen angeschaut. Nach dem Motto: "Was ist da eigentlich los?". Gemerkt hat sie es sicher, dass etwas anders ist. Dann ziemlich bald hat sie schon fest geschlafen. Ich habe den SET weggelegt und noch eine Weile nur gestillt, was auch noch 1-2 MInuten ging und dann war sie weg. Die Waage zeigte 70 ml an, was in diesem Fall aber absolut nichts aussagt. Auf ihrer Hose hat ja eine Menge getropft und dann hat sie ja etwas gespruckt. In der Flasche waren noch 20 ml, also hat sie sicher 20 getrunken. Aus der Brust somit, schätze ich mal, auch so 20-30 ml ... Ach ja, und übrigens habe ich den mittleren Schlauch genommen.
So, das war mein Bericht zum ersten Versuch. Deckt er sich in etwa mit den Erfahrungen der Frauen, die Du so begleitet hast? Wie fahre ich weiter fort? Ich gehe jetzt mal pumpen...
Also: die Brochüre ist echt der Hammer. So schön beschrieben und die Bilder dazu. Extrem hilfreich, wenn man sich das erste Mal damit auseinandersetzt. Ich kannte nactürlich das Meiste, es war dennoch sehr hilfreich. So z.B. habe ich gemerkt, dass ich den Schlauch damals falsch geklebt habe, also in eine andere Richtung: nicht von der BW Richtung Achsel. Das Gerät selber haben sie etwas "modernisiert": das Teili, das einrastet, sieht anders aus. Ich habe da noch mein altes BES und habe extra verglichen. Es hat damals oft aus der Flasche getropft, es war wir nicht richtig dicht, das scheint jetzt besser gebaut zu sein. Ich habe natürlich alles sterilisiert, Wasser laufen lassen und dann war ich so neugierig, dass ich es nicht abwarten konnte, erst Dir zu schreiben und abzumachen, was ich überhaupt machen soll. Also habe ich es versucht... und natürlich war es alles andere als erfolgreich
Also: erstens fing es damit an, dass ich sie wieder geweckt habe. Sie war sehr schläfrig. Aber ich wollte unbedingt die Zeit nutzen, wo mein Sohn sich sehr intensiv mit einem Spiel beschäftigt hat. Das Vorbereiten ging super, ich finde es nur sehr unangenehm, den Klebstreifen so nah an die BW zu kleben. In den Bildern ist es so eingezeichnet. Auch frage ich mich, ob das das Kind nicht stört, wenn es dann den Vorhof in den Mund hat und somit Papier im Mund. Also habe ich den Klebstreifen aussehalb des Vorhofs geklebt, weiter oben auf der Haut und klar ist es somit nicht ganz stabil. Aber es ging. Tja und dann ging es los. Der Anfang war eigentlich gut: sie hat schön den Vorhof umgefasst, schön gesaugt, hat SOFORT einen Milchspendereflex ausgelöst, was aber nicht dem BES zu verdanken ist: immer wenn ich sie anlege und sie lossaugt, geht es extrem schnell mit dem MSR: ich spüre das wie einen Stich in beiden Brüsten. Somit fing aber an, die andere Brust auf ihre Hose zu tropfen, ich wollte den Vorgang nicht unterbrechen, also habe ich kein Tuch holen können und ihr Bein wurde immer nasser. Sie hat aber schön getrunken, es hat in der Flasche geblubbert. Man merkte schon, dass sie es merkt: dass da was anders ist. Wenn sie sich beim Trinke anstrengt, bekommt sie manchmal so rote Flecken im Gesicht: das war wieder etwas der Fall. Ich habe 40 ml reingetan, so nur nach Gefühl. Dann aber fing sie wieder an, etwas einzuschlafen. Mit Brustkompression ging es noch eine Weile, aber immer schwieriger. Musste mehrmals den Schlauch abklemmen, sie wieder richten usw. Dann plötzlich rief mein Sohn, dass er unbedingt sein grosses Geschäft machen muss und er kann es ja nicht alleine momentan, da er einen riesen Gips am Bein hat. Das meinte ich immer mit der Aussage, dass dieses Gerät einfach optimalerweise für Erstmamis ist, welche ganz schön alleine und ruhig zu Hause hocken und wie in der Brochüre beschrieben ist: ohen Störfaktoren und in Ruhe alles anwenden können. Im Alltag mit einem 3-jährigen zu Hause usw. geht es einfach nicht. Ich habe ihn natürlich gebeten, etwas zu warten, aber mehr ging nicht. Also musste ich abbrechen, sie ablegen und ihm helfen. Danach wollte ich weitermachen, aber sie hat einwenig rausgespuckt, entweder war ihr zu viel auf einmal oder sie war einfach sehr satt. Die letzte Mahlzeit (Stillen) war erst vor 1.20 Stunden. Dennoch habe ich es weiter versucht, da hat sie aber eine Weile einfach ohne Saug-Bewegungen die BW im Mund gehalten und mich mit grossen Augen angeschaut. Nach dem Motto: "Was ist da eigentlich los?". Gemerkt hat sie es sicher, dass etwas anders ist. Dann ziemlich bald hat sie schon fest geschlafen. Ich habe den SET weggelegt und noch eine Weile nur gestillt, was auch noch 1-2 MInuten ging und dann war sie weg. Die Waage zeigte 70 ml an, was in diesem Fall aber absolut nichts aussagt. Auf ihrer Hose hat ja eine Menge getropft und dann hat sie ja etwas gespruckt. In der Flasche waren noch 20 ml, also hat sie sicher 20 getrunken. Aus der Brust somit, schätze ich mal, auch so 20-30 ml ... Ach ja, und übrigens habe ich den mittleren Schlauch genommen.
