Und ich fand es sooooo schade, dass ich so ein Siebhirn hatte, ich bin so eine Leseratte und so viel Zeit werde ich sicher nie wieder haben...
Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohlen?
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- Nautilus
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Ich hab Baby bewundert und Olympia geguckt, seitdem hab ich Ahnung vom Gewichtheben 
Und ich fand es sooooo schade, dass ich so ein Siebhirn hatte, ich bin so eine Leseratte und so viel Zeit werde ich sicher nie wieder haben...
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Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
(3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
-
jusl
- Jusl Almighty
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Liebe Userinnen,
ich habe keinerlei Zweifel, dass es alle Mitschreiberinnen hier 100% gut meinen - und alle schreiben auch ganz viel sinnvolle Sachen, keine Frage, aber:
Dieser Thread umfasst bislang stolze 111 Beiträge, von denen lediglich 21 von der Threadstarterin stammen.
Ich verliere hier den Überblick.
(Und es ist sehr viel Arbeit, da ich ja nicht nur die 21 Beiträge sehr gründlich lesen muss, sondern die restlichen 90 ebenfalls)
Darf ich - vorübergehend - um ein klein wenig Zurückhaltung bitten, bis hier "Faktenlage und Marschrichtung" geklärt sind?
Das würde mir eine effektive und wirkungsvolle Beratung in erleichtern. Nur vorübergehend, versprochen.
Vielen Dank fürs Verständnis und
LG
Julia
ich habe keinerlei Zweifel, dass es alle Mitschreiberinnen hier 100% gut meinen - und alle schreiben auch ganz viel sinnvolle Sachen, keine Frage, aber:
Dieser Thread umfasst bislang stolze 111 Beiträge, von denen lediglich 21 von der Threadstarterin stammen.
Ich verliere hier den Überblick.
(Und es ist sehr viel Arbeit, da ich ja nicht nur die 21 Beiträge sehr gründlich lesen muss, sondern die restlichen 90 ebenfalls)
Darf ich - vorübergehend - um ein klein wenig Zurückhaltung bitten, bis hier "Faktenlage und Marschrichtung" geklärt sind?
Das würde mir eine effektive und wirkungsvolle Beratung in erleichtern. Nur vorübergehend, versprochen.
Vielen Dank fürs Verständnis und
LG
Julia
-
Weltenbummlerin
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Vielen lieben Dank, Julia und auch an alle anderen, die hier ihr Mitgefühl zeigen und mit mir überlegen. Vielleicht sollten wir das aber doch alle mal zurückfahren, Julia zu liebe.
Es tut mir auch leid, dass meine Antwort so spät kommt. Ich habe geschlafen.. zunächst nur eine ganz kleine Klarstellung:
Der Mini-Weltenbummler zeigt schon Hungersignale. Sehr deutliche sogar - nur nicht NACH den Mahlzeiten. Diese Info fehlte in meinem Megapost. Ich meine also, er wird schon satt - und wenn nicht bekommt er noch was abgepumptes - bisher.
Wir wiegen jetzt immer nackt, weil die Bodys alle unterschiedlich viel wiegen - zwischen 40 und 70 g haben wir gemessen und das waren nur 3 oder 4. Außerdem sind wir zu Stoffis zurückgekehrt und müssten extra fürs Wiegen Pampers kaufen. Und wir stillen meistens danach nackt nur mit Moltonwindel, das klappt gerade am besten. Diese Wiegeunregelmäßigkeit ist also tatsächlich "mea culpa". Aber wir bleiben jetzt bei "nackt & nüchtern", versprochen.
Nun kurz zu Julias Vorschlägen:
Das mit den Rollen sehe ich ein.. ein typischer Persönlichkeitsfehler von mir. Ich werde versuchen, das zurückzufahren. Ganz vermeiden lässt es sich nicht.. Aber ich bemühe mich, versprochen.
Die Liste führe ich ab jetzt so wie du sie vorgegeben hast, weiter. Ich bin auch bereit, die elendig lange (mit Farben markierte etc.
) Uhrzeiten-Liste zu Gunsten einer einfachen Strichliste aufzugeben. Das erfordert für mich schon eine große emotionale Leistung, aber das schaffe ich wohl.
"* mindestens 8-12 mal stillen in 24 Stunden, dabei Wechselstillen falls Baby schnell einschläft" ist klar. Wechselstillen machen wir immer- oder spricht da was dagegen? Mit dem einschlafen hatten wir in den letzten 24 Stunden nur noch Probleme bei der Mama, nicht beim Mini.
"* Gedankenkarussel ausschalten
" werde ich versuchen. Aber: Persönlichkeitsmerkmal, siehe oben. Ich kann jedoch echt versuchen, da einen Fokus drauf zu setzen.
Mit "nicht mehr abpumpen" habe ich aber noch immer Probleme, große sogar. Riesige. Darf ich dich ganz ganz lieb bitten, mir zu erklären, was außer der Stressreduktion aus stillberaterischer Sicht gegen das Abpumpen spricht?
