Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Moderator: Giraeffchen
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DolphinFFM
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Hallo,
Ich habe leider keine echten Tipps, aber wenn ich das richtig gelesen habe, sind eure Kleinen etwa 6 Monate alt?
In dem Alter war meine auch noch mal richtig unruhig im Schlafen, Gerade tagsüber. Es passiert einfach so viel im Hirn der Kleinen zu der Zeit. Aber: es geht vorüber! Es dauert, ja.
Zum Tagsschlaf kann ich eigentlich nur raten, zu experimentieren. Versucht die derzeit ideale Schlafsituation für euer Kind und euch zu finden. Das ist eventuell nicht im Bett, sondern im Stuhl, auf der Couch, im KiWa auf dem Balkon oder draußen, in der Trage eingekuschelt in der Dunkelheit oder auch in der Helligkeit, gleichzeitig nuckelnd an der Brust oder auch nicht. Und auch das bleibt dann nicht so.
Meine war zum Beispiel eine KiWa-Verweigerin - ganz generell. Jetzt ist sie 1 Jahr und schläft in der Kita nur im KiWa.
Ich habe leider keine echten Tipps, aber wenn ich das richtig gelesen habe, sind eure Kleinen etwa 6 Monate alt?
In dem Alter war meine auch noch mal richtig unruhig im Schlafen, Gerade tagsüber. Es passiert einfach so viel im Hirn der Kleinen zu der Zeit. Aber: es geht vorüber! Es dauert, ja.
Zum Tagsschlaf kann ich eigentlich nur raten, zu experimentieren. Versucht die derzeit ideale Schlafsituation für euer Kind und euch zu finden. Das ist eventuell nicht im Bett, sondern im Stuhl, auf der Couch, im KiWa auf dem Balkon oder draußen, in der Trage eingekuschelt in der Dunkelheit oder auch in der Helligkeit, gleichzeitig nuckelnd an der Brust oder auch nicht. Und auch das bleibt dann nicht so.
Meine war zum Beispiel eine KiWa-Verweigerin - ganz generell. Jetzt ist sie 1 Jahr und schläft in der Kita nur im KiWa.
... mit den 3 Tigermädchen (02/2014 & 12/2016 & 01/2020)
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AméliePoulain
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
@DolfinFFM: Das macht Mut!
Heute ist eh alles entspannt gewesen, da Wochenende. Allerdings hat unsere Kleine heute früh 1.5 Stunden nach Einschlafstillen im Familienbett geschlafen!! Wir waren so baff, dass wir immer wieder gucken mussten ob sie noch schläft
. Wir hatten sogar Besuch zum Brunchen da und waren nicht gerade leise. Sie war aber auch wirklich wirklich müde weil sie noch unbedingt 30 Minuten mit dem Besuch spielen musste und dann doch schon 3.5 Stunden wach war.
Heute ist sie seit dem Einschlafen um 18.30 Uhr einmal aufgewacht und hat auch richtig getrunken, sie hat heute wenig Brei abends gegessen. Ich würde mich ja freuen wenn das Posten hier eine heilsame Wirkung hat!
Allen Schlafentzugsgeplagten wünsche ich eine gute Nacht.
Heute ist eh alles entspannt gewesen, da Wochenende. Allerdings hat unsere Kleine heute früh 1.5 Stunden nach Einschlafstillen im Familienbett geschlafen!! Wir waren so baff, dass wir immer wieder gucken mussten ob sie noch schläft
Heute ist sie seit dem Einschlafen um 18.30 Uhr einmal aufgewacht und hat auch richtig getrunken, sie hat heute wenig Brei abends gegessen. Ich würde mich ja freuen wenn das Posten hier eine heilsame Wirkung hat!
Allen Schlafentzugsgeplagten wünsche ich eine gute Nacht.
Meine Handytastatur-Korrektur hat manchmal ein Eigenleben.
Liebe Grüße, Amelie
mit kleinem Spatz Aurelia (* 08/2014)
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- mamizzy
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Bei uns war es genau so. Unmöglich abzulegen, nur an der Brust oder beim Tragen geschlafen. Es wird definitiv von allein besser, aber es dauert. Und ich würde übrigens nicht nachts abstillen, damit schaffst du dir meiner Meinung nach nur mehr Probleme.
