Kleinkind abstillen?
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februarkind16
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Re: Kleinkind abstillen?
Von mir auch starke Nerven und gutes Gelingen!
Weißt du was? So ein fester Beschluss, an dem nicht gerüttelt wird, ist doch schon die halbe Miete. Es gibt kein zurück und wenn du das deinem Kind mit voller Entschlossenheit immer wieder sagst, dann wird es das auch spüren und es wird einfacher gehen. Das größte Problem ist doch, wenn man sich selbst nicht sicher ist und schwankt. Das spüren die Kinder genau.
Weißt du was? So ein fester Beschluss, an dem nicht gerüttelt wird, ist doch schon die halbe Miete. Es gibt kein zurück und wenn du das deinem Kind mit voller Entschlossenheit immer wieder sagst, dann wird es das auch spüren und es wird einfacher gehen. Das größte Problem ist doch, wenn man sich selbst nicht sicher ist und schwankt. Das spüren die Kinder genau.
Mama mit großem Sohn (02/15) und kleinem Sohn (07/19) und kleinem Sternchen (09/18)
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Shigo
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Re: Kleinkind abstillen?
puuh... also das Aufwachen lieft gut, sie hat sich nur kurz etwas heftiger geweint, weil es kein "guten-Morgen-stillen" gab 
tagsüber war/ist sie es ja eh gewohnt, dass es nix gibt. Dann kam der Abend... ich hatte schon so Schiss davor -.- mein Mann war mit den Kids schwimmen, sie ist beim heimfahren eingeschlafen... dachte das wäre super,... er trägt sie also ins Bett und sie ist dann leider aufgewacht und somit konnte das Drama beginnen
sie hat 20 MInuten extrem geschrien und geweint.. ganz übel
musste dann aus dem Schlafzimmer auch raus, damit sie sich überhaupt wieder einkriegt.
dann waren wir ca 20 Minuten unten, auch da hat sie sich nur kurzzeitig beruhigen können, sie ist dann aber sofort wieder in heftiges weinen übergegangen...
dann wieder hoch, dann gab sie nochmal echt heftig Vollgas, da wär ich beinah umgefallen, sie hat gar keine Luft mehr bekommen, vor lauter weinen und schreien.
ich hab dann irgendwann das Handy gezückt und mit ihr die "Schlaf-gut"-App angemacht.. das hat dann funktioniert.. und ich konnte sie soweit ablenken und sie runterfahren, dass sie wieder normal und ruhig atmen konnte.. dabei wurde sie hundemüde und wir haben dann ausgemacht und sie wollt sich wegdrehen zum einschlafen... dann ging es wieder los... viel Geweine, aber sie konnte sich immer wieder beruhigen... ich hab sie dann gestreichelt, aber das hat sie dann irgendwann nur noch unruhiger gemacht.. also bin ich dazu übergegangen sie zu "ignorieren".. hab mich nur daneben gelegt und hab nebenbei gelesen... sie ist dann unter schluchzen eingeschlafen :/
das ist so ätzend alles.. ich fühl mich so schlecht dabei... und gleichzeitig bin ich froh, dass ich den Schritt gemacht habe - ich hab schon sehr deutlich gemerkt, dass ich einfach nimmer mag - eigentlich würde ich gern weiterstillen, ich mag hauptsächlich nicht mehr, weil die Kleine so mega extrem auf mich (und die Brust) fixiert ist... sie bleibt ja bei niemanden... selbst beim Papa gibts immer wieder derartige Probleme, dass ich kommen muss
tagsüber war/ist sie es ja eh gewohnt, dass es nix gibt. Dann kam der Abend... ich hatte schon so Schiss davor -.- mein Mann war mit den Kids schwimmen, sie ist beim heimfahren eingeschlafen... dachte das wäre super,... er trägt sie also ins Bett und sie ist dann leider aufgewacht und somit konnte das Drama beginnen
sie hat 20 MInuten extrem geschrien und geweint.. ganz übel
dann waren wir ca 20 Minuten unten, auch da hat sie sich nur kurzzeitig beruhigen können, sie ist dann aber sofort wieder in heftiges weinen übergegangen...
dann wieder hoch, dann gab sie nochmal echt heftig Vollgas, da wär ich beinah umgefallen, sie hat gar keine Luft mehr bekommen, vor lauter weinen und schreien.
