3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
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Serafin
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Meiner ist das zweite. Und Irrenhaus trifft es perfekt. Der ist ein dermaßen er Dickschädel, brüllt Rum, steigert sich rein. Ärgert den großen, triezt und provoziert mit voller Absicht. Er wäre einerseits total gerne groß, will immer mit den großen mit, andererseits will er manchmal immer klein bleiben. Logisch was erklären, Fehlanzeige. Jeder Wutanfall dauert 15 Minuten, ich lasse ihn mittlerweile einfach nur noch brüllen, alles andere bringt eh nix. Ich bin danach fix und fertig. Er scheint danach Mordsenergie zu haben. Macht genau das, was er vorher bebrüllt hat.
Gestern ein gutes Beispiel: er will ein zweites Frühstück, Müsli. Also Müsli in Schüssel, Milch drüber gekippt wie beim ersten Frühstück. Brüll. Er will ohne Milch. Milch in ne andere Schüssel gegossen, neue Schüssel mit neuem Müsli auf den Tisch. Jetzt Milch. Da hab ich ihm das alte wieder zusammen gekippt, war ja eh schon feucht. Wutanfall erster Güte. Ich soll es weg schmeißen. Ja, genau. Ganz sicher nicht. Ich bin dann gegangen mit dem großen in den Schwimmkurs. Mann erzählt, er hat noch fünf Minuten gebrüllt und dann fröhlich alles aufgegessen. Es kostet mich so viel Kraft. Es kotzt mich an. Schlaf braucht er leider auch nicht so viel. Das Bild im Anhang gibt unsere Situation um 21.30 wieder (da hab ich dem großen noch vorgelesen, deshalb war der Vorhang noch offen und es hell im Zimmer). Teils werde ich schon unruhig, wenn er aufwacht. Wie ist er drauf? Gibt's gleich die erste Explosion? Widerspruch kommt quasi immer allein schon aus Prinzip. Wenn er sich mittlerweile weh tut trotz meiner Absage, er soll es lassen, sag ich nur noch, hättest zu halt folgend müssen.
Also zweite sind ruhiger, muaaaah.
Gestern ein gutes Beispiel: er will ein zweites Frühstück, Müsli. Also Müsli in Schüssel, Milch drüber gekippt wie beim ersten Frühstück. Brüll. Er will ohne Milch. Milch in ne andere Schüssel gegossen, neue Schüssel mit neuem Müsli auf den Tisch. Jetzt Milch. Da hab ich ihm das alte wieder zusammen gekippt, war ja eh schon feucht. Wutanfall erster Güte. Ich soll es weg schmeißen. Ja, genau. Ganz sicher nicht. Ich bin dann gegangen mit dem großen in den Schwimmkurs. Mann erzählt, er hat noch fünf Minuten gebrüllt und dann fröhlich alles aufgegessen. Es kostet mich so viel Kraft. Es kotzt mich an. Schlaf braucht er leider auch nicht so viel. Das Bild im Anhang gibt unsere Situation um 21.30 wieder (da hab ich dem großen noch vorgelesen, deshalb war der Vorhang noch offen und es hell im Zimmer). Teils werde ich schon unruhig, wenn er aufwacht. Wie ist er drauf? Gibt's gleich die erste Explosion? Widerspruch kommt quasi immer allein schon aus Prinzip. Wenn er sich mittlerweile weh tut trotz meiner Absage, er soll es lassen, sag ich nur noch, hättest zu halt folgend müssen.
Also zweite sind ruhiger, muaaaah.
