Danke für eure Antworten. Das hilft mir schon ein gutes Stück weiter.
Amber hat geschrieben: 20.04.2018, 21:31
Was mir sonst noch einfällt: Wartungskosten (Heizung, Lüftung, Hebeanlage etc.), evtl Kaminkehrer falls ihr einen Ofen plant (zweimal jährlich).
Kamin wird es keinen geben, Wartungskosten habe ich bei Rücklagen mit einberechnet.
Doro31 hat geschrieben: 20.04.2018, 22:58
Das ist schon sehr gut. Wobei ich Luftwärmepumpen nicht leiden kann, das ist aber ein anderes Thema

Unser Haus hat weniger als 20 kWh/(m²*a), aber da wir mit Holz und Solarthermie heizen, nutzen Dir unsere Werte recht wenig.
Stimmt, das ist wirklich ein anderes Thema:) Darf ich trotzdem fragen warum? Nachdem ich mich jetzt etwas in das Thema eingelesen habe, ist mir hauptsächlich aufgefallen, dass die Meinungen stark auseinander gehen. Wir hatten überlegt noch zusätzlich zur Pumpe PV aufs Dach zu packen.
Die Pumpe steht gut hinter einer kleinen Mauer und Hecken direkt am Eingang versteckt. Da ist dann nur das Fenster von Gästeklo in der Nähe und Lärm sollte zumindest kein Problem sein. Nach meinen Recherchen schätze ich lange Kälteperioden als größtes Problem ein!?
Maja hat geschrieben: 20.04.2018, 23:07
Rechne alles zusammen, was Dir einfällt, und dann schlag 20% drauf, dann kommt das am Ende etwa hin
Wir haben noch Thermenwartung, Wasser für den Garten, generell laufende Gartenkosten wie Geräte, Dünger, etc., dann innen noch regelmäßig nötige Erneuerungen wie Silikondichtungen, Insektennetze, mal eine Ecke nachstreichen oder ausbessern, Wartung irgendwelcher Teile am oder im Haus... irgendwie läppert es sich ständig.
Das ist bestimmt ein guter Tipp. Wir hatten auch nicht vor knapp zu kalkulieren. Lieber bleibt am Ende was übrig und wir sparen. Sondertilgungen sind sowieso in der FInanzierung.
Es gibt eine große Terrasse und einen eher kleinen Garten, so dass ich denke, dass dieser Posten nicht all zu hoch sein muss. Dieses "es läppert sich ständig" seh ich schon auch auf uns zukommen. Gerade am Anfang werden wir auch noch nicht fertig mit der Inneneinrichtung sein und hier ein Bild und da ein Regal und ein paar neue Kisten für den Keller und und und...
Sakura hat geschrieben: 21.04.2018, 06:56
Bei einer LWP würde ich tatsächlich den Stromverbrauch vorher sehr gut ausrechnen. Entweder ihr habt nen Mathecrack in der Bkanntschaft, oder ihr fragt einen Energieberater, oder ihr lasst Euch in den Stadtwerken beraten. Die Stromkosten dürften der größte Punkt sein. Dagegen ist Schornsteinfeger, egal ob 25€ oder 65€ (also pro Monat 4-10€) fast egal.
Und wie jemand weiter oben schrieb: auch ein Garten kostet.
Aber wie gesagt, ich würde vor allem beim Kredit schauen. Holt Euch bei mehreren Banken Angebote, und lasst Euch dazu fachkundig beraten (kann eigentlich fast jeder mit einem BWL-Studium).
Stimmt, der Stromverbrauch der Pumpe ist auf jeden Fall der größte Unsicherheitsfaktor in der Rechnung. Ich werde da als erstes nochmal an die Verkäufer herantreten und um Unterlagen zur Anlage bitten, damit wir uns beraten lassen können.
Mehrere Kreditangebote werden wir auch einholen. Montag ist erst mal ein Termin, damit wir eine Finanzierungszusage bekommen.
Dankeschön. Das werde ich mir noch mal ganz genau anschauen, wenn keine Kinder um mich rumwuseln.
seelenkind hat geschrieben: 21.04.2018, 10:45
Je nachdem, wo ihr wohnt, können noch Kosten anfallen für
-Laubentsorgung (in manchen Gemeinden umsonst, in anderen sauteuer)
-Winterdienst
Das kann man hier in die Biotonne oder recht günstige zusätzliche Säcke.
Winterdienst hab ich keine Ahnung... Ich muss mal Bekannte fragen, die zwei Straßen weiter wohnen.
EllenRipley hat geschrieben: 21.04.2018, 11:21
Oberflächenwasser. Generell kommen ggf. noch weitere Versicherungen für euch dazu, wenn ihr euch gegenseitig absichern müsst. Ich könnte z.B. das Anwesen auch abbezahlt alleine nicht halten, d.h. wir brauchten noch eine Risiko-LV.
Öberflächenwasser hab ich noch nie gehört

Ich habe eben mal nachgelesen und denke/hoffe dass das nicht so teuer sein sollte bei unserem kleinem Grundstück.
Über eine Risikolebensversicherung habe ich auch schon nachgedacht. Danke für die Erinnerung.
Batinka hat geschrieben: 21.04.2018, 12:16
Der Brocken der mir immer am meisten auffällt ist die Brand- und Elementarversicherung.
Luftwärmepumpe haben unsere Vorbesitzer gemacht, hätte ich nicht ausgesucht. Bei uns (Hessen) ist der Stromtarif für die Wärmepumpe gebunden, d.h. man muss den entsprechenden Tarif der örtlichen Stadtwerke nehmen und kann nicht wechseln. Für den normalen Strom kann das ja ein Sparfaktor sein.
Und die Projekte, mal hier was neu und da was anders. Machen wir im im eigenen Haus mehr als vorher in Miete, und es kommt auch immer schnell viel zusammen. Aber das sind ja keine fixen Nebenkosten sondern steuerbar.
Straße ist gemacht und bezahlt? Sonst müsstet ihr da mal fragen ob, wann und wie viele Anliegergebühren auf euch zukommen.
Bisher habe ich nur mal einige Vergleichsseiten für Versicherungen angeschaut und da kam mit Eingabe unserer Daten auf 200 bis 300 Euro im Jahr für eine Wohngebäudeversicherung inklusive Elementarschäden.
Projekte wirds es bei uns bestimmt auch viele geben, aber wie du schon sagst, das kann man steuern.
Das Haus ist in einem älteren Wohngebiet. Straßen sind alle schon fertig.