Mir hat die Federwiege in dieser Zeit enorm geholfen, denn ich konnte einfach daneben sitzen und wackeln. Das fand ich nicht so anstrengend wie konstant zu tragen. Sie musste sich zwar auch erst daran gewöhnen, aber die Wiege war Gold wert. Ab und an konnte dann auch mein Mann übernehmen, was eine riesige Erleichterung war.
Diese Zeit ist jedoch definitiv hart.
Mit gut 2 Jahren hat unsere kleine Maus das erste mal durchgeschlafen, trotz stillen. Nun schläft sie fast jede Nacht durch, in ihrem Zimmer, in ihrem Bett, kommt wenn sie aufwacht dann zu uns ins Bett und kuschelt, schläft gegebenenfalls dann einfach weiter. Traumhaft, hätte ich damals für unmöglich gehalten, aber hat mich eine ganze Menge Kraft gekostet diese Zeit.
Zwergin 11/12
Mir hat die Federwiege in dieser Zeit enorm geholfen, denn ich konnte einfach daneben sitzen und wackeln. Das fand ich nicht so anstrengend wie konstant zu tragen. Sie musste sich zwar auch erst daran gewöhnen, aber die Wiege war Gold wert. Ab und an konnte dann auch mein Mann übernehmen, was eine riesige Erleichterung war.
Diese Zeit ist jedoch definitiv hart.
Mit gut 2 Jahren hat unsere kleine Maus das erste mal durchgeschlafen, trotz stillen. Nun schläft sie fast jede Nacht durch, in ihrem Zimmer, in ihrem Bett, kommt wenn sie aufwacht dann zu uns ins Bett und kuschelt, schläft gegebenenfalls dann einfach weiter. Traumhaft, hätte ich damals für unmöglich gehalten, aber hat mich eine ganze Menge Kraft gekostet diese Zeit.
Zwergin 11/12
Izzy mit Riesin (11/12) und zwei Zwergen (08/16)
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Das macht ja Hoffnung. Federwiege geht hier auch nicht. Aber heute bin ich recht glücklich, der Kleine hat drei Nächte hintereinander nur 3x gestillt (Einschlaf- und Morgenstillen nicht mitgezählt). Im Vergleich zu den letzten Wochen ist das toll. Und 2x liess er sich tagsüber nach dem Einschlafen ablegen und hat noch etwas weiter geschlafen. Wäre super, wenn es so weiter gehen würde!
Ich denke auch, dass ich nicht abstillen werde, auch nachts nicht. Aber es verunsichert mich immer ein wenig, wenn die Ärztin so etwas sagt. Ich habe hier im Forum aber öfters gelesen, dass das nicht unbedingt webiger aufwachen bedeutet. Und ich denke, der Kleine braucht es noch.
Ich denke auch, dass ich nicht abstillen werde, auch nachts nicht. Aber es verunsichert mich immer ein wenig, wenn die Ärztin so etwas sagt. Ich habe hier im Forum aber öfters gelesen, dass das nicht unbedingt webiger aufwachen bedeutet. Und ich denke, der Kleine braucht es noch.
MamaMonster mit Goldjungen (7/14) und Goldmeitli (2/17)
Blog:www.goldwaendlerin.ch
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AméliePoulain
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Leider hat sich das lange Schlafen im Familienbett tagsüber bisher nicht wiederholt... Mein Mann ist seit einer Woche in Elternzeit, ich habe noch Urlaub und bin dann leider erstmal arbeitssuchend, jedenfalls hat er mal wieder den Kinderwagen rausgeholt und siehe da, sie schläft dort vormittags meist zwischen 1-2 Stunden, selten nur ihre üblichen 30 Minuten.
Nachts ist es dafür immer noch oft durchwachsen - manchmal kommt sie wenn wir auch im Bett sind (22-6 Uhr) nur 2x, manchmal aber auch 5x. Auch sind wir nachts wieder weich geworden und ich beruhige sie meist doch mit der Brust, vor allem weil wir uns doch oft die Nacht teilen und mein Mann ab 4 / 5 Uhr übernimmt (er muss sie in den Schlaf tragen). Aber abends sind wir dabei geblieben, dass er nachdem sie richtig schläft zu ihr geht wenn sie doch aufwacht, und das klappt mittlerweile ohne Weinen.
