monsterchenbaby hat geschrieben:Danke für Eure aufbauenden Kommentare.
Ich habe meinen Mann mal gefragt, was ihn am Stillen so stört. Er meinte er findet es einfach nicht normal, keiner in Deutschland würde ein Kind mit über einem Jahr noch stillen. Wir würden ja nicht in Afrika leben.

Ich habe ihm von der WHO erzählt, da meinte er nur wir wären ja über die durchschnittlichen 26 Wochen, das würde ja dann jetzt reichen. Stillen wäre ja einfacher, als dem Kind nachts ne Flasche Wasser zu machen. (Es liegt jede Nacht eine Flasche direkt im Bett, aber die Lütte will sie nicht, sie schüttelt energisch den Kopf und will gestillt werden, soviel dazu.) Ich habe ihm dann von diesem Forum erzählt, und dass es auch noch andere Foren gibt, und dementsprechend auch noch andere Frauen, die lange stillen. Er wollte es sich aber nicht ansehen und auch nichts weiter davon hören.
Werde mich noch durch Eure Links wühlen, und auf jeden Fall mein Ding weiter durchziehen.
Leute, die sich trotz Möglichkeit und Angebot nicht informieren (lassen) wollen, sondern auf ihren irrationalen Vorurteilen/Vorbehalten beharren, disqualifizieren sich in meinen Augen selbst.
Die Empfehlung der WHO (nach der Beikostreife unter geeigneter Beikost MINDESTENS ZWEI JAHRE zu stillen und darüber hinaus, solange es MUTTER UND KIND wünschen) gilt weltweit, die Vorteile der Muttermilch und des Stillens gelten nämlich überall. Das Stillen senkt zudem das Risiko einiger Zivilisationserkrankungen - also ist es gerade in der westlichen Welt besonders wichtig, die Empfehlung der WHO ernstzunehmen.
Und das Argument, die durchschnittliche Dauer wäre erreicht... naja, wenn sich alle anderen dämlich verhalten, muss man es ihnen ja nicht gleichtun...
Es ist schön, wenn man in der Begleitung der Kinder Dinge gemeinsam als Paar entscheiden kann. In so einer Konstellation würde ich aber sage, der, der sich informiert, sollte sich durchsetzen.
Im SuT findest Du eine Menge anderer Langzeitstillpaare und kannst Dir Unterstützung von Gleichgesinnten holen.