Jedes Kind kann REGELN lernen
- Bolline
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Wer leiht mir denn das Buch mal?
Sonnenschein (3/05) und Froscherl (7/07)
Mama (6/77) und Papa (1/73)
Sie: "Hast du alles?", er nimmt ihre Hand & sagt "Jetzt schon."
Ich blogge nun auch... Projekt 365: http://bollineswelt.blogspot.com/
Mama (6/77) und Papa (1/73)
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- Nina
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Da stimmt, sie hatte bisher nur einen kruzen Einblick. Aber als Außenstehende sieht sie einiges vielleicht auch klarer. Sie hat auch selber 5 Kinder, weiß also, was Sache ist.Trotzdem hat die Hebamme nur einen kleinen Einblick in Euer Familienleben udn bevor Du radikal änderst, beobachtet Euren Familienalltag gut!
Nutze dann die Zeiten, die sie Dich nicht fordert für DICH
Und genau DAS ist der Punkt: solche Zeiten gibt es einfach nicht. Sie fordert mich immer, ununterbrochen, und ist es gar nicht gewohnt, daß ich auch mal nein sage. Erst durch die Lektüre es Buches ist mir bewußt geworden, wie oft ich zurückstecke, nur damit sie nicht weinen muß. Es fängt schon mit so elementaren Dingen an wie aufs Klo gehen, duschen, in Ruhe essen... vom Schlafen will ich hier gar nicht reden. Radikal ändern werde ich mich sicher nicht, aber einige Grenzen aufzeigen werde ich. Sonst geht hier irgendwan gar nichts mehr.
@Bolline: ich habs leider selber nur geliehen.
LG,
Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)
Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag.
(Albert Camus)
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- Bettina
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Spätestens, wenn das Baby da ist...Nina hat geschrieben:Radikal ändern werde ich mich sicher nicht, aber einige Grenzen aufzeigen werde ich. Sonst geht hier irgendwan gar nichts mehr.
Liebe Grüße
Bettina mit zwei recht großen Mädchen
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"Und doch fragt mich jeder neue Tag, auf welcher Seite ich steh.
Und ich schaff's einfach nicht, einfach zuzusehen, wie alles den Berg runtergeht.
Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?
Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir?" [Rio Reiser]
Bettina mit zwei recht großen Mädchen
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Gaby
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Nina, vielleicht ist deshalb in deiner Situation ein zweites Kind genau richtig....
Ich habe das Buch zu Hause, habe es vor langer Zeit mal "geerbt" und ewig nicht mehr drin gelesen. Aus dem Buch kann man schon viele gute grundlegende Dinge mitnehmen, manches sehe ich allerdings auch kritisch, z.B. das Kapitel über Auszeiten, außerdem den Rat, wenn ein Kind schreit, ihm zunächst alles zu geben, was es braucht, wenn es dann aber noch weiter schreit, ihm weniger Aufmerksamkeit zu geben. Meine Erfahrung ist die, dass, wenn eines meiner Kinder phasenweise viel schreit (weint, quengelt), es in dieser Zeit besonders viel Aufmerksamkeit braucht, auch wenn scheinbar alle Bedürfnisse befriedigt wurden.
Ich habe das Buch hier liegen, könnte es verleihen.
LG!
Ich habe das Buch zu Hause, habe es vor langer Zeit mal "geerbt" und ewig nicht mehr drin gelesen. Aus dem Buch kann man schon viele gute grundlegende Dinge mitnehmen, manches sehe ich allerdings auch kritisch, z.B. das Kapitel über Auszeiten, außerdem den Rat, wenn ein Kind schreit, ihm zunächst alles zu geben, was es braucht, wenn es dann aber noch weiter schreit, ihm weniger Aufmerksamkeit zu geben. Meine Erfahrung ist die, dass, wenn eines meiner Kinder phasenweise viel schreit (weint, quengelt), es in dieser Zeit besonders viel Aufmerksamkeit braucht, auch wenn scheinbar alle Bedürfnisse befriedigt wurden.
Ich habe das Buch hier liegen, könnte es verleihen.
LG!
mit 07/02, 05/04, 03/06 und 10/08
Häng dein Herz an eine wackelnde Welt und dann wunderst du dich dass es runterfällt (Judith Holofernes).
