Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Moderator: Giraeffchen
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Lösche Benutzer 8492
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Ellen, kannst du das wirklich?
Bei uns sieht es so aus, dass ich zwischen 5.30 und 6 aufstehe, arbeite, wenn ich Glueck habe (d.h. puenktlich Feierabend, kein Stau), habe ich mittags an manchen Tagen 20, 30 Minuten Zeit um einen Kaffee zu trinken. Kinder abholen, bespassen usw. Bis um 21.30, 22 Uhr. Bis dahin hatte ich an manchen Tagen noch keine Zeit fuer mich, teilweise war ich noch nicht mal ohne Kinder zu Hause. Damit ich genug schlafe, kann ich dann ins Bett gehen.
Im Bett liegen bleiben geht nur, wenn ich daneben liege. Allein spielen auch nur mit Einschraenkungen, am Wochenende geht das zum Beispiel morgens gar nicht, da wird ohne Pause gequatscht, bis ich aufstehe, um die Schwester nicht zu wecken.
Da wuerde ich mich an manchen Tagen sogar ueber 5 Minuten TV gucken freuen... (also ich, nicht die Kinder), auch wenn die Kinder dadurch mueder sind.
Das ich Mittwochs vor Erschoepfung umfalle, kann ja auch nicht Sinn der Sache sein?
Nelly, unser Kindergarten hat gute Erfahrunung mit Entspannung gemacht... Die Kinder gehen in den Schlafraum, hoeren Entspannungsmusik, ruhen sich aus, aber schlafen nicht unbedingt ein. Auch die grossen Schulkinder sind dabei. Dadurch sind die Nachmittage ruhiger geworden. Vielleicht funktioniert sowas? Einfach eine halbe Stunde abschalten?
Bei uns sieht es so aus, dass ich zwischen 5.30 und 6 aufstehe, arbeite, wenn ich Glueck habe (d.h. puenktlich Feierabend, kein Stau), habe ich mittags an manchen Tagen 20, 30 Minuten Zeit um einen Kaffee zu trinken. Kinder abholen, bespassen usw. Bis um 21.30, 22 Uhr. Bis dahin hatte ich an manchen Tagen noch keine Zeit fuer mich, teilweise war ich noch nicht mal ohne Kinder zu Hause. Damit ich genug schlafe, kann ich dann ins Bett gehen.
Im Bett liegen bleiben geht nur, wenn ich daneben liege. Allein spielen auch nur mit Einschraenkungen, am Wochenende geht das zum Beispiel morgens gar nicht, da wird ohne Pause gequatscht, bis ich aufstehe, um die Schwester nicht zu wecken.
Da wuerde ich mich an manchen Tagen sogar ueber 5 Minuten TV gucken freuen... (also ich, nicht die Kinder), auch wenn die Kinder dadurch mueder sind.
Das ich Mittwochs vor Erschoepfung umfalle, kann ja auch nicht Sinn der Sache sein?
Nelly, unser Kindergarten hat gute Erfahrunung mit Entspannung gemacht... Die Kinder gehen in den Schlafraum, hoeren Entspannungsmusik, ruhen sich aus, aber schlafen nicht unbedingt ein. Auch die grossen Schulkinder sind dabei. Dadurch sind die Nachmittage ruhiger geworden. Vielleicht funktioniert sowas? Einfach eine halbe Stunde abschalten?
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Lösche Benutzer 17612
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Ob ich was kann? Den Abend anders gestalten meinst Du? Nein, da mein Mann abends oft nicht da war und ist. Aber WÄRE er da gewesen, dann hätte ich schon von ihm erwartet, dass er mir das Kind eine Stunde abnimmt. Und mittlerweile läuft es ja eh anders, da sie sich dann beide alleine beschäftigen und wir auch mal bis 8 ausschlafen können. Eigentlich treibt uns eher die Baustelle auus dem Bett als die Kinder.
So wie ich es verstanden habe ist das Kind aber dann den Rest vom Mittag einfach nur knatschig , und das ist für mich ein Zeichen, dass es den Schlaf eben gebraucht hätte.
Mein kleiner Sohn hat sich mit wenigen Monaten den Mittagsschlaf abgewöhnt und war dann von 12 bis 11 abends knatschig und hat nur im Tuch etappenweise ( 5-10 Minuten) ein Nickerchen gemacht. Da sind wir alle total auf dem Zahnfleisch gegangen. Ich denke wenn ich es geschafft hätte ih IRGENDWIE zu einem längeren Mittagsschlaf zu bringen, dann wäre es für alle angenehmer gewesen.