Es REDUZIERT für mich nämlich Stress und zwar ganz erheblich:
1. Der Mini bekommt zur Zeit nur noch abgepumpte Milch, wenn ich gar nicht mehr kann. Das war in den letzten 24 Stunden doch noch 3x der Fall. Meistens war er dann über 90 Minuten an der Brust und mir wurde einfach total schlecht und schwindelig. Auch Traubensaft oder Malzbier halfen nicht mehr. So konnte ich zum Papa sagen: Nimm du ihn und gib ihm noch ein bisschen was von dem abgepumpten bis er keine Hungersignale mehr zeigt. Ohne abgepumpte Milch kann ich das nicht mehr. Dann muss ich weiterstillen und ich habe ernsthaft Angst, dann irgendwann umzukippen.
2. Ich pumpe auch nur noch 3x täglich oder so ab - und nur noch max. 10 Minuten pro Brust. Einmal z.B. als der Mini nur eine Brust leergetrunken hat und ich fast platze in der anderen. Er hat das jetzt zwei Mal gehabt, dass er eine Brust gar nicht wollte und die andere völlig ausgeräubert hat. Oder einmal hatte ich das Gefühl, es bilden sich wieder harte Stellen. Die waren dann nach dem Pumpen sofort weg. Ich weiß halt, in solchen Fällen muss ich ihn nicht zwingen, sondern kann einfach an die Pumpe. Ich versuche ihn IMMER zuerst anzulegen, aber wenn es nicht klappt, muss ich das nicht aushalten.
3. Pumpen ist die einzige Zeit für mich, die ich habe. Der WeltenbummlerPapa tut zwar alles, was er kann, aber er setzt sich viel zu sehr unter Druck. Er putzt jeden Tag die ganze Wohnung und versucht neben unserer Fürsorge noch weiter an seiner Promotion und den wissenschaftlichen Projekten zu arbeiten. Er wird wütend auf sich selbst (und ein bisschen auf mich), wenn er das nicht schafft. Wenn ich pumpe, dann habe ich mal ein paar Minuten meinen Frieden und kann was für mich tun oder einfach nur abschalten.
4. Ich füttere die abgepumpte Milch nie selbst zu - sie wird nur bei Bedarf, wenn ich fast zusammenbreche und ausschließlich vom Papa gegeben. Das war mir von Anfang an wichtig. Bei Mama gibt es ausschließlich die Brust.
Ich würde also am liebsten weiterhin bei Bedarf abpumpen. Nicht nach der Uhr, sondern wenn ich es gerade brauche und damit ich nicht wirklich zusammenklappe. Wäre das okay? Oder geht es hier um etwas ganz anderes als Stressreduktion?
Jetzt geh ich zurück ins Bett. Vielen lieben Dank für alles, Julia! Und alle anderen!
P.S.: Wir haben nicht nochmal gewogen.
Es tut mir auch leid, dass meine Antwort so spät kommt. Ich habe geschlafen.. zunächst nur eine ganz kleine Klarstellung:
Der Mini-Weltenbummler zeigt schon Hungersignale. Sehr deutliche sogar - nur nicht NACH den Mahlzeiten. Diese Info fehlte in meinem Megapost. Ich meine also, er wird schon satt - und wenn nicht bekommt er noch was abgepumptes - bisher.
Wir wiegen jetzt immer nackt, weil die Bodys alle unterschiedlich viel wiegen - zwischen 40 und 70 g haben wir gemessen und das waren nur 3 oder 4. Außerdem sind wir zu Stoffis zurückgekehrt und müssten extra fürs Wiegen Pampers kaufen. Und wir stillen meistens danach nackt nur mit Moltonwindel, das klappt gerade am besten. Diese Wiegeunregelmäßigkeit ist also tatsächlich "mea culpa". Aber wir bleiben jetzt bei "nackt & nüchtern", versprochen.
Nun kurz zu Julias Vorschlägen:
Das mit den Rollen sehe ich ein.. ein typischer Persönlichkeitsfehler von mir. Ich werde versuchen, das zurückzufahren. Ganz vermeiden lässt es sich nicht.. Aber ich bemühe mich, versprochen.
Die Liste führe ich ab jetzt so wie du sie vorgegeben hast, weiter. Ich bin auch bereit, die elendig lange (mit Farben markierte etc.
"* mindestens 8-12 mal stillen in 24 Stunden, dabei Wechselstillen falls Baby schnell einschläft" ist klar. Wechselstillen machen wir immer- oder spricht da was dagegen? Mit dem einschlafen hatten wir in den letzten 24 Stunden nur noch Probleme bei der Mama, nicht beim Mini.
"* Gedankenkarussel ausschalten
Mit "nicht mehr abpumpen" habe ich aber noch immer Probleme, große sogar. Riesige. Darf ich dich ganz ganz lieb bitten, mir zu erklären, was außer der Stressreduktion aus stillberaterischer Sicht gegen das Abpumpen spricht?
