Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Verfasst: 24.07.2016, 21:09
Ich hatte immer den festen Wunsch, meine Kinder frühestens mit 3 in den KiGa zu geben. Die Große war tatsächlich dann über 3 1/2 und hatte es davor schon eine Weile beklagt, nicht endlich hingehen zu können.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es für sie so sehr gut war, früher hätte eine große Kindergruppe sie überfordert.
Und: ich war phasenweise mit zwei kleinen Kindern zuhause ziemlich am Ende meiner Kräfte. Obwohl mein Mann recht viel übernehmen konnte. Das lag zum einen an meinen Schwierigkeiten, mit Schlafmangel umzugehen aber auch daran, dass ich es ungemein schwierig fand, die Bedürfnisse eines Neugeborenen und einer Zweijährigen zeitgleich und auch meinen Vorstellungen entsprechend zu erfüllen.
Mein Sohn ist dann, bedingt durch gesundheitliche Probleme meinerseits kurz vor seinem zweiten Geburtstag in die Krippe gekommen und hat sich dort nach langer geduldiger Eingewöhnung, nur 3-4 Tagen und frühem Abholen so wohl gefühlt, dass er regelmäßig darauf bestanden hat, bis zum Nachmittag dort bleiben zu dürfen.
So komme ich dazu, meine ursprüngliche Überzeugung zu revidieren und denke, dass man immer gucken muss, welches Modell zu welcher Familie und da auch zu welchem Kind passt.
In deinem Fall würde ich der Betreuung eine Chance geben, auch damit du nicht Gefahr läufst dich zu überfordern und die Zeit mit Baby nicht genießen zu können. Die Idee mit der Hospitation finde ich super. Vielleicht gewöhnt ihr auch ganz langsam ein, lässt euch und eurer Tochter alle Zeit, die ihr benötigt und seid, wenn es sich nicht gut anfühlt ja auch nicht gezwungen, es tatsächlich durchzuführen. Im Zweifelsfall brecht ihr eben die Eingewöhnung ab und versucht etwas Neues. Vielleicht fühlt sich eure große Tochter ja auch sehr wohl, euer Leben erfährt eine Bereicherung und du hast genügend Ruhephasen für richtig schöne Nachmittage mit beiden Kindern.
Wenn ich noch ein weiteres Kind bekomme, dann stellt sich diese Frage für uns natürlich nicht mehr, aber ich weiß nun, dass ich es für mich und meine Kinder richtig und wichtig finde, für genügend Babyzeit und Ruhepausen zu sorgen, weil ich ganze Tage mit mehreren kleinen Kindern allein zwar irgendwie aber nicht dauerhaft gut schaffen kann - das ist sicherlich auch eine Frage der individuellen Belastbarkeit.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es für sie so sehr gut war, früher hätte eine große Kindergruppe sie überfordert.
Und: ich war phasenweise mit zwei kleinen Kindern zuhause ziemlich am Ende meiner Kräfte. Obwohl mein Mann recht viel übernehmen konnte. Das lag zum einen an meinen Schwierigkeiten, mit Schlafmangel umzugehen aber auch daran, dass ich es ungemein schwierig fand, die Bedürfnisse eines Neugeborenen und einer Zweijährigen zeitgleich und auch meinen Vorstellungen entsprechend zu erfüllen.
Mein Sohn ist dann, bedingt durch gesundheitliche Probleme meinerseits kurz vor seinem zweiten Geburtstag in die Krippe gekommen und hat sich dort nach langer geduldiger Eingewöhnung, nur 3-4 Tagen und frühem Abholen so wohl gefühlt, dass er regelmäßig darauf bestanden hat, bis zum Nachmittag dort bleiben zu dürfen.
So komme ich dazu, meine ursprüngliche Überzeugung zu revidieren und denke, dass man immer gucken muss, welches Modell zu welcher Familie und da auch zu welchem Kind passt.
In deinem Fall würde ich der Betreuung eine Chance geben, auch damit du nicht Gefahr läufst dich zu überfordern und die Zeit mit Baby nicht genießen zu können. Die Idee mit der Hospitation finde ich super. Vielleicht gewöhnt ihr auch ganz langsam ein, lässt euch und eurer Tochter alle Zeit, die ihr benötigt und seid, wenn es sich nicht gut anfühlt ja auch nicht gezwungen, es tatsächlich durchzuführen. Im Zweifelsfall brecht ihr eben die Eingewöhnung ab und versucht etwas Neues. Vielleicht fühlt sich eure große Tochter ja auch sehr wohl, euer Leben erfährt eine Bereicherung und du hast genügend Ruhephasen für richtig schöne Nachmittage mit beiden Kindern.
Wenn ich noch ein weiteres Kind bekomme, dann stellt sich diese Frage für uns natürlich nicht mehr, aber ich weiß nun, dass ich es für mich und meine Kinder richtig und wichtig finde, für genügend Babyzeit und Ruhepausen zu sorgen, weil ich ganze Tage mit mehreren kleinen Kindern allein zwar irgendwie aber nicht dauerhaft gut schaffen kann - das ist sicherlich auch eine Frage der individuellen Belastbarkeit.