ich hab dann irgendwann das Handy gezückt und mit ihr die "Schlaf-gut"-App angemacht.. das hat dann funktioniert.. und ich konnte sie soweit ablenken und sie runterfahren, dass sie wieder normal und ruhig atmen konnte.. dabei wurde sie hundemüde und wir haben dann ausgemacht und sie wollt sich wegdrehen zum einschlafen... dann ging es wieder los... viel Geweine, aber sie konnte sich immer wieder beruhigen... ich hab sie dann gestreichelt, aber das hat sie dann irgendwann nur noch unruhiger gemacht.. also bin ich dazu übergegangen sie zu "ignorieren".. hab mich nur daneben gelegt und hab nebenbei gelesen... sie ist dann unter schluchzen eingeschlafen :/
das ist so ätzend alles.. ich fühl mich so schlecht dabei... und gleichzeitig bin ich froh, dass ich den Schritt gemacht habe - ich hab schon sehr deutlich gemerkt, dass ich einfach nimmer mag - eigentlich würde ich gern weiterstillen, ich mag hauptsächlich nicht mehr, weil die Kleine so mega extrem auf mich (und die Brust) fixiert ist... sie bleibt ja bei niemanden... selbst beim Papa gibts immer wieder derartige Probleme, dass ich kommen muss
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leira
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- Registriert: 28.07.2010, 10:56
Re: Kleinkind abstillen?
Ach ich versteh dich so gut. Bei uns dasselbe darum knick ich immer wieder ein.
Ich stille auch gerne nur drückt es mir auf die stimmung (die stillhormone)
Gesendet von meinem SM-G925F mit Tapatalk
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Seelentattoo
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- Wohnort: Hessischer Spessart
Re: Kleinkind abstillen?
Bei meinem vierjährigen dasselbe, das ging auch nur mit der Holzhammernethode und ich hatte mir auch gewünscht, dass er sich selbst abstillt. Bei uns hab ich zwar die Nächte als erstes stillfrei gemacht (nach einem halben Jahr arbeiten hat es das erste mal nicht geklappt, aber beim zweiten Versuch hat er es toleriert) und mehrere anläufe, dass es auch tagsüber klappt. Kurz nach seinem dritten Geburtstag hab ich dann den Schnitt gemacht, weil es mir genau wie die absolut gereicht hat. Er ist ein absoluter stilljunkie.
Nachdem seine Schwester geboren ist, durfte er noch mal versuchen, aber er hat die Technik schon verlernt. Nimmt also das was hier zu viel ist, immer noch gern aus der Tasse
Und gibt den Brüsten immer noch gern einen Kuss, wenn er mich nackt sieht, will abends immer noch oft fummeln zum einschlafen. Also echt sehr ausgeprägt. Ich bin gespannt, wie die kleine wird. Die ist aber jetzt schon nicht so krass wie ihr Bruder in dem Alter
Es wird besser mit der Zeit. Ist doch klar, dass die Kinder etwas sehr liebgewonnenes nicht kampflos aufgeben wollen.
Nachdem seine Schwester geboren ist, durfte er noch mal versuchen, aber er hat die Technik schon verlernt. Nimmt also das was hier zu viel ist, immer noch gern aus der Tasse
Und gibt den Brüsten immer noch gern einen Kuss, wenn er mich nackt sieht, will abends immer noch oft fummeln zum einschlafen. Also echt sehr ausgeprägt. Ich bin gespannt, wie die kleine wird. Die ist aber jetzt schon nicht so krass wie ihr Bruder in dem Alter
Es wird besser mit der Zeit. Ist doch klar, dass die Kinder etwas sehr liebgewonnenes nicht kampflos aufgeben wollen.
Mit Mann, drei Bonuskindern (*97, *04, *07) und drei Kindern (*12, *16, *18) sowie unserem Sternchen fest im Herzen (05/11)
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Jean
Re: Kleinkind abstillen?
Puh ... ich lese hier mit und versuche, mir Mut zu machen.
Wie ging es heute weiter?
Meine Kleine hat nächste Woche ihren zweiten Geburstag und ich würde wenigstens tagsüber mal gerne vom Stillen wegkommen. Wobei ich ja eigentlich auch gerne stille.
Aber sie will wirklich ständig und ich komme teilweise kaum zum kochen/arbeiten/was-auch-immer.
Teilweise genieße ich es, und teileweise denke ich mir "nicht schon wieder, ich muss doch mal wernigstens diesen oder jenen Handgriff erledigen können".
Ich schätze, schon das Tags über "nicht stillen" wird ein Kampf werden - an Nachts mag ich gar nicht denken. Und Himmel, hat sie einen Sturkopf ...
