Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

häkeleule
gut eingelebt
Beiträge: 42
Registriert: 04.02.2015, 13:24

Re: RE: Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von häkeleule »

hesa1985 hat geschrieben:Nasentropfen, selbst die mit "Wumms", bringen bei uns leider nur minimal Linderung.
Bei uns auch nicht, da unser kleiner nichts dergleichen ab sich ran lässt.

Gesendet von meinem PHICOMM C630 (CLUE L) mit Tapatalk
hesa1985
hat viel zu erzählen
Beiträge: 184
Registriert: 07.05.2016, 19:36

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von hesa1985 »

MaMa hat geschrieben:Ja, da könntest du recht haben.
Kann so passieren :(

"Nochmal" abklären heißt, du hast es schon mal abklären lassen? Jetzt speziell das mit den Unverträglichkeiten - gerade wegen den Blähungen?

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
Jain.
Ich habe selbst vier Wochen lang nichts mit Milch gegessen, habe keine Veränderung festgestellt.

Und ich hatte einen Termin in einer Kinderklinik mit Schreiambulanz, bei der Vereinbarung habe ich deutlich gesagt, dass ich eine körperliche Abklärung wünsche.
Mir wurde dann aber direkt gesagt, das JKKSL dort im Schrank steht und die Frau Dr. das ja sooooo liebevoll machen würde, die meisten Eltern "müssten" gar kein zweites Mal kommen.
Alles klar, Termin abgesagt.
Einsteiger-Erstlings-Mama von Motti (16.03.16)
MaMa
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 293
Registriert: 12.01.2017, 15:07

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von MaMa »

Die Frau Dr. würde das ja so liebevoll machen?
Ich glaub, dass ich es nicht wirklich wissen will, aber ..... Wie läuft das dort ab? Hört sich nach Kind abgeben, "richten lassen" und abholen an?

Ach Mensch, auch das bringt sich alles nicht weiter.

Mich wundern ehrlich gesagt etwas Blähungen. Also (Trost-)Stillen, auch sehr oft und manchmal auch echt Kräfte zehrend, auch nachts - das kenne ich. Aber irgendwie hast du ja selbst schon das Gefühl, dass es evtl. mit körperlichen Ursachen zusammen hängen könnte - oder verstehe ich dich da falsch?

Ihr habt ja sicherlich schon Bauchmassagen, entsprechende Ernährung, viel (stille) Flüssigkeit, .... Eben das ganze übliche Zeug schon durch?

Ich drück dich mal aus der Ferne und unbekannter, aber mitfühlender Weise ...

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
"...tun, was in der Familie wichtig ist. Konsequent. Erhobenen Hauptes. Und hüpfenden Schrittes."
(aus "Slow Family" von Julia Dibbern und Nicola Schmidt)


Noch nie haben wir einen Augenblick ehrlicher gedankt. Lieblingsmensch 04/16
Knotterhexe
schreibt ganz schön oft
Beiträge: 134
Registriert: 02.02.2015, 23:22

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von Knotterhexe »

Hallo,

hast du mal den Stuhl deiner Tochter untersuchen lassen? Vielleicht fehlen wichtige Bakterien oder es liegen Entzündungen vor. Der Darm ist an so vielen beteiligt (Immunssystem, allgemeines Wohlbefinden, etc.)und da kann nicht nur eine Unverträglichkeit ausschlaggeben sein. Frag deinen Kiarzt oder Heilpraktiker!!!

Liebe Grüße
hesa1985
hat viel zu erzählen
Beiträge: 184
Registriert: 07.05.2016, 19:36

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von hesa1985 »

Knotterhexe hat geschrieben:Hallo,

hast du mal den Stuhl deiner Tochter untersuchen lassen? Vielleicht fehlen wichtige Bakterien oder es liegen Entzündungen vor. Der Darm ist an so vielen beteiligt (Immunssystem, allgemeines Wohlbefinden, etc.)und da kann nicht nur eine Unverträglichkeit ausschlaggeben sein. Frag deinen Kiarzt oder Heilpraktiker!!!

Liebe Grüße
Das werde ich morgen bei der KiÄ direkt ansprechen. Ich habe zwar schon drei Bigaia-Kuren gemacht und aktuell gebe ich Biodermal.
Und ich denke auch, dass ihre verfrühte und sehr schnelle Geburt (36+0, 22 Min) vielleicht nach wie vor eine Darmreife bedingt und sie das noch über den Darm ausmacht.
Aber wie gesagt, ich werde auch den Verdacht nicht los, zumindest das Bedürfnis, es nochmals abzuklären.
Zum Beispiel war trotz Durchfall bei der Antibiose während der Mandelentzündung mehr Ruhe als jetzt.
Einsteiger-Erstlings-Mama von Motti (16.03.16)
hesa1985
hat viel zu erzählen
Beiträge: 184
Registriert: 07.05.2016, 19:36

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von hesa1985 »

MaMa hat geschrieben:Die Frau Dr. würde das ja so liebevoll machen?
Ich glaub, dass ich es nicht wirklich wissen will, aber ..... Wie läuft das dort ab? Hört sich nach Kind abgeben, "richten lassen" und abholen an?

