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Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 03.01.2016, 09:20
von klimaforscherin
Hefe: https://www.netzwissen.com/ernaehrung/h ... ckhefe.php
EM ist wohl eher eine Art Nahrungsergänzungsmittel? https://de.wikipedia.org/wiki/Effektive_Mikroorganismen Ich will ja schon was mit den Mikroorganismen machen, z.B. ein leckeres Lebensmittel :D

Gibt es hier jemanden, der Sauerkraut, Dickmilch, Alkohol oder Essig selbst herstellt?

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 03.01.2016, 09:27
von EhMibima
klimaforscherin hat geschrieben: Kritikpunkte sind hauptsächlich der hohe Zuckergehalt sowie teilweise auch der Alkoholgehalt bis zu 1%.
Der Zucker wird bei den Gärgetränken zugegeben um den Pilz zu ernähren. Der Zuckergehalt nimmt mit der Gärdauer also ab. Je saurer zB der Wasserkefir um so weniger Zucker/Süßungmittel und um so gesünder weil mehr Milchsäure.
Wasserkefir schmeckt anders als Kombucha, ist aber auch nur mit Waser angesetzt.

auri: EM haben wir als Reiniger. Ich würde es auch mal gern als Darmmittel oder im Garten ausprobieren. :)

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 03.01.2016, 09:32
von Towonda
bienesmama hat geschrieben: auri: EM haben wir als Reiniger. Ich würde es auch mal gern als Darmmittel oder im Garten ausprobieren. :)
Meine Freundin reinigt ihre Fenster damit und ist sehr begeistert. Wir benutzen die EM zur Reinigung und Erhaltung unseres Schwimmteiches :)

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 03.01.2016, 09:36
von EhMibima
Towonda hat geschrieben:
bienesmama hat geschrieben: auri: EM haben wir als Reiniger. Ich würde es auch mal gern als Darmmittel oder im Garten ausprobieren. :)
Meine Freundin reinigt ihre Fenster damit und ist sehr begeistert. Wir benutzen die EM zur Reinigung und Erhaltung unseres Schwimmteiches :)
Man kann die wohl auch selbst züchten.
Irgendwie aber auch bedenklich daß wir uns unser gesundes Milieu erst von außen zufügen müssen.

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 03.01.2016, 09:39
von muh
klimaforscherin hat geschrieben:
Gibt es hier jemanden, der Sauerkraut, Dickmilch, Alkohol oder Essig selbst herstellt?
Ich mache Joghurt, Frischkäse (jeweils mit tiefgekühlten Bakterienkulturen) und habe Sauerteig.

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 04.01.2016, 05:29
von Lulilaj
Ich mache Sauerkraut, Gurken auf polnische Art, rote Beete

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 04.01.2016, 08:17
von klimaforscherin
Dann erzählt doch mal, wie ihr das macht! :)

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 04.01.2016, 10:34
von bayleaf
Ich habe einen Sauerteig und mache manchmal Joghurt in so einem Joghurtwarmhaltetopf (der schmeckt aber nie so gut wie gekaufter [emoji30]).
Kimchi mache ich manchmal auch nämlich so:
Weißkohl hobeln und salzen, in eine Schüssel geben und mit einem Teller drauf und einem Gewicht beschweren. Nach 2-3 Stunden wird das Salz abgespült, Kohl abtropfen lassen.
Wenn ich faul bin kaufe ich Kimchiwürzpaste im Asia Laden oder mache sie selbst:
Ingwer und Knoblauch reiben, mit etwas Fischsauce und koreanischen Chiliflocken mischen, eine Prise Zucker dazu.

Frühlingszwiebeln hacken und mit der Paste und dem ausgedrücktem abgetropftem Kohl mischen (ich habe dazu Handschuhe an).

Kohlmischung in sterile Einmachgläser fest reinpacken und bei Zimmertemperatur 2-5 Tage stehen lassen. Ich drücke zwischendurch den Kohl immer in die Tunke rein und probiere immer ob es schon gut schmeckt.
Im Kühlschrank hält sich Kimchi zwei Wochen.

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 04.01.2016, 11:33
von klimaforscherin
http://blog.kitchenguerilla.com/2014/11 ... er-machen/
Kimchi kling toll!
Muss ich unbedingt probieren!

Re: Unsere "Haustierchen": Mikroorganismen unseres Essens

Verfasst: 04.01.2016, 14:04
von Lösche Benutzer 17612
Ich hab von der Schwiegermutter Krauthobel, 2 Gärtöpfe plus Stampfer und Holzscheiben mit Gewichten bekommen. Da muss man eigentlich nur das Kraut richtig doll stampfen bis die Flüssigkeit austritt, zwischendrin salzen und Gewürze drauf, dann warm stellen bis die Gärung beginnt und dann 5 Wochen kühl stellen.
Ich bin schon als Kind mit selbstgemachten Kraut und sauren Bohnen aufgewachsen, und freu ich auch jetzt schon auf den nächsten Herbst wenn es endlich losgeht.