Es REDUZIERT für mich nämlich Stress und zwar ganz erheblich:
1. Der Mini bekommt zur Zeit nur noch abgepumpte Milch, wenn ich gar nicht mehr kann. Das war in den letzten 24 Stunden doch noch 3x der Fall. Meistens war er dann über 90 Minuten an der Brust und mir wurde einfach total schlecht und schwindelig. Auch Traubensaft oder Malzbier halfen nicht mehr. So konnte ich zum Papa sagen: Nimm du ihn und gib ihm noch ein bisschen was von dem abgepumpten bis er keine Hungersignale mehr zeigt. Ohne abgepumpte Milch kann ich das nicht mehr. Dann muss ich weiterstillen und ich habe ernsthaft Angst, dann irgendwann umzukippen.
2. Ich pumpe auch nur noch 3x täglich oder so ab - und nur noch max. 10 Minuten pro Brust. Einmal z.B. als der Mini nur eine Brust leergetrunken hat und ich fast platze in der anderen. Er hat das jetzt zwei Mal gehabt, dass er eine Brust gar nicht wollte und die andere völlig ausgeräubert hat. Oder einmal hatte ich das Gefühl, es bilden sich wieder harte Stellen. Die waren dann nach dem Pumpen sofort weg. Ich weiß halt, in solchen Fällen muss ich ihn nicht zwingen, sondern kann einfach an die Pumpe. Ich versuche ihn IMMER zuerst anzulegen, aber wenn es nicht klappt, muss ich das nicht aushalten.
3. Pumpen ist die einzige Zeit für mich, die ich habe. Der WeltenbummlerPapa tut zwar alles, was er kann, aber er setzt sich viel zu sehr unter Druck. Er putzt jeden Tag die ganze Wohnung und versucht neben unserer Fürsorge noch weiter an seiner Promotion und den wissenschaftlichen Projekten zu arbeiten. Er wird wütend auf sich selbst (und ein bisschen auf mich), wenn er das nicht schafft. Wenn ich pumpe, dann habe ich mal ein paar Minuten meinen Frieden und kann was für mich tun oder einfach nur abschalten.
4. Ich füttere die abgepumpte Milch nie selbst zu - sie wird nur bei Bedarf, wenn ich fast zusammenbreche und ausschließlich vom Papa gegeben. Das war mir von Anfang an wichtig. Bei Mama gibt es ausschließlich die Brust.
Ich würde also am liebsten weiterhin bei Bedarf abpumpen. Nicht nach der Uhr, sondern wenn ich es gerade brauche und damit ich nicht wirklich zusammenklappe. Wäre das okay? Oder geht es hier um etwas ganz anderes als Stressreduktion?
Jetzt geh ich zurück ins Bett. Vielen lieben Dank für alles, Julia! Und alle anderen!
P.S.: Wir haben nicht nochmal gewogen.
Weltenbummlerin mit dem Wirbelwind (gestillt und getragen seit 8/13) und dem Sternengeschwisterchen (5/16)
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Weltenbummlerin
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Mein Ziel wäre allerdings in der nächsten Woche einen Rhythmus zu finden, der verhindert, dass mir schwarz vor Augen wird und ich sagen muss: "Ich kann nicht mehr." Und der erlaubt, dass ich während des Stillens abschalten kann oder sogar mal so 10 Minuten für mich habe. Dann würde ich auf das Abpumpen verzichten - bis ich halt wieder in die Schule muss nach den Herbstferien.
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jusl
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Prima. Dann lass uns jetzt mal einige Tage lang ganz in Ruhe beobachten - möglichst OHNE Zufüttern.Die Liste führe ich ab jetzt so wie du sie vorgegeben hast, weiter.
Wechselstillen (also das mehrmalige Hin-und-her-Wechseln alle paar Minuten/Sekunden über einen Zeitraum von etwa 20 Minuten) ist eine effektive Maßnahme, wenn zu wenig Milch da ist in Verbindung mit einem schläfrigen Baby.Wechselstillen machen wir immer- oder spricht da was dagegen? Mit dem einschlafen hatten wir in den letzten 24 Stunden nur noch Probleme bei der Mama, nicht beim Mini
Weder hast Du zu wenig Milch (sonst könntest Du nicht tonnenweise abpumpen
Ohne Indikation ist Wechselstillen dann im Grunde ein Störfaktor. Ich schlage vor: Stille "ganz normal". Das heißt konkret: Baby anlegen sobald es sich meldet (oder falls tagsüber mehr als 3 Stunden seit Beginn der letzten Mahlzeit vergangen sind), Baby so lange an einer Seite lassen bis es loslässt oder anfängt zu dösen, dann die andere Seite anbieten. Dort darf es sehr gerne einschlafen. Falls es nach der zweiten Seite noch munter sein sollte, kannst Du auf jeden Fall auch noch mal die erste Seite anbieten.