Häng dein Herz an eine wackelnde Welt und dann wunderst du dich dass es runterfällt (Judith Holofernes).
- Nina
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Zu den Auszeiten: ich finde es noch recht moderat beschrieben, und Auszeiten werden ja auch nicht als Allheilmittel dargestellt, sondern als eine von vielen möglichen Formen, Konsequenzen zu ziehen.
Ich habe da jetzt viel drüber nachgedacht, und mich würde mal interessieren, wie die Auszeit-Gegner reagieren, wenn ein Kind eine Grenze wieder und wieder überschreitet. Was ist eure Alternative?
Ich habe da jetzt viel drüber nachgedacht, und mich würde mal interessieren, wie die Auszeit-Gegner reagieren, wenn ein Kind eine Grenze wieder und wieder überschreitet. Was ist eure Alternative?
LG,
Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)
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Susanna
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ehrlich? erik bekommt ne auszeit in seinem zimmer
er darf darüber nachdenken wie er sich verhalten hatund wenn er weiß was er gemacht hat kann er wieder rauskommen. ich sperre ihm NIEMALS ein - er kann jederzeit raus. aber diese auszeit braucht er tatsächlich manchmal um "runterzukommen". cedrik kennt meine grenzen sehr gut - bei ihm reicht es meistens wenn ich mal ernst schaue - er versteht sehr viel für sein alter .
lg Susanna
Erik 08/01 + Cedrik 07/05
Wenn das Leben Dir Zitronen anbietet, frag nach Tequila und Salz und ruf' mich an!
Schamanische Begleiterin
Mediale Heilerin
Dipl. Energetiker mit TCM ( traditionelle chinesische Medizin)
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Erik 08/01 + Cedrik 07/05Wenn das Leben Dir Zitronen anbietet, frag nach Tequila und Salz und ruf' mich an!
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- Bolline
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Hm, also das mit der Auszeit kann ich mir so gar nicht vorstellen.
Ich mein, es hat ja einen Grund, warum sich das Kind so verhält, meist kommt es mit irgendwas nicht klar (so ist es bei Hannes zumindest.... besonders wenn er voll austickt und dann zubeisst).
Ich kann dann zwar nicht immer die Verständige sein, aber wegschicken könnte ich ihn in dieser Situation auch NIEMALS. Das kann doch nicht richtig sein, oder? Fühlt sich zumindest grad so an für mich...
Ich mein, es hat ja einen Grund, warum sich das Kind so verhält, meist kommt es mit irgendwas nicht klar (so ist es bei Hannes zumindest.... besonders wenn er voll austickt und dann zubeisst).
Ich kann dann zwar nicht immer die Verständige sein, aber wegschicken könnte ich ihn in dieser Situation auch NIEMALS. Das kann doch nicht richtig sein, oder? Fühlt sich zumindest grad so an für mich...
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Mama (6/77) und Papa (1/73)
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Susanna
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bolline - cedrik wegschicken könnt ich auch ned - aber bei erik ist es manchmal echt anders. er testet sehr genau seine grenzen und bevor ich auszucke oder sonst was geht er lieber mal in sein zimmer. und es fühlt sich gut an - denn er kommt dann selbständig raus und erklärt mir was nicht gepasst hat. es kommt nicht oft vor aber doch manchmal. auch wenn ich weiß das ihm in dem moment etwas nicht passt so ist es schwer mit einem 6 jährigen der gerade in der "mama ich bin so cool vor meinen freunden und du sagst mir nichts" phase anders zu reagieren 
lg Susanna
Erik 08/01 + Cedrik 07/05
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Erik 08/01 + Cedrik 07/05Wenn das Leben Dir Zitronen anbietet, frag nach Tequila und Salz und ruf' mich an!
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- Bettina
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Das ist doch auch eine Altersfrage.
Mit 2 Jahren ist es nicht möglich, diese Auszeit mit Nachdenken zu begründen, so große Zusammenhänge können die Zwerge noch gar nicht fassen!
Mit Lisa handhabe ich es genauso wie Susanne mit Erik. Das sind aber eben sehr seltene Situationen und diese Situationen sind so eskaliert, dass sie sich gar nicht anders lösen lassen. Es funktioniert stellenweise noch, dass beispielsweise der Papa die Situation entspannt, aber der ist eben nicht immer da.
