Nicht stillen können als psy. Belastung
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LadyLü
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Fernweh, dass die Meinung deines Partners ebenfalls zählt steht außer Frage.
Aber ich muss dir ehrlich sagen, nach dem ganzen Mist den ich durchgemacht habe mit tagelanger Einleitung, sekundärer sectio, Kind auf der neo intensiv und dann die startschwierigkeiten mit der stillerei, habe ich meine Bedürfnisse, wenigstens stillen zu können, einfach über seine Meinung gestellt. Ich empfand es in dem Moment als wichtiger mich ein Stück weit zu "heilen" als seinem "es ist einfacher und ich finde ihr quält euch" nachzugeben. Und aus jetziger Sicht war es genau das richtige. Auch wenn der Weg steinig und tränenreich war.
Klar hat auch er da eine harte Zeit durchgemacht. Aber für einen Mann ist es immer noch wesentlich anders gelagert.
Und heute gibt er sogar zu, dass es gut war, dass ich so stur war. Heute sieht er es auch so, dass jeder Tropfen mumi wertvoll ist und unterstützt mich auch voll und ganz darin, dass ich auch länger als ein Jahr stillen möchte.
Die Umstellung ist für euch einfach hart, aber du begkeitest dein Kind ja dabei, du lässt sie ja nicht "alleine". Babys finden oftmals erstmal alles blöd was nicht wie gewohnt läuft.
Das Gefühl dabei ist häufig mehr als bescheiden, das weiß ich. Es tut unheimlich weh die kleinen im Arm zu haben wenn sie weinen weil es gerade nicht so läuft wie sie es gern hätten. Aber dennoch habe ich mir wenn die Situation dann rum war immer gedacht "und es lohnt sich doch!".
Würde es dir vielleicht helfen ein Datum zu setzen bis zu dem du für dich sehen willst "ist eindeutig der richtige Weg"?
Wobei ihr euch meiner Meinung nach (und ich denke auch deidamaus sieht es so) schon auf diesem befindet.
Stillend oder mit schlafendem Bauchmädchen (6/16) im Arm vom Handy aus
Aber ich muss dir ehrlich sagen, nach dem ganzen Mist den ich durchgemacht habe mit tagelanger Einleitung, sekundärer sectio, Kind auf der neo intensiv und dann die startschwierigkeiten mit der stillerei, habe ich meine Bedürfnisse, wenigstens stillen zu können, einfach über seine Meinung gestellt. Ich empfand es in dem Moment als wichtiger mich ein Stück weit zu "heilen" als seinem "es ist einfacher und ich finde ihr quält euch" nachzugeben. Und aus jetziger Sicht war es genau das richtige. Auch wenn der Weg steinig und tränenreich war.
Klar hat auch er da eine harte Zeit durchgemacht. Aber für einen Mann ist es immer noch wesentlich anders gelagert.
Und heute gibt er sogar zu, dass es gut war, dass ich so stur war. Heute sieht er es auch so, dass jeder Tropfen mumi wertvoll ist und unterstützt mich auch voll und ganz darin, dass ich auch länger als ein Jahr stillen möchte.
Die Umstellung ist für euch einfach hart, aber du begkeitest dein Kind ja dabei, du lässt sie ja nicht "alleine". Babys finden oftmals erstmal alles blöd was nicht wie gewohnt läuft.
Das Gefühl dabei ist häufig mehr als bescheiden, das weiß ich. Es tut unheimlich weh die kleinen im Arm zu haben wenn sie weinen weil es gerade nicht so läuft wie sie es gern hätten. Aber dennoch habe ich mir wenn die Situation dann rum war immer gedacht "und es lohnt sich doch!".
Würde es dir vielleicht helfen ein Datum zu setzen bis zu dem du für dich sehen willst "ist eindeutig der richtige Weg"?
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Allein mit Frau Maus (06/2016)
"Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du umhergehastet bist." - Laotse
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LadyLü
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Und zum Thema pumpen möchte ich auch noch kurz etwas beitragen.