Ich dachte ja auch immer, sie wird sich schon irgendwann abstillen (den Bruder konnte ich ja nur 2 Wochen voll stillen und war soooo glücklich, daß es mit ihr so reibungslos funtkioniert).
Seufz. Und bei uns ist es auch so wie bei Shigo, dass sie sehr stark auf mich fokusiert ist. Oma betreuen? Nö! Babysitter? Vielleicht mal ne Stunde. Krippe? Vergiß es (ok, damit bin ich inzwischen mehr als im Reinen).
Shigo - wie hast Du es denn tagsüber "hingekriegt"? Und es ist halt auch ständig was anderes ... mal Mund-Hand-Fuß, mal Halsweh + Husten, mal Magen-Darm ... und dann knicke ich doch wieder ein.
LG
mara
Wie ging es heute weiter?
Meine Kleine hat nächste Woche ihren zweiten Geburstag und ich würde wenigstens tagsüber mal gerne vom Stillen wegkommen. Wobei ich ja eigentlich auch gerne stille.
Aber sie will wirklich ständig und ich komme teilweise kaum zum kochen/arbeiten/was-auch-immer.
Teilweise genieße ich es, und teileweise denke ich mir "nicht schon wieder, ich muss doch mal wernigstens diesen oder jenen Handgriff erledigen können".
Ich schätze, schon das Tags über "nicht stillen" wird ein Kampf werden - an Nachts mag ich gar nicht denken. Und Himmel, hat sie einen Sturkopf ...
Ich dachte ja auch immer, sie wird sich schon irgendwann abstillen (den Bruder konnte ich ja nur 2 Wochen voll stillen und war soooo glücklich, daß es mit ihr so reibungslos funtkioniert).
Seufz. Und bei uns ist es auch so wie bei Shigo, dass sie sehr stark auf mich fokusiert ist. Oma betreuen? Nö! Babysitter? Vielleicht mal ne Stunde. Krippe? Vergiß es (ok, damit bin ich inzwischen mehr als im Reinen).
Shigo - wie hast Du es denn tagsüber "hingekriegt"? Und es ist halt auch ständig was anderes ... mal Mund-Hand-Fuß, mal Halsweh + Husten, mal Magen-Darm ... und dann knicke ich doch wieder ein.
LG
mara
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Kleinkind abstillen?
Das Auf-Mama-fixiert-sein muss mit dem Abstillen aber nicht automatisch verschwinden. Wir Mütter sind halt meist die Hauptbezugsperson und das Stillen ist nur ein Grund von vielen dafür.
Viele Grüße,
Teazer (Modteam Stillberatung)
Viele Grüße,
Teazer (Modteam Stillberatung)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
-
Jean
Re: Kleinkind abstillen?
Ja - das wird wohl so sein. Sie wird wohl immer (m)ein Mama-Kind bleiben. Habe ich auch kein Problem mit, ich genieße die Zeit mit Ihr.
Nur dieses ständige und immer-und-überall-Stillen wird langsam anstrengend. Und in der Öffentlichkeit bekommt man langsam eben auch mehr schräge Blicke - darauf habe ich einfach keine Lust (wenn ich auch bis vor kurzen überall gestillt habe).
Ich versuche gerade die "wir stillen nur zuhause-Regel" einzuführen.
Irgend einen Rahmen, damit sie besser einordnen kann, wann es geht und wann nicht, muss ich ja vorgeben.
Würde mich interessieren, wie das Andere gehandhabt haben.
Und auch, wie man das irgendwann in der Nacht machen soll. Teilweise habe ich gelesen, man sagt dem Kind, z.B. zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens wird nicht gestillt. Aber - woher soll denn das Kind bitte wissen, wie viel Uhr es ist? Und ich - muß ich dann auch auf die Uhr schaun? Ne - für uns wird das wohl nicht funktionieren ...
Ok - aber ich will den Thread hier nicht sprengen - zur Not muß ich halt einen eigenen aufmachen ...
Liebe Grüße,
Jean
Nur dieses ständige und immer-und-überall-Stillen wird langsam anstrengend. Und in der Öffentlichkeit bekommt man langsam eben auch mehr schräge Blicke - darauf habe ich einfach keine Lust (wenn ich auch bis vor kurzen überall gestillt habe).
Ich versuche gerade die "wir stillen nur zuhause-Regel" einzuführen.
Irgend einen Rahmen, damit sie besser einordnen kann, wann es geht und wann nicht, muss ich ja vorgeben.
Würde mich interessieren, wie das Andere gehandhabt haben.