Ach Mensch, auch das bringt sich alles nicht weiter.

Mich wundern ehrlich gesagt etwas Blähungen. Also (Trost-)Stillen, auch sehr oft und manchmal auch echt Kräfte zehrend, auch nachts - das kenne ich. Aber irgendwie hast du ja selbst schon das Gefühl, dass es evtl. mit körperlichen Ursachen zusammen hängen könnte - oder verstehe ich dich da falsch?

Ihr habt ja sicherlich schon Bauchmassagen, entsprechende Ernährung, viel (stille) Flüssigkeit, .... Eben das ganze übliche Zeug schon durch?

Ich drück dich mal aus der Ferne und unbekannter, aber mitfühlender Weise ...

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
Sie meinte wohl eher die Beratung.
Aber in der Tat habe ich mich zwei Wochen später mit einer Beraterin der EEH getroffen.
Die wiederum hatte kurz vorher ein Treffen mit div. Kinderkrankenschwestern aus der Region, und sie berichtete von einer Kollegin, die auf just dieser pädiatrischen Station arbeitete.
Sie war dafür verantwortlich, die stationär aufgenommen Schreikinder und Mütter zu betreuen. Schaffte eine Mutter es nicht, das Kind "kontrolliert weinen" zu lassen, musste diese Schwester das übernehmen. Es war ihr wohl selbst zuwider, aber sie war auf den Job angewiesen, wollte sich nun aber in Richtung EEH weiterbilden lassen und sich dann neu orientieren.

Ich kann sehr gut verstehen, wie es ist, wenn man die Nerven verliert. Ich habe auch schon einmal nachts gesagt: ICH KANN NICHT MEHR, lass mich doch mal zwei Stunden einfach nur in Ruhe.
Aber dann denke ich immer an etwas, was mir diese EEH Beraterin gesagt hat: Deine Tochter tut immer ihr bestes!

Aber ich werde halt das Gefühl nicht los, dass ich zumindest noch einmal schauen sollte, ob wirklich nicht mehr dahinter steckt.
Einsteiger-Erstlings-Mama von Motti (16.03.16)
Benutzeravatar
blubberin
hat viel zu erzählen
Beiträge: 226
Registriert: 25.01.2012, 20:05

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von blubberin »

Entschuldige wenn ich das frage, bist du alleine? Wir hatten mit meiner Tochter (12 Monate jetzt) so schlechte Schlafphase zweimal über Wochen, sie tut sich beim Zahnen sehr schwer (bekommt gerade Zähne 9, 10, 11 und 12) und immer wenn ich an den Punkt gekommen bin "Kannst du mich nicht einfach mal 2h schlafen lassen?" hat mein Mann übernommen, er ist mit ihr raus, hat sie ins Tuch gepackt, bei Schnupfen hilft ihr die aufrechte Position ... allerdings schafft sie es auch sich in zwanzig Minuten dauerndem an- und absetzen beim Stillen die Nase frei zu bekommen. Meine Kinder akzeptieren ihren Papa aber auch super beim Trösten. Habt ihr das mal probiert? Oder vielleicht, dass ihr dann einfach mal für ein paar Stunden getrennt schlaft und er sich kümmert?
Sonst Freunde oder Familie die tagsüber mal übernehmen kann? Nur um erstmal das akute Schlafdefizit zu verringern.

Zum Bauch, mein Großer hat ab 4 Monate Blähungen bekommen und ab Beikost gerne Obst und Gemüse gegessen, er hatte so ab zwei immer mal wieder mit Durchfall zu tun, das ist in den letzten Jahren immer schlimmer geworden, er war auch lange nicht "sauber", nun wurde letzten November mit gerade sechs Jahren eine Fructose-Malabsorption (erworbene Fructoseintoleranz) diagnostiziert, ob die anderen Sachen damit zu tun hatten weiß ich nicht. Deine Kleine hat zwar keinen Durchfall aber ich habe durch die Beschäftigung mit dem Thema von anderen Betroffenen erfahren, dass es sich bei ihnen eher durch Verstopfungen äußert. Leider kann man das in so jungem Alter nur schwer diagnostiziert werden ... ich würde es auf jeden Fall, wenn du die Kraft dazu hast, nochmal abklären lassen und explizit deine Überlegung Intoleranz ansprechen, es gibt ja mehr als Laktose. Auch die Idee mit der Stuhlprobe und Test auf bestimmte Darmbakterien ist keine schlechte.
Bei mir wirkt sich Schlafmangel immer auf die Verdauung aus.
Sohn 10/10, Tochter 01/16
Benutzeravatar
blubberin
hat viel zu erzählen
Beiträge: 226
Registriert: 25.01.2012, 20:05

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von blubberin »

Also wollte eben erwähnen, dass eine Intoleranz sich individuell äußern kann, eben Durchfall oder Verstopfung, Blähungen, Kopfschmerzen, Unruhe, ...
Sohn 10/10, Tochter 01/16
hesa1985
hat viel zu erzählen
Beiträge: 184
Registriert: 07.05.2016, 19:36

