Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Oh, doch Fehler beim Zitieren gemacht und erst im Anschluss festgestellt, dass es hier keine Möglichkeit des Edits gibt.... Ich hoffe, es ist trotzdem leserlich und verständlich?
Wortgewitter, fanta und tinababy2013, vielen Dank natürlich auch für eure Posts! *freunde*
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Mondenkind
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Entschuldige bitte, die Stillhäufigkeit hattest Du ja auch in der Liste angegeben. Da war ich wohl zu müde gestern. 7x ist zu wenig, 8x sollten es min. sein, besser 10x.Pustemuffin hat geschrieben:Ab Beginn - auch etwas, das ich erst nach einiger Zeit erfahren habe... Wenn es gut läuft, nix durcheinanderkommt und ich ihn nachts geweckt bekomme, sind bei diesem Turnus 7 Mahlzeiten drin. Heute bin ich davob mal abgewichen (es waren auch mal nur 2 Stunden, aber er hat so deutlich gezeigt, dass er noch Hunger hat), dass wir auf 8 x kommen.
Kann ich gut verstehen. Aber das wissen wir jetzt und mehr Stillproben brauchen wir daher nicht. Ist doch prima.Pustemuffin hat geschrieben: Wobei ich sagen muss, dass - so blöd und destruktiv Stillproben sein können - die Tatsache, dass er eben auch schon mehrmals 100 oder 130ml getrunken hat (die 200ml Waren der Hammer) irgendwie dich tröstet.
Ein zu viel an Fettgewebe greift in verschiedenen Ebenen in den Hormonhaushalt ein. ZB über höhere Östrogenspiegeln, veränderte Insulinspiegel... Eine Gewichtsabnahme ist daher in so einem Fall grundsätzlich sinnvoll.Pustemuffin hat geschrieben:Wie hängt denn das Übergewicht mit der Milchbildung zusammen?
Genau, einmal reinfuchsen und dann ist es auch nicht aufwändiger als Flaschen putzen. Das können wir aber noch in Ruhe besprechen.Pustemuffin hat geschrieben:Ja und ich schrecke ein bisschen vor dem BES und dessen Aufwand zurück. Einer Freundin hat das den letzten Nerv geraubt. Es ist aber vermutlich nicht aufwändiger als die Reinigung von Fläschchen, richtig?Mondenkind hat geschrieben:Der Calma ist leider auch nicht besser als andere Sauger. Hast Du schon mal was über stillfreundliche Zufüttermethoden gehört oder gelesen?
Eins ist mir grad ganz wichtig: dass wir sofort mit dem Reduzieren anfangen. Die Zunahme Deines Baby ist nämlich sehr hoch, was auf eine zu hohe Zufüttermenge hinweist. Daher nehme ich jetzt mal 200ml als bisherige Zufüttermenge im Durchschnitt an und schlage vor, dass Du heute nicht mehr als 180ml gibst.
Wäre das ok für Dich?
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Kein ProblemMondenkind hat geschrieben:Entschuldige bitte, die Stillhäufigkeit hattest Du ja auch in der Liste angegeben. Da war ich wohl zu müde gestern. 7x ist zu wenig, 8x sollten es min. sein, besser 10x.
Was die Stillhäufigkeit angeht, habe ich eine Frage: Meine Frauenärztin riet mir jetzt, einen Rhythmus von 3 Stunden einzuhalten und den Kleinen nicht zu wecken, wenn er über diese drei Stunden hinaus schläft. Auch nachts soll ich ihn schlafen lassen, um ihm Zeit zu lassen und "Kohldampf" zu entwickeln, damit er effektiver trinkt. Wie siehst Du das?
Und wie gestalte ich die 10 Mahlzeiten? Er wird vermutlich nicht einfach von der Brust nach 30 Minuten ablassen, sondern einschlafen oder weiternuckeln. Ich würde ihn ansonsten versuchen, 30 Minuten mit Kitzeln und Wechselstillen etc. wach zu halten und ihn abzudocken, wenn er nach der Zeit doch nur noch nuckelt. Ich habe nämlich die Befürchtung, dass ich wieder beim Dauernuckeln/-stillen lande, wenn ihm das Ende der Mahlzeit überlasse.