Aber diese Zeiten gehen vorüber, auch wenn man es sich in der Situation nicht wirklich vorstellen kann.
So wie ich es verstanden habe ist das Kind aber dann den Rest vom Mittag einfach nur knatschig , und das ist für mich ein Zeichen, dass es den Schlaf eben gebraucht hätte.
Mein kleiner Sohn hat sich mit wenigen Monaten den Mittagsschlaf abgewöhnt und war dann von 12 bis 11 abends knatschig und hat nur im Tuch etappenweise ( 5-10 Minuten) ein Nickerchen gemacht. Da sind wir alle total auf dem Zahnfleisch gegangen. Ich denke wenn ich es geschafft hätte ih IRGENDWIE zu einem längeren Mittagsschlaf zu bringen, dann wäre es für alle angenehmer gewesen.
Aber diese Zeiten gehen vorüber, auch wenn man es sich in der Situation nicht wirklich vorstellen kann.
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Lösche Benutzer 8492
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Nein, dauerhaft ohne wirkliche Pause klarkommen?
Es ist wohl ein gewaltiger Unterschied, ob dein Kind 2 Stunden allein in seinem Zimmer spielt oder dich 2 Stunden belagert. Und in dem Fall, vor allem wenn es oefter als mal eine Ausnahme ist, ist "nur eine Stunde frueher ins Bett" eben nicht NUR eine Stunde frueher ins Bett...
Es ist wohl ein gewaltiger Unterschied, ob dein Kind 2 Stunden allein in seinem Zimmer spielt oder dich 2 Stunden belagert. Und in dem Fall, vor allem wenn es oefter als mal eine Ausnahme ist, ist "nur eine Stunde frueher ins Bett" eben nicht NUR eine Stunde frueher ins Bett...
- elanor
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Da mag ich mal ganz dick unterschreiben.wildmotzi hat geschrieben: Es ist wohl ein gewaltiger Unterschied, ob dein Kind 2 Stunden allein in seinem Zimmer spielt oder dich 2 Stunden belagert. Und in dem Fall, vor allem wenn es oefter als mal eine Ausnahme ist, ist "nur eine Stunde frueher ins Bett" eben nicht NUR eine Stunde frueher ins Bett...
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NoahLa
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Ich denke, dass Pausen für dich als Mama sehr wichtig sind! Und ja, man wird lieblos wenn man völlig fertig ist. Ich verstehe dich absolut dass man dann auch mal laut wird. Wie hier schon geschrieben, klar bringt es nichts und man ist nicht stolz drauf aber es passiert, ist menschlich und (für mich) absolut nachvollziehbar.
Ich arbeite ja in der Krippe und mein Gefühl sagt mir, dass sie den Mittagsschlaf wohl nicht mehr braucht wenn es eh nur durch Kinderwagen fahren etc funktioniert. Was ich allerdings wichtig finde, ist eine Auszeit fürs Kind. Das heißt sie soll sich mittags schon ausruhen. Man könnte den Raum abdunkeln, ruhige Musik oder ein einfaches Hörspiel laufen lassen. Wenn sie innerhalb von 30 Minuten einschläft hat sie den Schlaf wohl gebraucht. Ansonsten kann sie ja wieder aufstehen. Und die Tagesoma setzt sich einfach dazu und hat so auch ihre Auszeit.
Wäre das möglich?
Ich arbeite ja in der Krippe und mein Gefühl sagt mir, dass sie den Mittagsschlaf wohl nicht mehr braucht wenn es eh nur durch Kinderwagen fahren etc funktioniert. Was ich allerdings wichtig finde, ist eine Auszeit fürs Kind. Das heißt sie soll sich mittags schon ausruhen. Man könnte den Raum abdunkeln, ruhige Musik oder ein einfaches Hörspiel laufen lassen. Wenn sie innerhalb von 30 Minuten einschläft hat sie den Schlaf wohl gebraucht. Ansonsten kann sie ja wieder aufstehen. Und die Tagesoma setzt sich einfach dazu und hat so auch ihre Auszeit.
Wäre das möglich?