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- Jia
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Oh ja, die Zeit, als die Kleine zwischen 9 und 18 Monaten war, war die anstrengendste Zeit meines Lebens. Sie wollte schon überall mitmachen, war mobil, und gleichzeitig fühlte sich die Grosse durch diesen neuen Aktionsradius der Kleinen akut gestört. Schon das Wissen, dass die Kleine jetzt kommen könnte, hat für eine Schrei-Attacke gereicht. Separate Spielbereiche und viel, viel Exklusivzeit für die Grosse haben geholfen (bei uns gehören beide Kinder zur explosiven Sorte), aber wirklich besser geworden ist es schlicht durch die Zeit. Also: durchhalten, es ist nur eine Phase (())Reh hat geschrieben: 23.04.2022, 23:51 Allerdings möchte ich zum Thema kleiner Bruder was sagen. Wir haben hier einen sehr ähnlichen Altersabstand, sind euch aber etwa ein Dreiviertel Jahr voraus. Vor einem Dreiviertel Jahr war es hier auch so, dass der große den kleinen aus dem Nichts angeschrien hat, oft sogar grundlos zu ihm hingegangen ist und ihn geschlagen hat. Es hieß auch so oft "weeeeg, lass mich in Ruhe!". Ich habe uns in vielen Punkten deiner Beschreibung wieder gefunden.
Und der Geschwisterbeziehung hat das langfristig übrigens nicht geschadet. Sie sind beide immer noch sehr konfliktfreudig, spielen jetzt aber (gerade in den Ferien) stundenlang zusammen und vermissen sich akut, wenn die eine mal weg ist. Und das, obwohl die Grosse lange, lange Zeit sehr distanziert bis ablehnend war der kleinen Schwester gegenüber. Auch das wurde deutlich besser, als die Kleine so anderthalb-zwei Jahre alt war und die Grosse endlich was "anfangen" konnte mit ihr.
Und ja, nochmals eine Stimme für Nora Imlaus Buch! Ich weiss noch gut, dass es schwierig war, die Zeit zum Lesen zu finden, aber es hilft wirklich.
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Sie will absolut nichtmehr. Im Kindergarten wird dann zumindest noch gerastet aber auch das ist grad schwieriger bei ihr meinte die Pädagogin. Und natürlich hat sie am Wochenende heraussen dass die Zeit wo ihr Bruder schläft entweder Exklusivzeit ist oder Fernsehzeit wo sie auch am Liebsten am Sofa kuschelt und mind. einen von uns neben sich will.IrisMads hat geschrieben: 23.04.2022, 20:33 Habt ihr versucht ihr einfach mal 30 Min. Schlaf zu gönnen nach der Kita oder in der Kita ?
Ich komme nicht umhin, dass sie einfach müde ist und selbst nicht weiß, wohin mit sich.
Vielleicht denke ich auch zu einfach.
Sie will eigentlich raus, eins von den Kindern die späetstens um 8 wissen wollen "Wo gehma heute hin?" aber das Anziehen, 100.000 Ablenkungen ... sehr zäh mit viel Konfliktpotenzial.Kaba hat geschrieben: 23.04.2022, 20:43 Aber du schreibst, raus gehen funktioniert auch nicht so gut? Wenn das Losgehen stressig ist, würde ich direkt nach der Kita noch auf den Spielplatz oder so.
Und hier funktioniert es bei Übermüdung am besten, je weniger sie selbst entscheiden muss - also auf keinen Fall fragen, was sie machen will, sondern einfach mit der Duplokiste auf den Boden setzen und anfangen zu spielen/Bastelsachen und Obstteller auf den Tisch stellen und sich hinsetzen etc.
Manchmal gibt es hier auch Fernsehen, vor allem wenn ich selbst auch kaputt bin, aber je müder sie ist, desto mehr Drama gibt es, wenn ich dann wieder ausmache...
Wenn ich dirket nach dem Kindergarten mit ihr wohin will egal ob mit Bruder oder ohne sitzt sie total platt im Wagen und jammert sie will nach Hause. Ich hoffe aber dass das jetzt im Frühling besser wird - denn sie picknickt zb gerne. Im Winter war einfach alles wäh und kalt und mag heim und Kakao trinken und Fernsehen und dann ists eh schon dunkel und bääääh. Ging mir nicht viel anders.