So, das war mein Bericht zum ersten Versuch. Deckt er sich in etwa mit den Erfahrungen der Frauen, die Du so begleitet hast? Wie fahre ich weiter fort? Ich gehe jetzt mal pumpen...
- Brianna
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Also so vom Lesen her klingt euer erster Versuch doch recht erfolgreich. Das es mit einem kranken Geschwisterkind, dass Hilfe braucht, stressig ist, kann ich mir vorstellen.
Gruß Brianna
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
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jaloca
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Mondenkind, entschuldige bitte den SPAM, aber gerade ist es ja wichtig zu berichten... Der zweite Versuch war schon viiel besser. Ich habe die Haltung optimiert, in dem ich sie auf einen Stillkissen gelegt habe, dann natürlich aus der letzten Erfahrung ein Tuch in der Nähe und die zweite BW habe ich mit eine stilleinlage abgeklebt, damit sie nicht tropft. Schlauch habe ich jedoch doch auf dem Vorhof geklebt, womit es stabiler war und nicht mehr in ihrem Mund hin und her bewegte. Diesmal der einfachste Schlauch, wieder 40 ml. Es ging echt super, sie war wach, hat konstant gesaugt, es hat wieder schön geblubbert. Eine Pause war aber doch nötig, als sie wieder etwas anfing einzuschlafen. Ich frage mich echt, ob das ganze Saugen wirklich so streng ist oder mein Kind einfach irgendwie schwach ist. Ich glaube, dass sie diesmal aus Ermüdung einschlief, weil als wir angefangen haben, war sie sehr wach und weinte. Sie hat sofogt gierig angefangen zu trinken. Dann mit der einen Pause und Brustkompression konnten wir es zu Ende bringen: alle 40 ml weg. Ich weiss, dass Du das Wiegen jetzt nicht mehr hören möchtest, aber ich finde es dennoch immer sehr informativ. Es war also diesmal 10 ml Brust und 40 ml BES, also total 50 ml. Ist das so üblich, rsp. wie macht man es, dass sich die Anteile dann irgendwann umverteilen, also dass sie mehr von der Brust bekommt und immer weniger BES? Die zweite Brust habe ich dann ohen BES gestillt und war verwundert: sie saugte extrem gut, mit dem ganzen Kinn massierte sie den Vorhof, was ich bis jetzt bei ihr noch nie gesehen habe, also wirklich ein super fester und guter Zug. Leider nur 20 ml, abr siehst Du: das ist jetzt ein Beispiel davon, dass mich so etwas überhaupt nicht stresst, wenn ich weiss, dass es ein riesen Erfolg ist, dass sie überhaupt so gut saugt. Das mit der Menge wird (hoffentlich) irgendwann auch kommen.
Jetzt braucht es doch ein Plan: bei jedem Stillen BES oder wie? Nicht, oder? Und wieviel ml? Welcher Schlauch? Gar keine Calma mehr
? Ehrlich gesagt, möchte ich nicht, dass sie sich diese ganz abgewöhnt... Das weisst Du ja auch. Ich weiss, dass Du meintest, dass Du nicht hexen kannst und nicht Vollstillen und Vollpumpen gleichzeitig unterstützen kannst, und das kann ich total verstehen. Ich frage mich nur, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass Calma jetzt sehr sehr sehr in den Hintergrund rückt, aber dennoch ab und zu ein Thema wird, damit sie es nicht ganz vergisst. Was meinst Du? Ich meine, ich will ja offen und ehrlich mit Dir sein: es bringt nichts, wenn ich jetzt "geheim" weitermache und Dich quasi anlüge, da bin ich ja offen und ehrlich zu Dir und es ist mir wichtig, dass Du auch dahinter stehen kannst. Vielleicht gibt es einen Kompromiss?
Jetzt braucht es doch ein Plan: bei jedem Stillen BES oder wie? Nicht, oder? Und wieviel ml? Welcher Schlauch? Gar keine Calma mehr
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vivi
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 05.05.2007, 19:17
Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
(((jaloca))) ich möchte dir einfach nur ein Oooooohhmmm rüberschicken und eine ganz große Portion Vertrauen in eure Stillfähigkeit!
Liebe Grüße
Liebe Grüße
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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Mondenkind
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Ja, ich weiß, ich kann penetrant sein und kann damit einiges erreichenjaloca hat geschrieben:Ich habe die Brochüre gelesen und das BES gerade ausprobiert. Als ich es mir aufgehängt habe, konnte ich es kum glauben, dass Du mich soweit gebracht hast: so kategorisch, wie ich in meinem Eingangsposting vor mehreren Wochen geschrieben habe, dass ich absolut alles mache, ausser dieses BES.
Ich muss aber sagen, dass Du Unmögliches von mir verlangst.