Liebe Grüße von NoahLa mit dem kleinen Bär (12/14) und dem Sonntagsmädchen (09/16)
"Da werden Hände sein, die dich tragen und Arme, in denen du sicher bist und Menschen, die dir ohne Fragen zeigen, dass du willkommen bist" (Khalil Gibran)
"Da werden Hände sein, die dich tragen und Arme, in denen du sicher bist und Menschen, die dir ohne Fragen zeigen, dass du willkommen bist" (Khalil Gibran)
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Lösche Benutzer 17612
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
?!? das habe ich auch gar nicht behauptet, dass ich das kann. Also gut kann. Ich hab es über Jahre mangels Alternative gemacht und mich zum dünnhäutigen Zombie entwickelt und bei der Physio war ich bekannt als " die Frau die immer einschläft, wenn sie mehr als 2 Minuten auf der Liege liegt". Deshalb meinte ich ja- da ihr Mann verfügbar ist- den Abend anders gestalten und für beide Seiten ECHTE Freizeit rausarbeiten. So dass er vielleicht nachmittags einen Spaziergang macht, und sie sich eine Stunde hinlegt ( hinlegen. Nicht Wäsche bügeln).
Und dass sie vielleicht mit den Kind langsam einen Weg findet, dass es sich auch mal alleine beschäftigt. Denn-Mittagsschlaf hin oder her-gibt es einfach Kinder die extrem wenig Schlaf brauchen, und deren Schlafbedürfnis mit dem der Eltern kollidiert.
Auch die Annahme ich hätte abends nicht mal geschrien, ist falsch. Ich bin ein perfektionistischer, ruhebedürftiger und ungeduldiger Mensch mit einem großen Bedürfnis nach Ich-Zeit, der sich dazu entschlossen hat 2 Kinder ( die ich über alles liebe) zu bekommen mit einem Mann, der Dauerabwesend ist. Würde ich behaupten ich schreie nie, wäre meine Nase so lang dass ich nen Deckendurchbruch ins Dachgeschoß bräuchte wenn ich auf dem Rücken schlafen wollte.
Und dass sie vielleicht mit den Kind langsam einen Weg findet, dass es sich auch mal alleine beschäftigt. Denn-Mittagsschlaf hin oder her-gibt es einfach Kinder die extrem wenig Schlaf brauchen, und deren Schlafbedürfnis mit dem der Eltern kollidiert.
Auch die Annahme ich hätte abends nicht mal geschrien, ist falsch. Ich bin ein perfektionistischer, ruhebedürftiger und ungeduldiger Mensch mit einem großen Bedürfnis nach Ich-Zeit, der sich dazu entschlossen hat 2 Kinder ( die ich über alles liebe) zu bekommen mit einem Mann, der Dauerabwesend ist. Würde ich behaupten ich schreie nie, wäre meine Nase so lang dass ich nen Deckendurchbruch ins Dachgeschoß bräuchte wenn ich auf dem Rücken schlafen wollte.
- Nelly2012
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 975
- Registriert: 11.08.2013, 10:15
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Danke für euer Feedback. Auch denen, die schreiben, ich solle mich zusammenreißen. Eure Äußerungen spiegeln genau den inneren Widerstreit, den ich habe.
In der Zeit des Mittagsschlafs kocht ihr die Oma was. Früher wecken ist ähnlich grausam wie gar nicht schlafen lassen. Meines Ermessens nach geht es der Tagesmutter nicht darum, dass sie ihre Ruhe braucht, natürlich ist es angenehmer in Ruhe zu kochen, aber sie ist wirklich sehr fit und energisch und würde es auch schaffen, mit Kind zu kochen. Sie ist (vielleicht auch zu Recht) der Meinung, meine Tochter brauche den Schlaf. Und ich kann das auch verstehen. Wären nicht unsere abendlichen Kämpfe.
Ich arbeite 10 Stunden als Lehrerin mit korrektur- und vorbereitungsaufwendigen Fächern. Außer anderthalb Stunden donnerstags, die ich zum Homeoffice nutze, habe wird die komplette Fremdbetreuungszeit durch meinen Unterricht abgedeckt. Hätte man auch anders lösen können, allerdings nicht bei dieser Tagesoma, ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil ich es so so toll für meine Tochter finde. Mein Mann ist auch Lehrer, montags arbeiten wir zeitversetzt, das heißt, es hütet immer einer das Kind und dienstags habe ich frei und mein Kind ist den ganzen Tag bei mir. An den vier Tagen, an denen sie nicht bei der Tagesoma ist, lassen wir sie in letzter Zeit nicht mehr mittags schlafen. Zunächst aus dem ganz einfachen Grund, dass es (Achtung lieblos
) voll der Act ist, sie überhaupt mittags zum Schlafen zu bringen, es sei denn, ich fahre mit ihr mindestens eine halbe Stunde im Wagen bzw. im Auto herum. Das machen meine Nerven aber nicht mittags und abends mit. Ganz ehrlich. Dann fange ich lieber das Geknatsche von 12 bis ca. 15 Uhr auf (mit ganz viel Kuscheln, Fummeln, Buch anschauen...) danach ist wieder Duracell und abends ist im Schnitt ab 20.30/21.00 Uhr Ruhe.