Letztlich gibt es wohl nicht den ultimativen Tipp, damit die Kleinen nachts seltener aufwachen. Und so sehr wie wir uns tagsüber mit dem Etablieren eines Schlaf- / Wachrhythmus Mühe geben, funktioniert es meist doch nicht so, wie wir es uns vornehmen, z.B. weil sie kürzer schläft und dann früher wieder müde ist. Und mehr als das und das Einschlafritual sowie das Bemühen, vom alleinigen Einschlafnuckeln wegzukommen geht m.E. nicht. Abwarten und Kaffee trinken
.
Nachts ist es dafür immer noch oft durchwachsen - manchmal kommt sie wenn wir auch im Bett sind (22-6 Uhr) nur 2x, manchmal aber auch 5x. Auch sind wir nachts wieder weich geworden und ich beruhige sie meist doch mit der Brust, vor allem weil wir uns doch oft die Nacht teilen und mein Mann ab 4 / 5 Uhr übernimmt (er muss sie in den Schlaf tragen). Aber abends sind wir dabei geblieben, dass er nachdem sie richtig schläft zu ihr geht wenn sie doch aufwacht, und das klappt mittlerweile ohne Weinen.
Letztlich gibt es wohl nicht den ultimativen Tipp, damit die Kleinen nachts seltener aufwachen. Und so sehr wie wir uns tagsüber mit dem Etablieren eines Schlaf- / Wachrhythmus Mühe geben, funktioniert es meist doch nicht so, wie wir es uns vornehmen, z.B. weil sie kürzer schläft und dann früher wieder müde ist. Und mehr als das und das Einschlafritual sowie das Bemühen, vom alleinigen Einschlafnuckeln wegzukommen geht m.E. nicht. Abwarten und Kaffee trinken
Meine Handytastatur-Korrektur hat manchmal ein Eigenleben.
Liebe Grüße, Amelie
mit kleinem Spatz Aurelia (* 08/2014)
Liebe Grüße, Amelie
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Lösche Benutzer 17774
Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Hey Amélie,
ich kann euch auch nur Mut machen, dass eure Kleine je nach ihrem Entwicklungsstand das ganz alleine und ohne dass ihr etwas ändern müsst (oder euch gar Gedanken machen müsst, ob ihr ihr was angewöhnt habt oder so) schaffen wird.
Wir hatten auch einen kleinen Schwerschläfer, die ersten Monate noch besser, abgesehen von den Kummerschreinächten, dann mit ca. 15 Wochen kam eine Mahlzeit dazu, dann steigerte sich das bis zum stündlichen wach werden. Wir haben auch am Anfang probiert, dass Papa ihn beruhigen kann oder haben überlegt, was wir anders machen, dass sich das so verändert hat. Durch ein paar liebe Leute und bissel lesen kam ich aber recht schnell zu der Gewissheit, dass Räubi mich einfach braucht, für die Sicherheit in der dunklen Nacht [emoji4] Für uns hieß es dann, er vermisst Mama und ich bin sogar jede Stunde und nachts im Familienbett glücklich zu ihm und hab gestillt. Glücklich, weil er mich braucht und ich ihm sofort gegeben habe, was er braucht [emoji6] Nach nem halben Jahr oder so wurde dann mal hier, mal da die erste Schlafphase länger und alles hat sich von alleine geklärt. Jetzt wird er normalerweise nachts noch manchmal wach, aber ich bekomme das nicht wirklich mit. Also perfekt! Und ganz von alleine...
Und mit dem Tagschlaf war auch ein langer Prozess von nur tragend und laufend einschlafend, irgendwann ging auch nachmittags KiWa, irgendwann im Bett dauernuckelnd schlafend, dann nach jeder Schlafphase wieder einschlafstillen zum weiterschlafen, dann klappte auch aufstehen, jetzt schläft er auch 2h Mittagsschlaf und ich kann aufstehen. Wir stillen trotzdem immer zum einschlafen und zum aufwachen und sonst, wenn er möchte. [emoji4] Für uns perfekt... Was in den ersten Monaten wichtig war, war das in den Schlaf begleiten nach Uhr, also nach 1 1/2h wirklich dafür sorgen, dass er schläft. So richtig gezeigt hat er es nicht. Es gab nur Riesenübermüdungskummer... Und nach einer Schlafphase nicht aufstehen, sondern versuchen, dass er wieder einschläft..