Ah, okay danke Dir! Naja, vor der Schwangerschaft war ich mit 95 Kilo knapp im BMI für "nur" noch Übergewicht. Da möchte ich mittelfristig definitiv wieder hin!Mondenkind hat geschrieben:Ein zu viel an Fettgewebe greift in verschiedenen Ebenen in den Hormonhaushalt ein. ZB über höhere Östrogenspiegeln, veränderte Insulinspiegel... Eine Gewichtsabnahme ist daher in so einem Fall grundsätzlich sinnvoll.Pustemuffin hat geschrieben:Wie hängt denn das Übergewicht mit der Milchbildung zusammen?
Ja, sicher, das kriege ich hin. Ich muss mir die Daten auch nochmal angucken. Als Kinderarztreferenz wiegen wir ihn Samstags vor dem Baden auch nochmal nackig. Da hatten wir in den letzten zwei Wochen jeweils 260-280 Gramm Zunahme. Ich muss mir die Gewichtsentwicklungsspanne noch mal im Linkwissen angucken. Mein Mann und ich haben das jetzt nicht als zu krass angesehen, da er laut Kinderarzt und Größen-/Gewichtsrelationskurve ja immernoch weit hinterher hinkt (er ist vorletzte Woche bei einer Größe von 58cm 4310 Gramm schwer gewesen, nackig, Kinderarztwaage).Mondenkind hat geschrieben: Eins ist mir grad ganz wichtig: dass wir sofort mit dem Reduzieren anfangen. Die Zunahme Deines Baby ist nämlich sehr hoch, was auf eine zu hohe Zufüttermenge hinweist. Daher nehme ich jetzt mal 200ml als bisherige Zufüttermenge im Durchschnitt an und schlage vor, dass Du heute nicht mehr als 180ml gibst.
Wäre das ok für Dich?
Die Gynäkologin hat vorgeschlagen, die Prenahrung sogar jetzt für einige Tage ganz wegzulassen, um zu schauen, ob er nun doch die Kurve kriegt und von selbst mit einem strukturierten Rhythmus besser trinkt. Wiegen soll ich nur noch täglich oder alle zwei Tage.
Wie beurteilst Du das? Bzw. wie sieht Deine Strategie aus?
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Noch etwas zu meinen Gewichtsdaten: Das Gewicht des jeweiligen Datums wurde am Morgen des betreffenden Tages gemessen. Die sonstigen Angaben (Stillhäufigkeit, Windeln etc,) beziehen sich auf die Zeit des Tages NACH dem Wiegen (würden also eher das Gewicht an nächsten Tag erklären). Passt das so? Oder gibt es da ohnehin eine gänzlich andere Interpretation der Daten?
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Mondenkind
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Die Daten des Tages erklären NIE das Gewicht des Tages. Dieses ist immer Ergebnis des Verlaufs, der längere Zeit vorher stattgefunden hat. Hier wird es erklärt: Gedeihen und GewichtskontrollePustemuffin hat geschrieben:Noch etwas zu meinen Gewichtsdaten: Das Gewicht des jeweiligen Datums wurde am Morgen des betreffenden Tages gemessen. Die sonstigen Angaben (Stillhäufigkeit, Windeln etc,) beziehen sich auf die Zeit des Tages NACH dem Wiegen (würden also eher das Gewicht an nächsten Tag erklären). Passt das so? Oder gibt es da ohnehin eine gänzlich andere Interpretation der Daten?
