Hi,
mein "Großer" ist jetzt knapp über 2,5 Jahre, abgestillt habe ich mit ca. 18 Monate, da ich, seit er 12 Monate war, wieder Vollzeit gearbeitet habe und die nächtlichen mind. 3 Mal Stillen zuviel wurden.
Mein Großer war kompletter Nuckel- und Flaschenverweigerer und damit fielen schonmal wichtige "Ersatzobjekte" weg. Naja, ich hatte von der "Gordon-Methode" gehört, mit der ich mich gut identifizieren konnte und habe es versucht .... ging besser als ich dachte.
http://www.rabeneltern.org/index.php/wi ... imitstart=
Ich habe das Ganze während einer Urlaubsphase gemacht, um den eventuellen Stress nicht zur Arbeit zu haben und Papa war im Skiurlaub .... es geht also auch ohne.
Angefangen habe ich damit, dass ich ihn zwar gestillt habe, aber nicht bis er wieder eingeschlafen ist bzw. sich selbst weggedreht hat, sondern habe den Milcheinschuss abgewartet, habe ich kurz trinken lassen und ihn dann abgedockt .... wenn er gemackert hat, wurde gekuschelt. Das habe ich 3-4 Tage so gemacht und dann gabs kein Stillen mehr, sondern nur noch Beruhigungskuscheln.
Da er ein absoluter Brustnarr war, hatte ich mit wesentlich mehr Protest gerechnet als es letztendlich gab ... er hat garnicht viel geweint und eigentlich nicht geschrien und nach wenigen Tagen wachte er nur noch ganz kurz auf, ließ sich aber sehr schnell beruhigen und war ratzfatz wieder eingeschlafen ... nach wenigen Wochen hat er dann tatsächlich durchgeschlafen.
Während dieser Zeit habe ich das Einschlafstillen aber noch belassen wie es war, das habe ich 2-3 Monate später auf ähnliche Weise beendet und durch Buchangucken und Singen ersetzt.
Ach ja, ein Familienbett ist enorm von Vorteil!
Ich übernehme keine Garantie, dass es bei anderen Kindern auch so toll klappt! Jetzt ist Kind Nr. 2 unterwegs .... wir werden sehen ...