Selbstverständlich.Mit "nicht mehr abpumpen" habe ich aber noch immer Probleme, große sogar. Riesige. Darf ich dich ganz ganz lieb bitten, mir zu erklären, was außer der Stressreduktion aus stillberaterischer Sicht gegen das Abpumpen spricht?
Also zunächst - wenn Dir Abpumpen HILFT, dann bitte, pump ab. Du kannst auch 3 mal pro Tag nackt ums Haus tanzen, wenn es Dir HILFT.
Große oder gar riesige Probleme will ich Dir sicher nicht machen
Also, hier die gewünschte Erklärung:
Abpumpen hat handfeste Nachteile, insb. wenn Abpumpen eigentlich gar nicht nötig ist:
1. Abpumpen kostet Zeit. Wenn Du Zeit für Dich brauchst, verstehe ich das bestens - aber was hat das mit Pumpen zu tun?!? Geh in der Zeit Haarewaschen, Fernsehen, ein Buch lesen; schick Deinen Mann mit Baby eine Viertelstunde um den Block, wenn Du Ruhe brauchst.
2. Abpumpen macht Arbeit. Vorbereiten der Pumpe, abwaschen und sterilisieren, Vorratshaltung der Milch... In der Zeit könntest Du auch im Bett liegen und Dein Baby bekuscheln.
3. Abpumpen kann das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage stören. Grundsätzlich hängt die Milchproduktion bekanntlich von der Nachfrage ab. Je mehr gestillt/gepumpt wird, desto mehr Milch wird gebildet. Zusätzliches, unnötiges Abpumpen kann das durcheinanderbringen und z.B. Milchstau durch Übervölle begünstigen, oder aber das Stillen erschwerden, wenn das Baby direkt kurz nach dem Pumpen gestillt werden möchte.
4. Abpumpen verführt zum Zufüttern. Wer immer abgepumpte Milch da hat, neigt eher dazu, diese auch zuzufüttern. Das kann das Vertrauen in die eigene "Stillfähigkeit" mindern und ebenfalls dazu beitragen, dass Angebot und Nachfrage durcheinandergeraten.
5. Abpumpen macht abhängig von Maschinen, Millilitern und Zeitplänen. Wer dauerhaft pumpt, bekommt leicht das Gefühl, "er müsste". Leicht setzt sich das Gefühl im Kopf fest, es sei "notwendig", eine "Notration" o.ä. im Eisschrank zu haben. Uhrzeiten und Mengen hat man zahlenmäßig direkt vor der Nase - wenn mal 20 ml weniger abgepumpt werden können, sind schnell Sorgen und Stress da... Alles unnötig!
Ihr seid im FRÜHwochenbett. Gib Deinem Körper Zeit, sich auf den Bedarf Deines Babys in Ruhe einzustellen. Eingreifen kannst Du immernoch, wenn es einen echten Anlass dafür gibt, jederzeit. Aber im Moment wäre am sinnvollsten, das Stillen nach Bedarf ohne weitere Störfaktoren zu etablieren.
Lass uns erstmal DARAN arbeiten, in Ordnung? Dein Wiedereinstieg in den Beruf ist noch eeeewig hin in Babyzeit gerechnet
Freue mich auf Deinen Bericht nachher, wie der Tag lief.
LG
Julia
-
jusl
- Jusl Almighty
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Nachtrag - kurz hierzu noch, auch weil Du das (verständlicherweise!) als Grund fürs Zufüttern angeführt hattest:
Dösen an der Brust in grundsätzlich völlig in Ordnung - aber wenn Dir davon momentan schlecht und schwindelig wird, dann möchte ich folgendes vorschlagen:
Stille Dein Baby an Seite A, solange es KRÄFTIG SAUGT (mit Ohrenwackeln, Kieferbewegung, Schluckgeräuschen). Wenn das nachlässt (Dösen, Kieferflattern), dann wechselst Du auf Seite B - dort kann Dein Baby wieder so lange angedockt bleiben, wie es KRÄFTIG saugt und danach entweder von selbst loslässt oder eingeschlafen ist.
Eine normal-durchschnittliche Zeitspanne dafür ist ungefähr 15 bis 45 Minuten.
Danach darf Papa übernehmen und das Baby bespaßen oder durch die Gegend tragen, und Du hast Pause.
Meinst Du, dass Du das mal ausprobieren könntest?
LG
Julia
90 Minuten müssen es wirklich nicht sein. Ich bin sicher, Dein Baby hat NICHT 90 Minuten lang am Stück KRÄFTIG GESAUGT UND GESCHLUCKT, sondern da war auch viel Dösen dabei.Meistens war er dann über 90 Minuten an der Brust und mir wurde einfach total schlecht und schwindelig.
