Möchte hier auch mal was in die Runde werfen

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Was mich verwundert hat, ist die Sache mit der Amylase. Es wurde auch schon mal angesprochen: Amylase ist das Enzym, das Amylose verdaut - und Amylose ist schlicht und einfach pflanzliche Stärke. Also ein Hauptbestandteil von Getreide und Kartoffeln. Warum also soll Getreide schlecht, Kartoffeln aber gut sein? Es kann nicht sein, dass Kartoffeln selbst Amylase enthalten, wie es für Banane genannt wird, zumindest gekocht Kartoffeln nicht. Denn kochen wird in jedem Fall diese Amylase inaktivieren.
Aber ein anderes Argument habe ich: Wenn Babies tatsächlich noch keine funktionierende Amylase haben (übrigens
nur für die Stärkeverdauung notwendig, nicht für andere KH), ist es gut möglich, dass sie von stärkehaltigen Nahrungsmitteln (Getreideprodukten, aber auch Kartoffeln) Blähungen bekommen: dann landet die Stärke nämlich unverdaut im Darm und wird von den dort vorhandenen Bakterien abgebaut. Diese setzen als Endprudukt dann CO2, also Kohlendioxid, ein Gas, frei. Nun, und wenn im Darm viel Gas produziert wird, hat der Mensch Blähungen und pupst, denn das Gas muss ja irgendwie raus

. Kleinere Mengen CO2 lösen sich im Blut und werden ausgeatmet, aber die Kapazität des Blutes ist halt begrenzt.
Nur als weiterer Diskussionspunkt in die Runde geworfen

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