Ganz anders! DIe Nachtpause sollte nicht länger als 5 Stunden sein, ansonsten bitte wecken. Auch tagsüber wecken, falls er zu lange schläft. Auch tagsüber darf er selbstverständlich längere Schlafphasen haben, aber auf min. 8, besser 10x Stillen solltet Ihr halt kommen.Pustemuffin hat geschrieben:Was die Stillhäufigkeit angeht, habe ich eine Frage: Meine Frauenärztin riet mir jetzt, einen Rhythmus von 3 Stunden einzuhalten und den Kleinen nicht zu wecken, wenn er über diese drei Stunden hinaus schläft. Auch nachts soll ich ihn schlafen lassen, um ihm Zeit zu lassen und "Kohldampf" zu entwickeln, damit er effektiver trinkt. Wie siehst Du das?
Schau mal in die Linksammlung unter "Wechselstillen" (ich kann grad nicht verlinken).Pustemuffin hat geschrieben:Und wie gestalte ich die 10 Mahlzeiten? Er wird vermutlich nicht einfach von der Brust nach 30 Minuten ablassen, sondern einschlafen oder weiternuckeln. Ich würde ihn ansonsten versuchen, 30 Minuten mit Kitzeln und Wechselstillen etc. wach zu halten und ihn abzudocken, wenn er nach der Zeit doch nur noch nuckelt. Ich habe nämlich die Befürchtung, dass ich wieder beim Dauernuckeln/-stillen lande, wenn ihm das Ende der Mahlzeit überlasse.
Bei einer Zunahme von fast 300g kann man unbesorgt die Zufütterung reduzieren. Letzte Woche habt Ihr sogar über 300, da sollten wir auf jeden Fall weniger zufüttern.Pustemuffin hat geschrieben:Da hatten wir in den letzten zwei Wochen jeweils 260-280 Gramm Zunahme. Ich muss mir die Gewichtsentwicklungsspanne noch mal im Linkwissen angucken. Mein Mann und ich haben das jetzt nicht als zu krass angesehen, da er laut Kinderarzt und Größen-/Gewichtsrelationskurve ja immernoch weit hinterher hinkt (er ist vorletzte Woche bei einer Größe von 58cm 4310 Gramm schwer gewesen, nackig, Kinderarztwaage).
Wir wiegen täglich (aber keine Stillproben!). Die Pre reduzieren wir Stück für Stück, auf keinen Fall auf einmal weglassen! Eine Zufütterung von 200ml kann man nicht von jetzt auf gleich weglassen. Bitte Vorsicht mit den Aussagen dieser Gynäkologin, diese entsprechen keinesfalls den Empfehlungen mit dem Umgang von Zufütterund und Reduktion. Dies ist nicht verwunderlich, ich bin selber Gynäkologin, aber halt auch Stillberaterin. Daher weiß ich, wie es um das Stillwissen, das in der Ausbildung vermittelt wird, bestellt ist. Stillen hat in der Weiterbildung Gyn kaum Raum. Und größere Zufüttermengen von jetzt auf gleich wegzulassen kann das Stillkind mitunter auch gefährden. Daher machen wir das stückweise, ok?Pustemuffin hat geschrieben:Die Gynäkologin hat vorgeschlagen, die Prenahrung sogar jetzt für einige Tage ganz wegzulassen, um zu schauen, ob er nun doch die Kurve kriegt und von selbst mit einem strukturierten Rhythmus besser trinkt. Wiegen soll ich nur noch täglich oder alle zwei Tage.
Wie beurteilst Du das? Bzw. wie sieht Deine Strategie aus?
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Gut, dann versuche ich mich mal daran. Macht es Sinn, sich da an einen gewissen Rahmen zu halten, zumindest als Startpunkt? Mein Mann meint nämlich, dass so ein bisschen Struktur sicherlich allen gut täte. Ganz unrecht hat er aus meiner Sicht nicht, man kommt ja wirklich kaum zu etwas..Mondenkind hat geschrieben:DIe Nachtpause sollte nicht länger als 5 Stunden sein, ansonsten bitte wecken. Auch tagsüber wecken, falls er zu lange schläft. Auch tagsüber darf er selbstverständlich längere Schlafphasen haben, aber auf min. 8, besser 10x Stillen solltet Ihr halt kommen.
