Wenig Beikost mit einem Jahr?
Moderatoren: klecksauge, Mondenkind
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Lösche Benutzer 21834
Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Ich finde es auch immer gut, zu hören, dass man nicht alleine ist
Ich mache mir auch grundsätzlich keine Sorgen um sie, sie wiegt schon über 10 kg und ist auch sonst topfit. Es ist einfach nur die Tatsache, dass ich es immer sehr schön finde, wenn alle am Tisch zusammensitzen und essen. Wenn sie mal was isst, ist es für mich auch eine Riesenfreude, ihr dabei zuzusehen - kennt ihr das Gefühl auch? Aber meistens ist es halt so, dass sie nach 2 Mini-Happen keine Lust mehr hat und dann auch natürlich nicht sitzen bleiben will. Da haben wir eben auch erst 2 Happen gegessen. Naja, wird irgendwann, ändern kann ich es sowieso nicht. 
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Pirouge
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Hier auch ein wenig-und-spät-Esser. Er hat erst vor ein paar Wochen (also mit deutlich über einem Jahr) angefangen wirklich nenneswert zu essen (wir waren dann völlig von den Socken, als er eine ganze Banane gegessen hatte und dann noch mehr wollte...). Und selbst das ist noch sehr wenig. Es gibt Tage, da wandert ab und an mal was in den Mund und der Rest wird freudig genommen und dann für Schwerkraftexperimente genutzt
. Und an anderen tagen schaufelt er Kichererbsen oder Buchweizen in sich rein. Zwei Dinge haben mir geholfen:
1. Trennkost anbieten. Reissalat mit ganz vielen wertvollen Sachen in der Soße wurde mit gespaltenem Gefühl gegessen, Riesenerleichterung bei ihm, als ich dann Reis pur angeboten habe. Hirsebrei isst er gern, wenn ich dann aber Öl reinmache ist es wieder da, das gespaltene Gefühl. Und das gute Öl isst er vom Löffel
.
2. Essen ist kein Selbstzweck... Das habe ich mir irgendwann bewusst gemacht und bin seitdem viel entspannter. Essen soll den Kleinen ja helfen, genug Energie und Nährstoffe zu bekommen und ich glaube, die wissen was sie brauchen. Mir dagegen fällt es oft schwer "nein" zu sagen, wenn etwas lecker ist, ich es aber eigentlich gerade gar nicht essen will. Da ist das Kind mir weit voraus
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1. Trennkost anbieten. Reissalat mit ganz vielen wertvollen Sachen in der Soße wurde mit gespaltenem Gefühl gegessen, Riesenerleichterung bei ihm, als ich dann Reis pur angeboten habe. Hirsebrei isst er gern, wenn ich dann aber Öl reinmache ist es wieder da, das gespaltene Gefühl. Und das gute Öl isst er vom Löffel
2. Essen ist kein Selbstzweck... Das habe ich mir irgendwann bewusst gemacht und bin seitdem viel entspannter. Essen soll den Kleinen ja helfen, genug Energie und Nährstoffe zu bekommen und ich glaube, die wissen was sie brauchen. Mir dagegen fällt es oft schwer "nein" zu sagen, wenn etwas lecker ist, ich es aber eigentlich gerade gar nicht essen will. Da ist das Kind mir weit voraus
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Pirouge
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Und dennoch... Es ist schon auch eine Riesenfreude, wenn freudig ein Haps nach dem anderen in den Mund wandert...
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klecksauge
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Hier platzte der Knoten im Dezember, mit 16 Monaten, da fehlten nur noch 4 Zähne (a war er sehr fix) und innerhalb von 2 Wochen stillte ich nur noch mittags, abends und nachts, selten noch am Tag. Einfach so. In die Kita ging er nicht.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
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- deidamaus
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Mein drei Kinder haben auch erst mit 1 1/2 bis 2 Jahren nennenswerte Mengen gegessen.
Solange regelmäßig Beikost angeboten wird, werden alle Kinder irgendwann mehr essen und weniger stillen und irgendwann keine Milch mehr trinken. Die einen früher, die anderen später. Und selbst mit drei Jahren kann dann so was passieren:
Mein Jüngster: "Mama, ich will orangenen Käse."
Ich: "Der ist leer."
