Nach-Namensfrage

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Talgaro
Universaldilettantin
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Re: Nach-Namensfrage

Beitrag von Talgaro »

Mal aus der Sicht eines Scheidungskindes:
Meine Mutter hat nach ihrer Scheidung den Namen meines Vaters behalten (Doppelnamen waren da noch nicht so bekannt), bis sie wieder neu geheiratet hat. Für mich ist es heute noch komsich, dass meine Mutter anders heißt, als ich und mein Bruder. Mein Vater ist mir da eher egal, aber ich hätte halt gern den gleichen Namen, wie meine Mutter. Bei meiner Tante war es auch so, dass ihre drei Kidner den Namen ihre Ex Mannes trugen und sie dann den Namen ihres neuen Mannes. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber für mich war das so unstimmig . Vielleicht auch deshalb, weil die Namensgeber, fats nur noch mit dem namen präsent waren und durch nichts anderes :? .

Meine beiden Jungs jetzt haben meinen Namen bekommen, auch weil es der schönere von beiden ist :wink: .

Aber wenn du dich damit angefreundet hast und Janek ja auch weiterhin zu seinem Vater Kontakt halten wird, wird er sich sicherlich nicht ausgeschlossen fühlen, auch wenn du deinen Mädchennamen wieder trägst.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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Nimue1212
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Re: Nach-Namensfrage

Beitrag von Nimue1212 »

Also dem Kind, das ehelich geboren wurde (tschuldigung für das Amtsdeutsch) im Nachhinein den Mädchennamen der Mutter zu geben ist nicht so einfach! Ich hab das hinter mir :? . Nach der Scheidung von meinem ersten Mann habe ich meinen Mädchennamen wieder angenommen und wollte gern, dass auch Lisa diesen bekommt.

Nach ewigem Hin und Her mit dem zuständigen Amt kam dann die Entscheidung: dem Antrag auf Namensänderung kann nicht zugestimmt werden. Ich war völlig fertig. Das Amt hat beim Jugendamt um Entscheidungshilfe gebeten und wir hatten einen Gesprächstermin dort. Die Namensänderung muss für das Wohl des Kindes erforderlich sein (das Kind muss quasi schon einen Schaden haben wegen dem Namen). In unserem Fall war es dem Wohl des Kindes aber nur förderlich. Das reichte nicht! :evil: Und das, obwohl der Kindsvater dem Antrag zugestimmt hatte.

Mein damaliger Chef ist dann, ohne mir voher was davon zu sagen, morgens zum Jugendamt gefahren und hat die zuständige Sachbearbeiterin so belabert, dass sie doch noch die richtige Empfehlung ausgesprochen hat. Seitdem trägt meine Tochter meinen Mädchennamen.

Es ist übrigens viel einfacher, einem Kind bei der Heirat den Namen des Stiefvaters zu geben. Das wird ganz formlos bei der Trauung gemacht...
Liebe Grüße
Anika mit Lisa (03/95), Livie (07/06), Nottie (03/08 ) und

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Tagsüber Zirkus, Abends Theater
Tiamat

Re: Nach-Namensfrage

Beitrag von Tiamat »

Meine Mutter trägt einen anderen Namen wie ich.
Find ich okay.
Emma trägt meinen Namen, auch das find ich okay ;)
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