Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
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Lösche Benutzer 26955
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Hier war es ganz genauso, nur dass sowas wie Kinderwagen generell nie ging. Ich kann dir auch gleich meinen Thread dazu verlinken, wenn du da mal reinschauen magst.
Quintessenz davon ist auf jeden Fall:
- bequeme Stillposition finden, in der du es aushälst und das Baby auch selbstständig die Quelle findet (das war bei uns, dass sie auf meinem Bauch lag und ich gut abgestützt und rundum gepolstert in einer tiefen halbliegenden Rückenlage) -> das brachte längere Nachtschlafphasen
- Beschäftigung für die Tagesstillphasen suchen und dir dafür einen guten Platz einrichten (Wasserflasche und Kopfhörer z.B. griffbereit, bei mir war es ein Zeichenblock und Bleistift)
- das Wichtigste: nicht in Frage stellen, nicht ändern wollen sondern bewusst akzeptieren
Ich konnte es letztlich sehr genießen, auch, dass die Situation sich bis heute nicht signifikant geändert hat.
Quintessenz davon ist auf jeden Fall:
- bequeme Stillposition finden, in der du es aushälst und das Baby auch selbstständig die Quelle findet (das war bei uns, dass sie auf meinem Bauch lag und ich gut abgestützt und rundum gepolstert in einer tiefen halbliegenden Rückenlage) -> das brachte längere Nachtschlafphasen
- Beschäftigung für die Tagesstillphasen suchen und dir dafür einen guten Platz einrichten (Wasserflasche und Kopfhörer z.B. griffbereit, bei mir war es ein Zeichenblock und Bleistift)
- das Wichtigste: nicht in Frage stellen, nicht ändern wollen sondern bewusst akzeptieren
Ich konnte es letztlich sehr genießen, auch, dass die Situation sich bis heute nicht signifikant geändert hat.
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Lösche Benutzer 26955
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LiCla
- hat viel zu erzählen
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Noch Mal Danke an euch. Ich brauche oft beide Hände beim stillen, deswegen fühle ich mich wohl immer so eingeschränkt. Aber ich werde daran und an einer besseren Position arbeiten (wobei das stillen in Rückenlage bislang auch nicht so gut war). Wie sind denn die Aussichten, trotzdem mit 12-14 Monaten komplett abzustillen und trotzdem ein zufriedenes Kind zu haben?
Habt ihr dann quasi ein Jahr (oder wie lange die Phasen verteile gingen) nichts gemacht? Da es am Anfang im Kinderwagen besser ging und zur Entlastung der Brüste, war ich immer zwei Mal an Tag draußen. Aber das schlaucht sehr, gerade bei dem Wetter. Ich eine damit gerne auch eine Tagesroutine schaffen. So wie ich es heraus lese, habt ihr das aber auch nicht unbedingt gemacht?
Federwiege haben wir nicht. Aber ich werde mich wohl Mal damit befassen. Im Tuch wacht sie immer auf, wenn ich in der Wohnung meine Jacke ausziehe.
Habt ihr dann quasi ein Jahr (oder wie lange die Phasen verteile gingen) nichts gemacht? Da es am Anfang im Kinderwagen besser ging und zur Entlastung der Brüste, war ich immer zwei Mal an Tag draußen. Aber das schlaucht sehr, gerade bei dem Wetter. Ich eine damit gerne auch eine Tagesroutine schaffen. So wie ich es heraus lese, habt ihr das aber auch nicht unbedingt gemacht?
Federwiege haben wir nicht. Aber ich werde mich wohl Mal damit befassen. Im Tuch wacht sie immer auf, wenn ich in der Wohnung meine Jacke ausziehe.
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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LiCla
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Spezialisten haben wir hier eher weniger. Aber ich bespreche es mit meinem Zahnarzt. Vielleicht weiß der, wo ich hin kann
Seekuh142, was meinst du mit "es hat sich nicht geändert"? Wirklich gar nicht?
Ja, im akzeptieren bin ich nicht so gut. Aber euch fiel es bestimmt auch nicht leicht / ihr habt es euch anders vorgestellt. Schön, dass ihr zumindest teilweise auch meine Gefühle nachvollziehen könnt
Seekuh142, was meinst du mit "es hat sich nicht geändert"? Wirklich gar nicht?
Ja, im akzeptieren bin ich nicht so gut. Aber euch fiel es bestimmt auch nicht leicht / ihr habt es euch anders vorgestellt. Schön, dass ihr zumindest teilweise auch meine Gefühle nachvollziehen könnt
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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erdbeerbrot
- alter SuT-Hase
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Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Bluetooth Kopfhörer und Podcasts bzw Hörbücher wären noch eine Beschäftigungsmöglichkeit, bei der man keine Hände braucht.
Liegt das Baby vielleicht ungünstig, dass du so oft beide Hände brauchst? Da könntest du vielleicht noch etwas experimentieren mit Stillkissen und der Position.
Hier ist es beim zweiten nicht so extrem. Aber der schläft auch noch sehr nah bei mir und die Tagschläfchen sind eher kurz (und unregelmäßig... aber liegt vielleicht an unserer (fehlenden) Tagesstruktur).
Bei A habe ich mir anfangs "nicht erlaubt" irgendwas anderes beim Stillen zu machen, weil so das gängige Bild ja ist, dass die Mama das Baby beim Stillen verliebt angucken muss (so war mein Gefühl jedenfalls). Das hat es auf jeden Fall alles schlimmer gemacht.
Für nachts ist im Liegen stillen schon echt gut. Ich hab häufiger gelesen, dass da irgendwie mit nem Mulltuch unter der Brust dafür gesorgt wurde, dass die Brust besser positioniert war.