Für mich lässt sich das alles auf den Sicherheitsgedanken zurück führen. Schlafen heißt loslassen können, das ist in den ersten Jahren eben für manche echt schwierig, mit Brust im Mund klappt das besser [emoji6]
Aber es ist auch anstrengend, ich weiß. Ich hab auch die Angst abgelegt, dass irgendwas einreißt, dass ich ihm was falsches "angewöhne" Für mich geht's dabei nicht um Gewöhnung, sondern um Befriedigung essentieller Bedürfnisse. Also ärgere dich nicht, dass du ihn nachts wieder die Brust gibst. Er braucht das! (Und ich finde es auch für die Mama sooo viel einfacher... Und es wird eben auch immer noch einfacher... Wie gesagt, jetzt bekomme ich es normalerweise gar nicht wirklich mit...)
LG und alles Gute,
Jellicle.
ich kann euch auch nur Mut machen, dass eure Kleine je nach ihrem Entwicklungsstand das ganz alleine und ohne dass ihr etwas ändern müsst (oder euch gar Gedanken machen müsst, ob ihr ihr was angewöhnt habt oder so) schaffen wird.
Wir hatten auch einen kleinen Schwerschläfer, die ersten Monate noch besser, abgesehen von den Kummerschreinächten, dann mit ca. 15 Wochen kam eine Mahlzeit dazu, dann steigerte sich das bis zum stündlichen wach werden. Wir haben auch am Anfang probiert, dass Papa ihn beruhigen kann oder haben überlegt, was wir anders machen, dass sich das so verändert hat. Durch ein paar liebe Leute und bissel lesen kam ich aber recht schnell zu der Gewissheit, dass Räubi mich einfach braucht, für die Sicherheit in der dunklen Nacht [emoji4] Für uns hieß es dann, er vermisst Mama und ich bin sogar jede Stunde und nachts im Familienbett glücklich zu ihm und hab gestillt. Glücklich, weil er mich braucht und ich ihm sofort gegeben habe, was er braucht [emoji6] Nach nem halben Jahr oder so wurde dann mal hier, mal da die erste Schlafphase länger und alles hat sich von alleine geklärt. Jetzt wird er normalerweise nachts noch manchmal wach, aber ich bekomme das nicht wirklich mit. Also perfekt! Und ganz von alleine...
Und mit dem Tagschlaf war auch ein langer Prozess von nur tragend und laufend einschlafend, irgendwann ging auch nachmittags KiWa, irgendwann im Bett dauernuckelnd schlafend, dann nach jeder Schlafphase wieder einschlafstillen zum weiterschlafen, dann klappte auch aufstehen, jetzt schläft er auch 2h Mittagsschlaf und ich kann aufstehen. Wir stillen trotzdem immer zum einschlafen und zum aufwachen und sonst, wenn er möchte. [emoji4] Für uns perfekt... Was in den ersten Monaten wichtig war, war das in den Schlaf begleiten nach Uhr, also nach 1 1/2h wirklich dafür sorgen, dass er schläft. So richtig gezeigt hat er es nicht. Es gab nur Riesenübermüdungskummer... Und nach einer Schlafphase nicht aufstehen, sondern versuchen, dass er wieder einschläft..
Für mich lässt sich das alles auf den Sicherheitsgedanken zurück führen. Schlafen heißt loslassen können, das ist in den ersten Jahren eben für manche echt schwierig, mit Brust im Mund klappt das besser [emoji6]
Aber es ist auch anstrengend, ich weiß. Ich hab auch die Angst abgelegt, dass irgendwas einreißt, dass ich ihm was falsches "angewöhne" Für mich geht's dabei nicht um Gewöhnung, sondern um Befriedigung essentieller Bedürfnisse. Also ärgere dich nicht, dass du ihn nachts wieder die Brust gibst. Er braucht das! (Und ich finde es auch für die Mama sooo viel einfacher... Und es wird eben auch immer noch einfacher... Wie gesagt, jetzt bekomme ich es normalerweise gar nicht wirklich mit...)
LG und alles Gute,
Jellicle.