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von hesa1985 »

Nein, ich bin nicht alleine.
Mein Mann springt auch mit ein, aber er ist selbst gerade gesundheitlich absolut nicht auf der Höhe, wird selber über Wochen einen Infekt nicht los.
Zudem schläft er praktisch seit der Geburt bzw nach meiner Mastitis im Wohnzimmer, da wir uns ständig gegenseitig wach machen.
Ich ihn mit stillen und versorgen, er mich mit mit seinem unruhigen Schlaf und schnarchen.
Er nimmt sie praktisch fast immer am Wochenende in der Früh, damit ich nochmal schlafen kann.
Allerdings ist er nicht für beruhigen und runterfahren gemacht. Wenn Papa da ist, ist Aktion, findet unser kleiner Quirl.
Und da unser Wohnzimmer genau unter dem Schlafzimmer liegt, krieg ich dann oft auch kein Auge zu.
Oder wenn ich höre, dass er sie nicht beruhigen kann.
Dass er sich mit ihr hinlegt, geht nicht.
Das sehe ich ganz realistisch, er bekommt im Schlaf einfach nichts mit.
Als sie zwei Tage alt war, hat er sich mit ihr auf dem Bauch auf die Seite gedreht. :roll:
Und neulich war ich nachmittags weg, er hatte sich mit ihr aufs Sofa gelegt und wurde erst wach, als sie weinend vor selbigem lag- inkl. Beule.
Ich bin nicht überängstlich und er ist ein toller, liebevoller Papa. Aber das ist einfach nicht sein Aufgabengebiet.

Mit der Familie hast du im Grunde recht und eigentlich hab ich gute Voraussetzungen.
Meine Schwiegereltern wohnen in der gleichen Straße, Schwiemu macht nur noch einen MiniMiniJob und meine Mama wohnt 20km weg und ist Rentnerin.
Aber meine Schwiegereltern werden schon sehr von meiner Schwägerin "beschlagnahmt" und ich will da nicht noch einen drauf setzen, sie gehen alle auf die 70 zu.
Und meine Mama ist schon mal leicht übergriffig.
Es geht jetzt, nach einigen heftigen Auseinandersetzungen.
Aber sie ist auch viel unterwegs und nicht immer spontan nach einer schlechten Nacht greifbar.
Ich muss mir das alles nochmal genau überlegen.

Eine Stuhlprobe habe ich heute abgeschickt, ich bin gespannt.
Stillen zum einschlafen geht nach wie vor nicht.
Sie war, nach dem sie die Gelbsucht hinter sich hatte, immer schon eine hektische unruhige Trinkerin.
Aber im Moment trinkt sie sich, außer nachts, richtig in Rage. Wenn es ihr nicht schnell genug fließt geht gar nicht mehr.
Die Flasche heute wurde seelig getrunken, dann in meinem Arm eingeschlafen, so wie Abende davor auch.
Mit stillen war es, selbst im Arm, die letzten Wochen immer ein Drama.
Aber wenn sie sich jetzt schon abstillen würde, würde sie dann nachts noch so gierig nach der Brust sein?
Einsteiger-Erstlings-Mama von Motti (16.03.16)
Benutzeravatar
suttine
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1192
Registriert: 23.04.2016, 12:58

Re: Nächtliches (Trost?-) Stillen und zig Baustellen

Beitrag von suttine »

Schade, dass du nicht mehr Hilfe hast (())
hesa1985 hat geschrieben:Er nimmt sie praktisch fast immer am Wochenende in der Früh, damit ich nochmal schlafen kann.
Allerdings ist er nicht für beruhigen und runterfahren gemacht. Wenn Papa da ist, ist Aktion, findet unser kleiner Quirl.
Und da unser Wohnzimmer genau unter dem Schlafzimmer liegt, krieg ich dann oft auch kein Auge zu.
Oder wenn ich höre, dass er sie nicht beruhigen kann.
Mein Mann hat am Wochenende auch oft die Frühschicht, ich finde das extrem erholsam 8) aber klar, bei deinem Schlafmangel ist das auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Hast du mal Ohropax oder Ähnliches ausprobiert?
hesa1985 hat geschrieben:Aber im Moment trinkt sie sich, außer nachts, richtig in Rage. Wenn es ihr nicht schnell genug fließt geht gar nicht mehr.
Die Flasche heute wurde seelig getrunken, dann in meinem Arm eingeschlafen, so wie Abende davor auch.
Mit stillen war es, selbst im Arm, die letzten Wochen immer ein Drama.
Aber wenn sie sich jetzt schon abstillen würde, würde sie dann nachts noch so gierig nach der Brust sein?
Stillen ist ja nicht nur Nahrung, es beruhigt auch hervorragend dank Saugen und Körperkontakt.
Wir haben die Dreimonatskoliken (die bei uns zumindest teilweise auch Verdauungsprobleme waren) mit S*b Simplex und B*gaia-Tropfen bekämpft, aber das habt ihr bestimmt auch schon probiert?

LG suttine
mit S. (12/2015)
Antworten

Zurück zu „Stillforum“