Wir werden versuchen die Fernsehzeit zu kürzen damit sie nicht so "versumpert" wie der Wiener sagt. Eher wieder kurzweiliges was sie vielleicht schon x aml gesehen hat und ncihtmehr so anspruchsvoll ist.
Schwierig ist halt grad die Trennung der Kinder - ich bin froh dass mein Mann so früh Zeit hat, denn gemeinsam Spielen ist grad nicht drin. Auch mit der größten Duplokiste nicht. Aber immerhin seit gestern spielt sie überhaupt mal wieder. Hat ihre Sylvanian Häschen entdeckt und mit mir 1 Std gespielt. Aber ein Mucks vom Bruder draussen und sie schreit auch gleich er darf nicht rein. Als sie ihn weinen hörte schnappte sie sich ein Spielzeug und wollte es ihm durch den Türspalt geben
Nicht viel fragen - ja das kenn ich vom essen. Wenn ich noch nciht schaffte schon was vorher hinzustellen bevor sie heimkommt wird gefordert und gejammert nach Eis, Schoko, Fruchtriegeln, etc. Steht einfach schon ein Butterbrot und ein Apfel da wird der einfach so gegessen ohne murren.
Erst gut, frühstückt viel in Etappen, aber ab 11 setzt die Müdigkeit ein. Dann ist eben Chillzeit daheim damit ich den Buben hinlegen kann. Ab 14/15 kann man wieder was machen, aber ab 16 Uhr wirds wieder schwierig.
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
In dem Alter habe ich viiiiiiel Zeit darauf verwendet den Ritter in den Mittagsschlaf zu kraulen, sobald ich das Möhrchen im Bett hatte. Oder der Papa musste ran. Im Kindergarten der selbe Zirkus, nur schlief er da schon nach fünf Minuten kraulen. Natürlich Zimmer dunkel, keine Ablenkung. Aber das Kind ohne Mittagsschlaf ging erst ab fünf Jahren aufwärts. Wie er sich gesträubt hat gegen Mittagsschlaf
. Furchtbare Wutanfälle! Aber wie gesagt ohne mochte ihn einfach keiner ertragen. Fehrnsehen hätte er auch genommen. Aber das hätte eben auch bedeutet, dass er hinterher nur leicht geladene Akkus hat und zu viel, was ihm im Kopf rumgeistert.
Nach dem Schlaf konnten wir bis 17 oder auch mal 18:00 im Sommer raus gehen. Beim Heimkommen direkt ein Knabbergemüse und ein Hörspiel bis das Abendessen auf dem Tisch steht.
Wie dus machst. Es geht darum diese Phase zu überleben. Jetzt beim kleinen Edelmann setze ich alle drei in der kritischten Zeit vor dem Abendessen mit Obst oder Gemüse ein paar Minuten vor ein kleines Video.
Sicher spielt die Alterskonstellation zwischen den Geschwistern eine große Rolle. Aber sicher auch der Wegfall eures Mittagsschlafes. Wenn ihr es ohne Mittagsschlaf beibehaltet, dass Kind aber schon 6:00 aufsteht, dann dauert es sicher noch eine ganze Weile bis es nicht mehr schon am Nachmittag totmüde ist.
Nach dem Schlaf konnten wir bis 17 oder auch mal 18:00 im Sommer raus gehen. Beim Heimkommen direkt ein Knabbergemüse und ein Hörspiel bis das Abendessen auf dem Tisch steht.
Wie dus machst. Es geht darum diese Phase zu überleben. Jetzt beim kleinen Edelmann setze ich alle drei in der kritischten Zeit vor dem Abendessen mit Obst oder Gemüse ein paar Minuten vor ein kleines Video.
Sicher spielt die Alterskonstellation zwischen den Geschwistern eine große Rolle. Aber sicher auch der Wegfall eures Mittagsschlafes. Wenn ihr es ohne Mittagsschlaf beibehaltet, dass Kind aber schon 6:00 aufsteht, dann dauert es sicher noch eine ganze Weile bis es nicht mehr schon am Nachmittag totmüde ist.
