Oha... Ja da haben wir einiges falsch gemacht. Und wir wurden überhaupt nicht "begleitet". Weder vom Arzt noch von der Hebamme. Nach 24 h wiegen war ich nur total panisch, weil wir dachten, die Kleine trinkt nichts. Die Hebamme hat daraufhin (per Whatsapp) das Zufüttern empfohlen.
Deine Gefühle kann ich nachvollziehen. Die Reaktion der anderen auch. Sie wollen nur helfen und finden nicht die richtigen Worte.Alle haben gesehen, dass es mir dabei total schlecht ging, ich hab ja nur rumgeheult. Aber die einzige Reaktion war zu sagen, dass Flaschenkinder auch groß werden und es Studien gibt, die keine Unterschiede bei Flaschen- und Still-Kindern feststellen konnten und es ja schon viel wert ist, dass ich die ersten Wochen überhaupt gestillt hab. Aber ich fühle mich trotzdem mies dabei. Heute im Babymassagekurs war ich total neidisch, als eine Mutter ihren Sohn einfach so angelegt hat. Ich musste meine ganzen Gerätschaften auspacken als meine Tochter Hunger bekam.![]()
Hier wäre es wichtig gewesen, dir zu zeigen, wie du sie wach halten kannst und zum längeren Saugen animiert bekommst.Nun gut, damit hatte meine Maus auch Probleme. Sie ist ziemlich viel an der Brust eingeschlafen. Aber noch mehr, nachdem ich angefangen habe zuzufüttern.
Ich würde es auf jeden Fall damit probieren. Das Hütchen kannst du ihr "in den Mund" stecken (ähnlich wie ein Flaschensauger) und es löst leichter den Saugreflex aus, als die weiche Brust, bei der sie die BW erst in den Mund saugen muss.Ich habe heute noch mal mit der Stillberaterin gesprochen und sie auch nach den Stillhütchen gefragt. Sie meinte, ich kann es gerne damit versuchen, wenn ich es möchte. Sie hat mir die Medela Stillhütchen empfohlen.
Hier hilft auch geduldiges Üben und immer wieder vormachen.Ihre Meinung war allerdings trotzdem, dass unsere Tochter erst mal in der Lage sein muss, den Mund weit genug zu öffnen, da sie ja auch das Stillhütchen komplett in den Mund aufnehmen muss. Ihre Begründung war, dass meine Tochter durch die Saugglockengeburt wohl eine enorme Körperspannung hat und somit auch die Kiefermuskeln sehr verspannt sind, so dass sie den Mund nicht so weit auf bekommt. Daher wäre aus ihrer Sicht erst mal Priorität, den Mund weiter zu öffnen. Das Trinken mit BES käme dann erst als nächstes.
Osteopathie ist auf jeden Fall gut und Stillhütchen testen auch. Wenn du sie damit an die Brust bekommst, hast du schon viel gewonnen.Ihre Empfehlung war deswegen auch, die Kiefermuskeln zu massieren. Und einen Osteopathen aufzusuchen. Hier haben wir jetzt einen Termin (leider erst) am 19.01.
Ich werde aber trotzdem in den nächsten Tagen ein Stillhütchen kaufen, damit ich es zu Hause hab und wenigstens mal probieren kann.
Um den Saugreflex auszulösen, muss sie erstmal die BW in den Mund saugen. Sie weiß einfach nicht mehr, wie das richtige Saugen an der Brust geht. Das kann sie aber wieder lernen. Sie ist ja auch noch klein, da sind die Chancen dafür sehr, sehr gut.Das habe ich vorhin versucht und tatsächlich die Brustwarze in den Mund bugsiert bekommen. Allerdings hat meine Tochter immer noch nicht gesaugt, also kein Vakuum aufgebaut. Ich hab gemerkt, dass sie mit der Zunge versucht hat, zu 'massieren' oder zu 'kitzeln', so wie sie es wohl bei der Flasche tut, aber richtiges Saugen gab es nicht.![]()
Es kann sein, dass sie durch den starken Saugreiz der Flasche mehr trinkt, als sie braucht. Eventuell immer mal wieder kleine Pausen machen oder den kleinen Finger mal zum beruhigen anbieten.Seit gestern trinkt sie aber noch viel mehr. Fast 1l über den Tag verteilt. Heute hat sie auch wieder enormen Durst und wird wohl auch wieder auf 1l kommen. Ist das noch normal?
Dann liegt es an der Fütterungsart. Das wird mit dem BES dann bestimmt wieder besser.Also eigentlich spuckt sie überhaupt erst, seit wir mit Flasche füttern. Sie spuckt auch Mumi wieder aus, daher glaube ich nicht, dass es an der Nahrung liegt. Wir haben immer nur eine Sorte benutzt und nicht gewechselt. Ich habe es bisher nur als Zeichen gesehen, dass der Magen voll ist. Aber inzwischen bin ich mir auch wieder unsicher was ihr Trinkverhalten angeht, weil sie ja wie gesagt so viel trinkt und danach viel spuckt.
Zufüttern ist eigentlich immer die letzte Option. Vorher kann man viel anders probieren.Auch ein Grund warum ich verunsichert war. Und evtl. auch wieso die Hebamme so viel mit uns probiert hat und dann das Zufüttern empfohlen hat.In den ersten sechs Wochen sollten Babys täglich Stuhlgang haben. Wenn nicht, sollte genauer geschaut werden.
Anders als an der BW, aber das Trinken damit ist dem Stillen sehr viel ähnlicher, als an der Flasche.Saugt sie denn mit Stillhütchen besser / anders als nur mit Brustwarze?Nur würde ich das Hütchen als Krücke verwenden, wenn sie ohne nicht an der Brust saugt
Meistens schon.Hmm, ich glaube ich starte dann mal direkt mit Schritt 4. Muss man bei den Stillhütchen denn auch das Loch vergrößern?
Das klappt schon. Nur wahrscheinlich nicht von heute auf morgen. Du musst geduldig sein und immer wieder üben.Wenn das funktioniert, mache ich drei Kreuze!!Sobald du mit BES (und Hütchen) stillen kannst, wird die Milchbildung durch das Saugen deines Babys automatisch mit angeregt (ein der Vorteile des BES), dann kannst du das Pumpen reduzieren oder sogar ganz aufhören.![]()
Die Größe muss passen. Schau mal in die Linksammlung Stillwissen unter Stillhütchen.gekauft. Gibt es hierzu besondere Sachen, die ich beachten muss?
Liebe Grüße
deidamaus