So, ich habe den Schluss jetzt bewusst provokant geschrieben, weil das genau für mich des Pudels Kern ist. Ich finde, ich widme meinem Kind ganz, ganz viel Zeit, auch qualitativ. Heute beispielsweise. Ich habe sie um 9.15 Uhr zur Tagesoma gebracht (und nicht gesagt, dass sie nicht schlafen soll...), dann hatte ich drei mündliche Abiturprüfungen (mir brummt der Schädel), jetzt sitze ich wieder am Schreibtisch, bis der Mann mit meiner (total fitten) Tochter heimkommt und dann gehört ab viertel vor 2 der Tag wieder nur ihr. Wir unternehmen was, besuchen andere Kinder, sie hat mich ganz viel. Aber abends bin ich dann einfach erschöpft. Ihr müsst beachten, dass ich ja auch in der Schule ganz viel kommunizieren und interagieren muss. Ich fühle mich abends, entschuldigt, einfach ausgekotzt. Gestern, nach unserem Bettgehmarathon stand mein Mann unten an der Treppe und wollte mir sein Mitgefühl ausdrücken und ich bin voll ausgerastet. Weil jede Faser meines Körpers total gereizt war. Dieses Insbettbringen sieht ja auch so aus, dass ich bis sie schläft neben ihr liege und sie fummelt, kneift an meinem Ausschnitt herum (ich muss die Brustwarzen zuhalten). Sie ist sehr körperlich, braucht das wirklich. Sie fummelt immer sofort los, sobald sie bei mir, dem Papa, der Tagesoma... auf dem Arm ist.
Gerne werde ich etwas konkreter. Meine Tochter geht mittwochs von 7.30 Uhr - 13.30 Uhr und donnerstags und freitags von 9.15 Uhr - 13.30 Uhr zur Tagesoma. Sie schläft wohl meist von 12 - 13 Uhr. Vorher sind sie unterwegs, machen tolle Sachen und laufen dann zu Fuß zur Wohnung der Oma zurück, hierbei schläft mein Kind im Wagen ein. Sie will selbst in den Wagen gehen und macht dann das Verdeck herunterEllenRipley hat geschrieben:Wenn das Kind mittags extrem knatschig wird ist es für mich ein klares Zeichen dafür, dass sie müde ist. Mir persönlich tut die Tagesoma mit dieser Aufgabe leid, weil es bedeutet sie muss ein knatschiges Kind mit 70!!!!! Jahren über Stunden irgendwie beschäftigen und "aushalten" , damit Du abends eine Stunde früher ins Bett kommst. Vor Allem weil sie komplett gegen ihr Bauchgefühl handeln muss das ihr sagt, dieses Kind braucht JETZT Schlaf. Ich finde die Verlagerung von "Knatschzeiten" von Euch zu der Oma nicht wirklich fair, weder der Oma noch dem Kind gegenüber.
Eines meiner Kinder war auch ein Wenigschläfer. So ab 3 hat es ganz gut geklappt, dass er abends dann einfach seine "Ruhezeit" im Kinderzimmer bekommen hat. Auch heute noch ist es so, dass wir ihn ins Bett bringen und er dann oft nochmal aufsteht und 1-2 Stunden spielt. Auch am Wochenende ist er morgens wach und spielt dann leise vor sich hin, bis wir wach werden. Ich stehe unter der Woche um 5 auf und fahre zur Arbeit, manchmal sitzt er da schon bei mir im Bad dabeiwährend man den großen Bruder quasi aus dem Bett tragen muss.
Wann holst Du die Kleine denn bei der Oma ab? Ich denke es wäre hilfreich den Abend etwas anders zu organisieren, d.h. der Papa bekommt eine Stunde komplette Auszeit und Du auch.
