Re: Verzweiflung beim Stillen
Verfasst: 12.01.2015, 11:36
Hallo Caddi, ich musste übrigens an uns denken, als ich deinen Bericht gelesen habe. Wir hatten nie Stillprobleme, aber um den 4. Monat rum war irgendwie der Wurm drin. Ich weiß nicht, wie das bei euch wegen des korrigierten Alters ist, aber ich habe gehört, in dem Alter ist ein Wachstumsschub und die Kleinen brauchen mehr. Ich war auch wochenlang (hat echt sehr lang gedauert) verunsichert, weil Räubi nach dem Stillen (bei uns nur abends) sehr unzufrieden war und auch mehrmals die Flasche nach dem Stillen leer getrunken hat, weshalb ich dachte, er wird nicht satt. Irgendwann hab ich für uns die Zusammenhänge begriffen und konsequent keine Flasche gegeben. Das hat sich dann auch wieder bis zum Vollstillen eingependelt.
Im Nachhinein glaube ich, dass mein Eingreifen mit Flasche oder Pumpen das ganze nur in die Länge gezogen hat. Das würde ich nicht mehr so machen und ich bin froh, dass wir es trotzdem zum Vollstillen geschafft haben.
Zum Rhythmus tagsüber kann ich übrigens nix sagen, da ich noch nie freie Zeit bis dahin hatte, keine RüBi (nur gestillt), kein in Ruhe auf Toilette gehen, kein Duschen, nur nebenbei mit Kind an der Brust essen. Räubi hat soviel geweint, da hat er immer die Brust bekommen, sicher nicht immer aus Hunger, sondern aus Sicherheit und Nähe.
Ich würde an deiner Stelle sanft wecken und stillen, da ich denke, damit verbessert ihr auch den Tagesrhythmus. Ich stell mir das schon so vor, dass ein Baby, das nachts sehr gut schläft einfach tagsüber viel nachzuholen hat. (Nähe, Sicherheit und Nahrung)
Übrigens denke ich nicht, dass es normal ist, dass mit alter werden automatisch weniger gestillt wird. Genauso wie eine Freundin gerade mit 4 Monate altem gut schlafenden Kind gesagt hat, sie kommt in ihr Brettchen, wenn sie dann zuverlässig durchschläft. Meine Erfahrung sind alles Phasen und für uns ist alles leichter geworden, aber eher durch meine Einstellung und mein Verständnis und die Verbesserung der Kommunikation mit Räubi. Er geht jetzt in die Kita und isst schon lange Familienkost, aber über die Feiertage haben wir soviel gestillt wie lange nicht. Soll er auch, wenn Mama da ist, dann ist eben mehr Kuschelzeit. Geschlafen hat er auch am Anfang besser, mit etwa 4 Monaten wurde er dann stündlich wach...
Gesendet via Tapatalk (Jellicle mit Räubi * 05/2013)
Im Nachhinein glaube ich, dass mein Eingreifen mit Flasche oder Pumpen das ganze nur in die Länge gezogen hat. Das würde ich nicht mehr so machen und ich bin froh, dass wir es trotzdem zum Vollstillen geschafft haben.
Zum Rhythmus tagsüber kann ich übrigens nix sagen, da ich noch nie freie Zeit bis dahin hatte, keine RüBi (nur gestillt), kein in Ruhe auf Toilette gehen, kein Duschen, nur nebenbei mit Kind an der Brust essen. Räubi hat soviel geweint, da hat er immer die Brust bekommen, sicher nicht immer aus Hunger, sondern aus Sicherheit und Nähe.
Ich würde an deiner Stelle sanft wecken und stillen, da ich denke, damit verbessert ihr auch den Tagesrhythmus. Ich stell mir das schon so vor, dass ein Baby, das nachts sehr gut schläft einfach tagsüber viel nachzuholen hat. (Nähe, Sicherheit und Nahrung)
Übrigens denke ich nicht, dass es normal ist, dass mit alter werden automatisch weniger gestillt wird. Genauso wie eine Freundin gerade mit 4 Monate altem gut schlafenden Kind gesagt hat, sie kommt in ihr Brettchen, wenn sie dann zuverlässig durchschläft. Meine Erfahrung sind alles Phasen und für uns ist alles leichter geworden, aber eher durch meine Einstellung und mein Verständnis und die Verbesserung der Kommunikation mit Räubi. Er geht jetzt in die Kita und isst schon lange Familienkost, aber über die Feiertage haben wir soviel gestillt wie lange nicht. Soll er auch, wenn Mama da ist, dann ist eben mehr Kuschelzeit. Geschlafen hat er auch am Anfang besser, mit etwa 4 Monaten wurde er dann stündlich wach...
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