Es ist dann also nicht schlimm, wenn er die verpasste Gewichtszunahme jetzt nicht aufholt?Mondenkind hat geschrieben:Bei einer Zunahme von fast 300g kann man unbesorgt die Zufütterung reduzieren. Letzte Woche habt Ihr sogar über 300, da sollten wir auf jeden Fall weniger zufüttern.
Inwiefern gefährden? Dass es auf einmal zu wenig Nahrung bekommt, deren Aufnahme aus der Brust es nicht schnell genug umsetzen kann? Ich frage mitunter so detailliert, weil ich meinem Mann den neuen Plan von Dir noch nahe bringen muss. Er findet den Ansatz der Gyn sehr verständlich und praktikabel und hofft, dass ich so mal aus meinem Schneckenhaus (meinem Zimmer) herauskomme und wieder am täglichen Leben teilnehme, weil ich dann nicht ständig mit Stillen beschäftigt bin.Mondenkind hat geschrieben:Die Pre reduzieren wir Stück für Stück, auf keinen Fall auf einmal weglassen! Eine Zufütterung von 200ml kann man nicht von jetzt auf gleich weglassen. Bitte Vorsicht mit den Aussagen dieser Gynäkologin, diese entsprechen keinesfalls den Empfehlungen mit dem Umgang von Zufütterund und Reduktion. Dies ist nicht verwunderlich, ich bin selber Gynäkologin, aber halt auch Stillberaterin. Daher weiß ich, wie es um das Stillwissen, das in der Ausbildung vermittelt wird, bestellt ist. Stillen hat in der Weiterbildung Gyn kaum Raum. Und größere Zufüttermengen von jetzt auf gleich wegzulassen kann das Stillkind mitunter auch gefährden. Daher machen wir das stückweise, ok?
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delfinstern
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Hallo und herzlichen Glückwunsch zum Baby.
langsam reduzieren: diese Milch (auch wenn es nur 200ml sind) muss deine Brust aktuell nicht produzieren und von jetzt auf gleich geht das nicht. Langsam heißt hier ja meistens ein paar ml pro Tag (Mondenkind sagt dazu sicherlich noch was
) das ist dann bei deiner Anfangsmenge insg. vllt so 1-2 Wochen (wenn es gut läuft) in der Zeit kann deine Brust das locker kompensieren und dein Baby hat nicht plötzlich viel weniger.
Kannst du aktuell nur in deinem Zimmer stillen? Hast du in der Wohnung keine andere Möglichkeit (Wohnzimmer, Küche,..)? Ansonsten muss das tägliche Leben eben auch zu dir kommen
langsam reduzieren: diese Milch (auch wenn es nur 200ml sind) muss deine Brust aktuell nicht produzieren und von jetzt auf gleich geht das nicht. Langsam heißt hier ja meistens ein paar ml pro Tag (Mondenkind sagt dazu sicherlich noch was
Kannst du aktuell nur in deinem Zimmer stillen? Hast du in der Wohnung keine andere Möglichkeit (Wohnzimmer, Küche,..)? Ansonsten muss das tägliche Leben eben auch zu dir kommen
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
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- soda
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Oh. Als ehemals ans Sofa 'gefesselte' Mama kann ich mir vorstellen, dass es dir und deinem Mann schon mal zu viel wird.
Bedenkt aber bitte folgendes:
Euer Baby ist zu 100% auf euch angewiesen. Es hat grundlegende Bedürfnisse nach Nahrung, Wärme, Nähe, Sicherheit, Schlaf und noch ein paar mehr.
Bei Wärme und Schlaf und Sicherheit kenne ich persönlich niemanden, auch keinen Arzt, der dazu raten würde, das Baby erstmal einen richtigen Mangel daran spüren zu lassen (also frieren lassen, zwanghaft wach halten oder Angst leiden lassen im Beispiel), damit es dann die Wärme, den Schlaf oder die Sicherheit richtig annehmen kann oder zu schätzen weiß.
