ich seh das nach wie vor anders...
ein anhänger kommt für mich nicht infrage - ich selbst übersehe die leichter als alles andere. mein kind brüllt da drin nur, weil es zu weit weg ist.
mit einem sitz hinten drauf, komme ich ganz schnell aus dem gleichgewicht, unvorhersehbar, wenn theo da drin rumhampelt, weil mein schwerpunkt nicht mehr bei mir ist. ich finde, das fühlt sich ganz wackelig und gakelig an.
ich fahre hier in der stadt fast nur fahrrad oder mit u-/s-bahn oder bus. das rad solange stehen zu lassen, bis theo selbst fahren kann, kommt für mich aus kosten- und umweltgründen nicht infrage. ich fühle mich mit kind auf dem rücken insgesamt am sichersten und stabilsten. ich bin schon immer fahrradfahrer und fahre sehr sicher.
klar kann ich nie vorhersagen, wie andere verkehrsteilnehmer sich verhalten und welches fehlverhalten sie an den tag legen. aber da nützt mir mein kind im sitz auf dem gepäckträger auch nichts - denn umgefallen ist umgefallen. wenn ich mein kind auf dem rücken habe, fällt auch kein fahrrad auf mich drauf
für mich gäbe es nur die entscheidung kind auf meinem rücken oder nicht fahrrad fahren. dass ich einen sitz für hinten habe, ist übrigens nur so, weil ich auch immer mal wieder meine, es sei sicherer. und immer wenn ich das teil benutze, fühle ich mich alles andere als das und meistens ändere ich den zustand dann noch während der fahrt.
was ich allerdings dringend nötig finde ist: das kind auf den rücken und nicht vorne zu tragen, eine sichere tragehilfe benutzen und z.b. nicht den einfachen rucksack binden, hoch genug zu binden, damit das kind sicher nicht "aufstehen" kann.
und natürlich empfehle ich das nicht weiter. ich kann immer nur für mich urteilen und für mich entscheiden, was ich am verantwortungsvollsten finde. ich kann nicht über jemand anders urteilen, denn der beste fahrer kann unfälle haben - und der schlechteste auch. und ich denke schon, dass viel schon mit der eigenen fahrweise verbunden ist.
so - auf mich
