Re: Brauche bitte ein paar Tipps zum Abstillen (1,5J)
Verfasst: 05.05.2014, 14:47
Hallo,
ich finde es absolut legitim, dass Du nicht mehr stillen willst. Bei mir war es auch irgendwann soweit, sogar ohne neue Schwangerschaft (ein halbes Jahr spaeter, mit 2 Jahren). Leider wird das Abstillen, wenn es allein von der Mutter ausgeht, wohl nie ohne Traenen ablaufen. Wie Julia schon geschrieben hat, Dein Kind stillt gerne und wird nicht "Hurra" schreien, wenn es das nicht mehr darf. Das muss man dann als Mutter aushalten. Ich habe tatsaechlich am ersten Tag ein bisschen mitgeheult, weil mir das auch nicht leicht fiel. Aber weisst Du was? Bei uns war das Abstillen viel weniger dramatisch als vorher erwartet. Natuerlich hat er erstmal sehr geweint, als ich ihm zu seinen typischen Stillzeiten die Brust verweigert habe) aber dann hat er sich jeweils schnell beruhigt und auch nicht wie befuerchtet den ganzen Tag danach verlangt.
Wir haben das endgueltige Abstillen auf ein Wochenende gelegt, so dass ich nicht arbeiten musste und viel Zeit fuer ihn hatte. An den Tagen haben wir dann auch viele tolle Dinge zusammen unternommen, waren auf einer Geburtstagsfeier eine Krippen-Kollegen, im Zoo und sowieso viel draussen unterwegs. Dadurch war er gut beschaeftigt und abgelenkt, und nach dem Wochenende waren wir eigentlich mit dem Schlimmsten durch.
Die einzige Langzeitfolge war bei uns, dass das Einschlafen (sowohl mittags als auch abends) ohne begleitendes Stillen deutlich schwieriger geworden ist. Abends geht er jetzt im Schnitt eine Stunde spaeter ins Bett als vorher, weil er schon richtig, richtig, richtig muede sein muss, sonst dauert das Einschlafen ewig. Mittagschlaf macht er unter der Woche problemlos in der Krippe, aber am Wochenende faellt der jetzt manchmal aus, oder er schlaeft so spaet ein, dass er dann abends bis in die Puppen wach ist. Alles in allem ist das aber nicht so dramatisch fuer uns, vor allem weil er im Gegenzug seitdem nachts ziemlich verlaesslich durchschlaeft, was vorher noch deutlich unregelmaessiger der Fall war.
Es ist wirklich so, wenn DU Dir sicher bist, dass Du nicht mehr stillen willst, und dem Kleinen zum einen zugestehst, dass er das erstmal doof findet und seinen Unmut darueber auch aeussert, gleichzeitig aber darauf vertraust, dass er reif genug ist, um damit klarzukommen (und das hat er in den Tagen bei Deiner Mutter ja bewiesen), dann wird es klappen. Nur Mut!
ich finde es absolut legitim, dass Du nicht mehr stillen willst. Bei mir war es auch irgendwann soweit, sogar ohne neue Schwangerschaft (ein halbes Jahr spaeter, mit 2 Jahren). Leider wird das Abstillen, wenn es allein von der Mutter ausgeht, wohl nie ohne Traenen ablaufen. Wie Julia schon geschrieben hat, Dein Kind stillt gerne und wird nicht "Hurra" schreien, wenn es das nicht mehr darf. Das muss man dann als Mutter aushalten. Ich habe tatsaechlich am ersten Tag ein bisschen mitgeheult, weil mir das auch nicht leicht fiel. Aber weisst Du was? Bei uns war das Abstillen viel weniger dramatisch als vorher erwartet. Natuerlich hat er erstmal sehr geweint, als ich ihm zu seinen typischen Stillzeiten die Brust verweigert habe) aber dann hat er sich jeweils schnell beruhigt und auch nicht wie befuerchtet den ganzen Tag danach verlangt.
Wir haben das endgueltige Abstillen auf ein Wochenende gelegt, so dass ich nicht arbeiten musste und viel Zeit fuer ihn hatte. An den Tagen haben wir dann auch viele tolle Dinge zusammen unternommen, waren auf einer Geburtstagsfeier eine Krippen-Kollegen, im Zoo und sowieso viel draussen unterwegs. Dadurch war er gut beschaeftigt und abgelenkt, und nach dem Wochenende waren wir eigentlich mit dem Schlimmsten durch.
Die einzige Langzeitfolge war bei uns, dass das Einschlafen (sowohl mittags als auch abends) ohne begleitendes Stillen deutlich schwieriger geworden ist. Abends geht er jetzt im Schnitt eine Stunde spaeter ins Bett als vorher, weil er schon richtig, richtig, richtig muede sein muss, sonst dauert das Einschlafen ewig. Mittagschlaf macht er unter der Woche problemlos in der Krippe, aber am Wochenende faellt der jetzt manchmal aus, oder er schlaeft so spaet ein, dass er dann abends bis in die Puppen wach ist. Alles in allem ist das aber nicht so dramatisch fuer uns, vor allem weil er im Gegenzug seitdem nachts ziemlich verlaesslich durchschlaeft, was vorher noch deutlich unregelmaessiger der Fall war.
Es ist wirklich so, wenn DU Dir sicher bist, dass Du nicht mehr stillen willst, und dem Kleinen zum einen zugestehst, dass er das erstmal doof findet und seinen Unmut darueber auch aeussert, gleichzeitig aber darauf vertraust, dass er reif genug ist, um damit klarzukommen (und das hat er in den Tagen bei Deiner Mutter ja bewiesen), dann wird es klappen. Nur Mut!