Ich hab gestern mal wieder abgepumpt eine Seite, weil ich die brust mal einen Nachmittag schonen wollte wegen einer offenen stelle.
Ich habe sage und schreibe 20ml rausbekommen! Und ich stille die kleine voll, sie wächst und gedeiht.
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Ich hab gestern mal wieder abgepumpt eine Seite, weil ich die brust mal einen Nachmittag schonen wollte wegen einer offenen stelle.
Ich habe sage und schreibe 20ml rausbekommen! Und ich stille die kleine voll, sie wächst und gedeiht.
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Pumpen ging bei mir auch nur schlecht, mühsam oder gar nicht. Ich konnte mich wohl nicht so entspannen, wie es dafür optimal gewesen wäre.
Die einzigen Momente, wo ich gut pumpen konnte, waren später, als ich berufsbedingt bis zu 36 Stunden vom Kind getrennt war (da war sie schon über 1 Jahr) und pumpen mußte, damit ich nicht platze. Da kam dann was. Aber das war dann 'Überdruck entleeren'. Milchspenderreflex mit Pumpe auslösen war für mich eigentlich kaum möglich.
Es ist nicht einfach, das wissen wir und du und dein Mann, ihr wißt das auch. Aber es ist nicht hoffnungslos sondern eher vielversprechend, das sagen dir alle hier. Und unzumutbar (vor allem für dein Baby) ist es auch nicht.
Wenn du überzeugt bist oder zumindest nicht aufgeben möchtest, dann mach' einfach weiter!
Die einzigen Momente, wo ich gut pumpen konnte, waren später, als ich berufsbedingt bis zu 36 Stunden vom Kind getrennt war (da war sie schon über 1 Jahr) und pumpen mußte, damit ich nicht platze. Da kam dann was. Aber das war dann 'Überdruck entleeren'. Milchspenderreflex mit Pumpe auslösen war für mich eigentlich kaum möglich.
Es ist nicht einfach, das wissen wir und du und dein Mann, ihr wißt das auch. Aber es ist nicht hoffnungslos sondern eher vielversprechend, das sagen dir alle hier. Und unzumutbar (vor allem für dein Baby) ist es auch nicht.
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Habs vorhin nocheinmal mit dem BES versucht. Es hat leider nicht funktioniert, vielleicht war ich schon zu spät dran, ich weiß es nicht. Sie hat sich dann sehr lange nicht beruhigen lassen.
Mumimenge ist heute noch weniger als gestern.
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koalina
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
((( Fernweh )))
Mein Mann ist sehr einfühlsam, aber ich merke, das auch er das emotionale hinter dem Stillen nicht ganz erfasst oder erfassen kann. Zudem redet er wenig, erst recht nicht über Gefühle, wie wohl viele Männer. Für ihn war klar wie wichtig es für mich ist und hat es unterstützt. Wie geht es DIR denn mit all dem? Was möchtest DU? Bei mir hat Stillen viele alte schwere Wunden heilen lassen und ich könnte mir vorstellen, das auch (teil)stillen dir helfen könnte. Aber das kannst nur du für dich entscheiden.
Was wichtig ist: du entscheidest nichts für eine bestimmte Zeit, du kannst jederzeit alles ändern. Hier wird niemand verurteilen, wir wollen dir nur Mut machen deinen Weg zu finden. Die StillMods begleiten dich auf DEINEM Weg, nicht irgendeinem vorgeschriebenen.
Liebe Grüße
koalina
Mein Mann ist sehr einfühlsam, aber ich merke, das auch er das emotionale hinter dem Stillen nicht ganz erfasst oder erfassen kann. Zudem redet er wenig, erst recht nicht über Gefühle, wie wohl viele Männer. Für ihn war klar wie wichtig es für mich ist und hat es unterstützt. Wie geht es DIR denn mit all dem? Was möchtest DU? Bei mir hat Stillen viele alte schwere Wunden heilen lassen und ich könnte mir vorstellen, das auch (teil)stillen dir helfen könnte. Aber das kannst nur du für dich entscheiden.