Und auch, wie man das irgendwann in der Nacht machen soll. Teilweise habe ich gelesen, man sagt dem Kind, z.B. zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens wird nicht gestillt. Aber - woher soll denn das Kind bitte wissen, wie viel Uhr es ist? Und ich - muß ich dann auch auf die Uhr schaun? Ne - für uns wird das wohl nicht funktionieren ...
Ok - aber ich will den Thread hier nicht sprengen - zur Not muß ich halt einen eigenen aufmachen ...
Liebe Grüße,
Jean
- Marissa04
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 481
- Registriert: 04.11.2014, 09:37
Re: Kleinkind abstillen?
Ich habe meine Tochter auch abgestillt. Da war sie über 2,5, ab da habe ich immer mehr reduziert (mehr als eh schon), und immer seltener.
Sie ist trotzdem immer noch sehr auf mich bezogen und hängt an mir. Das hat sich überhaupt nicht geändert.
Und die brust idt ihr auch immer noch wichtig, nur eben nicht mehr stillend.
Liebe grüße, geschrieben vom Handy
Sie ist trotzdem immer noch sehr auf mich bezogen und hängt an mir. Das hat sich überhaupt nicht geändert.
Und die brust idt ihr auch immer noch wichtig, nur eben nicht mehr stillend.
Liebe grüße, geschrieben vom Handy
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
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Shigo
- gut eingelebt
- Beiträge: 29
- Registriert: 15.11.2011, 13:36
Re: Kleinkind abstillen?
aiii.. die letzten Tage waren sehr anstrengend, so das ich es einfach nicht geschafft habe, hier mal Bericht zu erstatten!
@jean: das mit dem tagsüber stillen war ein sehr langwieriger Prozess. Das ging ungefähr immer so: 2 Schritte vor, 3 wieder zurück... und das über mehrere Wochen.. dachte das klappt nie
aber irgendwann hat es dann doch geklappt. Ich hab es anfangs zeitlich eingegrenzt, mit den Worten: "aber nur kurz!", da ein "nein" ne absolute Katastrophe ausgelöst. dann hab ich angefangen sie immer abzulenken und/oder zu vertrösten... das hab ich dann so lange ausgeweitet, bis wir quasi bei null waren. Hab halt den ganzen Prozess über sehr viel mit ihr darüber geredet, das hat dann wohl doch irgendwann gefruchtet.
@all: also die letzten Tagen war ein auf und ab der Gefühle.... zusammen gefasst kann ich sagen: morgens hat es sich schon ganz gut eingespielt, sie will auch nicht mehr direkt aufrumpeln nach dem aufwachen, sondern sie ist schon soweit, dass sie sich zu mir kuschelt und die Nähe auch annehmen und genießen kann. Sie fragt auch nicht mehr danach. tagsüber ist es eh kein thema.... nur abends ist es nach wie vor sehr schlimm.
das geht mir extrem ans Mutterherz und ich kämpfe übelst mit mir.
Es gab lediglich einen (!) Abend, an dem alles - wirlich alles! - traumhaft verlief: sie ging fröhlich (wie früh immer) ins Bett, und ist nach einer kurzen Kuscheleinheit eingeschlafen - das ganz hat keine 20 MIn gedauert. Das war aber leider ne absolute Ausnahme.
Sonst läuft es so, dass sie ne regelrechte Panikattacke bekommt, wenn ich sage: "So, wir gehen jetzt ins Bett" ... das Gesicht und ihre ganze (Körper-)Reaktion macht mich so traurig
sie fängt regelrecht das Zittern an, Unterlippe vibriert, angsterfüllter Blick und sie fängt sofort an zu weinen und sagt: "Ich will nicht, Mama, nein bitte, bitte, nicht ins Bett"... und das wo sie schon immer liebend gern ins Bett gegangen ist... sie ist sonst freiwillig gegangen und liebt es. Jetzt ist es genau das Gegenteil.
Naja,... sobald ich sie bettfertig gemacht habe und wir das Schlafzimmer betreten, tickt sie gänzlich aus... sie tobt, schreit, weint, schlägt und tritt um sich, wird ziemlich hysterisch und dann kommt wieder dieses: ich darf sie nicht anschauen, nicht anfassen, nicht ansprechen,... aber ich darf auch nicht gehen - bzw der Papa darf es auch nicht übernehmen.
Egal was ich auch versuche, sie nimmt nix an. Irgendwann hab ich in meiner Verzweiflung den TV angemacht und das hat dann geholfen - sie war schlagartig ruhig und fing dann kurze Zeit später sogar das kuscheln an und hat mir sehr viele Bussis geschenkt.