1.
Das kann ich Dir nicht sagen. Denn eigentlich macht man dabei keine Stillproben.jaloca hat geschrieben:Ich weiss, dass Du das Wiegen jetzt nicht mehr hören möchtest, aber ich finde es dennoch immer sehr informativ. Es war also diesmal 10 ml Brust und 40 ml BES, also total 50 ml. Ist das so üblich, rsp. wie macht man es, dass sich die Anteile dann irgendwann umverteilen, also dass sie mehr von der Brust bekommt und immer weniger BES?
Das hat einen Sinn, warum ich Dich bitte, mit den Stillproben aufzuhören. Stillproben sind eine sehr invasive Methode und können von sich aus Probleme verursachen. Dauerhaft durchgeführt sind sie völlig sinnfrei.
Ich bitte Dich daher nochmal mit den Stillproben aufzuhören! "es informativ finden" ist keine Indikation für Stillproben.
2.
Ich kann Dein Kind ja wohl schlecht überreden, den Calma noch zu nehmen. Sehr viele Kinder entwickeln bei paralleler Gabe von Brust und Flasche eine Präferenz. Viele entwickeln eine Präferenz zur Flasche. Als IBCLC ist das mein täglich Brot. Andere Kinder entwickeln eine Präferenz zur Brust hin, so wie Deins. Wenn Du mich fragst, kannst Du heilfroh sein, dass sie sich so entschieden hat und nicht anders rum. Das muss ich mal ehrlich so sagen.jaloca hat geschrieben:Gar keine Calma mehr? Ehrlich gesagt, möchte ich nicht, dass sie sich diese ganz abgewöhnt... Das weisst Du ja auch. Ich weiss, dass Du meintest, dass Du nicht hexen kannst und nicht Vollstillen und Vollpumpen gleichzeitig unterstützen kannst, und das kann ich total verstehen. Ich frage mich nur, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass Calma jetzt sehr sehr sehr in den Hintergrund rückt, aber dennoch ab und zu ein Thema wird, damit sie es nicht ganz vergisst. Was meinst Du? Ich meine, ich will ja offen und ehrlich mit Dir sein: es bringt nichts, wenn ich jetzt "geheim" weitermache und Dich quasi anlüge, da bin ich ja offen und ehrlich zu Dir und es ist mir wichtig, dass Du auch dahinter stehen kannst. Vielleicht gibt es einen Kompromiss?
Du möchtest voll stillen, sagst Du. Dass deine Tochter jetzt die Brust bevorzugt und den Calma nicht mehr will stört Dich jetzt aber auch. ICh soll da auch "hinterstehen" können, sagst Du, Ich muss hier aber hinter gar nichts stehen, außer hinter meinen Empfehlungen. Diese äußere ich hier klar und verlässlich, denke ich. DU musst hinter dem stehen, was Du tust.
Du erwartest von mir gerade den Weg vom Pumpstillen zum Vollstillen an der Brust, gleichzeitig aber auch quasi eine "Rückführung an die Flasche". Du willst die eierlegende Wollmichsau. Von der gibts aber noch weniger Sichtungen als vom Yeti
Ich finds richtig, dass Du mir sagst, was Du möchtest. Aber ich kann das hier nicht aufdröseln. Und ehrlich gesagt frage ich mich immer wieder, wo soll es langgehen? Tut mir leid, letztes Mal hab ich gesagt, ich stelle Deinen Vollstillwunsch nicht mehr in Frage. Aber jetzt schreibst Du selbst wieder, dass reines Stillen gar nicht Dein Wunsch ist. Ich bin verwirrt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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jaloca
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Ich weiss gerade nichts mehr: weder wo es hingehen soll, noch was ich tun soll. Ich habe den ganzen Abend nur noch geheult, ich fühle mich so unendlich gestresst, unentschlossen und verängstigt, dass ich nichts mehr klar denken oder planen kann. Mein einziges Ziel ist es, die 300 ml (Du hast sogar von 350 gesprochen), die wir vereinbart haben, irgendwie in ihr Magen zu bringen und es ist einfach unmöglich. Ob Calma oder Softcup oder Becher... nichts geht, alles ein riesen Kampf. Heute konnte ich nur 175 zufüttern, gar nicht davon zu reden, wie wenig ich abpumpen kann (20-40 ml...). Wenn ich davon ausgehe, dass sie es an der Brust noch nicht wirklich gut kann und keine vernünftige Menge daraus zieht, dann komme ich doch maximal ev. auf irgendwelche max 250 ml, die sie in 24 h trinkt, wobei sie minimal 650 ml trinken sollte. Ich weiss, dass ich da ev. zu fest auf diese Mengen fixiert bin, aber heute kamen mir auch schon wieder die Tränen, als mir eine Kollegin ein Photo ihres Babys