Dösen an der Brust in grundsätzlich völlig in Ordnung - aber wenn Dir davon momentan schlecht und schwindelig wird, dann möchte ich folgendes vorschlagen:
Stille Dein Baby an Seite A, solange es KRÄFTIG SAUGT (mit Ohrenwackeln, Kieferbewegung, Schluckgeräuschen). Wenn das nachlässt (Dösen, Kieferflattern), dann wechselst Du auf Seite B - dort kann Dein Baby wieder so lange angedockt bleiben, wie es KRÄFTIG saugt und danach entweder von selbst loslässt oder eingeschlafen ist.
Eine normal-durchschnittliche Zeitspanne dafür ist ungefähr 15 bis 45 Minuten.
Danach darf Papa übernehmen und das Baby bespaßen oder durch die Gegend tragen, und Du hast Pause.
Meinst Du, dass Du das mal ausprobieren könntest?
LG
Julia
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Hallo Weltenbummlerin,
bitte meld Dich kurz. Muss kein langer Text sein, aber die Daten von heute wären gut, und eine kurze Meldung, wie es Dir geht.
Danke und LG
Julia
bitte meld Dich kurz. Muss kein langer Text sein, aber die Daten von heute wären gut, und eine kurze Meldung, wie es Dir geht.
Danke und LG
Julia
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Weltenbummlerin
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Hallo Julia und alle Mitleserinnen
!
Erstmal Julia vielen Dank für die Erklärungen, vor allem für die Ausführungen zum Abpumpen. Ich finde sie wirklich sehr sehr gut erklärt und denke, das könnte vielen Frauen helfen. Vielleicht mögt ihr sie als Grundinfo oder so speichern? Ich habe ja wenig Kontakt zu anderen Mamas, aber seit ich täglich im Park unterwegs bin, werde ich natürlich immer angesprochen, warum der Mini-Weltenbummler so klein ist und mir haben schon mehrere u.a. erzählt, dass sie am Anfang auch viel zu viel abgepumpt haben. Da ich gerade schon dabei bin: ich habe heute nur noch 1x abgepumpt und zugefüttert haben wir seit der Nacht gar nichts mehr. Wir waren zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt - die Welt erkunden, kuscheln und natürlich stillen. Das Problem scheint sich also von selbst zu lösen. Sonst habe ich mir folgenden Plan zurecht gelegt:
Ich würde gerne bis Samstag Morgen das Abpumpen und Zufüttern von Mumi ausschleichen. Dazu muss ich vor allem an zwei Dingen arbeiten, damit es nicht zu Situationen kommt, in denen ich ihn hungrig dem Papa geben muss:
a) Wir müssen wieder besser im Liegen stillen, damit ich weiterdösen kann und ich muss auch loslassen können, wenn ich tatsächlich wegdöse nach 20- 30 Minuten und nicht in Panik verfallen, dass er dann nicht genug bekommen hat. Heute haben wir das tagsüber 2x geübt und es hat schon besser geklappt.
b) Ich muss etwas gegen die Erschöpfung/Blutzucker/Blutdruck-was-auch-immer-Problematik tun. Dein Vorschlag ist dazu schon mal gut. Das Problem ist, dass der Mini-Weltenbummler immer eine Weile braucht, bis er ins Power-Saugen kommt. Da fließt dann schon ordentlich Milch, aber ich möchte gerne, dass er die Power-Phase pro Brust mindestens 1x mitnimmt. Mir selbst hatte erstmal überlegt, immer darauf zu achten, dass ich Kraftfutter und -trinken in der Nähe habe beim Stillen. Ich habe mir jetzt so Obstriegel geholt, das scheint ganz gut zu funktionieren. Heute waren die Mahlzeiten aber bis auf eine deutlich kürzer.
Ansonsten habe ich vom heutigen Tag nur positives zu berichten. Zum Einblick darin anstatt der Auflistung der Still-Zeiten die Auswahl unserer schönsten Stillorte:
1. Am Springbrunnen unter einem Regenbogen über dem Schloss als sich die letzten Morgennebelschleier verzogen
2. Auf einer Parkbank ganz stressfrei unter dem Tragetuch versteckt nachdem der Papa daheim Plastik in der Küche abgefackelt hatte und wir deshalb erstmal nicht mehr heim konnten
3. Abends am See sitzend nach dem letzten großen Spaziergang, während wir dem Papa (etwas neidisch) beim Schwimmen zuschauen
4. Im Schaukelstuhl auf dem Balkon unter dem Sonnenschirm, während eine Nachbarin ankam und anstatt sich (wie erwartet) zu beschweren und einen Stubenwagen schenkte. (Wofür wir den brauchen weiß ich ja nicht, aber es war so lieb, dass wir ihn spontan annahmen.)
