Ich glaube, ich würde da echt den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Auch wenn sich das für den Papa so anfühlt, als würde er eine Möglichkeit "aufgeben", das Baby zu beruhigen: Das ändert sich vermutlich noch zig Mal im Laufe der nächsten Jahre. (Es sei denn, man hat sehr auf einen Elternteil fixierte Kinder.) Und wenn das Baby brüllt, ist das ja offensichtlich keine Möglichkeit, es zu beruhigen. Sicher ist es sinnvoll, dass er sich auch mit dem Baby beschäftigt, um eine Vertrautheit herzustellen, aber dass zeitweise in manchen Situationen der eine oder der andere Elternteil eingefordert wird, scheint mir total normal und in dem Alter auch einfach nicht zu ändern.Antifee86 hat geschrieben: 15.06.2021, 18:36 Puh… ich brauche mal eure Meinung. Aktuell schreit das Baby beim Papa, wenn er versucht sie zum schlafen zu bringen (in der Trage oder auf dem Arm auf den Pezziball). Uns beiden ist es eigentlich wichtig, dass er auch eine Option hat sie zu beruhigen/zum schlafen zu bringen, aber es zerrt ganz schön an meinen Nerven. Wenn ich aber wenigstens noch ein bisschen Zeit mit meinem großen Kind verbringen will (ihn zum Beispiel zur Kita bringen oder abholen, wo ich das Baby nicht mitnehmen kann, weil sie Auto fahren hasst), muss sie 1-2 mal am Tag beim Papa schlafen. Es gab auch Phasen, in denen das ganz problemlos ging. Zur Zeit ist es aber echt schwer. Eben hat es ungefähr 15 Minuten gedauert denke ich, bis sie sich beruhigt hat und eingeschlafen ist. Ich fühle mich schlecht, stillend im Bett würde sie ganz entspannt einschlafen. Eigentlich wollen wir uns abends mit den Kindern abwechseln… aber es fühlt sich ja immer so an, als würde man das Kind quälen, wenn es so weint![]()
Habt ihr vielleicht eine Möglichkeit, an der Schlafensgeh-Konstellation insgesamt etwas zu ändern? Also wenn das Baby bei dir eh ruhig ist, das Baby einfach mitnehmen, wenn du den Großen schlafen legst? Oder das Ganze zeitlich entzerren? Z.B. so, dass du die Exklusivzeit mit dem Großen inkl. eurer Einschlafrituale auf einen Zeitpunkt vorziehst, wo das Baby vielleicht gerade beim Papa zufrieden ist? Oder dafür einen Zeitpunkt abpassen, wo das Baby schläft? Und dann die konkrete Einschlafbegleitung doch vorübergehend dem Papa überlassen?