geschickt hat, welches 1 Woche älter ist als sie: auch ein Mädchen. Meine Tochter ist im Vergleich dazu so zierlich, so klein... sie tut mir gerade so unendloch leid und ich kann nur noch heulen. Präferenz zur Brust ist schön und gut, wenn sie sich daraus ihre notwendigen Mahlzeiten holen kann. Wenn sie dies aber noch nicht kann und ich zufüttern muss, aber auch plötzlich nicht mehr kann: was sollen wir denn machen? Ich habe das Gefühl, dass wir gerade in irgend einem Wandel stehen, den ich nicht verstehe. Ich bin gerade so verwirrt, dass ich Dir keine vernünftige Antwort auf Deine Fragen geben kann, es tut mir leid. Wenn es so strikt gehandhabt wird "Flasche vs. Brust, aber nicht beides", dann verstehe ich Dich vollkommen, dass man als Stillberaterin Mühe hat, eine Frau zu begleiten und zu unterstützen, welche immer so einbisschen auf die Dauerbremse steht. Mir war dies nie bewusst, rsp. ich habe mir nie gedacht, dass sich beide Wege so strikt ausschliessen. Ich stellte mir immer vor, dass ich primär im Alltag stillen kann und dennoch, wenn ich mal weg bin oder wenn mein Mann oder meine Mutter auf die Kleine aufpasst, dass sie dennoch auch man ein Fläschen nehmen würde. Ich kenne so viele Freundinnen, die es so machen, es wäre also doch möglich! Ich male mir keine unrealistischen Szenarien aus. Ich bin abgeneigt, mir Optionen ganz zu verbauen, weshalb ich es einfach flexibler und lockerer gestalten wollte. Und nun stehe ich da und bin wirklich irritiert, absolut traurig über die momentane Situation und verstehe die Welt nicht mehr. Ist es denn so unmöglich, was ich mir wünsche? Und wenn wir das Calma-Thema auf die Seite tun: was ist mit dem Rest? Momentan auf der ganzen Linie nur Frust: sie trinkt nicht, lässt sich nicht zufüttern, nimmt nur die Brust, wo nicht genug Milch da ist... Wieso war sie nicht soweit, als ich noch so viel Milch hatte, dass ich in 24 h 800 ml abpumpen konnte? Jetzt, wo sie bereit wäre, bin ich ausgestiegen und zwar total... Ich kann ihr nicht geben, was sie braucht. Das macht mich so unendlich traurig. Komm, so heulend irgendwelche vernünftigen Postings zu schreiben, bringt nichts, es wird nur übermässig lang, deswegen höre ich lieber auf... gute Nacht an alle.
01.05. 3540 g Geburt KH
02.05. 3440 g, 7 x gestillt, 0 x Stuhl, 3 x Pipi
03.05. 3300 g, 7 x gestillt, 3 x Stuhl, 3 x Pipi
04.05. 3210 g, 8 x gestillt, 4 x Stuhl, 6 x Pipi
05.05. 3220 g, 8 x gestillt, 100 ml Muttermilch mit Becher, 2 x Stuhl, 6 x Pipi
06.05. 3210 g, 10 x gestillt, 25 ml Muttermilch mit Schoppen, 4 x Stuhl, 6 x Pipi
07.05. 3170 g, 5 x gestillt, 30 ml Muttermilch mit Schoppen, 4 x Stuhl, 6 x Pipi -> Entlassung aus dem Krankenhaus
22.05. 3580 g, 5 x gestillt, 345 ml MuMi, 6 x abgepumpt: 540 ml total
01.06. 3850 g, 5 x gestillt, 520 ml MuMi, 6 x abgepumpt: 765 ml total
15.06. 4180 g, 3 x gestillt, 250 ml MuMi, 2 Flaschen
22.06. 4350 g, 8 x gestillt, 200 ml MuMi, 2 Flaschen
29.06. 4360 g, 9 x gestillt, 205 ml MuMi, 2 Flaschen
30.06. 4450 g, 8 x gestillt, 380 ml MuMi, 4 Flaschen
01.07. 4440 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
02.07. 4450 g, 8 x gestillt, 280 ml MuMi, 2 Flaschen
03.07. 4440 g, 10 x gestillt, 385 ml MuMi, 4 Flaschen
04.07. 4480 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
05.07. 4490 g, 9 x gestillt, 275 ml MuMi, 3 Flaschen
06.07. 4550 g, 8 x gestillt, 295 ml MuMi, 3 Flaschen
07.07. 4570 g, 9 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
08.07. 4590 g, 13 x gestillt, 220 ml MuMi, 2 Flaschen
09.07. 4600 g, 10 x gestillt, 200 ml MuMi, 2 Flaschen
10.07. 4590. 8 x gestillt, 325 ml MuMi, 4 Flaschen
11.07. 4610 g, 7 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
12.07. 4620 g, 6 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
13.07. 4650 g, 8 x gestillt, 300 ml MuMi, 3 Flaschen
14.07. 4690 g, 5 x gestillt, 265 ml MuMi, 3 Flaschen
15.07. 4670 g, 8 x gestillt, 270 ml MuMi, 4 Flaschen
16.07. 4770 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
17.07. 4670 g, 7 x gestillt, 365 ml MuMi, 5 Flaschen
18.07. 4700 g, 4 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
19.07. 4740 g, 12 x gestillt (ca. 600 ml), 0 ml MuMi, 0 Flaschen