Liebe Grüße
Myeskathry mit Ritter (7/12), Möhrchen (7/14) und kleinem Edelmann (4/20) +
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Nala85
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Danke dein Beitrag macht mir wirklich Mut!Jia hat geschrieben: 24.04.2022, 09:02Oh ja, die Zeit, als die Kleine zwischen 9 und 18 Monaten war, war die anstrengendste Zeit meines Lebens. Sie wollte schon überall mitmachen, war mobil, und gleichzeitig fühlte sich die Grosse durch diesen neuen Aktionsradius der Kleinen akut gestört. Schon das Wissen, dass die Kleine jetzt kommen könnte, hat für eine Schrei-Attacke gereicht. Separate Spielbereiche und viel, viel Exklusivzeit für die Grosse haben geholfen (bei uns gehören beide Kinder zur explosiven Sorte), aber wirklich besser geworden ist es schlicht durch die Zeit. Also: durchhalten, es ist nur eine Phase (())Reh hat geschrieben: 23.04.2022, 23:51 Allerdings möchte ich zum Thema kleiner Bruder was sagen. Wir haben hier einen sehr ähnlichen Altersabstand, sind euch aber etwa ein Dreiviertel Jahr voraus. Vor einem Dreiviertel Jahr war es hier auch so, dass der große den kleinen aus dem Nichts angeschrien hat, oft sogar grundlos zu ihm hingegangen ist und ihn geschlagen hat. Es hieß auch so oft "weeeeg, lass mich in Ruhe!". Ich habe uns in vielen Punkten deiner Beschreibung wieder gefunden.
Und der Geschwisterbeziehung hat das langfristig übrigens nicht geschadet. Sie sind beide immer noch sehr konfliktfreudig, spielen jetzt aber (gerade in den Ferien) stundenlang zusammen und vermissen sich akut, wenn die eine mal weg ist. Und das, obwohl die Grosse lange, lange Zeit sehr distanziert bis ablehnend war der kleinen Schwester gegenüber. Auch das wurde deutlich besser, als die Kleine so anderthalb-zwei Jahre alt war und die Grosse endlich was "anfangen" konnte mit ihr.
Und ja, nochmals eine Stimme für Nora Imlaus Buch! Ich weiss noch gut, dass es schwierig war, die Zeit zum Lesen zu finden, aber es hilft wirklich.
Die Kinder meiner Schwester sind 3.5 Jahre auseinander (7 und 3.5) und die spielen schon so viel und lieb miteinander. Ich weiss noch dass es anders war - meine Schwester behauptet aber es gab nie Eifersucht und streit. Also man vergissts vielleicht auch
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Das hoffe ich auch immer, wenn meine Mutter behauptet, dass es zwischen meinem Bruder und mir nie Streit gab
wobei das miteinander spielen tatsächlich besser wird seitdem das Paulchen richtig mitspielen kann. An dem "ohne Streit" arbeiten wir noch 
LG Floppy
mit Krötenkind 9/16 und "Paulchen" 5/19
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Und zum eigentlichen Thema: auch da kann die Zeit einiges ausmachen. Ich habe bei meiner Großen auch immer wieder überlegt, ob sie gefühlsstark ist. Oder sonst eine "Diagnose" hat. Aber das laute, intensive wird immer besser, die Wutanfälle weniger. Also zB dieses laute Kreischweinen, wo man nicht weiß, ob sie sich gerade etwas amputiert oder vielleicht doch nur einen Kratzer hat, kommt nur noch sehr sehr selten vor. Vielleicht hilft dir dieser Ausblick und du kannst nochmal eine Portion Nerven zusammen kratzen 
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Dafür ist leider das Personal nicht da. Also sowohl im Kiga als auch zuhauseMyeskathry hat geschrieben: 24.04.2022, 13:51 In dem Alter habe ich viiiiiiel Zeit darauf verwendet den Ritter in den Mittagsschlaf zu kraulen, sobald ich das Möhrchen im Bett hatte. Oder der Papa musste ran. Im Kindergarten der selbe Zirkus, nur schlief er da schon nach fünf Minuten kraulen.