Deshalb sehe ich auch den Sinn nicht an der Aussage, euer Baby soll immer schön richtig Hunger haben, bevor es dann was bekommen darf. Jedenfalls dann nicht, wenn das bedeutet, dass man die frühen Hungerzeichen solange ignoriert, bis ein willkürlich festgelegter 3-Stunden-Rhythmus erreicht wird.
Ich habe heraus gelesen, dass du auch vom Zeitplan abweichst, wenn dein Kind Hunger verkündet und möchte dich bitten, das weiterhin zu tun! Diese Zeitpläne sind doch murks und stehen den gesunden, instinktiven Äußerungen eines Babies u. U. völlig im Weg!
Es wird weniger Clusterfeeding werden und dein Kind wird weniger oft ins Nuckeln versinken mit der Zeit. Die Kinder werden doch schnell aktiv und wollen sich dann ständig umschauen und bewegen usw.
Hab (auch dein Mann! ) noch ein bißchen Geduld!
Bedenkt aber bitte folgendes:
Euer Baby ist zu 100% auf euch angewiesen. Es hat grundlegende Bedürfnisse nach Nahrung, Wärme, Nähe, Sicherheit, Schlaf und noch ein paar mehr.
Bei Wärme und Schlaf und Sicherheit kenne ich persönlich niemanden, auch keinen Arzt, der dazu raten würde, das Baby erstmal einen richtigen Mangel daran spüren zu lassen (also frieren lassen, zwanghaft wach halten oder Angst leiden lassen im Beispiel), damit es dann die Wärme, den Schlaf oder die Sicherheit richtig annehmen kann oder zu schätzen weiß.
Deshalb sehe ich auch den Sinn nicht an der Aussage, euer Baby soll immer schön richtig Hunger haben, bevor es dann was bekommen darf. Jedenfalls dann nicht, wenn das bedeutet, dass man die frühen Hungerzeichen solange ignoriert, bis ein willkürlich festgelegter 3-Stunden-Rhythmus erreicht wird.
Ich habe heraus gelesen, dass du auch vom Zeitplan abweichst, wenn dein Kind Hunger verkündet und möchte dich bitten, das weiterhin zu tun! Diese Zeitpläne sind doch murks und stehen den gesunden, instinktiven Äußerungen eines Babies u. U. völlig im Weg!
Es wird weniger Clusterfeeding werden und dein Kind wird weniger oft ins Nuckeln versinken mit der Zeit. Die Kinder werden doch schnell aktiv und wollen sich dann ständig umschauen und bewegen usw.
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
Hallo delfinstern, danke für die Erläuterung!
Ich stille derzeit eigentlich schon überall, nur ist es eben nicht überall bequem und entspannend.
Und das soll es ja sein, damit die Milch gut fließt, oder? Wenn ich künftig wieder ins Büro gehe, packe ich ihn am besten ins Tragetuch. Da kann er gut pupsen und schlafen und ich kann ein bisschen arbeiten. Wenn ich es dann noch schaffe, im Tuch zu stillen, wäre das perfekt! *sonne*
Inwiefern hilft mir bzw. ihm das BES eigentlich, effektiver zu saugen (oder steht das in der Broschüre, die ich noch nicht habe)? Das Prinzip ist mir noch nicht ganz klar. Sicher, er bekommt mehr Nahrung, aber inwiefern schult es seine Saugtätigkeit? Oder geht es darum, dass durch das hoffentliche Mehr an Saugen meine Brust mehr stimuliert wird und die Milch mehr produziert, um die wir die Prenahrung reduzieren? Und wie hilft mir das in Bezug auf sein Sättigungsgefühl weiter? Welche der stillfreundlichen Zufütterungsmethoden wären eine Option für meinen Mann, wenn ich mal nicht da bin bspw. beim Rückbildungskurs?