20.07. 4720 g, 11 x gestillt (ca. 450 ml), 130 ml MuMi, 2 Flaschen
21.07. 4760 g, 9 x gestillt (ca. 230 ml), 90 ml MuMi, 4 Flaschen
22.07. 4750 g, 11 x gestillt, 270 ml MuMi, 2 Softcup, 1 Becher, 2 Calma
23.07. 4850 g, 11 x gestillt, 175 ml MuMi, 4 BES, 2 Calma, 3 Softcup
01.05. 3540 g Geburt KH
02.05. 3440 g, 7 x gestillt, 0 x Stuhl, 3 x Pipi
03.05. 3300 g, 7 x gestillt, 3 x Stuhl, 3 x Pipi
04.05. 3210 g, 8 x gestillt, 4 x Stuhl, 6 x Pipi
05.05. 3220 g, 8 x gestillt, 100 ml Muttermilch mit Becher, 2 x Stuhl, 6 x Pipi
06.05. 3210 g, 10 x gestillt, 25 ml Muttermilch mit Schoppen, 4 x Stuhl, 6 x Pipi
07.05. 3170 g, 5 x gestillt, 30 ml Muttermilch mit Schoppen, 4 x Stuhl, 6 x Pipi -> Entlassung aus dem Krankenhaus
22.05. 3580 g, 5 x gestillt, 345 ml MuMi, 6 x abgepumpt: 540 ml total
01.06. 3850 g, 5 x gestillt, 520 ml MuMi, 6 x abgepumpt: 765 ml total
15.06. 4180 g, 3 x gestillt, 250 ml MuMi, 2 Flaschen
22.06. 4350 g, 8 x gestillt, 200 ml MuMi, 2 Flaschen
29.06. 4360 g, 9 x gestillt, 205 ml MuMi, 2 Flaschen
30.06. 4450 g, 8 x gestillt, 380 ml MuMi, 4 Flaschen
01.07. 4440 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
02.07. 4450 g, 8 x gestillt, 280 ml MuMi, 2 Flaschen
03.07. 4440 g, 10 x gestillt, 385 ml MuMi, 4 Flaschen
04.07. 4480 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
05.07. 4490 g, 9 x gestillt, 275 ml MuMi, 3 Flaschen
06.07. 4550 g, 8 x gestillt, 295 ml MuMi, 3 Flaschen
07.07. 4570 g, 9 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
08.07. 4590 g, 13 x gestillt, 220 ml MuMi, 2 Flaschen
09.07. 4600 g, 10 x gestillt, 200 ml MuMi, 2 Flaschen
10.07. 4590. 8 x gestillt, 325 ml MuMi, 4 Flaschen
11.07. 4610 g, 7 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
12.07. 4620 g, 6 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
13.07. 4650 g, 8 x gestillt, 300 ml MuMi, 3 Flaschen
14.07. 4690 g, 5 x gestillt, 265 ml MuMi, 3 Flaschen
15.07. 4670 g, 8 x gestillt, 270 ml MuMi, 4 Flaschen
16.07. 4770 g, 7 x gestillt, 280 ml MuMi, 3 Flaschen
17.07. 4670 g, 7 x gestillt, 365 ml MuMi, 5 Flaschen
18.07. 4700 g, 4 x gestillt, 290 ml MuMi, 3 Flaschen
19.07. 4740 g, 12 x gestillt (ca. 600 ml), 0 ml MuMi, 0 Flaschen
20.07. 4720 g, 11 x gestillt (ca. 450 ml), 130 ml MuMi, 2 Flaschen
21.07. 4760 g, 9 x gestillt (ca. 230 ml), 90 ml MuMi, 4 Flaschen
22.07. 4750 g, 11 x gestillt, 270 ml MuMi, 2 Softcup, 1 Becher, 2 Calma
23.07. 4850 g, 11 x gestillt, 175 ml MuMi, 4 BES, 2 Calma, 3 Softcup
- feniliro
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Liebe jaloca,
ich habe bisher still mitgelesen und möchte nun auch etwas dazu schreiben, ich hoffe das ist ok.
Einer meiner Zwillinge wurde bis etwa zu seinem ersten Geburtstag nahezu ausschließlich sondiert, nach Frühgeburt, starkem Reflux etc. Ich kann mich absolut einfühlen in die Panik, die man mitunter verspürt. Wir haben es immer wieder versucht und es endete in Schreiattacken etc. Wirklich absolute Verzweiflung mit Herzrasen und allem was dazugehört auf meiner Seite. Dazu die genauen Angaben der Ärzte wie viele ml wann genau im Kind sein müssen.
Etwa zum ersten Geburtstag waren wir ein einer weltweit anerkannten Klinik zur Sondenentwöhnung und das wirklich Elementare was man dort als Elternteil lernt ist: LOSLASSEN, dem Kind vertrauen. Ich weiß, es klingt so lapidar - aber es ist einfach essentiell. Vielleicht merkst Du es nicht, aber man übt mitunter auch einen unglaublichen Druck auf das Kind aus. In unserer Sondenentwöhnungsgruppe gab es z.B. auch ein älteres Kind (2 oder 3 Jahre vielleicht), dass zu Beginn des Programms schon beim Berühren von Essen Schreikrämpfe bekam. Auch dort geschah der Druck des Umfelds zum Essen aus nackter Angst nach einer Herzoperation als das Kind auf Anweisung der Ärzte sehr gut zunehmen sollte. Irgendwann hatte das Kind dann das Essen komplett verweigert. (Ist nach dem Programm aber ohne Sonde entlassen worden
)
Das sind Extrembeispiele und natürlich wird es bei Euch mit ziemlicher Sicherheit nicht so kommen, aber ich finde es wichtig die Tendenzen zu erkennen (Beim Bechern Milch reinkippen obwohl man weiß, dass man es nicht soll etc.) um daran zu arbeiten.