TJa... momentan gehts also mit TV ins Bett, weil nix anderes auch nur ansatzweise funktioniert hat. Fragt nicht, wie ich mich dabei fühle! Aber die andere Option (stillen) kommt für mich einfach nicht mehr in Frage. Aber ich schaff es einfach nicht mehr sie so brüllen und weinen so sehen, dass sie schon Atemnot dabei bekommt... oh man, das fühlt sich an wie das eintauschen von Pest gehen Cholera... unglaublich :-/
Also das das Abstillen ein schwieriger Prozess ist war mir klar, aber ehrlich gesagt, hab ich nicht damit gerechnet, dass es so ausartet. Für mich ist es hart, dass meine Maus jetzt so Panik vor dem Zubett-gehen hat... das bricht mir fast das Herz!
@jean: das mit dem tagsüber stillen war ein sehr langwieriger Prozess. Das ging ungefähr immer so: 2 Schritte vor, 3 wieder zurück... und das über mehrere Wochen.. dachte das klappt nie
@all: also die letzten Tagen war ein auf und ab der Gefühle.... zusammen gefasst kann ich sagen: morgens hat es sich schon ganz gut eingespielt, sie will auch nicht mehr direkt aufrumpeln nach dem aufwachen, sondern sie ist schon soweit, dass sie sich zu mir kuschelt und die Nähe auch annehmen und genießen kann. Sie fragt auch nicht mehr danach. tagsüber ist es eh kein thema.... nur abends ist es nach wie vor sehr schlimm.
Es gab lediglich einen (!) Abend, an dem alles - wirlich alles! - traumhaft verlief: sie ging fröhlich (wie früh immer) ins Bett, und ist nach einer kurzen Kuscheleinheit eingeschlafen - das ganz hat keine 20 MIn gedauert. Das war aber leider ne absolute Ausnahme.
Sonst läuft es so, dass sie ne regelrechte Panikattacke bekommt, wenn ich sage: "So, wir gehen jetzt ins Bett" ... das Gesicht und ihre ganze (Körper-)Reaktion macht mich so traurig
Naja,... sobald ich sie bettfertig gemacht habe und wir das Schlafzimmer betreten, tickt sie gänzlich aus... sie tobt, schreit, weint, schlägt und tritt um sich, wird ziemlich hysterisch und dann kommt wieder dieses: ich darf sie nicht anschauen, nicht anfassen, nicht ansprechen,... aber ich darf auch nicht gehen - bzw der Papa darf es auch nicht übernehmen.
Egal was ich auch versuche, sie nimmt nix an. Irgendwann hab ich in meiner Verzweiflung den TV angemacht und das hat dann geholfen - sie war schlagartig ruhig und fing dann kurze Zeit später sogar das kuscheln an und hat mir sehr viele Bussis geschenkt.
TJa... momentan gehts also mit TV ins Bett, weil nix anderes auch nur ansatzweise funktioniert hat. Fragt nicht, wie ich mich dabei fühle! Aber die andere Option (stillen) kommt für mich einfach nicht mehr in Frage. Aber ich schaff es einfach nicht mehr sie so brüllen und weinen so sehen, dass sie schon Atemnot dabei bekommt... oh man, das fühlt sich an wie das eintauschen von Pest gehen Cholera... unglaublich :-/
Also das das Abstillen ein schwieriger Prozess ist war mir klar, aber ehrlich gesagt, hab ich nicht damit gerechnet, dass es so ausartet. Für mich ist es hart, dass meine Maus jetzt so Panik vor dem Zubett-gehen hat... das bricht mir fast das Herz!
- cheshirefitz
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- Registriert: 12.10.2013, 17:43
- Wohnort: Wien
Re: Kleinkind abstillen?
Mach dir kein schlechtes Gewissen mit dem TV. Jetzt wo du das schreibst fällt mir ein, dass das bei meiner in dieser Phase auch ein paar mal funktioniert hat. Sie war es halt gewohnt mit dem stillen einzuschlafen und "konnte" nicht anders, dann ist sie ein paar mal beim Fernsehen eingeschlafen, das war aber nur der Übergang, kurz darauf gab es das nicht mehr und hat sie auch nicht mehr gebraucht.
Ich wünsche dir gute Nerven und einen starken Willen. Ich kann sehr gut verstehen wie du dich fühlst ((()))
Ich wünsche dir gute Nerven und einen starken Willen. Ich kann sehr gut verstehen wie du dich fühlst ((()))
Bowser 10/13 und Knubbel 05/16