Die Kinder werden im Alter eben auch komplexer und dass das manchmal weniger einfach ist, als ein brüllendes Baby stundenlang durch die Gegend zu hopsen, hätte ich mir auch nicht ausmalen wollen.
"Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen."
Mit 2 Jahren ist es nicht möglich, diese Auszeit mit Nachdenken zu begründen, so große Zusammenhänge können die Zwerge noch gar nicht fassen!
Mit Lisa handhabe ich es genauso wie Susanne mit Erik. Das sind aber eben sehr seltene Situationen und diese Situationen sind so eskaliert, dass sie sich gar nicht anders lösen lassen. Es funktioniert stellenweise noch, dass beispielsweise der Papa die Situation entspannt, aber der ist eben nicht immer da.
Die Kinder werden im Alter eben auch komplexer und dass das manchmal weniger einfach ist, als ein brüllendes Baby stundenlang durch die Gegend zu hopsen, hätte ich mir auch nicht ausmalen wollen.
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Liebe Grüße
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-
karonik
Also, ich kenne das Buch auch, und ich finde es auch sehr gut, besonders, wie die Art beschrieben ist, dass du halt klar sagen sollst, was dich stört (oft sagen wir nur, ich mag das nicht, dass das da ist z.B.= unklare Ansage, daraus geht nicht hervor, dass du möchtest, dass es weggeräumt wird... sondern- räum das da bitte weg. Und wie oft sagen wir was in der Richtung und wundern uns, dass das Kind es nu nicht ausführt.).
Außerdem, die Art, wie wir dem Kind etwas rüberbringen, was uns nicht gefällt, dass wir dabei nämlich keinesfalls das Kind entwerten dürfen, sondern eben nur das, was nicht korrekt war, sagen. Also, Kritik ist wichtig, aber dennoch dem Kind gegenüber Achtung und Wertschätzung.. statt- du warst aber wieder ungezogen...
.
Und auch die Auszeiten. Naja, kommt darauf an, wie du sie verstehst/ verstanden haben willst/ rüberbringst... siehst du sie als Bestrafung, denn ist es Sch****. Aber bringt man es so rüber, dass das Kind erst mal zur Ruhe kommt und zu sich findet, schön in seinem Zimmer mit den Tieren kuscheln und sich kurz erholen darf ud man dann erneut drüber spricht- denn ist es doch eigentlich o.k. Oder! Und ich würde es nicht erzwingen wollen, machen wir auch nicht.
Ich fands Buch bereichernd, und nahm mein hauptfazit:
Klare Ansagen
Nicht maßregeln
Kind achten, auch bei Kritik und ihm dies auch bewusst machen (aua ha, meinem mann fällt das vielleicht schwer...)
Auszeiten nicht als Bestrafung, sondern um einfach durchzuschnaufen.
Glaube, Punkt 1- 3 sind am wichtigsten und schwersten, und wenn man die Beispiele liest, begreift man erst, wie oft man doch tatsächlich anders verfahren ist...
Nina, ich hoffe, es hilft euch!
LG Grit
Außerdem, die Art, wie wir dem Kind etwas rüberbringen, was uns nicht gefällt, dass wir dabei nämlich keinesfalls das Kind entwerten dürfen, sondern eben nur das, was nicht korrekt war, sagen. Also, Kritik ist wichtig, aber dennoch dem Kind gegenüber Achtung und Wertschätzung.. statt- du warst aber wieder ungezogen...
Und auch die Auszeiten. Naja, kommt darauf an, wie du sie verstehst/ verstanden haben willst/ rüberbringst... siehst du sie als Bestrafung, denn ist es Sch****. Aber bringt man es so rüber, dass das Kind erst mal zur Ruhe kommt und zu sich findet, schön in seinem Zimmer mit den Tieren kuscheln und sich kurz erholen darf ud man dann erneut drüber spricht- denn ist es doch eigentlich o.k. Oder! Und ich würde es nicht erzwingen wollen, machen wir auch nicht.
Ich fands Buch bereichernd, und nahm mein hauptfazit:
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Nicht maßregeln
Kind achten, auch bei Kritik und ihm dies auch bewusst machen (aua ha, meinem mann fällt das vielleicht schwer...)
Auszeiten nicht als Bestrafung, sondern um einfach durchzuschnaufen.
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Nina, ich hoffe, es hilft euch!
LG Grit