Ich hatte kaum Zeit meine Liste zu führen vor lauter Glückshormonen. Aber natürlich habe ich es gemacht:
24.8. 3440 g (Hängewaage, Pampers abgezogen)
29.8. 3060 g (Hängewaage, Pampers abgezogen)
29.8. 3130 g (Pampers, Body) 9 Stillen, 10 Stuhl, 12 Urin, 150 ml Mumi
30.8. 3120 g (Pampers, Body) 8 Stillen, 8 Stuhl, 10 Urin, 190 ml Mumi, 190 ml Pre
31.8. 3140 g (Pampers, Body) 7 Stillen, 5 Stuhl, 7 Urin, 190 ml Mumi, 240 ml Pre (davon 80 ml gegen unseren Willen)
01.9. 3160 g (Hängewaage, Pampers) 8 Stillen, 10 Stuhl, 11 Urin, 140 ml Mumi, 20 ml Pre
02.9. 3150 g (nackt) 11 Stillen, 8 Stuhl, 10 Urin, 60 ml Mumi
03.9. 3110 g (nackt) 11 Stillen, 9 Stuhl, 11 Urin, 40 ml Mumi
04.9. 3110 g (nackt)
Wir haben gerade noch gewogen, um vollständig abschicken zu können. Jetzt sind die Glückshormone natürlich wieder futsch.. jaja, ich weiß, ein Wert hat keine Aussagekraft. Aber trotzdem. Nach der ganzen Stillerei hatte ich mir mehr erhofft.
Was das Wechselstillen anbelangt, so haben wir aufgehört.
Ich muss jetzt stillen und bin traurig. Und der Papa dreht wieder durch und meint das Jugendamt kommt und nimmt ihn uns weg. Den Mini beeindruckt es nicht, der hängt an der brust und saugt. vorher hat er mich noch 2x vollgekackt. Seufz.
Erstmal Julia vielen Dank für die Erklärungen, vor allem für die Ausführungen zum Abpumpen. Ich finde sie wirklich sehr sehr gut erklärt und denke, das könnte vielen Frauen helfen. Vielleicht mögt ihr sie als Grundinfo oder so speichern? Ich habe ja wenig Kontakt zu anderen Mamas, aber seit ich täglich im Park unterwegs bin, werde ich natürlich immer angesprochen, warum der Mini-Weltenbummler so klein ist und mir haben schon mehrere u.a. erzählt, dass sie am Anfang auch viel zu viel abgepumpt haben. Da ich gerade schon dabei bin: ich habe heute nur noch 1x abgepumpt und zugefüttert haben wir seit der Nacht gar nichts mehr. Wir waren zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt - die Welt erkunden, kuscheln und natürlich stillen. Das Problem scheint sich also von selbst zu lösen. Sonst habe ich mir folgenden Plan zurecht gelegt:
Ich würde gerne bis Samstag Morgen das Abpumpen und Zufüttern von Mumi ausschleichen. Dazu muss ich vor allem an zwei Dingen arbeiten, damit es nicht zu Situationen kommt, in denen ich ihn hungrig dem Papa geben muss:
a) Wir müssen wieder besser im Liegen stillen, damit ich weiterdösen kann und ich muss auch loslassen können, wenn ich tatsächlich wegdöse nach 20- 30 Minuten und nicht in Panik verfallen, dass er dann nicht genug bekommen hat. Heute haben wir das tagsüber 2x geübt und es hat schon besser geklappt.
b) Ich muss etwas gegen die Erschöpfung/Blutzucker/Blutdruck-was-auch-immer-Problematik tun. Dein Vorschlag ist dazu schon mal gut. Das Problem ist, dass der Mini-Weltenbummler immer eine Weile braucht, bis er ins Power-Saugen kommt. Da fließt dann schon ordentlich Milch, aber ich möchte gerne, dass er die Power-Phase pro Brust mindestens 1x mitnimmt. Mir selbst hatte erstmal überlegt, immer darauf zu achten, dass ich Kraftfutter und -trinken in der Nähe habe beim Stillen. Ich habe mir jetzt so Obstriegel geholt, das scheint ganz gut zu funktionieren. Heute waren die Mahlzeiten aber bis auf eine deutlich kürzer.
Ansonsten habe ich vom heutigen Tag nur positives zu berichten. Zum Einblick darin anstatt der Auflistung der Still-Zeiten die Auswahl unserer schönsten Stillorte:
1. Am Springbrunnen unter einem Regenbogen über dem Schloss als sich die letzten Morgennebelschleier verzogen
2. Auf einer Parkbank ganz stressfrei unter dem Tragetuch versteckt nachdem der Papa daheim Plastik in der Küche abgefackelt hatte und wir deshalb erstmal nicht mehr heim konnten
3. Abends am See sitzend nach dem letzten großen Spaziergang, während wir dem Papa (etwas neidisch) beim Schwimmen zuschauen
4. Im Schaukelstuhl auf dem Balkon unter dem Sonnenschirm, während eine Nachbarin ankam und anstatt sich (wie erwartet) zu beschweren und einen Stubenwagen schenkte. (Wofür wir den brauchen weiß ich ja nicht, aber es war so lieb, dass wir ihn spontan annahmen.)