Mein Mann und die Gyn sind der Auffassung, dass Kinder Strukturen und Rhythmen brauchen, um sich orientieren und sicher fühlen zu können (und die Mama ein bisschen Freiraum gewinnt, um wieder am Leben teilzunehmen). An sich richtig, aber ab welchem Alter (gerade in Bezug aufs Stillen)?
Wie würde denn der Stillalltag mittel- bis langfristig aussehen, wenn es um Stilldauer und -häufigkeit geht?
Ich stille derzeit eigentlich schon überall, nur ist es eben nicht überall bequem und entspannend.
Inwiefern hilft mir bzw. ihm das BES eigentlich, effektiver zu saugen (oder steht das in der Broschüre, die ich noch nicht habe)? Das Prinzip ist mir noch nicht ganz klar. Sicher, er bekommt mehr Nahrung, aber inwiefern schult es seine Saugtätigkeit? Oder geht es darum, dass durch das hoffentliche Mehr an Saugen meine Brust mehr stimuliert wird und die Milch mehr produziert, um die wir die Prenahrung reduzieren? Und wie hilft mir das in Bezug auf sein Sättigungsgefühl weiter? Welche der stillfreundlichen Zufütterungsmethoden wären eine Option für meinen Mann, wenn ich mal nicht da bin bspw. beim Rückbildungskurs?
Mein Mann und die Gyn sind der Auffassung, dass Kinder Strukturen und Rhythmen brauchen, um sich orientieren und sicher fühlen zu können (und die Mama ein bisschen Freiraum gewinnt, um wieder am Leben teilzunehmen). An sich richtig, aber ab welchem Alter (gerade in Bezug aufs Stillen)?
Wie würde denn der Stillalltag mittel- bis langfristig aussehen, wenn es um Stilldauer und -häufigkeit geht?
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Re: Müdes Baby ohne Sättigungsgefühl
schau mal im Infothread da steht glaube ich auch was zu stillfreundlichen Zufüttern. Im Regelfall ist das alles, was nicht mit saugen zu tun hat, also z.B. aus dem Becher oder per Löffel.
Das BES hilft für beides
Er wird wird beim Saugen durch Milch belohnt und gewöhnt sich die richtige Saugtechnik an. Andererseits ist das einiges an Stimulation für deine Brust.
Was meinst du mit Sättigungsgefühl? Weil er die Flasche trotzdem trinkt? Die Flasche löst einen recht starken Saugreiz aus, da können die meisten Babys nichts anderes als saugen. oder wegen "dauerstillen"? Manche wollen auch einfach mehr nuckeln.
Die Stilldauer wird sich mit der Zeit reduzieren, dann kann es dein Kleiner einfach besser. Die Häufigkeit ist auch unterschiedlich, ich habe hier immer wieder gelesen, dass es bei so 8-10x am Tag bleibt. Aber wenn das nur noch 5-10min sind statt 45 ist das ja auch deutlich kürzer.
Was heißt für dich "am Leben teilnehmen"? Geht das nicht auch mit Baby im Tuch dabei/in der Nähe?
Das BES hilft für beides
Was meinst du mit Sättigungsgefühl? Weil er die Flasche trotzdem trinkt? Die Flasche löst einen recht starken Saugreiz aus, da können die meisten Babys nichts anderes als saugen. oder wegen "dauerstillen"? Manche wollen auch einfach mehr nuckeln.
Die Stilldauer wird sich mit der Zeit reduzieren, dann kann es dein Kleiner einfach besser. Die Häufigkeit ist auch unterschiedlich, ich habe hier immer wieder gelesen, dass es bei so 8-10x am Tag bleibt. Aber wenn das nur noch 5-10min sind statt 45 ist das ja auch deutlich kürzer.
Was heißt für dich "am Leben teilnehmen"? Geht das nicht auch mit Baby im Tuch dabei/in der Nähe?
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