Ein gesundes Kind wird, entsprechendes Angebot vorausgesetzt, nicht verhungern. Mehr als anbieten kannst Du nicht. Und auch wenn Du sagst, dass Dich die Stillproben nicht belasten - anscheinend tun sie es doch. Sonst wärst Du vermutlich gerade nicht so verzweifelt.
Falls ich mcih mit allem was ich schreibe, täuschen sollte, tut es mir leid. Dann kannst Du das gesamte Posting natürlich getrost ignorieren. Vielleicht ist ja aber auch was hilfreiches für Dich dabei.
Du bist bei Mondenkind in der wirklich allerbesten Betreuung. Eine so exzellente, fachkundige Stillberatung wie hier im Forum wirst Du vermutlich fast nirgends finden. Vertraue Mondenkind und vertraue Deinem Kind.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute!!!
ich habe bisher still mitgelesen und möchte nun auch etwas dazu schreiben, ich hoffe das ist ok.
Einer meiner Zwillinge wurde bis etwa zu seinem ersten Geburtstag nahezu ausschließlich sondiert, nach Frühgeburt, starkem Reflux etc. Ich kann mich absolut einfühlen in die Panik, die man mitunter verspürt. Wir haben es immer wieder versucht und es endete in Schreiattacken etc. Wirklich absolute Verzweiflung mit Herzrasen und allem was dazugehört auf meiner Seite. Dazu die genauen Angaben der Ärzte wie viele ml wann genau im Kind sein müssen.
Etwa zum ersten Geburtstag waren wir ein einer weltweit anerkannten Klinik zur Sondenentwöhnung und das wirklich Elementare was man dort als Elternteil lernt ist: LOSLASSEN, dem Kind vertrauen. Ich weiß, es klingt so lapidar - aber es ist einfach essentiell. Vielleicht merkst Du es nicht, aber man übt mitunter auch einen unglaublichen Druck auf das Kind aus. In unserer Sondenentwöhnungsgruppe gab es z.B. auch ein älteres Kind (2 oder 3 Jahre vielleicht), dass zu Beginn des Programms schon beim Berühren von Essen Schreikrämpfe bekam. Auch dort geschah der Druck des Umfelds zum Essen aus nackter Angst nach einer Herzoperation als das Kind auf Anweisung der Ärzte sehr gut zunehmen sollte. Irgendwann hatte das Kind dann das Essen komplett verweigert. (Ist nach dem Programm aber ohne Sonde entlassen worden
Das sind Extrembeispiele und natürlich wird es bei Euch mit ziemlicher Sicherheit nicht so kommen, aber ich finde es wichtig die Tendenzen zu erkennen (Beim Bechern Milch reinkippen obwohl man weiß, dass man es nicht soll etc.) um daran zu arbeiten.
Ein gesundes Kind wird, entsprechendes Angebot vorausgesetzt, nicht verhungern. Mehr als anbieten kannst Du nicht. Und auch wenn Du sagst, dass Dich die Stillproben nicht belasten - anscheinend tun sie es doch. Sonst wärst Du vermutlich gerade nicht so verzweifelt.
Falls ich mcih mit allem was ich schreibe, täuschen sollte, tut es mir leid. Dann kannst Du das gesamte Posting natürlich getrost ignorieren. Vielleicht ist ja aber auch was hilfreiches für Dich dabei.
Du bist bei Mondenkind in der wirklich allerbesten Betreuung. Eine so exzellente, fachkundige Stillberatung wie hier im Forum wirst Du vermutlich fast nirgends finden. Vertraue Mondenkind und vertraue Deinem Kind.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute!!!
- Brianna
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7073
- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Wenn es dir bei der Flasche nur um Ausnahmen während deiner Abwesenheit geht, würde ich mir da gar nicht so große Gedanken drüber machen. Mit spätestens sechs Monaten, wenn sie vorher Beikostreif ist auch schon ab vier Monaten, kann die Betreuungsperson ihr einfach Beikost und Wasser anbieten. Vorher waren bei uns auch schon zwei bis drei Stunden kein Problem, wenn der Papa getragen hat. Für mein Sicherheitsgefühl waren sie dann halt in meiner Nähe. Wir haben darauf aber nicht zurückgreifen müssen.
Konzentrier dich vielleicht erst mal auf das Ziel des Vollstillens. Für die Ausnahmen sucht ihr eine Lösung, wenn es soweit ist. Vertraue Mondenkind. Sie würde nie ein Baby in Gefahr bringen. Solange deine Tochter genug ausscheidet, muss genug in ihr ankommen. Du klingst sehr gestresst und verzweifelt. Das tut mir wirklich Leid. Die Stillproben tragen aber nicht zu deiner Entspannung bei. Sie scheinen dich gerade noch mehr zu stressen. Ich wünsche dir und euch, dass du bald mehr auf euch vertrauen kannst. Deine Tochter kann nach Bedarf stillen und bekommt noch Milch angeboten. Wenn sie körperlich gesund ist, wird sie sich das holen, was sie braucht.