Ich hatte kaum Zeit meine Liste zu führen vor lauter Glückshormonen. Aber natürlich habe ich es gemacht:
24.8. 3440 g (Hängewaage, Pampers abgezogen)
29.8. 3060 g (Hängewaage, Pampers abgezogen)
29.8. 3130 g (Pampers, Body) 9 Stillen, 10 Stuhl, 12 Urin, 150 ml Mumi
30.8. 3120 g (Pampers, Body) 8 Stillen, 8 Stuhl, 10 Urin, 190 ml Mumi, 190 ml Pre
31.8. 3140 g (Pampers, Body) 7 Stillen, 5 Stuhl, 7 Urin, 190 ml Mumi, 240 ml Pre (davon 80 ml gegen unseren Willen)
01.9. 3160 g (Hängewaage, Pampers) 8 Stillen, 10 Stuhl, 11 Urin, 140 ml Mumi, 20 ml Pre
02.9. 3150 g (nackt) 11 Stillen, 8 Stuhl, 10 Urin, 60 ml Mumi
03.9. 3110 g (nackt) 11 Stillen, 9 Stuhl, 11 Urin, 40 ml Mumi
04.9. 3110 g (nackt)
Wir haben gerade noch gewogen, um vollständig abschicken zu können. Jetzt sind die Glückshormone natürlich wieder futsch.. jaja, ich weiß, ein Wert hat keine Aussagekraft. Aber trotzdem. Nach der ganzen Stillerei hatte ich mir mehr erhofft.
Was das Wechselstillen anbelangt, so haben wir aufgehört.
Ich muss jetzt stillen und bin traurig. Und der Papa dreht wieder durch und meint das Jugendamt kommt und nimmt ihn uns weg. Den Mini beeindruckt es nicht, der hängt an der brust und saugt. vorher hat er mich noch 2x vollgekackt. Seufz.
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- Alanna
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Ein kurzer zwischenruf von mir. Ich musste während jeder Stillmahlzeit mindestens ein großes Glas Wasser trinken, sonst wurde mir wahlweise schwindelig/schwummrig oder übel. Ich hatte (und habe noch...) immer eine Wasserflasche dabei, egal wo ich hin gegangen bin.
Ihr macht das gut und kriegt das mit Julia zusammen sicher hin! Und jetzt bin ich auch wieder wech
Ihr macht das gut und kriegt das mit Julia zusammen sicher hin! Und jetzt bin ich auch wieder wech
Grüßle Alanna
Mit dem Astromädchen 10/07, dem Superhelden 09/10 und den zwei Bonuskindern 07/21
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jusl
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Re: Zufütterung ab sofort für 5-Tage-alten Abnehmer empfohle
Vielen Dank für Deinen Bericht - zuallererst möchte ich folgenden Vorschlag machen:
Bitte wiegt ab sofort NUR NOCH MORGENS. Es ist psychologisch einfach echt ungünstig, wenn Du einen superguten Tag mit Deinem Baby hattest, und abends würgt Dir dann die blöde Waage noch einen rein. Das ist VERMEIDBAR. Abends sind alle Leute, insb. Mütter im Wochenbett und deren Babys, müde und erschöpft. Da braucht's wirklich kein Zahlengenerve mehr.
Ab jetzt: morgens direkt nach dem Aufstehen beim Windelwechsel, fertig, Tag kann kommen. Einverstanden?
Falls ja, bitte gleich morgen vormittag eben durchgeben, und dann den Tag genießen.

Bei Eurer Vorgeschichte ist es VÖLLIG UNREALISTISCH zu erwarten, dass Euer Baby JETZT SOFORT ganz dolle zunimmt. Und das muss es auch nicht! Ihr habt Zeit! Vorrangig ist aussschließlich: Stillen lernen, zufüttern ausschleichen, und weiterhin ausreichend ausscheiden. Dann wird das Gewicht in Kürze "von allein" steigen. Bis dahin kontrollieren und dokumentieren wir gemeinsam - dadurch ist SICHERGESTELLT, dass Dein Baby NIEMALS auch nur ansatzweise in Gefahr ist.
Dein Mann muss das begreifen, sorry.
Ich begleite seit vielen Jahren Eltern und Babys, die in genau der gleichen Situation waren wir Ihr. Ausnahmslos ALLE dieser Fälle sind gut ausgegangen - in den allermeisten Fällen ging es ohne Zufüttern, und in denjenigen Fällen, in denen Zufüttern notwendig wurde, bestand zu keinem Zeitpunkt akute Gefahr fürs Kind. Die Stillbeziehungen konnten IMMER gerettet werden, wenn die Mütter dies wünschten. Manche Babys brauchen eben etwas länger, um ihr Geburtsgewicht wieder zu erreichen (mein kleiner Neffe z.B. - unter bester Begleitung
- über 4 Wochen. Bei guter Betreuung ist das wirklich nicht schlimm!!..). Und das Jugendamt kommt in keinem dieser Fälle. 