Das hat im letzten Sommer als sie in die große Gruppe wechselte noch geklappt, aber jetzt müsste sich eine Person dauerhaft dazu setzen. Was aber nicht geht weil ja auch Kinder nur rasten (Lesen/Hörspiel) und manche Schulvorbereitung machen. Die Leiterin hilft manchmal in den Gruppen und macht das Dazusetzen wohl etwas ähhh nachdrücklicher
Wenn sie zuhause ist und mein Mann nicht, bekomm ich ohne TV aber nicht den Kleinen zum Schlafen. Und auch wenn mein Mann da ist, ist es schwer sie vom laut sein, reinrennen abzuhalten. Er wacht leider alle 30 min auf und am besten wäre ich stille nur und es bleibt leise, aber ohne TV stürmt sie gleich rein. Sie kann ja keine Minute allein spielen oder warten. Auch abends bringen wir sie (obwohl sie zur selben Zeit Schlafengehen) getrennt ins Bett weil der Bub so oft aufwacht.
Heute war ein recht aufregender Tag. Den Vormittag hat sie gut überstanden weil sie fast nur im Kinderwagen war (waren in Schönbrunn Fotos machen) außer bisschen Schotterspielen. Daheim durfte sie 30 min fernsehen und dann kam eh schon Oma, weil wir die Küche malern mussten und sie bisschen ablenken wollt. Wir waren Eis essen und am Spielplatz. Und vielleicht lags an der Oma aber sie war auch zu ihrem Bruder sehr sehr lieb, maximal tadelnd. Sie hat ihn sogar einmal gewickelt
Also ich glaube anstatt sie zum Schlafen zwingen zu wollen, (was wir neben dem Kleinen aber eh nicht schaffen) kommen wir derzeit besser klar den Tag früher zu beenden. Da mein Mann nur 35h arbeitet (bzw in 1,5 Wochen Karenz startet) werden wir einfach Abendessen spätestens 17.30 einplanen. Da der Bub so wenig Schlaf bekommt (er schläft wie sie 19 bis 6 und tagsüber maximal 1,5h) ist er 18.30 auch echt platt.
Ohja meine Mama hat 3 Kinder und die haben natürlich alle mit 8 Wochen durchgeschlafenFloppyDisc hat geschrieben: 24.04.2022, 17:07 Das hoffe ich auch immer, wenn meine Mutter behauptet, dass es zwischen meinem Bruder und mir nie Streit gab![]()
Ahja und manchmal ist sie auch so hart im nehmen - also wo cih mir denk Boaaahh Autsch das muss scheiss weh tun und sie steht auf und schüttelt sich kurz und sagt nix passiert. Heut hat sie sich mit dem Laufrad beim wild rumschlenkern hingeschmissen und hat 30 Sekunden gebrüllt wie am Spieß - plötzlich aus, "Mama kömma da über den Weg fahren?" ... ähhh ok.
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Es ist schön, von einem guten Tag bei euch zu lesen. Bestimmt kommt irgendwann wieder so einer und irgendwann werden sie häufiger
. Wenn so frühes zu Bett gehen bei euch passt, dann baut euren Rhythmus danach auf. Das ist doch gut. Mein Mann kam damals wenn ich Glück hatte 19:00 von der Arbeit, manchmal später. Ohne ihn konnte ich abends nur schwer beide ins Bett bringen. So unterschiedlich dürfen Familien auch sein. Einen schönen Abend!
Liebe Grüße
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Re: 3,5 Jahre - Willkommen im Irrenhaus
Das klingt doch ganz gut, auch wenn man das Programm ja schwer wiederholen kann - oder wollt ihr jeden Tag einen Raum streichen? 
Ich drücke die Daumen, dass früher ins Bett ein bisschen Explosivität nimmt
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