Ich arbeite 10 Stunden als Lehrerin mit korrektur- und vorbereitungsaufwendigen Fächern. Außer anderthalb Stunden donnerstags, die ich zum Homeoffice nutze, habe wird die komplette Fremdbetreuungszeit durch meinen Unterricht abgedeckt. Hätte man auch anders lösen können, allerdings nicht bei dieser Tagesoma, ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil ich es so so toll für meine Tochter finde. Mein Mann ist auch Lehrer, montags arbeiten wir zeitversetzt, das heißt, es hütet immer einer das Kind und dienstags habe ich frei und mein Kind ist den ganzen Tag bei mir. An den vier Tagen, an denen sie nicht bei der Tagesoma ist, lassen wir sie in letzter Zeit nicht mehr mittags schlafen. Zunächst aus dem ganz einfachen Grund, dass es (Achtung lieblos
So, ich habe den Schluss jetzt bewusst provokant geschrieben, weil das genau für mich des Pudels Kern ist. Ich finde, ich widme meinem Kind ganz, ganz viel Zeit, auch qualitativ. Heute beispielsweise. Ich habe sie um 9.15 Uhr zur Tagesoma gebracht (und nicht gesagt, dass sie nicht schlafen soll...), dann hatte ich drei mündliche Abiturprüfungen (mir brummt der Schädel), jetzt sitze ich wieder am Schreibtisch, bis der Mann mit meiner (total fitten) Tochter heimkommt und dann gehört ab viertel vor 2 der Tag wieder nur ihr. Wir unternehmen was, besuchen andere Kinder, sie hat mich ganz viel. Aber abends bin ich dann einfach erschöpft. Ihr müsst beachten, dass ich ja auch in der Schule ganz viel kommunizieren und interagieren muss. Ich fühle mich abends, entschuldigt, einfach ausgekotzt. Gestern, nach unserem Bettgehmarathon stand mein Mann unten an der Treppe und wollte mir sein Mitgefühl ausdrücken und ich bin voll ausgerastet. Weil jede Faser meines Körpers total gereizt war. Dieses Insbettbringen sieht ja auch so aus, dass ich bis sie schläft neben ihr liege und sie fummelt, kneift an meinem Ausschnitt herum (ich muss die Brustwarzen zuhalten). Sie ist sehr körperlich, braucht das wirklich. Sie fummelt immer sofort los, sobald sie bei mir, dem Papa, der Tagesoma... auf dem Arm ist.
Liebe Grüße,
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
- PaleFire
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2024
- Registriert: 27.04.2013, 08:30
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Nelly, ich habe jetzt nicht alles im Detail gelesen aber ich möchte Dir erstmal sagen, dass ich Dich ja schon aus den diversen Schlaf-Threads (bzw. Nicht-Schlaf-Threads) kenne und weiß, wie viel Du mit Deiner Kleinen schlaftechnisch schon durchgemacht hast. Es ist absolut verständlich, finde ich, dass Du nach so langer Zeit auch mal wieder auf Deine Bedürfnisse achten und Grenzen für Dich ziehen willst.
Meiner Meinung nach muss sich die Tagesoma eine andere Strategie für den Mittagsschlaf überlegen. Verstehe ich das richtig, dass sie das gegen Bezahlung macht (also nicht nur Oma, die auf Enkelin aufpasst)? Dann tut es mir leid, dass sie in so relativ hohem Alter noch eine so anstrengende Tätigkeit ausüben muss, aber DU hast mit Doppelbelastung Job/Kind AUCH eine sehr anstregende Tätigkeit und es kann nicht sein, dass die Bedürfnisse der TaO über Deinen Bedürfnissen/Euren Bedürfnissen als Familie stehen! Es ist, mal ganz hart ausgedrückt, ihr Job. Und wenn sie das Kind extra im Kinderwagen rumfährt, damit es schläft (für mich ein klares Zeichen, dass sie den Mittagsschlaf NICHT wirklich mehr braucht - finde ich übrigens für ein Kind in dem Alter völlig legitim), und Ihr dafür Abends keine Ruhe habt, dann wäre das für mich ganz und gar nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass Du und Dein Mann dann abwechselnd abends Schicht schieben müsst und keine Zeit zu zweit in Ruhe habt, bloß damit die Tagesoma mittags kein nölendes Kind zu betreuen hat. Ich wiederhole mich: das ist ihr Job.