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AméliePoulain
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Liebe Jellicle, danke für Deine nette Antwort. Ich stimme Dir in allem zu. Trotzdem: Ich freue mich schon auf die Zeit, wo unsere Kleine nur noch 1x am Tag schlafen "muss"
. Vielleicht dann sogar im Familienbett? Man darf ja mal träumen...
Beim nächsten Kind wäre ich da auch viel sensibler. Niemand sagt einem wirklich am Anfang, dass Neugeborene nach 1 - 1.5 h wieder schlafen sollten. Es gibt ja anscheinend viele, die das quasi "von selbst" tun. Wenn das Baby aber nicht in den Schlaf findet, z.B. einfach beim Stillen einschläft, ist Übermüdung vorprogrammiert... Wir haben das erst nach etwa drei Wochen verstanden, und von da an hat sie auch viel weniger geweint.
Beim nächsten Kind wäre ich da auch viel sensibler. Niemand sagt einem wirklich am Anfang, dass Neugeborene nach 1 - 1.5 h wieder schlafen sollten. Es gibt ja anscheinend viele, die das quasi "von selbst" tun. Wenn das Baby aber nicht in den Schlaf findet, z.B. einfach beim Stillen einschläft, ist Übermüdung vorprogrammiert... Wir haben das erst nach etwa drei Wochen verstanden, und von da an hat sie auch viel weniger geweint.
Meine Handytastatur-Korrektur hat manchmal ein Eigenleben.
Liebe Grüße, Amelie
mit kleinem Spatz Aurelia (* 08/2014)
Liebe Grüße, Amelie
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Lösche Benutzer 17774
Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Ich glaube, bei uns hats länger als 3 Wochen gedauert [emoji33] Es war einfach so unglaublich schwer, dass er schläft und wir mussten dann ja auch das Weinen aushalten ... zusammen... bis er eingeschlafen ist (in den Zeiten, wo es an der Brust nicht funktioniert hat...)
Und sorry ... ich hab aus Versehen eure Kleine zu nem Kleinen gemacht... Ich sollte besser nochmal lesen, was ich schreibe [emoji6]
Und sorry ... ich hab aus Versehen eure Kleine zu nem Kleinen gemacht... Ich sollte besser nochmal lesen, was ich schreibe [emoji6]
- MamaMonster
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Liebe Jellicle
Was für schöne Gedanken, das macht Mut. Ich war schon wieder verunsichert und genervt, weil der Kleine so oft wach wird, aber dein Kommentar tut gerade gut.
Was für schöne Gedanken, das macht Mut. Ich war schon wieder verunsichert und genervt, weil der Kleine so oft wach wird, aber dein Kommentar tut gerade gut.
MamaMonster mit Goldjungen (7/14) und Goldmeitli (2/17)
Blog:www.goldwaendlerin.ch
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Lösche Benutzer 17774
Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation
Da freu ich mich MamaMonster [emoji4] Ich musste auch hier und da gegen die Stimmen reden, die sagten, dass Räubi doch endlich mal durchschlafen muss. Da fühlt man sich immer so, als macht man was falsch (Genauso wie bei dem Titel dieses in meinen Augen bösartigen Buches JKKSL)
Bis jetzt konnte ich solche Situationen immer lösen, indem ich meine Einstellung geändert habe und für mich die Situation leichter gemacht habe. Es gab anstrengende Phasen mit Dauernuckeln die ganze Nacht, die konnte ich annehmen, indem ich drauf geachtet habe bequem zu liegen beim Stillen (wegen der Rückenschmerzen) und aktiv Augen zu lassen, nicht bewegen, weiter schlafen [emoji6] Oder es gab Phasen, da klappte das Einschlafen nicht und 2h im Bett zubringen mit Einschlafbegleitung haben mich auch so unruhig gemacht, da kann sowieso kein Kind einschlafen... Also stehen wir jetzt immer wieder auf, wenn das mal vorkommt. Dann ist es eben erst zwischen 21 / 22 Uhr. Es ist die Ausnahme und uns lieber, noch mit einem fröhlichen Kind abends ruhig was zu machen, als verkrampft im Bett zu liegen und nix klappt so wie es soll... Ich denke auch, wenn die Kleinen nicht müde sind, kann ich nicht erwarten, dass sie ruhen und auf den Schlaf warten. Das kann ein Erwachsener. Für ein Kind ist das in meinen Augen lange noch nicht möglich. Das hat was mit selbst regulieren und entspannen zu tun. Das muss man erst lernen...