Mein Jüngster: "Dann trinke ich Mimi." Klettert vom Stuhl auf meinen Schoß und trinkt Mimi. Das war so süß, dass ich auf die Regel "keine Mimi beim Essen" verzichtet habe.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Solange regelmäßig Beikost angeboten wird, werden alle Kinder irgendwann mehr essen und weniger stillen und irgendwann keine Milch mehr trinken. Die einen früher, die anderen später. Und selbst mit drei Jahren kann dann so was passieren:
Mein Jüngster: "Mama, ich will orangenen Käse."
Ich: "Der ist leer."
Mein Jüngster: "Dann trinke ich Mimi." Klettert vom Stuhl auf meinen Schoß und trinkt Mimi. Das war so süß, dass ich auf die Regel "keine Mimi beim Essen" verzichtet habe.
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- Yadela
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Süß 
Seit Eröffnung des Themas hat der Knirps mal eben noch 6 Zähne bekommen. So blau und geschwollen, wie die Stellen an den Backenzähne waren, hätte ich auch nichts essen wollen. Da hat er auch wieder ein paar Tage gar nichts gegessen.
Und seit 2 Tagen isst er jetzt tatsächlich mehr! Zum Frühstück ein halbes Brötchen! Immer noch 1/3 der Menge die seine Schwester in selben Alter verputzt hat, aber wir vergleichen ja nicht
Seit Eröffnung des Themas hat der Knirps mal eben noch 6 Zähne bekommen. So blau und geschwollen, wie die Stellen an den Backenzähne waren, hätte ich auch nichts essen wollen. Da hat er auch wieder ein paar Tage gar nichts gegessen.
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Lösche Benutzer 21834
Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Yadela, Mensch, das waren ja viele Zähne auf einmal
Aber wie schön, dass er jetzt mehr isst
Hier wird seit einer knappen Woche auch mehr gegessen und auch viel mehr probiert als vorher! Ich glaube, bei ihr ist jetzt wirklich mal der Knoten geplatzt! Besonders gut geht Fisch – hätt ich nie gedacht. Was vielleicht auch ein bisschen geholfen hat: Wir haben das Essen noch viel mehr ritualisiert und es so richtig schön gemacht am Tisch, morgens mit Kerze und abends ein gemütliches Familienessen inklusive Nachtisch.
Hier wird seit einer knappen Woche auch mehr gegessen und auch viel mehr probiert als vorher! Ich glaube, bei ihr ist jetzt wirklich mal der Knoten geplatzt! Besonders gut geht Fisch – hätt ich nie gedacht. Was vielleicht auch ein bisschen geholfen hat: Wir haben das Essen noch viel mehr ritualisiert und es so richtig schön gemacht am Tisch, morgens mit Kerze und abends ein gemütliches Familienessen inklusive Nachtisch.
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Sternenstaub1
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Ich reihe mich auch ein. Mini-we ist 12,5 Monate alt, isst maximal fünf Nudeln. Wir bekommen nun aber Druck von der Kinderärztin, weil Mini-we nicht auf ihrer Perzentile bleibt und die Milch ja kaum noch Nährstoffe und viel zu wenig Eisen enthielte. Und die Krippe macht sich auch Sorgen. Trinken mag sie auch nix. Zähne hat sie auch erst vier. Ich hoffe, das gibt sich demnächst. Dürfen Kinder in dem Alter eigentlich um ihre Perzentile schwanken oder müssen sie genau drauf bleiben?
- deidamaus
- Mod a.D.
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Das Gewicht darf ruhig mal schwanken.
Hat die Kinderärztin Eisenmangel ausgeschlossen?
Das Muttermilch kaum Nährstoffe und viel zu wenig Eisen enthält, gehört ins Reich der Ammenmärchen.
Liebe Grüße von deidamaus
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Hat die Kinderärztin Eisenmangel ausgeschlossen?
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Pirouge
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?
Hier gab es einen Rutsch von knapp über der 97. Perzentile auf knapp unter der 70sten.
Kommentar der Kinderärztin: "Sie haben jetzt eben einfach ein normales Kind."
Hast du schonmal auf die WHO-Perzentilen für gestillte Kinder geschaut? Das konnte Freunde letztens schonmal ganz gut beruhigen.
Kommentar der Kinderärztin: "Sie haben jetzt eben einfach ein normales Kind."
Hast du schonmal auf die WHO-Perzentilen für gestillte Kinder geschaut? Das konnte Freunde letztens schonmal ganz gut beruhigen.
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