Liegt das Baby vielleicht ungünstig, dass du so oft beide Hände brauchst? Da könntest du vielleicht noch etwas experimentieren mit Stillkissen und der Position.
Hier ist es beim zweiten nicht so extrem. Aber der schläft auch noch sehr nah bei mir und die Tagschläfchen sind eher kurz (und unregelmäßig... aber liegt vielleicht an unserer (fehlenden) Tagesstruktur).
Bei A habe ich mir anfangs "nicht erlaubt" irgendwas anderes beim Stillen zu machen, weil so das gängige Bild ja ist, dass die Mama das Baby beim Stillen verliebt angucken muss (so war mein Gefühl jedenfalls). Das hat es auf jeden Fall alles schlimmer gemacht.
Für nachts ist im Liegen stillen schon echt gut. Ich hab häufiger gelesen, dass da irgendwie mit nem Mulltuch unter der Brust dafür gesorgt wurde, dass die Brust besser positioniert war.
Mit 12/2017 und 06/2020
- ShinyCheetah
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7674
- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Wenn du mit 12 - 14 Monaten abstillen möchtest, dann kannst du das auch. Du kannst aber nicht erwarten, dass dein Kind zufrieden ist, wenn du es aktiv abstillst - völlig egal ob mit 6, 12 oder 24 Monaten. Aber ihr werdet einen Weg finden. Darüber solltest du dir jetzt aber wirklich noch keine Gedanken machen - bis dahin bist du Mutter eines völlig anderen Kindes!
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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Kommata
- gut eingelebt
- Beiträge: 49
- Registriert: 30.08.2020, 22:57
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Hallo LiCla,
schön, dass du hierher gefunden hast
Ich schließe mich den anderen an: das klingt echt nach einer anstrengenden - sehr normalen - Phase.
Ich habe auch so ein Dauerstill-Baby ... und bin riesiger Fan von "laid-back nursing" / "zurückgelehntes Stillen" (davon gibt's auch einige Anleitungen/ Bilder im Internet.
Da habe ich immer beide Hände frei und stricke z.B. während des Stillens.
Mehr als 30min Tagesschläfchen gibt es bei uns schon lange nicht mehr.
Ja, jetzt wo dein Baby besser sehen kann und seine Umwelt entdeckt, da könnte man ja etwas verpassen, wenn man einschläft
Hast du schon mal von der "3-Monats-Schlafregression" gehört? Vielleicht googlest du den Begriff mal ...
Ich glaube, das wichtigste ist, sich selbst keine Vorwürfe zu machen. Du machst nichts falsch - dein Baby wird sich noch oft verändern - und ihr seid einfach ein gutes Team.
schön, dass du hierher gefunden hast
Ich schließe mich den anderen an: das klingt echt nach einer anstrengenden - sehr normalen - Phase.
Ich habe auch so ein Dauerstill-Baby ... und bin riesiger Fan von "laid-back nursing" / "zurückgelehntes Stillen" (davon gibt's auch einige Anleitungen/ Bilder im Internet.
Da habe ich immer beide Hände frei und stricke z.B. während des Stillens.
Mehr als 30min Tagesschläfchen gibt es bei uns schon lange nicht mehr.
Ja, jetzt wo dein Baby besser sehen kann und seine Umwelt entdeckt, da könnte man ja etwas verpassen, wenn man einschläft
Hast du schon mal von der "3-Monats-Schlafregression" gehört? Vielleicht googlest du den Begriff mal ...
Ich glaube, das wichtigste ist, sich selbst keine Vorwürfe zu machen. Du machst nichts falsch - dein Baby wird sich noch oft verändern - und ihr seid einfach ein gutes Team.
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Kommata
- gut eingelebt
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- Registriert: 30.08.2020, 22:57
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
PS: ich habe auch eher kleine Brüste und muss nachts, wenn ich seitlich im Liegen stille immer so ein Hohlkreuz machen.
Daher ist meine Lieblingstechnilk fürs nachts die andere Brust zu geben, also wenn das Baby links von mir liegt, lege ich mich in die "stabile Seitenlage" und stille die rechte Brust
Daher ist meine Lieblingstechnilk fürs nachts die andere Brust zu geben, also wenn das Baby links von mir liegt, lege ich mich in die "stabile Seitenlage" und stille die rechte Brust
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Kommata
- gut eingelebt
- Beiträge: 49
- Registriert: 30.08.2020, 22:57
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
PPS: Deine Brustwarzen sollten trotz langem Stillen nicht wund sein oder schmerzen... kennst du "Asymmetrisches Anlegen"?
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Lösche Benutzer 26955
Re: Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Sie schläft jetzt mit 15 Monaten deutlich weniger, aber wenn, dann schläft sie beim Stillen ein und nuckelt auch im Schlaf die meiste Zeit, während eines Entwicklungsschubs auch mal ganze Nächte durch.LiCla hat geschrieben: 27.01.2021, 15:39 Seekuh142, was meinst du mit "es hat sich nicht geändert"? Wirklich gar nicht?
Ja, im akzeptieren bin ich nicht so gut. Aber euch fiel es bestimmt auch nicht leicht / ihr habt es euch anders vorgestellt. Schön, dass ihr zumindest teilweise auch meine Gefühle nachvollziehen könnt
Gibt es einen bestimmten Grund, warum du dir jetzt schon so viele Gedanken ums Abstillen in knapp einem Jahr machst? Vielleicht kannst du dich jetzt besser auf die Situation einlassen, wenn dir das weniger Druck bereitet?