Gruß Brianna
Konzentrier dich vielleicht erst mal auf das Ziel des Vollstillens. Für die Ausnahmen sucht ihr eine Lösung, wenn es soweit ist. Vertraue Mondenkind. Sie würde nie ein Baby in Gefahr bringen. Solange deine Tochter genug ausscheidet, muss genug in ihr ankommen. Du klingst sehr gestresst und verzweifelt. Das tut mir wirklich Leid. Die Stillproben tragen aber nicht zu deiner Entspannung bei. Sie scheinen dich gerade noch mehr zu stressen. Ich wünsche dir und euch, dass du bald mehr auf euch vertrauen kannst. Deine Tochter kann nach Bedarf stillen und bekommt noch Milch angeboten. Wenn sie körperlich gesund ist, wird sie sich das holen, was sie braucht.
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
-
jaloca
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 145
- Registriert: 03.06.2015, 10:28
Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
@Feniliro
Danke Dir für Deinen ausführlichen Bericht, es hilft mir immer sehr, wenn ich den Austausch mit Euch habe. Ich weiss, ich weiss, genau das sind die richtigen Stichwörter: Loslassen, Vertrauen... Und Du kannst es wirklich gut verstehen: momentan habe ich einfach nur noch Angst, dass wir, wenn es so weiter geht, im Krankenhaus mit der Sonde landen. Ihr spricht beide (Brianna auch) das Thema Stillproben an... ich wiege nur, um zu sehen, ob ich nachfüttern muss. Wenn ich sehe, dass sie 50-80 ml getrunken hat, dann mache ich doch Freudesprünge und dann ist das Thema erledigt. Dann muss ich nicht Milch aufwärmen und dann wegleeren, welche ich eh im Moment nicht habe. Wenn sie aber so wenig getrunken hat und dann auch die Zufütterung nicht klappt (ob Calma oder Softcup oder BES), dann bin ich nervlich wirklich am Ende. Wollte denn Dein Zwilling auch keine Beikost? Wenn ihr bis jährig sondieren musstet? Oh mein Gott: was Du alles durchgemacht hast, ich will es mir nicht vorstellen... Ich will natürlich nicht, dass sie Essen mit Zwang und Druck assoziiert und ich habe auch schon daran gedacht, dass ich ihr diesen Druck sicher weitergebe. Wie Du sagst: immer diese Zahlen überall... wenn ich lese, welche Mengen Babys in ihrem Alter aus der Flasche trinken... krass! 130-150 ml und so Sachen. Aber ok: die stillen ja nicht. Aber was mich noch fertiger macht, sind halt eben die Vergleiche mit gestillten Babys: es gibt so viele richtig gut genährte (ich will es nicht abwertend sagen "fette") Babys, die angeblich nur gestillt werden. Ich schaue sie an und kann wirklich heulen, wie zierlich sie ist (im Vergleich zu ihnen). Würde ich diese ganzen Vergleiche nicht machen und niemanden sehen, würde ich nie auf die Idee kommen, sie irgendwie unterernährt wahrzunehmen. Sie ist so schön, so perfekt für mich, wie sie ist. Ich meine, ich kann ja versuchen, die Stillproben wegzulassen. Einfach mal als Experiment 1 Woche nur vollstillen, ev. sogar ohne Zufütterung, wenn sie ja eh keine akzeptiert und alles wie Du sagst reingeschüttet werden muss und dann bin ich gespantn, was di Waage sagen wird: ich denke nichts Gutes...
@Brianna
Ja, ganz genau, es geht mir bei der gelegentlichen Flasche wirklich primär und nur ums Weggehen können. Ich habe das bis jetzt nicht thematisiert, aber ich fühle mich nach dem Kaiserschnitt nur schrecklich. Bei der letzten Geburt vor 3 Jahren (spontan) war ich irgendwie schneller fit. Ich habe sogar in der Stillzeit abgenommen... Jetzt habe ich 3 Monate nach der Geburt imer noch eine riesen Bauch-Wampe (sorry, anders kann ich es nicht sagen), zu der meine Frauenärztin meinte: wunderbar zurückgebildete Gebärmutter, medizinisch alles ok: das sei alles Fett und Luft. Super, toll! Ich passe in keine einzige Hose oder Kleid rein und habe mir letzte Woch aus H&M extra 3-4 Schlabber-Kleider gekauft, damit ich überhaupt raus kann. Ich muss wieder auch Zeit für mich haben: Sport, Rückbildung (geht am 26. August los), mal eine Kollegin treffen ohne Kind und allem... vor den Kindern habe ich ein sehr aktives berufliches und soziales Leben geführt. Dass alles auf der Strecke geblieben ist, dass ist schon klar und auch ok so. Ich bin überglücklich mit meiner Tochter und möchte nichts missen. Aber ich MUSS einfach auch mal raus für einen Abend und nicht nur auf die Uhr schauen müssen und in 2 Stunden heim stressen. Wenn ich mir diese Zeit nicht nehmen kann, drehe ich wirklich durch. Deshalb die Flasche. Und wie soll ich meiner Mutter (71. jährige Dame) beibringen, dass sie BES in meiner Abwesenheit mit dem Finger anwenden sol? Sie dreht doch durch! Mit einem 3-jährigen mit Gipsbein nebenan, der nur nervt und der Arme vor Langeweile und Unterforderung auch nicht weiss, was er mit seinem Leben anstellen soll... Aber es stimmt: vielleicht finden sich auch Lösungen, wenn es nur um diese punktuellen Abwesenheiten geht. Ich meine, ich bin ja ständig da und gehe nicht 7 Tage die Woche weg...