Was wichtig ist: du entscheidest nichts für eine bestimmte Zeit, du kannst jederzeit alles ändern. Hier wird niemand verurteilen, wir wollen dir nur Mut machen deinen Weg zu finden. Die StillMods begleiten dich auf DEINEM Weg, nicht irgendeinem vorgeschriebenen.
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mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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- deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Dann gehe mal auf etwa 5,5 g. Wenn du dann in zwei Tagen immer noch keine Veränderung im Körpergeruch wahrnimmst, werden sie auch nicht wirken und du brauchst sie nicht mehr zu nehmen. Alternativ könntest du dir Domperidon vom Arzt verschreiben lassen. Es wird off-label zur Steigerung der Milchbildung verwendet. Domperidon.Fernweh hat geschrieben:
Soll ich beim Bockshornklee nocheinmal erhöhen? Wenn ja, auf 5 g oder auf 5,5 g?
Du kannst gerne auch einfach so jederzeit das Stillen anbieten. Bevorzugt mit BES, aber auch mal ohne. Gehe da auch nach deinem Gefühl. Wenn du denkst, es tut euch gut, stille ruhig auch ohne BES. Wenn du das Gefühl hast, dein Baby ist frustriert, weil nicht genug Milch kommt, meide es erstmal.Soll ich die Brust nur noch mit BES geben oder kann ich sie auch vor einer Flasche anbieten?
Im Moment sicherlich nicht.Ist es ein Problem, wenn sie unterwegs nur die Flasche bekommt?
Ich lese mal noch die anderen Beiträge hier im Thread und melde mich dann gegebenfalls nochmal.
Liebe Grüße von deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Sehr gutFernweh hat geschrieben:Hab es vorhin wieder probiert. Sie hat es gut angenommen, wir hatten fast keine Sauerei aber sie hat diesmal nur 30 - 40 ml getrunken. Dann hätte sie zu weinen begonnen, ich hab sie hochgenommen, konnte sie aber schnell beruhigen. Sie hat dann den Rest mit der Flasche getrunken. Und ich habe sie dann noch ganz viel gelobt, wie tüchtig und fleißig sie ist.
Pumpe morgen lieber wieder. Du musst deine Milch nicht auf sparen. Umso häufiger sie Brust stimuliert wird, umso mehr Milch wird gebildet.Hab heute morgen nicht abgepumpt, weil ich es für den Einsatz mit dem BES aufsparen wollte. Bei der eingesetzten Brust kamen drei Tropfen, okay. Aber bei der anderen Brust kam auch nur geschätzt 1 ml raus. Morgens bekomme ich sonst das meiste raus. Hätte wohl doch wie sonst auch pumpen sollen.
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- deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Wenn du merkst, dass sie sich aufregt, dann breche ab, gebe die Flasche und versuche es später nochmal. Eventuell auch schon ein paar Minuten später, wenn der erste Hunger gestillt ist.Fernweh hat geschrieben:Habs vorhin nocheinmal mit dem BES versucht. Es hat leider nicht funktioniert, vielleicht war ich schon zu spät dran, ich weiß es nicht. Sie hat sich dann sehr lange nicht beruhigen lassen.
Hast du es mal mit der Gewinnung von Hand versucht?Mumimenge ist heute noch weniger als gestern.
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Also per Hand bekomme ich gar keine Milch raus, ausser ein paar Tropfen, die sich aber nicht auffangen lassen.
Ich werde mal meiner Gynäkologin eine Mail schreiben wegen dem Domperidon, aber sie wird es ablehnen.
Ich werde mal meiner Gynäkologin eine Mail schreiben wegen dem Domperidon, aber sie wird es ablehnen.
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
BES Versuch fehlgeschlagen.