Und da gehts auch nicht darum, dass man als Mama alles ertragen muss, aber ich habe drauf vertraut, dass ich dem Räubi einen klaren Weg zeigen kann, wenn ich nicht mehr kann... Und bis auf eine Sache kam es dann nie dazu... Das Einzige was mir einfällt, wo ich wirklich interveniert habe war das Brustgefummel. [emoji28] Für mich unerträglich... Also wurde die andere Seite konsequent mit dem Shirt abgedeckt, das gab auch kurze Zeit Entrüstung, aber ne schlimm. Die Kinder merken ja die Einstellung und vormachen kann man ihnen nix. Also muss man drauf vertrauen, dass man auch was ändern kann, wenn man selbst bereit dazu ist... Und bei uns wars meist die Unsicherheit, die von außen kommt, nicht meine eigene Einstellung...
Ganz viel hat mir auch geholfen, dass es bei anderen auch so ist oder anders oder "schlimmer". Ein Baby ausm Pekip war monatelang nachts richtig wach... Mit 2h spielen ... Konnte die Mama auch nix machen... bis sie dann sanft abgestillt hat nachts... Mit Erfolg und ohne großen Kummer, also für alle zum richtigen Zeitpunkt. Da war ich froh, dass ich lethargisch im Bett liegen bleiben konnte und nur die Brust im Halbschlaf rüber reichen musste... [emoji6]
Alles hat seine Zeit [emoji4]
LG,
Jellicle.
Bis jetzt konnte ich solche Situationen immer lösen, indem ich meine Einstellung geändert habe und für mich die Situation leichter gemacht habe. Es gab anstrengende Phasen mit Dauernuckeln die ganze Nacht, die konnte ich annehmen, indem ich drauf geachtet habe bequem zu liegen beim Stillen (wegen der Rückenschmerzen) und aktiv Augen zu lassen, nicht bewegen, weiter schlafen [emoji6] Oder es gab Phasen, da klappte das Einschlafen nicht und 2h im Bett zubringen mit Einschlafbegleitung haben mich auch so unruhig gemacht, da kann sowieso kein Kind einschlafen... Also stehen wir jetzt immer wieder auf, wenn das mal vorkommt. Dann ist es eben erst zwischen 21 / 22 Uhr. Es ist die Ausnahme und uns lieber, noch mit einem fröhlichen Kind abends ruhig was zu machen, als verkrampft im Bett zu liegen und nix klappt so wie es soll... Ich denke auch, wenn die Kleinen nicht müde sind, kann ich nicht erwarten, dass sie ruhen und auf den Schlaf warten. Das kann ein Erwachsener. Für ein Kind ist das in meinen Augen lange noch nicht möglich. Das hat was mit selbst regulieren und entspannen zu tun. Das muss man erst lernen...
Und da gehts auch nicht darum, dass man als Mama alles ertragen muss, aber ich habe drauf vertraut, dass ich dem Räubi einen klaren Weg zeigen kann, wenn ich nicht mehr kann... Und bis auf eine Sache kam es dann nie dazu... Das Einzige was mir einfällt, wo ich wirklich interveniert habe war das Brustgefummel. [emoji28] Für mich unerträglich... Also wurde die andere Seite konsequent mit dem Shirt abgedeckt, das gab auch kurze Zeit Entrüstung, aber ne schlimm. Die Kinder merken ja die Einstellung und vormachen kann man ihnen nix. Also muss man drauf vertrauen, dass man auch was ändern kann, wenn man selbst bereit dazu ist... Und bei uns wars meist die Unsicherheit, die von außen kommt, nicht meine eigene Einstellung...
Ganz viel hat mir auch geholfen, dass es bei anderen auch so ist oder anders oder "schlimmer". Ein Baby ausm Pekip war monatelang nachts richtig wach... Mit 2h spielen ... Konnte die Mama auch nix machen... bis sie dann sanft abgestillt hat nachts... Mit Erfolg und ohne großen Kummer, also für alle zum richtigen Zeitpunkt. Da war ich froh, dass ich lethargisch im Bett liegen bleiben konnte und nur die Brust im Halbschlaf rüber reichen musste... [emoji6]
Alles hat seine Zeit [emoji4]
LG,
Jellicle.