Danke Dir für Deinen ausführlichen Bericht, es hilft mir immer sehr, wenn ich den Austausch mit Euch habe. Ich weiss, ich weiss, genau das sind die richtigen Stichwörter: Loslassen, Vertrauen... Und Du kannst es wirklich gut verstehen: momentan habe ich einfach nur noch Angst, dass wir, wenn es so weiter geht, im Krankenhaus mit der Sonde landen. Ihr spricht beide (Brianna auch) das Thema Stillproben an... ich wiege nur, um zu sehen, ob ich nachfüttern muss. Wenn ich sehe, dass sie 50-80 ml getrunken hat, dann mache ich doch Freudesprünge und dann ist das Thema erledigt. Dann muss ich nicht Milch aufwärmen und dann wegleeren, welche ich eh im Moment nicht habe. Wenn sie aber so wenig getrunken hat und dann auch die Zufütterung nicht klappt (ob Calma oder Softcup oder BES), dann bin ich nervlich wirklich am Ende. Wollte denn Dein Zwilling auch keine Beikost? Wenn ihr bis jährig sondieren musstet? Oh mein Gott: was Du alles durchgemacht hast, ich will es mir nicht vorstellen... Ich will natürlich nicht, dass sie Essen mit Zwang und Druck assoziiert und ich habe auch schon daran gedacht, dass ich ihr diesen Druck sicher weitergebe. Wie Du sagst: immer diese Zahlen überall... wenn ich lese, welche Mengen Babys in ihrem Alter aus der Flasche trinken... krass! 130-150 ml und so Sachen. Aber ok: die stillen ja nicht. Aber was mich noch fertiger macht, sind halt eben die Vergleiche mit gestillten Babys: es gibt so viele richtig gut genährte (ich will es nicht abwertend sagen "fette") Babys, die angeblich nur gestillt werden. Ich schaue sie an und kann wirklich heulen, wie zierlich sie ist (im Vergleich zu ihnen). Würde ich diese ganzen Vergleiche nicht machen und niemanden sehen, würde ich nie auf die Idee kommen, sie irgendwie unterernährt wahrzunehmen. Sie ist so schön, so perfekt für mich, wie sie ist. Ich meine, ich kann ja versuchen, die Stillproben wegzulassen. Einfach mal als Experiment 1 Woche nur vollstillen, ev. sogar ohne Zufütterung, wenn sie ja eh keine akzeptiert und alles wie Du sagst reingeschüttet werden muss und dann bin ich gespantn, was di Waage sagen wird: ich denke nichts Gutes...
@Brianna
Ja, ganz genau, es geht mir bei der gelegentlichen Flasche wirklich primär und nur ums Weggehen können. Ich habe das bis jetzt nicht thematisiert, aber ich fühle mich nach dem Kaiserschnitt nur schrecklich. Bei der letzten Geburt vor 3 Jahren (spontan) war ich irgendwie schneller fit. Ich habe sogar in der Stillzeit abgenommen... Jetzt habe ich 3 Monate nach der Geburt imer noch eine riesen Bauch-Wampe (sorry, anders kann ich es nicht sagen), zu der meine Frauenärztin meinte: wunderbar zurückgebildete Gebärmutter, medizinisch alles ok: das sei alles Fett und Luft. Super, toll! Ich passe in keine einzige Hose oder Kleid rein und habe mir letzte Woch aus H&M extra 3-4 Schlabber-Kleider gekauft, damit ich überhaupt raus kann. Ich muss wieder auch Zeit für mich haben: Sport, Rückbildung (geht am 26. August los), mal eine Kollegin treffen ohne Kind und allem... vor den Kindern habe ich ein sehr aktives berufliches und soziales Leben geführt. Dass alles auf der Strecke geblieben ist, dass ist schon klar und auch ok so. Ich bin überglücklich mit meiner Tochter und möchte nichts missen. Aber ich MUSS einfach auch mal raus für einen Abend und nicht nur auf die Uhr schauen müssen und in 2 Stunden heim stressen. Wenn ich mir diese Zeit nicht nehmen kann, drehe ich wirklich durch. Deshalb die Flasche. Und wie soll ich meiner Mutter (71. jährige Dame) beibringen, dass sie BES in meiner Abwesenheit mit dem Finger anwenden sol? Sie dreht doch durch! Mit einem 3-jährigen mit Gipsbein nebenan, der nur nervt und der Arme vor Langeweile und Unterforderung auch nicht weiss, was er mit seinem Leben anstellen soll... Aber es stimmt: vielleicht finden sich auch Lösungen, wenn es nur um diese punktuellen Abwesenheiten geht. Ich meine, ich bin ja ständig da und gehe nicht 7 Tage die Woche weg...

