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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 21.02.2017, 14:03
von Helfenwoman
Ich backe schon länger mein Brot selber, da es mir selbstgemacht einfach am besten schmeckt, man mehr Variationen backen kann und ich nicht ständig zum Bäcker muss. Der nächste Bäcker ist bei uns nämlich recht weit weg...
Mein Sohn hat mir dann irgendwann eine Heißluftfritteuse empfohlen mit der man wohl auch Backen kann

Da er auch eine hat und ich ihm nicht glauben wollte, haben wir zusammen bei unserem Treffen einen Kuchen in seiner Klarstein Fritteuse gebacken. Es hat tatsächlich funktioniert und nimmt mir seit dem einiges an Arbeit und Zeit ab. Das Rezept für die Heißluftfritteuse hatte ich dabei auf Link entfernt gefunden. Für alle die nichts mit dem Begriff Heißluftfritteuse anfangen können,( so wie mir am Anfang ) finden dort auch reichlich Informationen und Heißluftfritteusen Tests.
Im Backofen funktioniert es zwar auch sehr gut, aber mir hat es immer zu lange gedauert und außerdem kostet es deutlich mehr an Stromkosten..

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 22.02.2017, 23:00
von mayra
Um hier mal wieder was ernstes zu schreiben.... Ich werde morgen das erste Brot mit meinem neu gezüchteten Roggen Vollkorn Sauerteig backen. Momentan riecht er noch sehr gewöhnungsbedürftig, ich hoffe, das gibt sich wieder. Mein alter war mir leider verschimmelt. Ich hatte aber noch getrockneten, dem ich beigemischt habe.
Drückt mir die Daumen, dass es morgen klappt und essbar ist!
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 22.02.2017, 23:03
von sabbelschnuut
Ich drück die Daumen! [emoji4]
Ich müsste meinen dringend mal wieder füttern...
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 22.02.2017, 23:59
von mayra
Danke

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 23.02.2017, 08:35
von FuFu
Ich habe seit kurzem einen Sauerteig von Nachbarn abbekommen und habe gestern das dritte eigene Brot gebacken. Noch bleibe ich beim "Paderborner Landbrot", ein schlichtes Roggenmischbrot. Aber soooooo gut. Ich finde es überraschend unaufwendig und es schmeckt gut und vor allem hält es sich super. [emoji4][emoji4][emoji4]
Beim nächsten bin ich vielleicht experimentierfreudiger. Hat wer ein schönes Dinkelbrotrezept?
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Re: RE: Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 23.02.2017, 08:48
von Rotschopf
sabbelschnuut hat geschrieben:
Ich müsste meinen dringend mal wieder füttern...
Da sagst Du was...
Und *Daumendrück!*
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 23.02.2017, 09:16
von sabbelschnuut
FuFu: Ja, Paderborner back ich auch immer wenn ich keinen Aufwand haben will. Einfach Teig in die Form und gut ist.
Dinkel ist halt so ein bisschen ne Diva. Meiner Meinung nach das am Schwierigsten zu bearbeitende Mehl. Ruck zuck ist es überknetet, oder läuft breit im Backofen (wenn man es frei geschoben bäckt), und das fertige Brot wird auch oft schneller trocken als Weizen- oder Roggenmisch. Ich hab ein paar Rezepte ausprobiert bisher, aber mich hat noch keins so richtig vom Hocker gerissen. Ich steh aber auch nicht so auf den Dinkelgeschmack, muss ich dazu sagen.
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 23.02.2017, 10:32
von FuFu
Hach schade, auf deine Expertise hatte ich eigentlich gehofft [emoji8]
Ich muss sagen, ich brauche da auch gar nicht so wahnsinnige Variation. Aber ich weiß ja noch gar nicht, was so geht, vielleicht gibt's ja noch Was viel besseres. [emoji848]
Was machst du denn, wenn es ein bisschen aufwendiger sein darf?
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 23.02.2017, 11:00
von sabbelschnuut
Ich meine, wenn du Dinkel mal probieren willst, dann würde ich mir ein Rezept für die Backform suchen. Marla21 aus dem Sauerteigforum ist glaub ich DIE Fachfrau für Dinkel. Ich würde mal dort nach ihren Rezepten schauen.
Ich mache immer gerne das "Rustikale Bauernbrot" von Lutz Geißler:
https://www.ploetzblog.de/2013/04/27/le ... auernbrot/
Bisschen Nachteil ist, dass es relativ viele Sorten Mehl braucht, aber das sind so die, die bei mir immer vorrätig sind.
Dann mag ich gerne das "Langbrot" aus seinem Brotbackbuch, ich wollte ein dezentes Brot, um meine Marmeladen besser zu schmecken. Da ist aber das Rezept nicht online, es wird gemacht aus:
Sauerteig:
265 g Weizen 1050
110 g Wasser
26 g ASG
Vorteig:
0,2 g Frischhefe (quasi 2x Reiskorngröße)
180 g Weizen 1050
180 g Wasser
Ich lasse die beiden Teige dann 16 h in meiner Gärbox bei 26° stehen.
Hauptteig:
Sauerteig + Vorteig
180 g Weizen 1050
350 g Roggen 1150
265 g Wasser
19 g Salz
Die Mengen, wie sie hier stehen, sind bereits für zwei runde 750-g-Brote (damit der Backofen besser ausgelastet ist).
2 Stunden soll der Hauptteig ruhen, nach 1 Stunde gefaltet werden, dann forme ich zwei runde Laibe, dann ca. 80 min im Gärkörbchen luftdicht verpackt (ich packe die dann einfach in meine Gärbox, früher hab ich die Gärkörbchen in eine große Gefriertüte getan und verschlossen) bei 25° Stückgare. Er stippt es, ich schneide es ein.
Dann bei 250° für 15 min mit Schwaden anbacken, Dampf ablassen, 35 min bei 175° weiterbacken, dann noch 5 min mit leicht geöffneter Backofentür (Holzlöffel dazwischen), damit die Kruste knusprig wird.
Wenn ich nen richtigen Roggenvollkorn-Dampfhammer möchte [emoji4] , mache ich dieses hier:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/vie ... dc9#124170
(Der Link führt zu meinen Änderungen am Ursprungsrezept). Ich mache es meist mit alkoholfreiem Hefeweizen, habe es aber auch schon einfach nur mit Wasser statt Schwarzbier gemacht.
Neben dem Paderborner sind das so meine Lieblingsbrote [emoji6]
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Verfasst: 23.02.2017, 11:05
von sabbelschnuut
Ah, und schau dir bei youtube mal das sogenannte Rundwirken an, das musst du machen, wenn du ein Brot ohne Form (also frei geschoben) machen willst. Dadurch bekommt der Teig Spannung und läuft dir nicht breit im Ofen.