Ich würde da nochmal mit ihr drüber reden und ihr klarmachen, dass die Situation für Euch so nicht in Ordnung ist. Es gibt doch so viele Möglichkeiten, sich und einem nöligen Kind eine MittagsRUHE anstatt Mittagsschlaf zu gönnen (ich spreche aus Erfahrung, unser Kind macht zuhause schon länger keinen Mittagsschlaf mehr): schöne CD mit Kinderliedern/Hörspiel (Bobo Siebenschläfer ist z.B. super für das Alter), in Ruhe Buch anschauen, Höhle aus Decken bauen und kuscheln...da muss sie sich halt was einfallen lassen.
Ich verfluche unter der Woche übrigens auch regelmäßig den Mittagsschlaf in der Krippe, den mein Kind allerdings normal im Bett macht - zum Schlafen bringen machen die in dem Alter nicht mehr - weil es dann auch deutlich länger dauert abends als am Wochenende. Aber nie mehr als eine Stunde und spätestens 21 Uhr schläft sie dann auch. Kann ich mich also eigentlich nicht beschweren.
Meiner Meinung nach muss sich die Tagesoma eine andere Strategie für den Mittagsschlaf überlegen. Verstehe ich das richtig, dass sie das gegen Bezahlung macht (also nicht nur Oma, die auf Enkelin aufpasst)? Dann tut es mir leid, dass sie in so relativ hohem Alter noch eine so anstrengende Tätigkeit ausüben muss, aber DU hast mit Doppelbelastung Job/Kind AUCH eine sehr anstregende Tätigkeit und es kann nicht sein, dass die Bedürfnisse der TaO über Deinen Bedürfnissen/Euren Bedürfnissen als Familie stehen! Es ist, mal ganz hart ausgedrückt, ihr Job. Und wenn sie das Kind extra im Kinderwagen rumfährt, damit es schläft (für mich ein klares Zeichen, dass sie den Mittagsschlaf NICHT wirklich mehr braucht - finde ich übrigens für ein Kind in dem Alter völlig legitim), und Ihr dafür Abends keine Ruhe habt, dann wäre das für mich ganz und gar nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass Du und Dein Mann dann abwechselnd abends Schicht schieben müsst und keine Zeit zu zweit in Ruhe habt, bloß damit die Tagesoma mittags kein nölendes Kind zu betreuen hat. Ich wiederhole mich: das ist ihr Job.
Ich würde da nochmal mit ihr drüber reden und ihr klarmachen, dass die Situation für Euch so nicht in Ordnung ist. Es gibt doch so viele Möglichkeiten, sich und einem nöligen Kind eine MittagsRUHE anstatt Mittagsschlaf zu gönnen (ich spreche aus Erfahrung, unser Kind macht zuhause schon länger keinen Mittagsschlaf mehr): schöne CD mit Kinderliedern/Hörspiel (Bobo Siebenschläfer ist z.B. super für das Alter), in Ruhe Buch anschauen, Höhle aus Decken bauen und kuscheln...da muss sie sich halt was einfallen lassen.
Ich verfluche unter der Woche übrigens auch regelmäßig den Mittagsschlaf in der Krippe, den mein Kind allerdings normal im Bett macht - zum Schlafen bringen machen die in dem Alter nicht mehr - weil es dann auch deutlich länger dauert abends als am Wochenende. Aber nie mehr als eine Stunde und spätestens 21 Uhr schläft sie dann auch. Kann ich mich also eigentlich nicht beschweren.
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
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Lösche Benutzer 7240
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Ja, soll denn die Tagesoma zuhause bleiben, nur damit das Kind nicht im Wagen einschläft? Sie scheint ja nicht extra rumzulaufen, damit das Kind seinen Schlaf bekommt, sondern der Rückweg von den Aktivitäten ist halt die Schlaffalle?
Könnten die beiden den Rückweg denn anders machen, also ohne Wagen? Also Bus fahren / zu Fuss gehen, Roller, Laufrad, Bobbycar mit Schiebestange, so etwas?
Könnten die beiden den Rückweg denn anders machen, also ohne Wagen? Also Bus fahren / zu Fuss gehen, Roller, Laufrad, Bobbycar mit Schiebestange, so etwas?
- Missy
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2351
- Registriert: 28.06.2013, 15:49
Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf
Könntest du nicht du nicht die Stunden bei der Tagesmutter erhöhen und DEINE Zeit auf mittags/nachmittags verlagern?
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)