Ihr müsst unbedingt aufhören, in die Zahlen etwas hineinzuinterpretieren (Zufütterbedarf, Stillen klappt nicht, Grund zur Trauer...), was sie einfach nicht hergeben. Bei der Interpretation von Gewichtsdaten ist STILLFACHWISSEN gefragt; und genau dazu sind wir hier da.
Bitte geh genauso zuversichtlich in den Tag morgen wie heute - GENAUSO WEITERMACHEN. (Und gleich morgen früh die Gewichtsdaten durchgeben.
)
OK so?
LG und gute Nacht
Julia
Bitte wiegt ab sofort NUR NOCH MORGENS. Es ist psychologisch einfach echt ungünstig, wenn Du einen superguten Tag mit Deinem Baby hattest, und abends würgt Dir dann die blöde Waage noch einen rein. Das ist VERMEIDBAR. Abends sind alle Leute, insb. Mütter im Wochenbett und deren Babys, müde und erschöpft. Da braucht's wirklich kein Zahlengenerve mehr.
Ab jetzt: morgens direkt nach dem Aufstehen beim Windelwechsel, fertig, Tag kann kommen. Einverstanden?
Falls ja, bitte gleich morgen vormittag eben durchgeben, und dann den Tag genießen.
Sehr gut. Mach Dir keine Sorgen darüber, ob DU eindöst - Deine Brust weiß nicht, ob Du wach bist oder schläfst. Die gibt immer Milch.Sonst habe ich mir folgenden Plan zurecht gelegt:
Ich würde gerne bis Samstag Morgen das Abpumpen und Zufüttern von Mumi ausschleichen. Dazu muss ich vor allem an zwei Dingen arbeiten, damit es nicht zu Situationen kommt, in denen ich ihn hungrig dem Papa geben muss:
a) Wir müssen wieder besser im Liegen stillen, damit ich weiterdösen kann und ich muss auch loslassen können, wenn ich tatsächlich wegdöse nach 20- 30 Minuten und nicht in Panik verfallen, dass er dann nicht genug bekommen hat. Heute haben wir das tagsüber 2x geübt und es hat schon besser geklappt.
Perfekt, weiter so.b) Ich muss etwas gegen die Erschöpfung/Blutzucker/Blutdruck-was-auch-immer-Problematik tun. Dein Vorschlag ist dazu schon mal gut. Das Problem ist, dass der Mini-Weltenbummler immer eine Weile braucht, bis er ins Power-Saugen kommt. Da fließt dann schon ordentlich Milch, aber ich möchte gerne, dass er die Power-Phase pro Brust mindestens 1x mitnimmt. Mir selbst hatte erstmal überlegt, immer darauf zu achten, dass ich Kraftfutter und -trinken in der Nähe habe beim Stillen. Ich habe mir jetzt so Obstriegel geholt, das scheint ganz gut zu funktionieren. Heute waren die Mahlzeiten aber bis auf eine deutlich kürzer.
Wollten wir die Daten nicht GEMEINSAM analysieren?..04.9. 3110 g (nackt)
Wir haben gerade noch gewogen, um vollständig abschicken zu können. Jetzt sind die Glückshormone natürlich wieder futsch.. jaja, ich weiß, ein Wert hat keine Aussagekraft. Aber trotzdem. Nach der ganzen Stillerei hatte ich mir mehr erhofft.
Was das Wechselstillen anbelangt, so haben wir aufgehört.
Ich muss jetzt stillen und bin traurig. Und der Papa dreht wieder durch und meint das Jugendamt kommt und nimmt ihn uns weg. Den Mini beeindruckt es nicht, der hängt an der brust und saugt. vorher hat er mich noch 2x vollgekackt. Seufz.
Dein Mann muss das begreifen, sorry.
Ich begleite seit vielen Jahren Eltern und Babys, die in genau der gleichen Situation waren wir Ihr. Ausnahmslos ALLE dieser Fälle sind gut ausgegangen - in den allermeisten Fällen ging es ohne Zufüttern, und in denjenigen Fällen, in denen Zufüttern notwendig wurde, bestand zu keinem Zeitpunkt akute Gefahr fürs Kind. Die Stillbeziehungen konnten IMMER gerettet werden, wenn die Mütter dies wünschten. Manche Babys brauchen eben etwas länger, um ihr Geburtsgewicht wieder zu erreichen (mein kleiner Neffe z.B. - unter bester Begleitung
Ihr müsst unbedingt aufhören, in die Zahlen etwas hineinzuinterpretieren (Zufütterbedarf, Stillen klappt nicht, Grund zur Trauer...), was sie einfach nicht hergeben. Bei der Interpretation von Gewichtsdaten ist STILLFACHWISSEN gefragt; und genau dazu sind wir hier da.
Bitte geh genauso zuversichtlich in den Tag morgen wie heute - GENAUSO WEITERMACHEN. (Und gleich morgen früh die Gewichtsdaten durchgeben.
OK so?
LG und gute Nacht
Julia